Vorbemerkung der Fragesteller
Vorbemerkung der Fragesteller
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erfasst zu Straftaten gegen höchstpersönliche Rechtsgüter Angaben zu Opfern und Tatverdächtigen, darunter Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit. Für den PKS-Schlüssel 111000 („Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall einschließlich mit Todesfolge“) liegen öffentlich keine vollständigen Verknüpfungen von Opfer- und Tatverdächtigeneigenschaften für das Berichtsjahr 2025 vor, insbesondere nicht zur Kombination von Staatsangehörigkeit, Geschlecht und den Altersgruppen minderjährig/volljährig sowie zu den Konstellationen volljähriger Tatverdächtiger/minderjähriges Opfer und minderjähriger Tatverdächtiger/volljähriges Opfer.
Mit Blick auf die Fragestellung ist grundsätzlich festzuhalten, dass in der Datenstruktur der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) keine direkte Verknüpfung zwischen Opfern und Tatverdächtigen (TV) existiert. Ein Zusammenhang kann nur über (aufgeklärte) Fälle hergestellt werden. Das heißt, zu Fällen können ein oder mehrere Opfer erfasst werden (sofern der Straftatenschlüssel zur Opfererfassung zugelassen ist), zu aufgeklärten Fällen können darüber hinaus eine oder mehrere tatverdächtige Personen erfasst werden.
Somit können keine eindeutigen Aussagen über die Kombination von Opfer- und Tatverdächtigenmerkmalen getroffen werden. Durch die Art der Fragestellung und die dadurch bedingte Auswertung sind die Daten folgendermaßen zu interpretieren: Ausgewiesen werden jeweils Opfer zu Fällen mit mindestens einer tatverdächtigen Person, die mit der entsprechenden Staatsangehörigkeit bzw. mit einem der weiteren erfragten Merkmale erfasst wurde.
In Fällen mit zwei Tatverdächtigen unterschiedlicher Staatsangehörigkeit und einem Opfer wird dem entsprechend das Opfer bei beiden Staatsangehörigkeiten der Tatverdächtigen jeweils als ein Opfer in den nach Staatsangehörigkeit differenzierenden Tabellen ausgewiesen. Entsprechendes gilt auch für weitere erfragte Merkmale der Tatverdächtigen.
Opferzahlen in den betreffenden Auswertungen dürfen somit nicht summiert werden.
Weiterhin ist zu beachten, dass die Anzahl der Opfer in der PKS über die Häufigkeit des „Opferwerdens“ gezählt wird, d. h., eine Person, die mehrfach Opfer wurde, wird auch mehrfach gezählt.
Die im Folgenden ausgewiesenen Opferzahlen beziehen sich auf den Straftatenschlüssel 111000 „Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall einschl. mit Todesfolge §§ 177, 178 Strafgesetzbuch (StGB)“.
Wie viele Opfer von Straftaten des PKS-Schlüssels 111000 wurden im Jahr 2025 erfasst, bei denen mindestens ein Tatverdächtiger mit deutscher, nichtdeutscher oder einer der folgenden Staatsangehörigkeiten beteiligt war: afghanisch, algerisch, bulgarisch, eritreisch, georgisch, indisch, irakisch, iranisch, kosovarisch, libysch, marokkanisch, nigerianisch, pakistanisch, polnisch, rumänisch, serbisch, somalisch, syrisch, türkisch, tunesisch, ukrainisch, vietnamesisch (bitte tabellarisch, soweit möglich, nach Staatsangehörigkeit der Opfer: deutsch, nichtdeutsch sowie jeweils die 22 genannten Staatsangehörigkeiten; Staatsangehörigkeit der Tatverdächtigen: deutsch, nichtdeutsch sowie jeweils die 22 genannten Staatsangehörigkeiten; Geschlecht der Opfer, Geschlecht der Tatverdächtigen, Alter der Opfer bzw. Angabe minderjährig oder volljährig, Alter der Tatverdächtigen bzw. minderjährig oder volljährig aufschlüsseln; soweit die volle Kreuzung nicht darstellbar ist, die Merkmalskombinationen bitte jeweils getrennt bzw. als Randverteilung ausweisen)?
Die in Frage 1 erfragten Merkmalskombinationen wurden in mehrere Teilfragen unterteilt. So können die Opferzahlen zu Fällen, bei denen einzelne erfragte Merkmale von Opfern und Tatverdächtigen vorliegen, in Verbindung mit den erfragten Staatsangehörigkeiten der Opfer und Tatverdächtigen in diesen Fällen ausgewiesen werden. Die Tabellen sind aufgrund der aus der Zahl der Merkmalskombinationen resultierenden Komplexität als Anlage beigefügt.* Die Nummerierung im Anhang entspricht der hier vorgenommenen Nummerierung der Teilfragen zu:
Frage 1a: Opferzahlen insgesamt, deutsch und nichtdeutsch
Frage 1b: Opferzahlen nach Staatsangehörigkeiten der Opfer
Zwei Tabellen mit jeweils zwölf der erfragten Staatsangehörigkeiten der Opfer mit der Bezeichnung Frage 1b, Tabelle 1 und Frage 1b, Tabelle 2.
Frage 1c: Opferzahlen nach Geschlecht der Opfer
Vier Tabellen mit jeweils sechs der erfragten Staatsangehörigkeiten der Opfer mit der Bezeichnung Frage 1c, Tabelle 1; Frage 1c, Tabelle 2; Frage 1c, Tabelle 3; Frage 1c, Tabelle 4.
Frage 1d: Opferzahlen nach Geschlecht der TV
Zwei Tabellen mit jeweils zwölf der erfragten Staatsangehörigkeiten der Opfer mit der Bezeichnung Frage 1d, Tabelle 1 und Frage 1d, Tabelle 2.
Frage 1e: Opferzahlen nach Alter der Opfer
Die Zahlen der Opfer unter 18 Jahren werden in zwei separaten Tabellen mit jeweils zwölf der erfragten Staatsangehörigkeiten der Opfer mit der Bezeichnung Frage 1e-1, Tabelle 1 und Frage 1e-1, Tabelle 2 ausgewiesen.
Die Zahlen der Opfer 18 Jahre und älter werden in zwei separaten Tabellen mit jeweils zwölf der erfragten Staatsangehörigkeiten der Opfer mit der Bezeichnung Frage 1e-2, Tabelle 1 und Frage 1e-2, Tabelle 2 ausgewiesen.
Frage 1f: Opferzahlen nach Alter der Tatverdächtigen
Die Zahlen der Opfer zu Fällen mit mindestens einer tatverdächtigen Person unter 18 Jahren werden in zwei separaten Tabellen mit jeweils zwölf der erfragten Staatsangehörigkeiten der Opfer mit der Bezeichnung Frage 1f-1, Tabelle 1 und Frage 1f-1, Tabelle 2.
Die Zahlen der Opfer zu Fällen mit mind. einer tatverdächtigen Person 18 Jahre und älter werden in zwei separaten Tabellen mit jeweils zwölf der erfragten Staatsangehörigkeiten der Opfer mit der Bezeichnung Frage 1f-2, Tabelle 1 und Frage 1f-2, Tabelle 2.
Zur Einordnung der Zahlen wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/8856 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
PDF-Seiten 5–25 (21 Seiten) · im Originalformat beigefügt, nicht in Tabellen übernommen
2Wie viele der in Frage 1 erfassten Opfer entfallen auf die folgenden Konstellationen, jeweils differenziert nach Staatsangehörigkeit der Tatverdächtigen (deutsch, nichtdeutsch sowie jeweils die 22 genannten Staatsangehörigkeiten) sowie danach, ob das Opfer die deutsche Staatsangehörigkeit besaß,
2amindestens ein volljähriger Tatverdächtiger und mindestens ein minderjähriges Opfer,
2bmindestens ein minderjähriger Tatverdächtiger und mindestens ein volljähriges Opfer?
Die Zahlen der unter 18-jährigen Opfer (insgesamt und deutsch) zu Fällen, in denen mind. eine tatverdächtige Person 18 Jahre oder älter war, werden in der Anlage in Tabelle Frage 2a ausgewiesen.*
Die Zahlen der Opfer 18 Jahre und älter (insgesamt und deutsch) zu Fällen, in denen mindestens eine tatverdächtige Person unter 18 Jahre alt war, werden in der Anlage in der Tabelle Frage 2b ausgewiesen.*
Zur Einordnung der Zahlen wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/8856 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Wie viele deutsche Opfer wurden im Jahr 2025 beim PKS-Schlüssel 111000 in Fällen erfasst, an denen mindestens ein nichtdeutscher Tatverdächtiger beteiligt war, insgesamt nach allen nichtdeutschen Tatverdächtigen sowie differenziert nach den 22 in Frage 1 genannten Staatsangehörigkeiten der Tatverdächtigen und jeweils aufgeschlüsselt nach Geschlecht der Opfer und der Tatverdächtigen sowie nach Alter der Opfer und der Tatverdächtigen (jeweils minderjährig bzw. volljährig)?
In dieser Frage werden bereits in Frage 1 erfragte Merkmalskombinationen der Opfer bzw. Tatverdächtigen zu Fällen erfragt. Entsprechend wird auf die Beantwortung der Frage 1 verwiesen.
Wie viele nichtdeutsche Opfer wurden im Jahr 2025 beim PKS-Schlüssel 111000 in Fällen erfasst, an denen mindestens ein deutscher Tatverdächtiger beteiligt war, insgesamt nach allen nichtdeutschen Opfern sowie differenziert nach den 22 in Frage 1 genannten Staatsangehörigkeiten der Opfer und jeweils nach Geschlecht der Opfer und der Tatverdächtigen sowie nach Alter der Opfer und der Tatverdächtigen (jeweils minderjährig bzw. volljährig)?
In dieser Frage werden bereits in Frage 1 erfragte Merkmalskombinationen der Opfer bzw. Tatverdächtigen zu Fällen erfragt. Entsprechend wird auf die Beantwortung der Frage 1 verwiesen.