Vorbemerkung der Fragesteller
Vorbemerkung der Fragesteller
Asylstatistiken beinhalten meist nur Zugangs-, Antrags- und Entscheidungsdaten. Zahlen zu aktuell in Deutschland lebenden Geflüchteten und genauere Angaben zu ihrem aufenthaltsrechtlichen Status sind hingegen schwerer verfügbar, weshalb Die Linke im Deutschen Bundestag diese seit dem Jahr 2008 regelmäßig erfragt (vgl. Bundestagsdrucksache 16/8321 und zuletzt Bundestagsdrucksache 21/192).
Seit 2017 stellt auch das Statistische Bundesamt eine detaillierte Erhebung zu in Deutschland lebenden „Schutzsuchenden“ auf der Datengrundlage des Ausländerzentralregisters (AZR) vor (vgl. www.destatis.de). Als „Schutzsuchende“ gelten dabei anerkannte Flüchtlinge genauso wie z. B. Asylsuchende, entscheidend ist die „Berufung auf humanitäre Gründe“. Bei vielen Kategorien humanitärer Aufenthaltstitel untersucht das Statistische Bundesamt deshalb zusätzlich, inwieweit diese Personen eine „Asylhistorie“ aufweisen. Sogenannte Visa-Overstayers (ohne Asylantragstellung) fallen damit z. B. aus dieser Statistik heraus, selbst wenn sie später einen humanitären Aufenthaltstitel erhalten. Die Gesamtzahl der Geflüchteten auf Basis der Kleinen Anfragen der Linken wird aufgrund des aktuellen Status der hier lebenden Personen nach Angaben des AZR ermittelt, wobei ebenfalls nicht nur anerkannte Flüchtlinge, sondern auch Asylsuchende, Geduldete und Geflüchtete mit einem humanitären Aufenthaltstitel berücksichtigt werden. Trotz weniger Erfassungsunterschiede im Detail entspricht die vom Statistischen Bundesamt ermittelte Gesamtzahl in etwa der Summe, die sich aufgrund der Kleinen Anfragen der Linken ergibt. Für das Jahr 2020 waren dies beispielsweise knapp 1,9 Millionen Menschen (vgl. Bundestagsdrucksache 19/28234 und www.destatis.de, Pressemitteilung Nummer 340 vom 14. Juli 2021), Ende 2022, nach der Aufnahme von über 1 Million Geflüchteten aus der Ukraine, waren es etwa 3,1 Millionen Personen (vgl. Bundestagsdrucksache 20/5870 und www.destatis.de, Pressemitteilung Nummer 125 vom 30. März 2023). Ende 2024 lag die Gesamtzahl aller Geflüchteten in Deutschland bei rund 3,5 Millionen, etwa 85 Prozent von ihnen haben einen geklärten Schutz- bzw. Aufenthaltsstatus (vgl. Bundestagsdrucksache 21/192).
Von 1997 bis 2011 war die Gesamtzahl der Geflüchteten in Deutschland von über 1 Million auf unter 400 000 gesunken, seit 2012 steigt sie wieder an. So lebten Ende 2024 gut 750 000 anerkannte Flüchtlinge in Deutschland, viele von ihnen aus Syrien (alle Angaben, auch im Folgenden, soweit nicht anders angegeben, aus: Bundestagsdrucksache 21/192; grafisch übersichtlich aufgearbeitet sind die Zahlen im Verlauf seit 2006 hier dargestellt: taz.de/Gefluechtet e-in-Deutschland/!5934394/). Ende 2024 gab es zudem 381 000 subsidiär Geschützte, weitere 197 000 Menschen hatten einen nationalen Abschiebungsschutz, darunter viele Geflüchtete aus Afghanistan. Ende 2024 lebten zudem über 1,24 Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland, die unkompliziert einen temporären Schutzstatus nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) erhalten.
Weitere 220 000 Geflüchtete verfügten Ende 2024 über eine Aufenthaltserlaubnis infolge von Bleiberechts- oder Aufnahmeregelungen (§§ 22, 23 Absatz 1, 104a und 104c, 18a, 25a und 25b AufenthG), knapp 56 000 wegen langjährigen Aufenthalts und unzumutbarer Ausreise (§ 25 Absatz 5 AufenthG) und gut 16 000 wegen dringender humanitärer oder persönlicher Gründe (§ 25 Absatz 4 AufenthG). Knapp 10 000 Menschen hatten einen Aufenthaltstitel infolge einer individuellen Härtefallentscheidung nach § 23a AufenthG.
Die Zahl der (noch) nicht anerkannten, geduldeten oder asylsuchenden Flüchtlinge war von knapp 650 000 Ende 1997 auf etwa 134 000 im Jahr 2011 gesunken, bis Ende 2024 stieg sie dann wieder auf 528 500 an.
Die Angaben des AZR zu ausreisepflichtigen Personen sind zum Teil fehlerhaft und überhöht. Ausreisepflichtige ohne Duldung können z. B. das Land längst wieder (unregistriert) verlassen haben, und viele angeblich Ausreisepflichtige sind tatsächlich gar nicht ausreisepflichtig (vgl. Bundestagsdrucksachen 18/12725 und 19/3860 sowie: www.proasyl.de/news/das-angebliche-a bschiebungsvollzugsdefizit-statistisch-fragwuerdig-aber-gut-fuer-schlagzei len/). So musste die Bundesregierung auf Nachfragen einräumen, dass von den Ende 2009 im AZR vermerkten 70 000 angeblich Ausreisepflichtigen ohne Duldung 40 000 im Rechtssinne gar nicht ausreisepflichtig waren (vgl. Antwort zu Frage 25 auf Bundestagsdrucksache 17/4631). Für Hessen stellte das dortige Innenministerium Anfang 2021 fest, dass mehr als die Hälfte der Personen ohne Duldung nicht ausreisepflichtig waren oder sich nicht mehr in Hessen aufhielten, die offiziellen Daten spiegelten also „nicht die Realität der Ausreisepflichtigen in Hessen“ wider (vgl. Antwort zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/1048). Bund und Länder haben über drei Jahre hinweg – ergebnislos – darüber beraten, inwieweit Personen statistisch als freiwillig ausgereist erfasst werden sollen, bei denen im AZR „Fortzug nach unbekannt“ notiert ist (vgl. jeweils Antworten zu Frage 35 auf den Bundestagsdrucksachen 19/8258 und 20/1048). Im Ergebnis kommt es zu einer statistisch überhöhten Zahl (vermeintlich) in Deutschland lebender Ausreisepflichtiger, insbesondere wenn es keinen positiven Nachweis für die Aus- oder Weiterreise von ausreisepflichtigen Personen gibt.
178 500 der rund 221 000 (81 Prozent) zum Ende des Jahres 2024 laut AZR ausreisepflichtigen Personen verfügten über eine Duldung, weil ihre Abschiebung aktuell nicht möglich ist. Wie viele von ihnen nicht abgeschoben werden dürfen oder sollen, wird im AZR nicht erfasst, aber viele Duldungsgründe lassen erkennen, dass eine Abschiebung nicht erlaubt oder nicht beabsichtigt ist, etwa wegen medizinischer Abschiebungshindernisse oder einer gerichtlichen Anordnung, wegen einer Ausbildung bzw. Beschäftigung, wegen enger familiärer Bindungen zu Personen mit einem Aufenthaltsrecht oder wegen eines Asylfolgeantrags. Nur etwa 9 Prozent der Duldungen wurden nach § 60b AufenthG erteilt, weil den Betroffenen unterstellt wurde, dass sie ihre Abschiebung vorwerfbar verhindern (durch Täuschung oder Nichtmitwirkung bei der Passbeschaffung).
Die Zahl der Ausreisepflichtigen in Deutschland ist von über 300 000 Ende 2022 auf gut 220 000 Ende 2024 gesunken, ein Grund hierfür waren Aufenthaltserteilungen nach dem Chancen-Aufenthaltsrecht (§ 104c AufenthG). Laut einer Kurzanalyse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (www.bam f.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Kurzanalysen/kurzanalyse1-2023-mi map.pdf?__blob=publicationFile&v=13) sind freiwillige Ausreisen und Aufenthaltserteilungen an Geduldete die häufigsten Gründe für eine Beendigung der Ausreisepflicht abgelehnter Asylsuchender. Abschiebungen, die oft im Zentrum politischer Debatten bzw. von Gesetzesänderungen stehen, spielen diesbezüglich nur eine geringe Rolle. Die Zahl der „freiwilligen“ Ausreisen ausreisepflichtiger Personen übersteigt die Zahl entsprechender Abschiebungen seit 2010 in jedem Jahr deutlich, etwa um das Doppelte bis Dreifache (vgl. Antwort zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/11101).
Wie viele Asylberechtigte lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Vorbemerkung: Da die Daten aus dem Ausländerzentralregister (AZR) für den Stichtag 30. Juni 2025 zum Zeitpunkt der Auswertung nicht mehr zur Verfügung standen, wurde hier und zu allen folgenden Fragen – soweit AZR-Daten betroffen sind – einheitlich der aktuelle Stichtag 31. Juli 2025 gewählt.
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 42 831 Personen mit einer Asylberechtigung im AZR erfasst, davon 23 734 männliche und 19 035 weibliche sowie 47 Personen mit unbekanntem Geschlecht und 15 Personen mit dem Geschlecht divers. 7 141 Personen waren unter 18 Jahre alt, 35 688 Personen über 17 Jahre alt, bei zwei Personen war das Alter unbekannt. 9 429 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 33 402 Personen sechs Jahre oder länger. 1 777 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025.
1aWelchen Aufenthaltsstatus hatten diese Asylberechtigten?
1bWelches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
1cWie verteilten sich die Asylberechtigten auf die Bundesländer?
Die Fragen 1a bis 1c werden gemeinsam beantwortet.
Die Angaben zum Stichtag 31. Juli 2025 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Asylberechtigte insgesamt | 42.831 |
| davon mit dem Aufenthaltsstatus: | in % |
| unbefristete Aufenthaltsrechte | 52,6 |
| befristete Aufenthaltsrechte | 45,2 |
| sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) | 2,2 |
| Asylberechtigte insgesamt | 42.831 |
| darunter: | |
| Türkei | 11.604 |
| Iran | 4.840 |
| Syrien | 4.633 |
| Afghanistan | 3.909 |
| Russische Föderation | 1.705 |
| Irak | 1.554 |
| Eritrea | 1.534 |
| Sri Lanka | 1.088 |
| Kosovo | 862 |
| Somalia | 759 |
| Ungeklärt | 749 |
| China | 656 |
| Pakistan | 538 |
| Guinea | 525 |
| Äthiopien | 506 |
| Asylberechtigte insgesamt | 42.831 |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 5.046 |
| Bayern | 4.677 |
| Berlin | 2.543 |
| Brandenburg | 306 |
| Bremen | 568 |
| Hamburg | 1.512 |
| Hessen | 5.122 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 158 |
| Niedersachsen | 4.571 |
| Nordrhein-Westfalen | 13.350 |
| Rheinland-Pfalz | 1.428 |
| Saarland | 677 |
| Sachsen | 1.118 |
| Sachsen-Anhalt | 354 |
| Schleswig-Holstein | 1.004 |
| Thüringen | 397 |
Wie viele nach der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannte Flüchtlinge (vgl. § 3 Absatz 1 des Asylgesetzes [AsylG] und § 60 Absatz 1 Satz 1 AufenthG) lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 688 518 Personen mit Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylgesetzes (AsylG) i. V. m. § 60 Absatz 1 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) im AZR erfasst, davon 404 329 männliche und 283 680 weibliche, 72 diverse und 437 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 236 678 Personen waren unter 18 Jahre alt, 451 820 Personen über 17 Jahre alt, bei 20 Personen war das Alter unbekannt. 171 657 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 516 700 Personen sechs Jahre oder länger. Bei 161 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 21 056 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025.
2aWelchen Aufenthaltsstatus hatten diese anerkannten Flüchtlinge?
2bWelches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
2cWie verteilten sich die anerkannten Flüchtlinge auf die Bundesländer?
Die Fragen 2a bis 2c werden gemeinsam beantwortet.
Die Angaben zum Stichtag 31. Juli 2025 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Personen mit Flüchtlingsschutz insgesamt | 688.518 |
| davon mit dem Aufenthaltsstatus: | in % |
| unbefristete Aufenthaltsrechte | 17,2 |
| befristete Aufenthaltsrechte | 80,9 |
| sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) | 1,9 |
| Personen mit Flüchtlingsschutz | |
|---|---|
| Deutschland | 688.518 |
| darunter: | |
| Syrien | 291.645 |
| Irak | 91.295 |
| Afghanistan | 89.330 |
| Eritrea | 47.178 |
| Iran | 36.232 |
| Türkei | 32.817 |
| Ungeklärt | 23.152 |
| Somalia | 21.378 |
| Staatenlos | 8.880 |
| Pakistan | 6.601 |
| Russische Föderation | 5.139 |
| Nigeria | 4.244 |
| Guinea | 3.515 |
| Äthiopien | 3.454 |
| Aserbaidschan | 1.766 |
| Personen mit Flüchtlingsschutz | 688.518 |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 73.002 |
| Bayern | 66.820 |
| Berlin | 31.913 |
| Brandenburg | 12.713 |
| Bremen | 11.956 |
| Hamburg | 16.837 |
| Hessen | 72.132 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 7.476 |
| Niedersachsen | 76.621 |
| Nordrhein-Westfalen | 201.881 |
| Rheinland-Pfalz | 30.180 |
| Saarland | 16.534 |
| Sachsen | 20.245 |
| Sachsen-Anhalt | 14.557 |
| Schleswig-Holstein | 23.363 |
| Thüringen | 12.288 |
3Wie viele Geflüchtete mit einem subsidiären Schutzstatus nach § 25 Absatz 2 AufenthG bzw. einem Abschiebungsschutz nach § 25 Absatz 3 AufenthG (internationaler bzw. nationaler subsidiärer Schutz, bitte differenzieren, auch bei den Unterfragen) lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
3aWelchen Aufenthaltsstatus hatten diese subsidiär Schutzberechtigten?
Die Fragen 3 und 3a werden gemeinsam beantwortet.
Im AZR werden u. a. Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 2 Satz 1 2. Alt. AufenthG (subsidiärer Schutz) und nach § 25 Absatz 3 AufenthG (Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder 7 AufenthG) gespeichert.
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 381 525 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz) erfasst, davon 245 170 männliche, 136 160 weibliche, zwei diverse Personen und 193 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 101 694 Personen waren unter 18 Jahre alt, 279 818 Personen über 17 Jahre alt und bei 13 Personen ist das Alter unbekannt. 200 486 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 180 953 Personen sechs Jahren oder länger. Bei 86 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 12 909 Personen erhielten den Status erstmals im Jahr 2025.
Mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG waren 193 931 Personen zum Stichtag 31. Juli 2025 erfasst, davon 121 491 männliche, 72 314 weibliche und 124 mit unbekanntem Geschlecht sowie zwei diverse Personen. 53 819 Personen waren unter 18 Jahre alt, 140 077 Personen über 17 Jahre alt und bei 35 Personen ist das Alter unbekannt. 69 136 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland und 124 712 Personen sechs Jahre oder länger. Bei 83 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 9 464 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025.
3bWelches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
3cWie verteilten sich die subsidiär Schutzberechtigten auf die Bundesländer?
Die Fragen 3b und 3c werden gemeinsam beantwortet.
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz) | |
|---|---|
| Gesamt | 381.525 |
| darunter: | |
| Syrien | 298.830 |
| Irak | 19.313 |
| Afghanistan | 17.357 |
| Eritrea | 13.081 |
| Somalia | 6.890 |
| Ungeklärt | 6.061 |
| Jemen | 2.906 |
| Staatenlos | 2.177 |
| Sudan (ohne Südsudan) | 1.627 |
| Iran | 1.612 |
| Russische Föderation | 1.569 |
| Türkei | 1.214 |
| Libyen | 869 |
| Libanon | 696 |
| Nigeria | 615 |
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG | |
|---|---|
| Gesamt | 193.931 |
| darunter: | |
| Afghanistan | 127.132 |
| Irak | 11.807 |
| Somalia | 7.466 |
| Nigeria | 6.567 |
| Syrien | 6.403 |
| Äthiopien | 2.944 |
| Eritrea | 2.378 |
| Russische Föderation | 2.239 |
| Venezuela | 2.209 |
| Ungeklärt | 1.737 |
| Armenien | 1.447 |
| Iran | 1.422 |
| Kosovo | 1.357 |
| Guinea | 1.327 |
| Türkei | 1.246 |
| Länder | Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz) | Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG |
|---|---|---|
| Deutschland | 381.525 | 193.931 |
| darunter: | ||
| Baden-Württemberg | 30.830 | 17.420 |
| Bayern | 36.339 | 26.169 |
| Berlin | 21.514 | 13.140 |
| Brandenburg | 8.675 | 5.163 |
| Bremen | 6.078 | 2.819 |
| Hamburg | 6.051 | 8.544 |
| Hessen | 26.855 | 25.390 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 5.079 | 2.483 |
| Niedersachsen | 43.955 | 17.592 |
| Nordrhein-Westfalen | 112.371 | 38.368 |
| Rheinland-Pfalz | 21.700 | 8.848 |
| Saarland | 10.752 | 1.301 |
| Sachsen | 15.752 | 8.230 |
| Sachsen-Anhalt | 11.198 | 4.238 |
| Schleswig-Holstein | 16.615 | 10.233 |
| Thüringen | 7.761 | 3.993 |
Wie viele Widerrufsverfahren waren im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zum 30. Juni 2025 anhängig (bitte auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und Status differenzieren)?
Nach den Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) waren zum Stichtag 30. Juni 2025 57 091 Widerrufsprüfverfahren eingeleitet und anhängig. Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Stand: 30.06.2025 | Anhängige Widerrufsprüfverfahren |
|---|---|
| Staatsangehörigkeiten gesamt: | 57.091 |
| darunter: | |
| Syrien | 21.942 |
| Irak | 9.677 |
| Afghanistan | 8.527 |
| Iran | 3.240 |
| Ungeklärt | 1.523 |
| Eritrea | 1.457 |
| Somalia | 1.408 |
| Türkei | 1.324 |
| Russische Föderation | 945 |
| Nigeria | 818 |
| Äthiopien | 494 |
| Armenien | 429 |
| Pakistan | 414 |
| Staatenlos | 349 |
| Sudan | 322 |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, deren Flüchtlingsstatus widerrufen worden ist (bitte auch nach aktuellem Status, nach Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 22 854 Personen mit Widerruf/Rücknahme eines Schutzstatus erfasst. 1 924 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 20 928 Personen sechs Jahre oder länger. Bei zwei Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Personen mit Wider ruf/Rücknahme des Flücht lingsstatus | Asylanerkennung nach Artikel 16a GG widerru fen/zurückgenom men | Flüchtlingseigen schaft nach § 3 Ab satz 1 AsylG wider rufen/zurückgenom men | subsidiärer Schutz nach § 4 Ab satz 1 AsylG widerrufen/zurück genommen | Summe |
|---|---|---|---|---|
| insgesamt | 16.771 | 4.122 | 1.961 | 22.854 |
| darunter mit dem Aufenthaltsstatus: | ||||
| unbefristete Aufenthaltsrechte | 13.919 | 607 | 69 | 14.595 |
| befristete Aufenthaltsrechte | 2.335 | 2.448 | 1.235 | 6.018 |
| sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) | 517 | 1.067 | 657 | 2.241 |
| Personen mit Widerruf/Rücknahme des Schutzstatus | |
|---|---|
| alle Staatsangehörigkeiten | 22.854 |
| darunter: | |
| Kosovo | 6.663 |
| Irak | 3.873 |
| Türkei | 2.700 |
| Syrien | 1.890 |
| Serbien | 1.074 |
| Afghanistan | 546 |
| Albanien | 510 |
| Serbien und Montenegro (ehemals) | 425 |
| Iran | 388 |
| Eritrea | 366 |
| Armenien | 348 |
| Sri Lanka | 348 |
| Ungeklärt | 322 |
| Jugoslawien (ehemals) | 230 |
| Libanon | 217 |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Duldung aufgrund einer Abschiebestopp-Anordnung nach § 60a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 3 043 Personen mit einer Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG im AZR erfasst, davon 1 909 männliche und 1 132 weibliche sowie zwei Personen mit unbekanntem Geschlecht. 869 Personen waren unter 18 Jahre alt und 2 174 Personen 18 Jahre und älter. 1 206 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 1 835 Personen weniger als sechs Jahre. Bei zwei Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 1 290 erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Personen mit Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG | 3.043 |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 79 |
| Bayern | 227 |
| Berlin | 24 |
| Brandenburg | 146 |
| Bremen | 41 |
| Hamburg | 3 |
| Hessen | 64 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 41 |
| Niedersachsen | 317 |
| Nordrhein-Westfalen | 1.071 |
| Rheinland-Pfalz | 67 |
| Saarland | 219 |
| Sachsen | 100 |
| Sachsen-Anhalt | 111 |
| Schleswig-Holstein | 413 |
| Thüringen | 120 |
| Personen mit Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG | 3.043 |
| alle Staatsangehörigkeiten | |
| darunter: | |
| Irak | 333 |
| Syrien | 280 |
| Türkei | 240 |
| Russische Föderation | 224 |
| Afghanistan | 214 |
| Serbien | 125 |
| Iran | 125 |
| Nigeria | 119 |
| Ukraine | 103 |
| Nordmazedonien | 101 |
| Albanien | 91 |
| Kosovo | 89 |
| Georgien | 68 |
| Armenien | 66 |
| Libanon | 59 |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16g, § 18a AufenthG (alte Fassung) bzw. § 19d AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 10 056 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum Zweck der Beschäftigung nach § 18a (Fassung bis 29. Februar 2020), § 19d (aktuelle Fassung) und § 16g AufenthG im AZR erfasst, davon 8 521 männliche und 1 530 weibliche sowie fünf Personen mit unbekanntem Geschlecht. 16 Personen waren unter 18 Jahre alt und 10 039 Personen 18 Jahre und älter. Bei einer Person ist das Alter unbekannt. 8 433 Personen lebten seit mehr als sechs Jahren in Deutschland, 1 619 Personen sechs Jahre oder weniger, bei vier Personen ist die Dauer unbekannt. 892 erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Aufenthaltserlaubnis nach § 18a/19d/16g AufenthG | Summe |
|---|---|
| Länder | 10.056 |
| Baden-Württemberg | 2.099 |
| Bayern | 1.605 |
| Berlin | 249 |
| Brandenburg | 134 |
| Bremen | 59 |
| Hamburg | 272 |
| Hessen | 615 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 116 |
| Niedersachsen | 979 |
| Nordrhein-Westfalen | 2.502 |
| Rheinland-Pfalz | 386 |
| Saarland | 27 |
| Sachsen | 321 |
| Sachsen-Anhalt | 102 |
| Schleswig-Holstein | 503 |
| Thüringen | 87 |
| Aufenthaltserlaubnis nach § 18a/19d/16g AufenthG | Summe |
|---|---|
| alle Staatsangehörigkeiten | 10.056 |
| darunter: | |
| Afghanistan | 2.285 |
| Irak | 787 |
| Gambia | 723 |
| Iran | 629 |
| Pakistan | 428 |
| Albanien | 407 |
| Guinea | 406 |
| Nigeria | 355 |
| Türkei | 339 |
| Armenien | 313 |
| Kamerun | 205 |
| Georgien | 193 |
| Ukraine | 185 |
| Marokko | 171 |
| Kosovo | 161 |
Wie viele jüdische Einwanderinnen und Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion wurden bis zum 30. Juni 2025 infolge verschiedener politischer Anordnungen in der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen (bitte nach Bundesländern differenzieren)?
Von 1993 bis zum 30. Juni 2025 wurden im geregelten Aufnahmeverfahren für jüdische Zuwandernde insgesamt 214 322 Personen aufgenommen. Hinzu kommen 8 535 Personen, die vor Beginn oder außerhalb des geregelten Aufnahmeverfahrens eingereist waren. Insgesamt sind damit 222 857 jüdische Zuwandernde mit ihren Familienangehörigen aus der ehemaligen Sowjetunion bzw. ihren Nachfolgestaaten eingereist. Die Verteilung nach Ländern kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Länder | Einreisen/Personen |
|---|---|
| Baden-Württemberg | 20.707 |
| Bayern | 33.280 |
| Berlin | 1.493 |
| Brandenburg | 7.750 |
| Bremen | 2.263 |
| Hamburg | 5.387 |
| Hessen | 18.609 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 6.678 |
| Niedersachsen | 18.434 |
| Nordrhein-Westfalen | 53.002 |
| Rheinland-Pfalz | 11.710 |
| Saarland | 3.255 |
| Sachsen | 11.193 |
| Sachsen-Anhalt | 7.763 |
| Schleswig-Holstein | 6.854 |
| Thüringen | 5.944 |
| Gesamt | 214.322 |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge einer Aufnahmeerklärung nach § 22 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG besaßen zum 31. Juli 2025 insgesamt 36 779 Personen, davon 18 327 männliche, 18 392 weibliche und drei diverse sowie 57 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 14 524 Personen waren unter 18 Jahre alt und 22 254 Personen über 17 Jahre alt. Bei einer Person ist das Alter unbekannt. 2 271 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 34 505 Personen weniger als sechs Jahre. Bei drei Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. 1 016 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG | |
|---|---|
| Insgesamt | 36.779 |
| Baden-Württemberg | 4.500 |
| Bayern | 5.587 |
| Berlin | 2.208 |
| Brandenburg | 1.038 |
| Bremen | 426 |
| Hamburg | 783 |
| Hessen | 2.891 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 652 |
| Niedersachsen | 3.665 |
| Nordrhein-Westfalen | 7.788 |
| Rheinland-Pfalz | 1.884 |
| Saarland | 442 |
| Sachsen | 1.718 |
| Sachsen-Anhalt | 943 |
| Schleswig-Holstein | 1.395 |
| Thüringen | 859 |
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG | |
|---|---|
| Alle Staatsangehörigkeiten | 36.779 |
| darunter: | |
| Afghanistan | 33.735 |
| Russische Föderation | 1.668 |
| Iran | 378 |
| Belarus | 271 |
| Syrien | 265 |
| Ungeklärt | 65 |
| Personen aus den palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) | 57 |
| Irak | 40 |
| Staatenlos | 34 |
| Ukraine | 27 |
| Libanon | 22 |
| Sudan (ohne Südsudan) | 17 |
| Myanmar | 13 |
| Jemen | 12 |
| Ägypten | 11 |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge der Härtefallregelung nach § 23a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG besaßen zum 31. Juli 2025 insgesamt 9 407 Personen, davon 5 054 männliche, 4 346 weibliche und sieben Personen mit unbekanntem Geschlecht. 2 728 Personen waren unter 18 Jahre alt und 6 677 Personen über 17 Jahre alt. Bei zwei Personen ist das Alter unbekannt. 7 693 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 1 713 Personen weniger als sechs Jahre. Bei einer Person ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 375 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG | 9.407 |
| darunter | |
| Baden-Württemberg | 382 |
| Bayern | 518 |
| Berlin | 1.846 |
| Brandenburg | 159 |
| Bremen | 151 |
| Hamburg | 76 |
| Hessen | 215 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 66 |
| Niedersachsen | 949 |
| Nordrhein-Westfalen | 2.225 |
| Rheinland-Pfalz | 919 |
| Saarland | 64 |
| Sachsen | 374 |
| Sachsen-Anhalt | 165 |
| Schleswig-Holstein | 163 |
| Thüringen | 1.135 |
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG | Anzahl der aufhältigen Ausländer |
|---|---|
| Alle Staatsangehörigkeiten | 9.407 |
| darunter: | |
| Albanien | 998 |
| Kosovo | 936 |
| Serbien | 841 |
| Russische Föderation | 633 |
| Nordmazedonien | 474 |
| Türkei | 462 |
| Aserbaidschan | 426 |
| Armenien | 420 |
| Georgien | 403 |
| Afghanistan | 288 |
| Iran | 278 |
| Pakistan | 276 |
| Irak | 263 |
| Ukraine | 242 |
| Nigeria | 229 |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG oder eine Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 2 oder 4 AufenthG (bitte differenzieren) erteilt wurde (bitte jeweils nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 19 608 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG erfasst. 2 404 Personen waren unter 18 Jahre alt und 17 204 Personen über 17 Jahre alt. 11 178 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 8 430 Personen weniger als sechs Jahre. 726 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025.
Nach § 23 Absatz 2 AufenthG (Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis) waren 83 936 Personen erfasst, davon waren 8 794 Personen unter 18 Jahre alt und 75 142 Personen über 17 Jahre alt. 67 711 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 16 216 Personen weniger als sechs Jahre und bei neun Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. 1 593 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025.
Zudem waren nach § 23 Absatz 4 AufenthG (Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis) 11 854 Personen erfasst, davon waren 4 571 Personen unter 18 Jahre alt und 7 283 Personen über 17 Jahre alt. 1 936 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 9 918 Personen weniger als sechs Jahre. 1 156 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025.
Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Aufenthaltstitel nach § 23 AufenthG | Aufenthalts erlaubnis nach § 23 Absatz 1 | Aufenthalts erlaubnis nach § 23 Absatz 2 | Niederlassungs erlaubnis nach § 23 Absatz 2 | Aufenthalts erlaubnis nach § 23 Absatz 4 | Niederlassungs erlaubnis nach § 23 Absatz 4 |
|---|---|---|---|---|---|
| Summe | 19.608 | 24.597 | 59.339 | 11.520 | 334 |
| männlich | 8.689 | 11.811 | 26.172 | 5.727 | 182 |
| weiblich | 10.899 | 12.751 | 33.138 | 5.777 | 152 |
| unbekannt | 20 | 31 | 28 | 16 | 0 |
| divers | 0 | 4 | 1 | 0 | 0 |
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG | 19.608 |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 1.554 |
| Bayern | 526 |
| Berlin | 4.029 |
| Brandenburg | 1.281 |
| Bremen | 304 |
| Hamburg | 829 |
| Hessen | 1.049 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 17 |
| Niedersachsen | 1.057 |
| Nordrhein-Westfalen | 3.968 |
| Rheinland-Pfalz | 471 |
| Saarland | 287 |
| Sachsen | 131 |
| Sachsen-Anhalt | 101 |
| Schleswig-Holstein | 1.942 |
| Thüringen | 2.062 |
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG | 19.608 |
| darunter: | |
| Syrien | 8.485 |
| Kosovo | 1.532 |
| Serbien | 1.181 |
| Türkei | 959 |
| Libanon | 956 |
| Bosnien und Herzegowina | 893 |
| Afghanistan | 856 |
| Irak | 825 |
| Ungeklärt | 701 |
| Kroatien | 251 |
| Iran | 243 |
| Sudan (ohne Südsudan) | 214 |
| Russische Föderation | 178 |
| Ukraine | 176 |
| Staatenlos | 173 |
| Länder | Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 2 AufenthG | Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 2 AufenthG |
|---|---|---|
| Deutschland | 24.597 | 59.339 |
| Baden-Württemberg | 2.845 | 6.350 |
| Bayern | 3.781 | 9.929 |
| Berlin | 1.581 | 3.644 |
| Brandenburg | 685 | 1.384 |
| Bremen | 330 | 347 |
| Hamburg | 508 | 1.068 |
| Hessen | 1.768 | 4.565 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 442 | 1.343 |
| Niedersachsen | 2.254 | 5.058 |
| Nordrhein-Westfalen | 5.678 | 16.144 |
| Rheinland-Pfalz | 1.179 | 1.944 |
| Saarland | 350 | 769 |
| Sachsen | 1.142 | 3.393 |
| Sachsen-Anhalt | 569 | 1.402 |
| Schleswig-Holstein | 864 | 1.156 |
| Thüringen | 621 | 843 |
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 2 AufenthG | 24.597 |
| Staatsangehörigkeit | |
| darunter: | |
| Syrien | 18.518 |
| Afghanistan | 1.690 |
| Ukraine | 1.678 |
| Irak | 749 |
| Russische Föderation | 743 |
| Ungeklärt | 211 |
| Staatenlos | 197 |
| Somalia | 137 |
| Belarus | 89 |
| Eritrea | 67 |
| Iran | 49 |
| Moldau (Republik) | 47 |
| Usbekistan | 43 |
| Libanon | 40 |
| Aserbaidschan | 36 |
| Personen mit Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 2 AufenthG | 59.339 |
| darunter: | |
| Ukraine | 26.729 |
| Russische Föderation | 20.537 |
| Moldau (Republik) | 2.329 |
| Aserbaidschan | 1.540 |
| Usbekistan | 1.477 |
| Belarus | 1.325 |
| Vietnam | 1.140 |
| Kirgisistan | 916 |
| Kasachstan | 606 |
| Georgien | 556 |
| Sowjetunion (ehemals) | 374 |
| Staatenlos | 371 |
| Lettland | 248 |
| Ungeklärt | 200 |
| Litauen | 145 |
| Länder | Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 4 AufenthG | Personen mit Niederlassungser laubnis nach § 23 Absatz 4 AufenthG |
|---|---|---|
| Deutschland | 11.520 | 334 |
| Baden-Württemberg | 1.325 | 19 |
| Bayern | 1.914 | 36 |
| Berlin | 670 | 7 |
| Brandenburg | 293 | 9 |
| Bremen | 165 | 1 |
| Hamburg | 240 | 11 |
| Hessen | 868 | 16 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 220 | 0 |
| Niedersachsen | 1.259 | 20 |
| Nordrhein-Westfalen | 2.430 | 198 |
| Rheinland-Pfalz | 497 | 9 |
| Saarland | 139 | 0 |
| Sachsen | 564 | 2 |
| Sachsen-Anhalt | 306 | 3 |
| Schleswig-Holstein | 363 | 3 |
| Thüringen | 267 | 0 |
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 4 AufenthG | 11.520 |
| darunter: | |
| Syrien | 6.177 |
| Sudan (ohne Südsudan) | 1.420 |
| Somalia | 1.082 |
| Südsudan | 822 |
| Eritrea | 771 |
| Kongo, Dem. Republik | 453 |
| Irak | 191 |
| Burundi | 139 |
| Jemen | 119 |
| Äthiopien | 91 |
| Ungeklärt | 75 |
| Libanon | 24 |
| Kongo | 17 |
| Ägypten | 15 |
| Afghanistan | 14 |
| Personen mit Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 4 AufenthG | 334 |
| darunter: | |
| Ukraine | 56 |
| Kosovo | 37 |
| Türkei | 31 |
| Serbien | 30 |
| Afghanistan | 18 |
| Irak | 17 |
| Syrien | 15 |
| Vietnam | 9 |
| Russische Föderation | 9 |
| Bosnien und Herzegowina | 8 |
| Iran | 8 |
| Nordmazedonien | 8 |
| Kongo, Dem. Republik | 6 |
| Eritrea | 6 |
| Sri Lanka | 6 |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104a bzw. 104b AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR insgesamt 462 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach den §§ 104a oder 104b AufenthG gespeichert. 46 Personen waren unter 18 Jahre alt und 416 Personen 18 Jahre und älter. Weitere Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 104a bzw. § 23 Absatz 1 Satz 1 i. V. m. § 104a AufenthG | nach § 23 Absatz 1 i. V. m. § 104b AufenthG (integrierte Kinder von Geduldeten) | Summe | |
|---|---|---|---|
| Insgesamt | 453 | 9 | 462 |
| männlich | 218 | 6 | 224 |
| weiblich | 235 | 3 | 238 |
| Personen mit Aufenthalts erlaubnis nach § 23 Absatz 1 i. V. m. § 104a AufenthG | Personen mit Aufenthalts erlaubnis nach § 23 Absatz 1 i. V. m. § 104b AufenthG | Summe | |
|---|---|---|---|
| alle Länder | 453 | 9 | 462 |
| davon: | |||
| Baden-Württemberg | 8 | 0 | 8 |
| Bayern | 22 | 4 | 26 |
| Berlin | 31 | 0 | 31 |
| Brandenburg | 4 | 0 | 4 |
| Bremen | 15 | 0 | 15 |
| Hamburg | 9 | 0 | 9 |
| Hessen | 1 | 0 | 1 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 9 | 0 | 9 |
| Niedersachsen | 38 | 0 | 38 |
| Nordrhein-Westfalen | 239 | 5 | 244 |
| Rheinland-Pfalz | 27 | 0 | 27 |
| Saarland | 8 | 0 | 8 |
| Sachsen | 16 | 0 | 16 |
| Sachsen-Anhalt | 8 | 0 | 8 |
| Schleswig-Holstein | 15 | 0 | 15 |
| Thüringen | 3 | 0 | 3 |
| Personen mit Aufenthalts erlaubnis nach § 104a AufenthG | Personen mit Aufenthalts erlaubnis nach § 23 Absatz 1 i. V. m. § 104b AufenthG | Summe | |
|---|---|---|---|
| alle Länder | 453 | 9 | 462 |
| davon: | |||
| Kosovo | 159 | 1 | 160 |
| Serbien | 83 | 1 | 84 |
| Türkei | 24 | 0 | 24 |
| Russische Föderation | 16 | 2 | 18 |
| Irak | 16 | 0 | 16 |
| Syrien | 16 | 0 | 16 |
| Ungeklärt | 13 | 0 | 13 |
| Libanon | 12 | 0 | 12 |
| China | 10 | 0 | 10 |
| Afghanistan | 5 | 2 | 7 |
| Bosnien und Herzegowina | 7 | 0 | 7 |
| Pakistan | 6 | 0 | 6 |
| Albanien | 5 | 0 | 5 |
| Kroatien | 5 | 0 | 5 |
| Vietnam | 5 | 0 | 5 |
13Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und nach den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten differenzieren)?
13aWie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Fiktionsbescheinigung über die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt wurde (bitte wie zuvor differenzieren)?
13bWie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik Deutschland, die als Geflüchtete aus der Ukraine ein Schutzgesuch geäußert haben (bitte wie zuvor differenzieren)?
13cWie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik Deutschland, die als Geflüchtete aus der Ukraine einen Antrag nach § 24 AufenthG gestellt haben (bitte wie zuvor differenzieren), und wie genau unterscheidet sich diese Teilgruppe von den o. g. Personen mit einer Fiktionsbescheinigung?
13dWie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik Deutschland, die als ukrainische Geflüchtete kein Schutzgesuch gestellt und keinen Titel erteilt bekommen haben (bitte wie zuvor differenzieren)?
Die Fragen 13 bis 13d werden gemeinsam beantwortet.
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 1 106 204 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erfasst, bei 51 727 Personen wurde eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt, 33 232 Personen haben ein Schutzgesuch geäußert. 42 406 Personen haben einen Antrag auf § 24 AufenthG gestellt, 36 302 Personen haben bisher kein Schutzgesuch geäußert und keinen Titel erteilt bekommen. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Stichtag 31.07.2025 | Personen, denen ein Aufenthalts titel nach § 24 AufenthG (vor übergehender Schutz) erteilt wurde | Personen, denen eine Fiktionsbe scheinigung ausgestellt wurde | Personen, die ein Schutzge such geäu ßert haben | Personen, die einen Antrag auf § 24 AufenthG gestellt ha ben | Eingereiste ukra inische Staats angehörige ohne bisheriges Schutzgesuch und Titelertei lung | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Summe | 1.106.204 | 51.727 | 33.232 | 42.406 | 36.302 | 1.269.871 |
| unbekannt | 1.776 | 84 | 31 | 70 | 293 | 2.254 |
| männlich | 453.716 | 24.419 | 14.922 | 21.047 | 16.597 | 530.701 |
| weiblich | 650.653 | 27.213 | 18.275 | 21.283 | 19.407 | 736.831 |
| divers | 59 | 11 | 4 | 6 | 5 | 85 |
| unter 18 | 304.209 | 16.671 | 9.099 | 10.784 | 17.397 | 358.160 |
| 18 und älter | 801.986 | 35.054 | 24.125 | 31.622 | 18.903 | 911.690 |
| Alter unbekannt | 9 | 2 | 8 | 0 | 2 | 21 |
| Stichtag 31.07.2025 | § 24 AufenthG | Fiktionsbe scheini gung | Schutzge such geäu ßert | Antrag auf § 24 AufenthG ge stellt | ohne bisheri ges Schutzge such und Ti telerteilung | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 1.106.204 | 51.727 | 33.232 | 42.406 | 36.302 | 1.269.871 |
| Baden-Württemberg | 144.152 | 10.921 | 4.508 | 5.611 | 5.612 | 170.804 |
| Bayern | 154.418 | 10.134 | 6.576 | 8.760 | 5.070 | 184.958 |
| Berlin | 56.522 | 752 | 3.967 | 5.611 | 4.195 | 71.047 |
| Brandenburg | 27.287 | 773 | 655 | 693 | 1.384 | 30.792 |
| Bremen | 12.907 | 217 | 456 | 356 | 368 | 14.304 |
| Hamburg | 32.042 | 1.521 | 343 | 732 | 530 | 35.168 |
| Hessen | 89.069 | 2.873 | 1.942 | 3.609 | 3.120 | 100.613 |
| Mecklenburg- Vorpommern | 23.475 | 1.411 | 519 | 1.259 | 819 | 27.483 |
| Niedersachsen | 104.163 | 2.270 | 2.416 | 1.587 | 3.211 | 113.647 |
| Nordrhein-Westfalen | 240.353 | 8.900 | 6.968 | 7.328 | 6.225 | 269.774 |
| Rheinland-Pfalz | 48.864 | 1.770 | 896 | 2.336 | 1.383 | 55.249 |
| Saarland | 16.574 | 234 | 331 | 334 | 236 | 17.709 |
| Sachsen | 57.689 | 3.245 | 1.393 | 1.077 | 1.631 | 65.035 |
| Sachsen-Anhalt | 30.355 | 1.477 | 698 | 926 | 654 | 34.110 |
| Schleswig-Holstein | 37.379 | 2.770 | 981 | 1.638 | 1.064 | 43.832 |
| Thüringen | 30.955 | 2.459 | 583 | 549 | 800 | 35.346 |
| Stichtag 31.07.2025 | § 24 AufenthG | Fiktionsbe scheini gung | Schutzge such geäu ßert | Antrag auf § 24 AufenthG ge stellt | ohne bisheri ges Schutzge such und Ti telerteilung | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| alle Staatsangehörigkeiten | 1.106.204 | 51.727 | 33.232 | 42.406 | 36.302 | 1.269.871 |
| darunter: | ||||||
| Ukraine | 1.076.271 | 48.945 | 28.584 | 41.195 | 36.302 | 1.231.297 |
| Russische Föd. | 4.388 | 190 | 232 | 132 | 4.942 | |
| Aserbaidschan | 3.228 | 176 | 169 | 103 | 3.676 | |
| Vietnam | 2.533 | 57 | 75 | 54 | 2.719 | |
| Georgien | 2.163 | 113 | 60 | 75 | 2.411 | |
| Armenien | 2.051 | 100 | 92 | 43 | 2.286 | |
| Nigeria | 777 | 432 | 768 | 73 | 2.050 | |
| Moldau (Rep.) | 1.742 | 65 | 69 | 71 | 1.947 | |
| Marokko | 612 | 361 | 674 | 91 | 1.738 | |
| Türkei | 1.033 | 110 | 154 | 59 | 1.356 | |
| Turkmenistan | 550 | 190 | 533 | 72 | 1.345 | |
| Afghanistan | 1.041 | 24 | 113 | 30 | 1.208 | |
| Iran | 964 | 57 | 134 | 37 | 1.192 | |
| Syrien | 1.052 | 23 | 76 | 29 | 1.180 | |
| Usbekistan | 697 | 49 | 52 | 19 | 817 |
Der AZR-Speichersachverhalt „Antrag auf Aufenthaltstitel nach § 24 AufenthG gestellt“ stellt einen der Sachverhalte dar, mit dem eine Erstregistrierung im AZR erfolgen kann. Dieser Speichersachverhalt kann von den Ausländerbehörden oder Aufnahmeeinrichtungen zur Registrierung verwendet werden.
Dagegen können Fiktionsbescheinigungen ausschließlich von Ausländerbehörden erteilt und im AZR gespeichert werden. In diesen Fällen hat bereits eine formale Antragstellung stattgefunden, die Erteilung des Aufenthaltstitels benötigt jedoch noch einige Zeit. Für den Übergangszeitraum wird den Personen eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt, um den Aufenthalt zu legitimieren.
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern, den 15 wichtigsten Herkunftsländern und nach Satz 1 bzw. 2 differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 15 541 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG erfasst, darunter 7 233 nach § 25 Absatz 4 Satz 1 AufenthG sowie 8 308 nach § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG. 1 942 Personen waren unter 18 Jahre alt und 13 599 Personen 18 Jahre und älter. 571 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG | § 25 Absatz 4 Satz 1 AufenthG | § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG | Summe |
|---|---|---|---|
| Summe | 7.233 | 8.308 | 15.541 |
| männlich | 3.662 | 3.598 | 7.260 |
| unbekannt | 50 | 11 | 61 |
| weiblich | 3.521 | 4.699 | 8.220 |
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG | § 25 Absatz 4 Satz 1 AufenthG | § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG | Summe |
|---|---|---|---|
| Aufenthaltsdauer | 7.233 | 8.308 | 15.541 |
| weniger als 6 Jahre | 1.857 | 703 | 2.560 |
| 6 Jahre und länger | 5.376 | 7.604 | 12.980 |
| unbekannt | 0 | 1 | 1 |
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG | § 25 Absatz 4 Satz 1 AufenthG | § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG | Summe |
|---|---|---|---|
| Summe | 7.233 | 8.308 | 15.541 |
| Baden-Württemberg | 394 | 245 | 639 |
| Bayern | 979 | 265 | 1.244 |
| Berlin | 1.884 | 1.225 | 3.109 |
| Brandenburg | 58 | 57 | 115 |
| Bremen | 133 | 221 | 354 |
| Hamburg | 838 | 274 | 1.112 |
| Hessen | 710 | 298 | 1.008 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 18 | 202 | 220 |
| Niedersachsen | 446 | 1.788 | 2.234 |
| Nordrhein-Westfalen | 1.505 | 3.160 | 4.665 |
| Rheinland-Pfalz | 120 | 208 | 328 |
| Saarland | 29 | 99 | 128 |
| Sachsen | 31 | 71 | 102 |
| Sachsen-Anhalt | 19 | 105 | 124 |
| Schleswig-Holstein | 57 | 67 | 124 |
| Thüringen | 12 | 23 | 35 |
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG | § 25 Absatz 4 Satz 1 AufenthG | § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG | Summe |
|---|---|---|---|
| Summe | 7.233 | 8.308 | 15.541 |
| darunter: | |||
| Türkei | 487 | 1.457 | 1.944 |
| Russische Föd. | 994 | 242 | 1.236 |
| Libyen | 1.116 | 50 | 1.166 |
| Serbien | 123 | 1.032 | 1.155 |
| Kosovo | 134 | 979 | 1.113 |
| Saudi-Arabien | 583 | 14 | 597 |
| Libanon | 55 | 494 | 549 |
| Kuwait | 449 | 12 | 461 |
| Irak | 187 | 218 | 405 |
| Bosnien und Herzegowina | 66 | 333 | 399 |
| Katar | 378 | 10 | 388 |
| Vereinigte Arabische Emirate | 365 | 7 | 372 |
| Syrien | 99 | 261 | 360 |
| Ungeklärt | 39 | 299 | 338 |
| Nordmazedonien | 64 | 242 | 306 |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a bzw. 4b (bitte differenzieren) AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 86 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG erfasst. Davon waren vier Personen unter 18 Jahre alt und 82 Personen über 17 Jahre alt. Acht Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| AE nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG | § 25 Absatz 4a AufenthG | § 25 Absatz 4b AufenthG | Summe |
|---|---|---|---|
| Summe | 81 | 5 | 86 |
| männlich | 28 | 4 | 32 |
| weiblich | 52 | 1 | 53 |
| unbekannt | 1 | 0 | 1 |
| Aufenthaltsdauer | |||
| weniger als 6 Jahre | 35 | 2 | 37 |
| 6 Jahre oder länger | 46 | 3 | 49 |
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG | § 25 Absatz 4a AufenthG | § 25 Absatz 4b AufenthG | Summe |
|---|---|---|---|
| Länder insgesamt | 81 | 5 | 86 |
| davon: | |||
| Baden-Württemberg | 5 | 0 | 5 |
| Bayern | 11 | 0 | 11 |
| Berlin | 18 | 0 | 18 |
| Brandenburg | 1 | 0 | 1 |
| Bremen | 3 | 1 | 4 |
| Hamburg | 15 | 1 | 16 |
| Hessen | 2 | 0 | 2 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 0 | 0 | 0 |
| Niedersachsen | 5 | 1 | 6 |
| Nordrhein-Westfalen | 12 | 1 | 13 |
| Rheinland-Pfalz | 2 | 1 | 3 |
| Saarland | 4 | 0 | 4 |
| Sachsen | 2 | 0 | 2 |
| Sachsen-Anhalt | 1 | 0 | 1 |
| Schleswig-Holstein | 0 | 0 | 0 |
| Thüringen | 0 | 0 | 0 |
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG | § 25 Absatz 4a AufenthG | § 25 Absatz 4b AufenthG | Summe |
|---|---|---|---|
| alle Staatsangehörigkeiten | 81 | 5 | 86 |
| darunter: | |||
| Bulgarien | 12 | 0 | 12 |
| Indien | 9 | 0 | 9 |
| Nigeria | 8 | 0 | 8 |
| Rumänien | 6 | 0 | 6 |
| Ukraine | 6 | 0 | 6 |
| die übrigen Staatsangehörigkeiten haben einen Wert (Summe) von 3 oder weniger |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 lebten 53 722 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG in Deutschland, darunter 29 324 männliche und 24 345 weibliche sowie 53 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 16 407 Personen waren unter 18 Jahre alt, 37 313 Personen über 17 Jahre alt und bei zwei Personen ist das Alter unbekannt. 41 331 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 12 383 Personen weniger als sechs Jahre. Bei acht Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 2 771 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG | |
|---|---|
| Länder insgesamt | 53.722 |
| davon: | |
| Baden-Württemberg | 1.911 |
| Bayern | 2.563 |
| Berlin | 8.090 |
| Brandenburg | 1.339 |
| Bremen | 3.799 |
| Hamburg | 3.772 |
| Hessen | 1.904 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 462 |
| Niedersachsen | 4.902 |
| Nordrhein-Westfalen | 17.733 |
| Rheinland-Pfalz | 1.718 |
| Saarland | 332 |
| Sachsen | 1.482 |
| Sachsen-Anhalt | 1.258 |
| Schleswig-Holstein | 1.773 |
| Thüringen | 684 |
| Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG | |
|---|---|
| alle Staatsangehörigkeiten | 53.722 |
| darunter: | |
| Serbien | 6.830 |
| Kosovo | 4.459 |
| Türkei | 3.457 |
| Vietnam | 3.196 |
| Nigeria | 3.023 |
| Ghana | 2.755 |
| Nordmazedonien | 2.613 |
| Russische Föderation | 2.144 |
| Albanien | 1.816 |
| Irak | 1.752 |
| Afghanistan | 1.689 |
| Ungeklärt | 1.634 |
| Armenien | 1.595 |
| Bosnien und Herzegowina | 1.544 |
| Syrien | 1.072 |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Unterabsätzen bzw. Sätzen, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren, wobei die Differenzierung nach Bundes- und Herkunftsländern für § 25a AufenthG insgesamt, d. h. ohne weitere Untergliederung vorgenommen werden soll), wie viele mit einer Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG, wie viele mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG (bitte wie oben differenzieren), wie viele von ihnen hatten zuvor eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG, und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 21 658 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG, 465 Personen mit einer Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG und 56 832 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG aufhältig.
958 Personen erhielten die Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG erstmalig im Jahr 2025. 166 Personen erhielten eine Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG erstmals im Jahr 2025 und 3 439 Personen erhielten die Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG erstmals im Jahr 2025.
21 190 Personen besaßen zuvor einen Aufenthaltstitel nach § 104c AufenthG. Die weiteren Angaben zum Stichtag 31. Dezember 2024 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG | § 25a Absatz 1 | § 25a Absatz 2 Satz 1 | § 25a Absatz 2 Satz 2 | § 25a Absatz 2 Satz 3 | § 25a Absatz 2 Satz 5 | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Summe | 18.736 | 1.762 | 772 | 67 | 321 | 21.658 |
| männlich | 11.506 | 837 | 423 | 31 | 174 | 12.971 |
| weiblich | 7.208 | 923 | 346 | 36 | 147 | 8.660 |
| divers | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| unbekannt | 21 | 2 | 3 | 0 | 0 | 26 |
| Altersgruppen insgesamt | ||||||
| unter 18 Jahre | 4.261 | 85 | 689 | 10 | 281 | 5.326 |
| 18 Jahre oder älter | 14.473 | 1.677 | 83 | 57 | 40 | 16.330 |
| unbekannt | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 |
| Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG | Summe |
|---|---|
| Länder insgesamt | 21.658 |
| Baden-Württemberg | 2.156 |
| Bayern | 2.323 |
| Berlin | 1.451 |
| Brandenburg | 584 |
| Bremen | 586 |
| Hamburg | 408 |
| Hessen | 958 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 302 |
| Niedersachsen | 2.545 |
| Nordrhein-Westfalen | 6.808 |
| Rheinland-Pfalz | 906 |
| Saarland | 113 |
| Sachsen | 735 |
| Sachsen-Anhalt | 288 |
| Schleswig-Holstein | 1.221 |
| Thüringen | 274 |
| Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG | |
|---|---|
| insgesamt | 21.658 |
| darunter: | |
| Irak | 3.271 |
| Afghanistan | 2.192 |
| Russische Föderation | 2.144 |
| Armenien | 1.106 |
| Albanien | 1.038 |
| Serbien | 947 |
| Kosovo | 929 |
| Türkei | 861 |
| Guinea | 759 |
| Aserbaidschan | 689 |
| Libanon | 685 |
| Iran | 672 |
| Nordmazedonien | 517 |
| Georgien | 464 |
| Nigeria | 416 |
| Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG | |
|---|---|
| Länder | 465 |
| davon: | |
| Baden-Württemberg | 17 |
| Bayern | 25 |
| Berlin | 77 |
| Brandenburg | 28 |
| Bremen | 0 |
| Hamburg | 13 |
| Hessen | 3 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 23 |
| Niedersachsen | 79 |
| Nordrhein-Westfalen | 107 |
| Rheinland-Pfalz | 17 |
| Saarland | 0 |
| Sachsen | 24 |
| Sachsen-Anhalt | 7 |
| Schleswig-Holstein | 40 |
| Thüringen | 5 |
| Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG | |
|---|---|
| insgesamt | 465 |
| darunter: | |
| Russische Föderation | 107 |
| Irak | 55 |
| Türkei | 43 |
| Georgien | 27 |
| Albanien | 22 |
| Serbien | 21 |
| Ungeklärt | 17 |
| Pakistan | 17 |
| Aserbaidschan | 16 |
| Ukraine | 15 |
| Nordmazedonien | 14 |
| Syrien | 13 |
| Iran | 13 |
| Armenien | 12 |
| Kosovo | 12 |
| Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG | § 25b Ab satz 1 Satz 1 | § 25b Absatz 4 (Minderjähriges Kind) | § 25b Absatz 4 (Ehe gatte/Lebenspartner | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Summe | 38.633 | 14.953 | 3.246 | 56.832 |
| männlich | 29.853 | 7.694 | 536 | 38.083 |
| weiblich | 8.770 | 7.237 | 2.708 | 18.715 |
| unbekannt | 10 | 22 | 2 | 34 |
| unter 18 Jahre | 288 | 14.713 | 423 | 15.424 |
| 18 Jahre oder älter | 38.342 | 239 | 2.823 | 41.404 |
| unbekannt | 3 | 1 | 0 | 4 |
| Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG | |
|---|---|
| Insgesamt | 56.832 |
| Baden-Württemberg | 8.021 |
| Bayern | 6.831 |
| Berlin | 3.496 |
| Brandenburg | 1.216 |
| Bremen | 1.063 |
| Hamburg | 998 |
| Hessen | 2.699 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 523 |
| Niedersachsen | 5.891 |
| Nordrhein-Westfalen | 17.659 |
| Rheinland-Pfalz | 2.318 |
| Saarland | 218 |
| Sachsen | 1.408 |
| Sachsen-Anhalt | 673 |
| Schleswig-Holstein | 3.106 |
| Thüringen | 712 |
| Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG | |
|---|---|
| Gesamt | 56.832 |
| darunter: | |
| Irak | 9.960 |
| Nigeria | 4.180 |
| Iran | 3.959 |
| Afghanistan | 2.902 |
| Pakistan | 2.808 |
| Russische Föderation | 2.697 |
| Armenien | 2.678 |
| Aserbaidschan | 1.993 |
| Libanon | 1.914 |
| Türkei | 1.845 |
| Gambia | 1.653 |
| Albanien | 1.420 |
| Kosovo | 1.268 |
| Serbien | 1.170 |
| Guinea | 1.165 |
| Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel nach § 25a oder § 25b AufenthG, die davor einen Titel nach § 104c AufenthG hatten | |
|---|---|
| Gesamt | 21.190 |
| nach § 25b Absatz 1 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer) | 14.178 |
| nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration: Minderjähriges Kind) | 3.810 |
| nach § 25a Absatz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen) | 2.180 |
| nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner) | 803 |
| nach § 25a Absatz 2 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen: Eltern) | 113 |
| nach § 25a Absatz 2 Satz 2 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen: Geschwister) | 65 |
| nach § 25a Absatz 2 Satz 5 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen: minderjährige ledige Kinder) | 33 |
| nach § 25a Absatz 2 Satz 3 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen: Ehegatte/Lebenspartner) | 8 |
| Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel nach § 25a oder § 25b AufenthG, die davor einen Titel nach § 104c AufenthG hatten | nach § 25a Absatz 1 AufenthG | nach § 25a Absatz 2 Satz 3 AufenthG | nach § 25a Absatz 2 Satz 5 AufenthG | nach § 25a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | nach § 25a Absatz 2 Satz 2 AufenthG | nach § 25b Absatz 1 Satz 1 AufenthG | nach § 25b Absatz 4 AufenthG | nach § 25b Absatz 4 AufenthG | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 2.180 | 8 | 33 | 113 | 65 | 14.178 | 803 | 3.810 | 21.190 |
| Baden-Württemberg | 194 | 2 | 1 | 10 | 5 | 2.434 | 70 | 432 | 3.148 |
| Bayern | 216 | 1 | 1 | 13 | 8 | 1.879 | 121 | 649 | 2.888 |
| Berlin | 289 | 0 | 0 | 7 | 5 | 1.065 | 86 | 364 | 1.816 |
| Brandenburg | 91 | 3 | 3 | 2 | 1 | 310 | 25 | 86 | 521 |
| Bremen | 24 | 0 | 1 | 4 | 4 | 106 | 13 | 60 | 212 |
| Hamburg | 35 | 0 | 0 | 1 | 1 | 203 | 10 | 42 | 292 |
| Hessen | 85 | 1 | 4 | 8 | 2 | 836 | 25 | 107 | 1.068 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 28 | 0 | 0 | 1 | 1 | 123 | 7 | 34 | 194 |
| Niedersachsen | 317 | 0 | 8 | 28 | 20 | 1.670 | 100 | 435 | 2.578 |
| Nordrhein-Westfalen | 576 | 0 | 12 | 13 | 14 | 3.559 | 222 | 1.066 | 5.462 |
| Rheinland-Pfalz | 50 | 0 | 0 | 7 | 1 | 434 | 24 | 101 | 617 |
| Saarland | 7 | 0 | 0 | 2 | 0 | 40 | 1 | 8 | 58 |
| Sachsen | 95 | 0 | 1 | 10 | 2 | 444 | 31 | 106 | 689 |
| Sachsen-Anhalt | 38 | 0 | 0 | 3 | 0 | 275 | 10 | 72 | 398 |
| Schleswig-Holstein | 87 | 0 | 2 | 3 | 1 | 637 | 49 | 207 | 986 |
| Thüringen | 48 | 1 | 0 | 1 | 0 | 163 | 9 | 41 | 263 |
| Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel nach § 25a oder § 25b AufenthG, die davor einen Titel nach § 104c AufenthG hatten | nach § 25a Absatz 1 AufenthG | nach § 25a Absatz 2 Satz 3 AufenthG | nach § 25a Absatz 2 Satz 5 AufenthG | nach § 25a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | nach § 25a Absatz 2 Satz 2 AufenthG | nach § 25b Absatz 1 Satz 1 AufenthG | nach § 25b Absatz 4 AufenthG | nach § 25b Absatz 4 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 2.180 | 8 | 33 | 113 | 65 | 14.178 | 803 | 3.810 | 21.190 |
| darunter: | |||||||||
| Irak | 506 | 0 | 5 | 22 | 19 | 2.784 | 256 | 796 | 4.388 |
| Nigeria | 56 | 0 | 2 | 5 | 7 | 1.020 | 45 | 538 | 1.673 |
| Russische Föd. | 314 | 3 | 8 | 18 | 18 | 431 | 77 | 415 | 1.284 |
| Pakistan | 52 | 0 | 0 | 2 | 0 | 990 | 24 | 82 | 1.150 |
| Iran | 57 | 2 | 2 | 3 | 0 | 880 | 44 | 127 | 1.115 |
| Gambia | 25 | 0 | 0 | 0 | 0 | 860 | 3 | 19 | 907 |
| Libanon | 136 | 0 | 0 | 5 | 1 | 485 | 46 | 194 | 867 |
| Afghanistan | 86 | 1 | 0 | 2 | 0 | 704 | 6 | 15 | 814 |
| Armenien | 87 | 0 | 1 | 2 | 1 | 383 | 51 | 213 | 738 |
| Guinea | 78 | 0 | 0 | 0 | 0 | 561 | 1 | 8 | 648 |
| Äthiopien | 19 | 0 | 0 | 1 | 0 | 437 | 15 | 119 | 591 |
| Aserbaidschan | 53 | 1 | 1 | 1 | 1 | 276 | 42 | 170 | 545 |
| Türkei | 77 | 0 | 2 | 9 | 8 | 271 | 15 | 139 | 521 |
| Indien | 31 | 0 | 0 | 0 | 0 | 232 | 27 | 96 | 386 |
| Ungeklärt | 62 | 0 | 0 | 0 | 0 | 237 | 18 | 65 | 382 |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Duldung erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als drei, vier, fünf, sechs, acht, zehn, zwölf und 15 Jahren, nach Bundesländern, nach Alter (0 bis 11, 12 bis 15, 16 bis 17, 18 bis 20, 21 bis 29, 30 bis 39, 40 bis 49, 50 bis 59, 60 bis 69 Jahre und älter als 70 Jahre) und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren; bitte in gesonderten Tabellen eine Auflistung der genauen Duldungsgründe, so differenziert wie möglich, und der Duldungen nach den §§ 60a, 60b, 60c und 60d AufenthG, jeweils aufgelistet nach Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern, vornehmen), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025, und wie viele zum 30. Juni 2025 Geduldete hatten zuvor eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG (bitte auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und den Bundesländern differenziert auflisten)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 185 868 Personen mit einer Duldung, davon 124 385 männliche und 61 224 weibliche, 244 Personen mit unbekanntem Geschlecht sowie 15 Personen als divers erfasst. 50 234 Personen waren unter 18 Jahre alt, 135 619 Personen über 17 Jahre alt und bei 15 Personen ist das Alter unbekannt. 39 642 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben zum Stichtag 31. Juli 2025 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Personen mit Duldung | 185.868 |
| Aufenthaltsdauer | |
| 0 – unter 3 Jahre | 80.678 |
| 3 Jahre und mehr | 105.162 |
| 0 – unter 4 Jahre | 102.649 |
| 4 Jahre und mehr | 83.191 |
| 0 – unter 5 Jahre | 113.930 |
| 5 Jahre und mehr | 71.910 |
| 0 – unter 6 Jahre | 126.882 |
| 6 Jahre und mehr | 58.958 |
| 0 – unter 8 Jahre | 150.690 |
| 8 Jahre und mehr | 35.150 |
| 0 – unter 10 Jahre | 166.165 |
| 10 Jahre und mehr | 19.675 |
| 0 – unter 12 Jahre | 174.916 |
| 12 Jahre und mehr | 10.924 |
| 0 – unter 15 Jahre | 178.593 |
| 15 Jahre und mehr | 7.247 |
| Aufenthaltsdauer nicht bekannt | 28 |
| Personen mit Duldung | 185.868 |
| Alter | |
| 0–11 Jahre | 34.564 |
| 12–15 Jahre | 9.875 |
| 16–17 Jahre | 5.795 |
| 18–20 Jahre | 8.625 |
| 21–29 Jahre | 41.119 |
| 30–39 Jahre | 45.248 |
| 40–49 Jahre | 24.707 |
| 50–59 Jahre | 10.226 |
| 60–69 Jahre | 4.040 |
| 70 Jahre und älter | 1.654 |
| ohne Altersangaben | 15 |
| Duldungen insgesamt zum Stichtag 31. Juli 2025 | 185.868 | ||
| davon: | |||
| 1. | Nach § 60a AufenthG (alt) | Duldung (ohne nähere Angabe) | 227 |
| 2. | Nach § 60a Absatz 1 AufenthG | Duldung aufgrund eines Abschiebungsstopps (für bestimmte Ausländergruppen aus bestimmten Staaten oder in bestimmte Staaten) | 3.043 |
| 3. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen unmöglich; hier: Duldung wg. fehlender Reisedokumente | 44.519 |
| 4. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen unmöglich; hier: Duldung wegen familiärer Bindungen zu Duldungsinhabern nach Nummer 1 | 25.136 |
| 5. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen unmöglich; hier: Duldung aus medizinischen Gründen | 2.359 |
| 6. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen unmöglich; hier: Duldung aus sonstigen Gründen | 62.543 |
| 7. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 2 AufenthG | Vorübergehende Anwesenheit des Ausländers für ein Strafverfahren | 127 |
| 8. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG | sogenannte „Ermessensduldung“: Es liegen dringende humanitäre oder persönliche Gründe vor (z. B. Beendigung der Schule/Ausbildung; Betreuung kranker Familienangehöriger). | 6.282 |
| 9. | Nach § 60a Absatz 2a AufenthG | Zurückschiebung oder Abschiebung ist gescheitert und Deutschland ist rechtlich zur Rückübernahme verpflichtet | 0 |
| 10. | Nach § 60a Absatz 2b AufenthG | Eltern von minderjährigen Kindern mit AE nach § 25a AufenthG (gut integrierte Jugendliche) | 465 |
| 11. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | Abschiebungshindernisse n. § 60 Absatz 1–5,7 AufenthG | 6.192 |
| 12. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | als unbegleiteter Minderjähriger gemäß § 58 Absatz 1a AufenthG | 2.524 |
| 13. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | Anordnung der aufschiebenden Wirkung nach § 80 Absatz 5 VwGO | 232 |
| 14. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | bei fehlendem Absehen von einer Vollstreckung nach § 456a StPO | 116 |
| 15. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | bei stattgegebenem Eilantrag gemäß § 123 VwGO | 142 |
| 16. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | fehlendes, aber erforderliches Einvernehmen einer Stelle nach § 72 (4) AufenthG | 50 |
| 17. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | Asylfolgeantrag | 4.683 |
| 18. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG | Weil konkrete Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung bevorstehen erteilt | 6.358 |
| 19. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 13 AufenthG (Altfall) | Vaterschaftsanerkennung | 0 |
| 20. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 4 AufenthG (Altfall) | Ausbildungsduldung | 4 |
| 21. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60b Absatz 1 AufenthG | Ungeklärte Identität | 16.578 |
| 22. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 i. V. m. § 60c Absatz 1 AufenthG | Ausbildungsduldung | 2.405 |
| 23. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 i. V. m. § 60c Absatz 7 AufenthG | Erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen | 234 |
| 24. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 i. V. m. § 60d Absatz 1 AufenthG | Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/Beschäftigter | 870 |
| 25. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60d Absatz 1 AufenthG | Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/Ehegatte/Lebenspartner | 298 |
| 26. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60d Absatz 2 AufenthG | Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/minderjährige ledige Kinder | 58 |
| 27. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 i. V. m. § 60d Absatz 4 AufenthG | Beschäftigungsduldung/Ermessen/Beschäftigter (erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen) | 30 |
| 28. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60d Absatz 4 i. V. m. Absatz 1 AufenthG | Beschäftigungsduldung/Ermessen/Ehegatte/Lebenspartner | 35 |
| 29. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60d Absatz 4 i. V. m. Absatz 2 AufenthG | Beschäftigungsduldung/Ermessen/minderjährige ledige Kinder | 16 |
| 30. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 4 AufenthG | Verfahren nach § 85a AufenthG | 117 |
| 31. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60c Absatz 6 Satz 1 AufenthG | Suche nach weiterem Ausbildungsplatz erteilt | 73 |
| 32. | Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60c Absatz 6 Satz 2 AufenthG | Arbeitsplatzsuche nach Ausbildungsabschluss | 34 |
| 33. | Duldung nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG (Altfall) | Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen unmöglich (Altfall) | 118 |
| Duldungsgründe | 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | 8. | 9. | 10. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| insgesamt | 227 | 3.043 | 44.519 | 25.136 | 2.359 | 62.543 | 127 | 6.282 | 0 | 465 |
| darunter: | ||||||||||
| Irak | 7 | 333 | 5.011 | 2.447 | 49 | 7.167 | 2 | 1.086 | 0 | 55 |
| Türkei | 11 | 240 | 4.969 | 2.424 | 167 | 5.453 | 11 | 517 | 0 | 43 |
| Russische Föd. | 10 | 224 | 2.514 | 1.264 | 111 | 4.210 | 1 | 422 | 0 | 107 |
| Syrien | 3 | 280 | 1.494 | 938 | 61 | 4.229 | 5 | 151 | 0 | 13 |
| Afghanistan | 3 | 214 | 1.890 | 327 | 24 | 3.273 | 6 | 311 | 0 | 8 |
| Nigeria | 3 | 119 | 2.362 | 2.502 | 38 | 2.487 | 4 | 167 | 0 | 6 |
| Iran | 3 | 125 | 2.155 | 426 | 47 | 2.054 | 224 | 0 | 13 | |
| Serbien | 5 | 125 | 992 | 1.718 | 193 | 2.412 | 17 | 215 | 0 | 21 |
| Georgien | 1 | 68 | 864 | 1.043 | 158 | 1.814 | 1 | 339 | 0 | 27 |
| Ungeklärt | 21 | 44 | 1.846 | 401 | 13 | 1.069 | 4 | 75 | 0 | 17 |
| Guinea | 0 | 55 | 1.808 | 395 | 31 | 885 | 3 | 121 | 0 | 1 |
| Nordmazedonien | 0 | 101 | 434 | 903 | 153 | 1.678 | 2 | 111 | 0 | 14 |
| Libanon | 7 | 59 | 1.644 | 342 | 19 | 998 | 3 | 63 | 0 | 7 |
| Ukraine | 1 | 103 | 211 | 174 | 24 | 2.284 | 6 | 125 | 0 | 15 |
| Somalia | 0 | 52 | 943 | 206 | 10 | 1.104 | 2 | 101 | 0 | 0 |
| Duldungsgründe | 11. | 12. | 13. | 14. | 15. | 16. | 17. | 18. | 19. | 20. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| insgesamt | 6.192 | 2.524 | 232 | 116 | 142 | 50 | 4.683 | 6.358 | 0 | 4 |
| darunter: | ||||||||||
| Irak | 299 | 36 | 23 | 3 | 18 | 2 | 384 | 337 | 0 | 0 |
| Türkei | 247 | 318 | 27 | 30 | 24 | 6 | 559 | 947 | 0 | 0 |
| Russische Föd. | 301 | 20 | 14 | 3 | 4 | 1 | 432 | 190 | 0 | 0 |
| Syrien | 599 | 354 | 12 | 2 | 6 | 0 | 410 | 1.083 | 0 | 0 |
| Afghanistan | 1.910 | 224 | 7 | 4 | 11 | 0 | 356 | 638 | 0 | 0 |
| Nigeria | 140 | 23 | 8 | 1 | 6 | 2 | 165 | 163 | 0 | 0 |
| Iran | 147 | 24 | 11 | 4 | 2 | 0 | 201 | 91 | 0 | 1 |
| Serbien | 102 | 52 | 9 | 11 | 23 | 8 | 164 | 205 | 0 | 0 |
| Georgien | 35 | 5 | 3 | 1 | 5 | 1 | 133 | 355 | 0 | 0 |
| Ungeklärt | 94 | 31 | 1 | 1 | 0 | 1 | 78 | 125 | 0 | 1 |
| Guinea | 54 | 353 | 3 | 3 | 1 | 0 | 49 | 83 | 0 | 0 |
| Nordmazedonien | 100 | 16 | 5 | 3 | 2 | 1 | 206 | 303 | 0 | 0 |
| Libanon | 34 | 13 | 2 | 2 | 0 | 0 | 68 | 29 | 0 | 1 |
| Ukraine | 304 | 12 | 4 | 2 | 3 | 0 | 71 | 11 | 0 | 0 |
| Somalia | 244 | 203 | 8 | 3 | 4 | 0 | 110 | 82 | 0 | 4 |
| Duldungsgründe | 21. | 22. | 23. | 24. | 25. | 26. | 27. | 28. | 29. | 30. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| insgesamt | 16.578 | 2.405 | 234 | 870 | 298 | 58 | 30 | 35 | 16 | 117 |
| darunter: | ||||||||||
| Irak | 856 | 334 | 27 | 319 | 88 | 13 | 4 | 9 | 1 | 0 |
| Türkei | 1.059 | 420 | 26 | 64 | 36 | 4 | 5 | 4 | 1 | 4 |
| Russische Föd. | 601 | 49 | 1 | 6 | 2 | 2 | 1 | 1 | 1 | 0 |
| Syrien | 199 | 54 | 6 | 8 | 3 | 0 | 2 | 0 | 0 | 0 |
| Afghanistan | 159 | 53 | 4 | 16 | 4 | 0 | 2 | 2 | 0 | 2 |
| Nigeria | 936 | 77 | 7 | 55 | 29 | 4 | 1 | 0 | 5 | 9 |
| Iran | 839 | 152 | 11 | 40 | 15 | 2 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| Serbien | 171 | 17 | 2 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | 9 | |
| Georgien | 154 | 126 | 10 | 12 | 4 | 6 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| Ungeklärt | 1.063 | 11 | 2 | 2 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| Guinea | 684 | 103 | 30 | 28 | 8 | 1 | 1 | 1 | 0 | 2 |
| Nordmazedonien | 42 | 2 | 0 | 4 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 7 |
| Libanon | 657 | 18 | 2 | 14 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ukraine | 66 | 14 | 0 | 4 | 2 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| Somalia | 293 | 12 | 6 | 16 | 3 | 0 | 3 | 0 | 0 | 0 |
| Duldungsgründe | 31. | 32. | 33. | alle Duldungen |
|---|---|---|---|---|
| insgesamt | 73 | 34 | 118 | 185.868 |
| darunter: | ||||
| Irak | 7 | 3 | 3 | 18.923 |
| Türkei | 9 | 1 | 5 | 17.631 |
| Russische Föd. | 4 | 1 | 6 | 10.503 |
| Syrien | 0 | 0 | 0 | 9.912 |
| Afghanistan | 3 | 0 | 2 | 9.453 |
| Nigeria | 2 | 1 | 0 | 9.322 |
| Iran | 3 | 2 | 1 | 6.595 |
| Serbien | 0 | 0 | 3 | 6.477 |
| Georgien | 6 | 1 | 0 | 5.173 |
| Ungeklärt | 1 | 0 | 4 | 4.909 |
| Guinea | 3 | 5 | 0 | 4.711 |
| Nordmazedonien | 0 | 0 | 0 | 4.089 |
| Libanon | 0 | 1 | 0 | 3.984 |
| Ukraine | 0 | 0 | 1 | 3.440 |
| Somalia | 2 | 1 | 1 | 3.413 |
| Duldungsgründe | 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | 8. | 9. | 10. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Länder insgesamt | 227 | 3.043 | 44.519 | 25.136 | 2.359 | 62.543 | 127 | 6.282 | 0 | 465 |
| davon: | ||||||||||
| Baden-Württemberg | 25 | 79 | 5.280 | 4.118 | 220 | 5.889 | 4 | 61 | 0 | 17 |
| Bayern | 12 | 227 | 4.030 | 3.080 | 252 | 5.381 | 22 | 932 | 0 | 25 |
| Berlin | 50 | 24 | 3.992 | 1.549 | 152 | 4.154 | 12 | 1.278 | 0 | 77 |
| Brandenburg | 6 | 146 | 2.368 | 284 | 18 | 2.546 | 408 | 0 | 28 | |
| Bremen | 0 | 41 | 423 | 944 | 399 | 996 | 5 | 409 | 0 | 0 |
| Hamburg | 0 | 3 | 1.059 | 315 | 62 | 964 | 2 | 26 | 0 | 13 |
| Hessen | 5 | 64 | 2.222 | 735 | 114 | 3.298 | 14 | 693 | 0 | 3 |
| Mecklenburg- Vorpommern | 1 | 41 | 1.096 | 79 | 24 | 1.299 | 2 | 109 | 0 | 23 |
| Niedersachsen | 63 | 317 | 4.400 | 2.603 | 279 | 7.030 | 16 | 926 | 0 | 79 |
| Nordrhein-Westfalen | 10 | 1.071 | 11.096 | 7.629 | 537 | 16.996 | 19 | 748 | 0 | 107 |
| Rheinland-Pfalz | 9 | 67 | 1.881 | 878 | 92 | 1.718 | 408 | 0 | 17 | |
| Saarland | 0 | 219 | 203 | 140 | 16 | 811 | 26 | 0 | 0 | |
| Sachsen | 1 | 100 | 2.818 | 1.143 | 50 | 4.049 | 9 | 57 | 0 | 24 |
| Sachsen-Anhalt | 2 | 111 | 714 | 217 | 18 | 1.223 | 46 | 0 | 7 | |
| Schleswig-Holstein | 42 | 413 | 2.025 | 1.157 | 86 | 4.588 | 19 | 45 | 0 | 40 |
| Thüringen | 1 | 120 | 912 | 265 | 40 | 1.601 | 3 | 110 | 0 | 5 |
| Duldungsgründe | 11. | 12. | 13. | 14. | 15. | 16. | 17. | 18. | 19. | 20. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Länder insgesamt | 6.192 | 2.524 | 232 | 116 | 142 | 50 | 4.683 | 6.358 | 0 | 4 |
| davon: | ||||||||||
| Baden-Württemberg | 677 | 186 | 10 | 5 | 7 | 3 | 369 | 3.350 | 0 | 1 |
| Bayern | 704 | 72 | 29 | 4 | 31 | 6 | 957 | 110 | 0 | 0 |
| Berlin | 658 | 205 | 3 | 45 | 3 | 3 | 361 | 6 | 0 | 0 |
| Brandenburg | 43 | 123 | 10 | 0 | 2 | 0 | 254 | 188 | 0 | 0 |
| Bremen | 20 | 85 | 6 | 6 | 1 | 1 | 94 | 46 | 0 | 0 |
| Hamburg | 1.908 | 144 | 10 | 36 | 6 | 15 | 82 | 790 | 0 | 0 |
| Hessen | 585 | 105 | 9 | 2 | 12 | 0 | 76 | 326 | 0 | 0 |
| Mecklenburg- Vorpommern | 52 | 25 | 0 | 0 | 0 | 0 | 138 | 15 | 0 | 0 |
| Niedersachsen | 139 | 145 | 55 | 4 | 20 | 1 | 840 | 206 | 0 | 1 |
| Nordrhein-Westfalen | 562 | 1.121 | 45 | 8 | 28 | 15 | 633 | 728 | 0 | 2 |
| Rheinland-Pfalz | 116 | 32 | 3 | 4 | 4 | 2 | 297 | 128 | 0 | 0 |
| Saarland | 44 | 25 | 0 | 0 | 1 | 0 | 15 | 179 | 0 | 0 |
| Sachsen | 443 | 66 | 29 | 0 | 8 | 2 | 171 | 27 | 0 | 0 |
| Sachsen-Anhalt | 55 | 80 | 7 | 0 | 3 | 1 | 138 | 37 | 0 | 0 |
| Schleswig-Holstein | 75 | 83 | 10 | 1 | 1 | 1 | 49 | 51 | 0 | 0 |
| Thüringen | 111 | 27 | 6 | 1 | 15 | 0 | 209 | 171 | 0 | 0 |
| Duldungsgründe | 21. | 22. | 23. | 24. | 25. | 26. | 27. | 28. | 29. | 30. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Länder insgesamt | 16.578 | 2.405 | 234 | 870 | 298 | 58 | 30 | 35 | 16 | 117 |
| davon: | ||||||||||
| Baden-Württemberg | 2.488 | 308 | 65 | 117 | 176 | 13 | 3 | 12 | 4 | 6 |
| Bayern | 2.758 | 366 | 26 | 131 | 12 | 8 | 2 | 3 | 6 | 3 |
| Berlin | 1.009 | 119 | 39 | 8 | 0 | 0 | 5 | 0 | 0 | 37 |
| Brandenburg | 797 | 41 | 3 | 12 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 |
| Bremen | 82 | 30 | 0 | 3 | 4 | 0 | 0 | 0 | 1 | 3 |
| Hamburg | 249 | 65 | 4 | 44 | 1 | 3 | 0 | 0 | 2 | 0 |
| Hessen | 884 | 112 | 6 | 21 | 9 | 4 | 1 | 1 | 0 | 9 |
| Mecklenburg- Vorpommern | 695 | 17 | 1 | 11 | 2 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| Niedersachsen | 1.369 | 254 | 13 | 140 | 32 | 12 | 1 | 2 | 0 | 31 |
| Nordrhein-Westfalen | 2.345 | 633 | 56 | 152 | 20 | 8 | 6 | 6 | 2 | 18 |
| Rheinland-Pfalz | 833 | 163 | 3 | 53 | 5 | 1 | 5 | 2 | 0 | 0 |
| Saarland | 84 | 10 | 0 | 7 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachsen | 1.170 | 89 | 10 | 101 | 14 | 5 | 2 | 6 | 1 | 3 |
| Sachsen-Anhalt | 1.256 | 33 | 2 | 19 | 4 | 1 | 1 | 1 | 0 | 2 |
| Schleswig-Holstein | 317 | 129 | 2 | 25 | 1 | 0 | 3 | 2 | 0 | 1 |
| Thüringen | 242 | 36 | 4 | 26 | 17 | 2 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| Duldungsgründe | 31. | 32. | 33. | alle Duldungen |
|---|---|---|---|---|
| Länder insgesamt | 73 | 34 | 118 | 185.868 |
| davon: | ||||
| Baden-Württemberg | 14 | 10 | 11 | 23.528 |
| Bayern | 13 | 3 | 8 | 19.213 |
| Berlin | 3 | 8 | 17 | 13.817 |
| Brandenburg | 5 | 0 | 6 | 7.292 |
| Bremen | 0 | 0 | 1 | 3.600 |
| Hamburg | 4 | 2 | 6 | 5.815 |
| Hessen | 1 | 0 | 6 | 9.317 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 1 | 0 | 1 | 3.634 |
| Niedersachsen | 6 | 2 | 14 | 19.000 |
| Nordrhein-Westfalen | 12 | 7 | 15 | 44.635 |
| Rheinland-Pfalz | 4 | 2 | 14 | 6.741 |
| Saarland | 0 | 0 | 1 | 1.781 |
| Sachsen | 4 | 0 | 0 | 10.402 |
| Sachsen-Anhalt | 0 | 0 | 4 | 3.982 |
| Schleswig-Holstein | 1 | 0 | 11 | 9.178 |
| Thüringen | 5 | 0 | 3 | 3.933 |
Angaben zu der Teilfrage, wie viele geduldete Personen zuvor eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG hatten, können zum Stichtag 31. Juli 2025 den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Geduldete Personen mit vorheriger Aufenthaltserlaubnis nach § 104c | 7.687 |
| Länder: | |
| Baden-Württemberg | 593 |
| Bayern | 558 |
| Berlin | 237 |
| Brandenburg | 457 |
| Bremen | 178 |
| Hamburg | 163 |
| Hessen | 317 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 198 |
| Niedersachsen | 987 |
| Nordrhein-Westfalen | 2.232 |
| Rheinland-Pfalz | 282 |
| Saarland | 16 |
| Sachsen | 352 |
| Sachsen-Anhalt | 123 |
| Schleswig-Holstein | 908 |
| Thüringen | 86 |
| Geduldete Personen mit vorheriger Aufenthaltserlaubnis nach § 104c | 7.687 |
| Staatsangehörigkeiten insgesamt |
| darunter: | |
|---|---|
| Irak | 1.258 |
| Russische Föderation | 1.203 |
| Serbien | 427 |
| Libanon | 380 |
| Afghanistan | 341 |
| Nigeria | 296 |
| Ungeklärt | 287 |
| Iran | 284 |
| Kosovo | 264 |
| Armenien | 232 |
| Türkei | 223 |
| Pakistan | 183 |
| Äthiopien | 173 |
| Nordmazedonien | 158 |
| Somalia | 146 |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltsgestattung erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 303 330 Personen mit einer Aufenthaltsgestattung, darunter 200 234 männliche, 102 815 weibliche und 90 diverse sowie 191 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst. 85 674 Personen waren unter 18 Jahre alt, 217 644 Personen 18 Jahre oder älter und bei 12 Personen ist das Alter unbekannt. 294 919 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 8 404 Personen sechs Jahre oder länger, bei sieben Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Personen mit Aufenthaltsgestattung | 303.330 |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 48.662 |
| Bayern | 45.483 |
| Berlin | 13.416 |
| Brandenburg | 7.550 |
| Bremen | 2.586 |
| Hamburg | 7.366 |
| Hessen | 27.137 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 5.959 |
| Niedersachsen | 37.739 |
| Nordrhein-Westfalen | 52.232 |
| Rheinland-Pfalz | 12.739 |
| Saarland | 3.467 |
| Sachsen | 13.554 |
| Sachsen-Anhalt | 8.597 |
| Schleswig-Holstein | 9.641 |
| Thüringen | 7.202 |
| Personen mit Aufenthaltsgestattung | 303.330 |
| Staatsangehörigkeiten insgesamt | |
| darunter: |
| Türkei | 67.503 |
| Syrien | 60.866 |
| Afghanistan | 43.761 |
| Irak | 21.326 |
| Iran | 13.855 |
| Russische Föderation | 9.927 |
| Somalia | 6.528 |
| Kolumbien | 5.749 |
| Ungeklärt | 5.304 |
| Venezuela | 4.709 |
| Nigeria | 4.637 |
| Guinea | 4.551 |
| Pakistan | 2.974 |
| Kamerun | 2.649 |
| Armenien | 2.248 |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland mit einem Ankunftsnachweis (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie lang ist deren aktuelle durchschnittliche Gültigkeit, wenn nur Personen betrachtet werden, die 2025 einen Asylantrag gestellt haben?
Zum 31. Juli 2025 lebten in Deutschland 2 534 Personen mit einem Ankunftsnachweis, darunter 1 470 männliche, 1 062 weibliche, eine diverse sowie eine Person mit unbekanntem Geschlecht. 770 Personen waren unter 18 Jahre alt, 1 764 waren 18 Jahre oder älter.
Die Aufteilung nach Ländern und Hauptstaatsangehörigkeiten kann den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Ausgewertet wurden im AZR die Personen, die zum Stichtag 31. Juli 2025 noch im Besitz eines gültigen Ankunftsnachweises waren.
| Personen mit Ankunftsnachweis | 2.534 |
| Länder: | |
| Baden-Württemberg | 355 |
| Bayern | 354 |
| Berlin | 70 |
| Brandenburg | 138 |
| Bremen | 34 |
| Hamburg | 28 |
| Hessen | 41 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 36 |
| Niedersachsen | 156 |
| Nordrhein-Westfalen | 879 |
| Rheinland-Pfalz | 128 |
| Saarland | 2 |
| Sachsen | 88 |
| Sachsen-Anhalt | 89 |
| Schleswig-Holstein | 42 |
| Thüringen | 94 |
| Personen mit Ankunftsnachweis Staatsangehörigkeiten insgesamt | 2.534 |
| darunter: |
| Afghanistan | 464 |
| Syrien | 348 |
| Türkei | 287 |
| Russische Föderation | 86 |
| China | 81 |
| Somalia | 80 |
| Georgien | 60 |
| Irak | 59 |
| Iran | 55 |
| Vietnam | 52 |
| Algerien | 52 |
| Venezuela | 51 |
| Marokko | 51 |
| Nigeria | 45 |
| Guinea | 43 |
Betrachtet man die Fälle von Personen mit Ankunftsnachweisen, die im Jahr 2025 einen Asylantrag stellten, so ergibt sich bei diesen Fällen eine durchschnittliche Gültigkeit der Ankunftsnachweise von etwa 10 Tagen.
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 bzw. Absatz 2 AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren und zudem angeben, wie viele dieser Personen zuvor eine Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung, Duldung oder einen sonstigen oder keinen Aufenthaltstitel hatten), und wie bewertet die Bundesregierung diese Zahlen vor dem Hintergrund der Erwartungen zu den Auswirkungen der Neuregelung des Chancen-Aufenthaltsrechts (bitte ausführen)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 23 240 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG erfasst. Davon waren 7 755 Personen unter 18 Jahre alt und 15 484 Personen über 17 Jahre alt und bei einer Person ist das Alter unbekannt. Die weiteren statistischen Daten können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden:
| Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG | § 104c Absatz 1 AufenthG | § 104c Absatz 2 AufenthG | Summe |
|---|---|---|---|
| Gesamt | 23.084 | 156 | 23.240 |
| männlich | 14.163 | 92 | 14.255 |
| weiblich | 8.902 | 64 | 8.966 |
| unbekannt | 19 | 0 | 19 |
| weniger als 6 Jahre aufhältig | 3.397 | 17 | 3.414 |
| 6 Jahre oder länger aufhältig | 19.672 | 139 | 19.811 |
| unbekannt | 15 | 0 | 15 |
| Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG | § 104c Absatz 1 AufenthG | § 104c Absatz 2 AufenthG | Summe |
|---|---|---|---|
| Länder insgesamt | 23.084 | 156 | 23.240 |
| davon: | |||
| Baden-Württemberg | 2.992 | 11 | 3.003 |
| Bayern | 2.049 | 11 | 2.060 |
| Berlin | 1.793 | 5 | 1.798 |
| Brandenburg | 1.284 | 23 | 1.307 |
| Bremen | 186 | 6 | 192 |
| Hamburg | 493 | 1 | 494 |
| Hessen | 1.607 | 23 | 1.630 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 254 | 1 | 255 |
| Niedersachsen | 1.800 | 7 | 1.807 |
| Nordrhein-Westfalen | 7.445 | 49 | 7.494 |
| Rheinland-Pfalz | 635 | 4 | 639 |
| Saarland | 108 | 3 | 111 |
| Sachsen | 1.050 | 4 | 1.054 |
| Sachsen-Anhalt | 377 | 0 | 377 |
| Schleswig-Holstein | 747 | 6 | 753 |
| Thüringen | 264 | 2 | 266 |
| Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG | § 104c Absatz 1 AufenthG | § 104c Absatz 2 AufenthG | Summe |
|---|---|---|---|
| alle Staatsangehörigkeiten | 23.084 | 156 | 23.240 |
| darunter: | |||
| Irak | 3.549 | 26 | 3.575 |
| Russische Föderation | 3.023 | 36 | 3.059 |
| Nigeria | 1.480 | 4 | 1.484 |
| Türkei | 964 | 20 | 984 |
| Pakistan | 895 | 9 | 904 |
| Serbien | 887 | 5 | 892 |
| Iran | 858 | 0 | 858 |
| Libanon | 819 | 5 | 824 |
| Ungeklärt | 807 | 8 | 815 |
| Afghanistan | 686 | 1 | 687 |
| Kosovo | 614 | 4 | 618 |
| Armenien | 595 | 6 | 601 |
| Äthiopien | 580 | 1 | 581 |
| Indien | 570 | 5 | 575 |
| Aserbaidschan | 423 | 1 | 424 |
Angaben zu der Teilfrage, wie viele Personen zuvor eine Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung oder Duldung hatten, können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| vorheriges Aufenthaltsrecht | Anzahl Personen zum Stichtag 31.07.2025 |
|---|---|
| Gesamt | 23.345 |
| darunter: | |
| Aufenthaltserlaubnis | 2.619 |
| Aufenthaltsgestattung | 299 |
| Duldung | 18.118 |
| keinen Aufenthaltstitel | 2.290 |
| Sonstiges | 19 |
Das Chancen-Aufenthaltsrecht wird weiterhin von den potenziell berechtigten Personen gut angenommen. Das Absinken der Bestandszahlen im Zeitverlauf ist darauf zurückzuführen, dass immer mehr Personen die maximale Laufzeit von 18 Monaten erreicht haben und in andere aufenthaltsrechtliche Status wechseln.
Wie viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit (bitte nach Bundesländern differenzieren)?
Aus der beigefügten Tabelle ergibt sich die Anzahl der unbegleiteten minderjährigen Ausländerinnen und Ausländer (UMA), die sich am Stichtag 30. Juni 2025 in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit (vorläufige Schutzmaßnahmen und/oder Anschlussmaßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe) in den einzelnen Ländern befanden (Quelle: Bundesverwaltungsamt).
| Länder | für UMA (Altverfahren nach 89d) | für UMA – Vorläufige Inobhutnah me | für UMA – Inobhutnah me | für UMA – An schlussmaßnah men (HzE und sonstige) | Summe al ler jugendhilfe rechtlichen Zu ständigkeiten (Stichtag: 31.06.2025) |
|---|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 0 | 139 | 246 | 2.035 | 2.420 |
| Bayern | 6 | 62 | 526 | 2.231 | 2.825 |
| Berlin | 3 | 21 | 356 | 1.349 | 1.729 |
| Brandenburg | 2 | 42 | 66 | 335 | 445 |
| Bremen | 1 | 45 | 23 | 196 | 265 |
| Hamburg | 0 | 21 | 228 | 233 | 482 |
| Hessen | 12 | 108 | 239 | 1.051 | 1.410 |
| Mecklenburg- Vorpommern | 0 | 3 | 95 | 390 | 488 |
| Niedersachsen | 1 | 21 | 383 | 1.684 | 2.089 |
| Nordrhein-Westfalen | 15 | 154 | 1.076 | 4.763 | 6.008 |
| Rheinland-Pfalz | 4 | 30 | 69 | 1.209 | 1.312 |
| Saarland | 0 | 10 | 24 | 104 | 138 |
| Sachsen | 0 | 14 | 91 | 765 | 870 |
| Sachsen-Anhalt | 0 | 5 | 68 | 389 | 462 |
| Schleswig-Holstein | 0 | 3 | 65 | 576 | 644 |
| Thüringen | 3 | 12 | 65 | 337 | 417 |
| Summe aller Zuständigkeiten | 47 | 690 | 3.620 | 17.647 | 22.004 |
Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG (bitte nach Absätzen sowie nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 281 550 Personen mit einer Niederlassungserlaubnis (NE) nach § 26 AufenthG erfasst. 4 685 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG | 281.550 | |
| 1. | nach § 26 Absatz 3 Satz 1 AufenthG (Altfall – Asyl/GFK nach 3 Jahren) | 13.081 |
| 2. | nach § 26 Absatz 4 AufenthG (Altfall – aus humanitären Gründen nach 7 Jahren) | 38.494 |
| 3. | nach § 26 Absatz 3 Satz 2 AufenthG (Altfall – Resettlement nach 3 Jahren) erteilt am… | 166 |
| 4. | nach § 26 Absatz 3 Satz 3 AufenthG (Asyl/GFK nach 3 Jahren) | 21.712 |
| 5. | nach § 26 Absatz 3 Satz 1 AufenthG (Asyl/GFK nach 5 Jahren) | 89.248 |
| 6. | nach § 26 Absatz 3 Satz 6 i. V. m. Satz 3 AufenthG (Resettlement nach 3 Jahren) | 711 |
| 7. | nach § 26 Absatz 3 Satz 6 i. V. m. Satz 1 AufenthG (Resettlement nach 5 Jahren) | 3.519 |
| 8. | nach § 26 Absatz 3 Satz 5 i. V. m. § 35 AufenthG (Kinder mit Einreise vor Vollendung des 18. Lebensjahrs) | 14.768 |
| 9. | nach § 26 Absatz 4 AufenthG (aus humanitären Gründen nach 5 Jahren) | 99.851 |
| Niederlas sungserlaub nis nach § 26 AufenthG | 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | 8. | 9. | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 13.081 | 38.494 | 166 | 21.712 | 89.248 | 711 | 3.519 | 14.768 | 99.851 | 281.550 |
| männlich | 7.866 | 20.966 | 101 | 13.349 | 65.711 | 450 | 2.614 | 8.443 | 60.232 | 179.732 |
| weiblich | 5.213 | 17.490 | 65 | 8.337 | 23.499 | 261 | 902 | 6.313 | 39.526 | 101.606 |
| unbekannt | 1 | 38 | 0 | 26 | 36 | 0 | 3 | 12 | 93 | 209 |
| divers | 1 | 0 | 0 | 0 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 |
| unter 18 Jahre | 306 | 1 | 5 | 936 | 1.520 | 29 | 40 | 1.898 | 2.153 | 6.888 |
| 18 Jahre oder älter | 12.775 | 38.492 | 161 | 20.775 | 87.727 | 682 | 3.479 | 12.870 | 97.693 | 274.654 |
| unbekannt | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 5 | 8 |
| Niederlas sungserlaub nis nach § 26 AufenthG | 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | 8. | 9. | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 13.081 | 38.494 | 166 | 21.712 | 89.248 | 711 | 3.519 | 14.768 | 99.851 | 281.550 |
| Länder | ||||||||||
| Baden-Württemberg | 4.082 | 7.057 | 4 | 1.193 | 10.833 | 126 | 828 | 1.778 | 12.666 | 38.567 |
| Bayern | 1.291 | 5.086 | 9 | 1.654 | 11.141 | 34 | 255 | 968 | 10.725 | 31.163 |
| Berlin | 123 | 2.483 | 1.703 | 4.812 | 32 | 87 | 17 | 8.131 | 17.388 | |
| Brandenburg | 38 | 322 | 120 | 1.330 | 3 | 50 | 161 | 1.032 | 3.056 | |
| Bremen | 31 | 314 | 571 | 1.914 | 21 | 94 | 437 | 1.952 | 5.334 | |
| Hamburg | 164 | 675 | 651 | 1.285 | 13 | 58 | 15 | 2.557 | 5.418 | |
| Hessen | 3.241 | 5.258 | 5 | 940 | 9.552 | 53 | 379 | 1.654 | 8.925 | 30.007 |
| Mecklenburg- Vorpommern | 85 | 275 | 23 | 593 | 1 | 19 | 83 | 362 | 1.441 | |
| Niedersachsen | 787 | 3.203 | 2 | 4.355 | 9.519 | 115 | 364 | 2.113 | 10.736 | 31.194 |
| Nordrhein- Westfalen | 2.546 | 10.150 | 125 | 7.512 | 23.444 | 238 | 945 | 4.959 | 30.784 | 80.703 |
| Rheinland- Pfalz | 135 | 1.430 | 1 | 953 | 3.665 | 32 | 136 | 601 | 4.191 | 11.144 |
| Saarland | 83 | 618 | 596 | 3.053 | 6 | 93 | 776 | 1.543 | 6.768 | |
| Sachsen | 181 | 445 | 267 | 2.909 | 5 | 65 | 429 | 2.050 | 6.351 | |
| Sachsen-Anhalt | 173 | 403 | 20 | 65 | 1.492 | 7 | 36 | 190 | 774 | 3.160 |
| Schleswig- Holstein | 93 | 565 | 956 | 2.177 | 20 | 68 | 380 | 2.262 | 6.521 | |
| Thüringen | 28 | 210 | 153 | 1.529 | 5 | 42 | 207 | 1.161 | 3.335 |
| Niederlassungs erlaubnis nach § 26 AufenthG nach Staats angehörigkei ten | 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | 8. | 9. | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 13.081 | 38.494 | 166 | 21.712 | 89.248 | 711 | 3.519 | 14.768 | 99.851 | 281.550 |
| Niederlassungs erlaubnis nach § 26 AufenthG nach Staats angehörigkei ten | 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | 8. | 9. | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| darunter: | ||||||||||
| Syrien | 382 | 297 | 8 | 3.061 | 38.346 | 128 | 1.464 | 6.974 | 7.202 | 57.862 |
| Irak | 2.366 | 741 | 51 | 5.024 | 12.181 | 165 | 413 | 2.465 | 4.782 | 28.188 |
| Türkei | 3.304 | 2.795 | 21 | 4.687 | 5.894 | 151 | 294 | 453 | 9.558 | 27.157 |
| Kosovo | 1.149 | 7.679 | 3 | 616 | 611 | 17 | 59 | 240 | 15.181 | 25.555 |
| Afghanistan | 710 | 723 | 6 | 1.446 | 6.071 | 35 | 222 | 1.909 | 13.757 | 24.879 |
| Serbien | 195 | 2.709 | 4 | 217 | 210 | 8 | 30 | 293 | 10.248 | 13.914 |
| Iran | 1.255 | 344 | 22 | 1.927 | 6.988 | 55 | 226 | 323 | 1.630 | 12.770 |
| Bosnien und Herzegowina | 48 | 9.099 | 8 | 32 | 22 | 2 | 10 | 28 | 3.126 | 12.375 |
| Eritrea | 500 | 156 | 1 | 439 | 7.370 | 17 | 308 | 213 | 869 | 9.873 |
| Vietnam | 159 | 3.143 | 2 | 192 | 263 | 10 | 16 | 5 | 3.287 | 7.077 |
| Ungeklärt | 77 | 404 | 2 | 475 | 1.897 | 13 | 54 | 286 | 1.664 | 4.872 |
| Russische Föderation | 258 | 531 | 5 | 673 | 1.009 | 14 | 31 | 171 | 2.130 | 4.822 |
| Sri Lanka | 475 | 780 | 1 | 518 | 602 | 10 | 22 | 9 | 1.064 | 3.481 |
| Somalia | 206 | 155 | 284 | 1.169 | 4 | 62 | 196 | 1.339 | 3.415 | |
| Libanon | 20 | 426 | 2 | 53 | 100 | 4 | 7 | 47 | 2.446 | 3.105 |
Wie viele Asylanerkennungen bzw. Anerkennungen eines internationalen bzw. subsidiären oder nationalen Schutzbedarfs (bitte differenzieren) wurden im ersten Halbjahr 2025 durch das BAMF bzw. – soweit vorliegend – durch Gerichte (bitte differenzieren) ausgesprochen (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden, wobei sich die 15 wichtigsten Herkunftsländer auf die Anzahl der Entscheidungen beziehen.
| BAMF 01.01.– 30.06.2025 | Anerkennungen als Asylberechtigte nach Artikel 16a GG | Gewährungen von Flüchtlingsschutz nach § 3 Absatz 1 AsylG | subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG | Abschiebungsver bote nach § 60 Absatz 5 u. 7 AufenthG |
|---|---|---|---|---|
| Herkunftsländer insgesamt | 1.608 | 16.748 | 2.634 | 8.082 |
| davon | ||||
| männlich | 486 | 8.183 | 1.571 | 6.852 |
| weiblich | 1.122 | 8.565 | 1.063 | 1.230 |
| unter 18 Jahre (< 18 Jahre) | 852 | 7.982 | 1.058 | 2.366 |
| über 17 Jahre (18+ Jahre) | 756 | 8.766 | 1.576 | 5.716 |
| BAMF 01.01.– 30.06.2025 | Anerkennungen als Asylberechtigte nach Artikel 16a GG | Gewährungen von Flüchtlingsschutz nach § 3 Absatz 1 AsylG | subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG | Abschiebungsver bote nach § 60 Absatz 5 u. 7 AufenthG |
|---|---|---|---|---|
| Herkunftsländer insgesamt | 1.608 | 16.748 | 2.634 | 8.082 |
| darunter | ||||
| Türkei | 132 | 2.473 | 125 | 29 |
| Afghanistan | 572 | 7.846 | 232 | 5.011 |
| Syrien | - | 4 | 12 | 10 |
| Iran | 106 | 1.387 | 115 | 51 |
| Irak | 14 | 870 | 141 | 245 |
| Russische Föd. | 46 | 171 | 81 | 23 |
| Somalia | 207 | 1.249 | 266 | 1.418 |
| Guinea | 151 | 346 | 110 | 163 |
| Kolumbien | 5 | 5 | - | 4 |
| Venezuela | 35 | 38 | 25 | 204 |
| Nigeria | 13 | 76 | 13 | 150 |
| Ungeklärt | 2 | 42 | 83 | 22 |
| Eritrea | 36 | 1.142 | 323 | 64 |
| Pakistan | 18 | 124 | 3 | 33 |
| Georgien | 1 | 2 | 2 | 4 |
| Gerichte 01.01.– 30.06.2025 | Anerkennungen als Asylberechtigte nach Artikel 16a GG | Gewährungen von Flüchtlingsschutz nach § 3 Absatz 1 AsylG | subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG | Abschiebungsver bote nach § 60 Absatz 5 u. 7 AufenthG |
|---|---|---|---|---|
| Herkunftsländer insgesamt | 88 | 1.653 | 459 | 1.222 |
| davon | ||||
| männlich | 50 | 1.039 | 308 | 677 |
| weiblich | 38 | 614 | 151 | 545 |
| unter 18 Jahre (< 18 Jahre) | 16 | 221 | 97 | 392 |
| über 17 Jahre (18+ Jahre) | 72 | 1.432 | 362 | 830 |
| Gerichte 01.01.– 30.06.2025 | Anerkennungen als Asylberechtigte nach Artikel 16a GG | Gewährungen von Flüchtlingsschutz nach § 3 Absatz 1 AsylG | subsidiärer Schutz gem. § 4 Absatz 1 AsylG | Abschiebungsver bote nach § 60 Absatz 5 u. 7 AufenthG |
|---|---|---|---|---|
| Herkunftsländer insgesamt | 88 | 1.653 | 459 | 1.222 |
| darunter: | ||||
| Türkei | 39 | 391 | 30 | 58 |
| Syrien | - | 10 | - | 30 |
| Irak | 1 | 132 | 50 | 307 |
| Afghanistan | 3 | 95 | 11 | 142 |
| Iran | 14 | 430 | 9 | 22 |
| Russische Föd. | 4 | 24 | 64 | 20 |
| Georgien | 1 | 6 | 9 | 6 |
| Kolumbien | - | 6 | 1 | - |
| Nigeria | 2 | 9 | 3 | 75 |
| Somalia | - | 18 | 5 | 55 |
| Pakistan | - | 104 | - | 22 |
| Venezuela | 1 | 10 | 8 | 140 |
| Armenien | - | - | - | 26 |
| Nordmazedonien | - | - | - | 12 |
| Guinea | - | 14 | 2 | 9 |
Wie viele (rechts- oder bestandskräftig) abgelehnte Asylsuchende lebten zum 30. Juni 2025 mit welchem Aufenthaltsstatus (bitte Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 3 AufenthG gesondert auflisten und bei befristeten Aufenthalten zudem differenzieren, nach welchen Abschnitten des AufenthG die Aufenthaltstitel erteilt wurden) in der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Status, Bundesländern, Jahr der Asylentscheidung und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum 31. Juli 2025 waren im AZR 947 194 Personen mit einem abgelehnten Asylantrag erfasst, darunter 607 971 männliche, 338 456 weibliche, 23 diverse und 744 Personen unbekannten Geschlechts. 151 378 Personen waren unter 18 Jahre alt, 795 721 Personen waren über 18 Jahre oder älter und bei 95 Personen ist das Alter unbekannt. 164 317 Personen hatten eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG.
Es ist darauf hinzuweisen, dass eine Asylablehnung im AZR im Regelfall nicht gelöscht wird, die zugrundeliegende Asylentscheidung daher u. U. viele Jahre zurückliegen kann und der Ausländer zwischenzeitlich das Aufenthaltsrecht ggf. auf andere Weise erworben haben kann. Eine im AZR gespeicherte Asylablehnung allein bedeutet also nicht, dass diese Person etwa ausreisepflichtig wäre. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Personen mit abgelehntem Asylantrag Aufenthaltsdauer | Gesamt |
|---|---|
| 947.194 | |
| seit weniger als sechs Jahren | 236.147 |
| seit sechs Jahren oder länger | 710.786 |
| Aufenthaltsdauer unbekannt | 261 |
| Aufenthaltsstatus von Personen mit einem abgelehnten Asylantrag in Prozent | |
|---|---|
| unbefristete Aufenthaltsrechte | 28,7 |
| befristete Aufenthaltsrechte | 54,3 |
| davon wegen | |
| völkerrechtlicher, humanitärer oder politischer Gründe | 31,2 |
| Antrag auf einen Aufenthaltstitel gestellt | 12,5 |
| familiärer Gründe | 6,0 |
| besonderer Aufenthaltsrechte | 2,7 |
| Erwerbstätigkeit | 1,6 |
| Bildung/Ausbildung | 0,2 |
| übriges | 0,1 |
| sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) | 17,0 |
| Personen mit abgelehntem Asylantrag | Gesamt |
|---|---|
| 947.194 | |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 113.458 |
| Bayern | 114.662 |
| Berlin | 69.923 |
| Brandenburg | 19.893 |
| Bremen | 15.345 |
| Hamburg | 34.537 |
| Hessen | 83.064 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 10.428 |
| Niedersachsen | 88.946 |
| Nordrhein-Westfalen | 247.027 |
| Rheinland-Pfalz | 42.100 |
| Saarland | 8.439 |
| Sachsen | 33.295 |
| Sachsen-Anhalt | 16.131 |
| Schleswig-Holstein | 34.027 |
| Thüringen | 15.919 |
| Personen mit abgelehntem Asylantrag nach Staatsangehörigkeiten | Gesamt |
|---|---|
| 947.194 | |
| darunter: | |
| Afghanistan | 170.922 |
| Türkei | 91.317 |
| Kosovo | 68.304 |
| Irak | 64.423 |
| Serbien | 47.531 |
| Nigeria | 33.512 |
| Syrien | 31.037 |
| Russische Föderation | 29.069 |
| Vietnam | 27.860 |
| Nordmazedonien | 20.004 |
| Iran | 19.078 |
| Albanien | 19.009 |
| Libanon | 18.964 |
| Pakistan | 17.711 |
| Armenien | 15.877 |
| Jahr der Asylentscheidung (Antrag abgelehnt) | 947.194 |
| vor 1990 | 3.244 |
| 1990 | 4.743 |
| 1991 | 5.865 |
| 1992 | 7.476 |
| 1993 | 14.065 |
| 1994 | 15.483 |
| 1995 | 16.705 |
| 1996 | 17.353 |
| 1997 | 17.099 |
| 1998 | 17.451 |
| 1999 | 17.830 |
| 2000 | 25.699 |
| 2001 | 20.629 |
| 2002 | 23.184 |
| 2003 | 22.385 |
| 2004 | 18.624 |
| 2005 | 15.933 |
| 2006 | 13.083 |
| 2007 | 8.747 |
| 2008 | 5.089 |
| 2009 | 5.092 |
| 2010 | 7.484 |
| 2011 | 8.442 |
| 2012 | 11.451 |
| 2013 | 12.609 |
| 2014 | 11.778 |
| 2015 | 19.461 |
| 2016 | 40.094 |
| 2017 | 66.909 |
| 2018 | 54.131 |
| 2019 | 62.530 |
| 2020 | 67.120 |
| 2021 | 66.922 |
| 2022 | 78.755 |
| 2023 | 48.383 |
| 2024 | 48.299 |
| 2025 | 23.916 |
| unbekannt | 23.131 |
Wie viele der vor 2020 bzw. im Jahr 2020, 2021, 2022, 2023 bzw. 2024 (bitte differenzieren) rechts- oder bestandskräftig abgelehnten Asylsuchenden, die zugleich ausreisepflichtig sind, hielten sich zum 30. Juni 2025 in Deutschland auf (bitte jeweils auch nach den zehn wichtigsten Staatsangehörigkeiten differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 132 761 in Deutschland aufhältige ausreisepflichtige Personen erfasst, bei denen ein Asylstatus rechtskräftig abgelehnt wurde. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Anzahl der abgelehn ten Asylsuchenden | vor 2020 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Summe | 35.281 | 11.893 | 14.551 | 20.337 | 18.668 | 21.756 | 10.275 | 132.761 |
| Irak | 2.933 | 1.936 | 2.612 | 4.296 | 2.263 | 1.756 | 629 | 16.425 |
| Türkei | 1.156 | 584 | 788 | 1.602 | 2.588 | 3.547 | 1.629 | 11.894 |
| Russische Föd. | 2.238 | 973 | 1.119 | 1.028 | 759 | 933 | 520 | 7.570 |
| Nigeria | 1.247 | 1.035 | 1.537 | 1.645 | 968 | 711 | 291 | 7.434 |
| Afghanistan | 1.553 | 559 | 374 | 666 | 663 | 1.595 | 1.322 | 6.732 |
| Iran | 1.168 | 770 | 919 | 985 | 616 | 481 | 237 | 5.176 |
| Serbien | 2.952 | 199 | 196 | 345 | 483 | 491 | 171 | 4.837 |
| Georgien | 419 | 207 | 326 | 891 | 1.404 | 1.126 | 176 | 4.549 |
| Syrien | 498 | 316 | 427 | 669 | 542 | 732 | 575 | 3.759 |
| Guinea | 683 | 405 | 593 | 511 | 365 | 397 | 255 | 3.209 |
Wie ist der Unterschied zwischen den Angaben der Bundesregierung in ihren Antworten zu den Fragen 25 bzw. 26 auf Bundestagsdrucksache 21/192 zu Frage 25 bzw. 26 zu erklären, wonach sich insgesamt 933 535 (Frage 25) bzw. 179 586 (Frage 26) rechts- bzw. bestandskräftig abgelehnte Asylsuchende Ende 2024 in Deutschland aufgehalten haben sollen?
Der Unterschied zwischen den Angaben der Bundesregierung zu Frage 25 bzw. 26 auf Bundestagsdrucksache 21/192 ist dadurch zu erklären, dass in der damaligen Frage 26 nur ausreisepflichtige Personen mit einem im AZR erfassten abgelehnten Asylantrag ausgewertet wurden (179 586), während in der damaligen Frage 25 alle Aufhältigen aufgeführt wurden, bei denen im AZR eine Asylablehnung erfasst war (933 535). Die Angaben in der damaligen Frage 26 entsprachen also sinngemäß der Antwort zu der jetzigen Frage 26 (siehe oben).
Wie lauten die gegebenenfalls korrigierten Angaben der Antwort zu Frage 26 auf Bundestagsdrucksache 21/192, vor dem Hintergrund, dass sich die Summen zu den Jahren 2021, 2020 und „vor 2020“ in der ersten bzw. zweiten Tabelle unterscheiden bzw. vertauscht zu sein scheinen?
Die Angaben der zweiten Tabelle in der Antwort der Bundesregierung zu Frage 26 auf Bundestagsdrucksache 21/192 waren vertauscht. Die korrigierten Angaben können der folgenden Tabelle entnommen werden.
| Anzahl der abgelehnten Asylsuchenden | vor 2020 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Summe | 13.255 | 6.652 | 8.774 | 31.106 | 53.532 | 66.267 | 179.586 |
| Afghanistan | 1.751 | 393 | 452 | 10.635 | 17.216 | 17.468 | 47.915 |
| Irak | 1.998 | 1.183 | 1.458 | 4.243 | 4.579 | 3.283 | 16.744 |
| Türkei | 660 | 610 | 781 | 2.017 | 4.025 | 6.946 | 15.039 |
| Syrien | 394 | 205 | 1.041 | 869 | 1.974 | 6.651 | 11.134 |
| Russische Föderation | 1.389 | 545 | 488 | 948 | 1.717 | 2.283 | 7.370 |
| Nigeria | 696 | 531 | 727 | 1.732 | 2.170 | 1.492 | 7.348 |
| Georgien | 157 | 64 | 193 | 928 | 2.288 | 2.021 | 5.651 |
| Iran | 1.092 | 620 | 556 | 898 | 1.257 | 1.140 | 5.563 |
| Somalia | 305 | 127 | 170 | 689 | 1.244 | 1.659 | 4.194 |
| Pakistan | 483 | 174 | 300 | 490 | 764 | 634 | 2.845 |
Wie viele Personen waren zum 30. Juni 2025 im Ausländerzentralregister erfasst, die weder einen Aufenthaltstitel noch eine Duldung oder eine Aufenthaltsgestattung besaßen (bitte jeweils nach Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele EU-Bürgerinnen und EU-bürger waren hierunter, wie viele Ausreisepflichtige (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele abgelehnte Asylsuchende (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren) und wie viele ausreisepflichtige abgelehnte Asylsuchende (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 4 479 649 Personen erfasst, bei denen im AZR weder ein Aufenthaltstitel noch eine Duldung oder eine Aufenthaltsgestattung gespeichert war, darunter 3 977 603 EU- und EWR-Bürger. Neben EU- und EWR-Bürgern sind Personen enthalten, deren Aufenthaltstitel erloschen ist, widerrufen oder zurückgenommen wurde, bei denen die Prüfung der Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels andauert oder zu denen keinerlei aufenthaltsrechtlicher Status im AZR erfasst ist. Auch Personen, die in Haft untergebracht sind, können enthalten sein. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Personen ohne Aufenthaltstitel, Duldung oder Aufenthaltsgestattung | 4.479.649 |
| Geschlecht | |
| männlich | 2.449.925 |
| weiblich | 2.018.554 |
| divers | 76 |
| unbekannt | 11.094 |
| Personen ohne Aufenthaltstitel, Duldung oder Aufenthaltsgestattung | 4.479.649 |
| nach Alter | |
| unter 18 Jahre | 766.318 |
| 18 Jahre und älter | 3.713.255 |
| unbekannt | 76 |
| Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus nach Aufenthaltsdauer | 4.479.649 |
| unter sechs Jahren | 1.924.765 |
| sechs Jahre und länger | 2.554.646 |
| Aufenthaltsdauer unbekannt | 238 |
| Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus nach Ländern | 4.479.649 |
| Baden-Württemberg | 716.281 |
| Bayern | 920.603 |
| Berlin | 299.982 |
| Brandenburg | 64.073 |
| Bremen | 34.691 |
| Hamburg | 86.610 |
| Hessen | 430.909 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 39.989 |
| Niedersachsen | 343.880 |
| Nordrhein-Westfalen | 952.562 |
| Rheinland-Pfalz | 225.824 |
| Saarland | 49.406 |
| Sachsen | 103.538 |
| Sachsen-Anhalt | 51.057 |
| Schleswig-Holstein | 102.732 |
| Thüringen | 57.512 |
| Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus, darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten | 4.479.649 |
| Rumänien | 885.804 |
| Polen | 777.160 |
| Bulgarien | 412.576 |
| Italien | 365.683 |
| Kroatien | 252.004 |
| Griechenland | 213.404 |
| Ungarn | 201.629 |
| Spanien | 152.827 |
| Niederlande | 100.056 |
| Frankreich | 95.846 |
| Österreich | 95.401 |
| Portugal | 87.219 |
| Slowakische Republik | 58.572 |
| Ukraine | 56.604 |
| Tschechische Republik | 55.482 |
| Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht darunter: | 25.724 |
| Rumänien | 3.373 |
| Bulgarien | 1.765 |
| Polen | 1.709 |
| Kroatien | 1.375 |
| Serbien | 1.224 |
| Albanien | 1.107 |
| Türkei | 1.097 |
| Moldau (Republik) | 835 |
| Ukraine | 643 |
| Italien | 617 |
| Irak | 593 |
| Kosovo | 578 |
| Bosnien und Herzegowina | 578 |
| Afghanistan | 500 |
| Georgien | 499 |
| Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem Asylantrag nach Aufenthaltsdauer | 30.915 |
| seit weniger als sechs Jahren | 10.985 |
| seit sechs Jahren oder länger | 19.928 |
| Aufenthaltsdauer unbekannt | 2 |
| Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem Asylantrag, darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten | 30.915 |
| Rumänien | 4.289 |
| Polen | 3.693 |
| Bulgarien | 2.301 |
| Afghanistan | 1.730 |
| Serbien | 1.467 |
| Albanien | 1.279 |
| Kosovo | 1.198 |
| Türkei | 1.024 |
| Kroatien | 891 |
| Nordmazedonien | 833 |
| Ungarn | 717 |
| Irak | 695 |
| Bosnien und Herzegowina | 511 |
| Moldau (Republik) | 493 |
| Italien | 483 |
| Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem Asylantrag und Ausreisepflicht nach Aufenthaltsdauer | 6.750 |
| seit weniger als sechs Jahren | 2.993 |
| seit sechs Jahren oder länger | 3.757 |
| Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem Asylantrag und Ausreisepflicht, darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten | 6.750 |
| Serbien | 654 |
| Türkei | 434 |
| Irak | 373 |
| Albanien | 364 |
| Kosovo | 344 |
| Rumänien | 325 |
| Moldau (Republik) | 234 |
| Russische Föderation | 231 |
| Afghanistan | 229 |
| Nordmazedonien | 228 |
| Bosnien und Herzegowina | 219 |
| Pakistan | 184 |
| Nigeria | 176 |
| Kroatien | 133 |
| Georgien | 125 |
Wie viele in Deutschland lebende Personen waren zum Stand 30. Juni 2025 vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach Geschlecht | 58.241 |
| männlich | 31.207 |
| weiblich | 26.862 |
| unbekannt | 172 |
| Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach Alter | 58.241 |
| unter 18 Jahre | 2.204 |
| 18 Jahre oder älter | 56.037 |
| Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach Aufenthaltsdauer | 58.241 |
| weniger als sechs Jahre | 5.008 |
| seit sechs Jahren oder länger | 53.232 |
| unbekannt | 1 |
| Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach Ländern | 58.241 |
| Baden-Württemberg | 17.149 |
| Bayern | 10.127 |
| Berlin | 1.645 |
| Brandenburg | 129 |
| Bremen | 346 |
| Hamburg | 1.306 |
| Hessen | 5.117 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 211 |
| Niedersachsen | 2.808 |
| Nordrhein-Westfalen | 14.368 |
| Rheinland-Pfalz | 2.511 |
| Saarland | 1.221 |
| Sachsen | 203 |
| Sachsen-Anhalt | 101 |
| Schleswig-Holstein | 920 |
| Thüringen | 79 |
| Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit | 58.241 |
| darunter: | |
| Italien | 17.740 |
| Griechenland | 9.694 |
| Frankreich | 3.756 |
| Portugal | 3.257 |
| Rumänien | 2.553 |
| Österreich | 2.548 |
| Polen | 2.248 |
| Niederlande | 2.242 |
| Türkei | 2.147 |
| Spanien | 2.119 |
| Vereinigte Staaten von Amerika | 1.506 |
| Kroatien | 1.047 |
| Bulgarien | 868 |
| Großbritannien mit Nordirland | 679 |
| Ungarn | 656 |
Wie viele Personen hatten zum Stand 30. Juni 2025 einen Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt (bitte nach Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, den Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach Geschlecht | 886.377 |
| männlich | 473.033 |
| weiblich | 412.328 |
| divers | 43 |
| unbekannt | 973 |
| Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach Alter | 886.377 |
| unter 18 Jahre | 201.562 |
| 18 Jahre oder älter | 684.771 |
| unbekannt | 44 |
| Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach Aufenthaltsdauer | 886.377 |
| weniger als sechs Jahre | 513.552 |
| seit sechs Jahren oder länger | 372.691 |
| unbekannt | 134 |
| Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach Ländern | 886.377 |
| Baden-Württemberg | 127.704 |
| Bayern | 143.002 |
| Berlin | 30.542 |
| Brandenburg | 13.964 |
| Bremen | 3.565 |
| Hamburg | 88.039 |
| Hessen | 82.132 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 10.597 |
| Niedersachsen | 45.927 |
| Nordrhein-Westfalen | 214.248 |
| Rheinland-Pfalz | 35.839 |
| Saarland | 5.997 |
| Sachsen | 29.829 |
| Sachsen-Anhalt | 17.408 |
| Schleswig-Holstein | 21.262 |
| Thüringen | 16.322 |
| Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt darunter: | 886.377 |
| Syrien | 110.068 |
| Ukraine | 120.259 |
| Türkei | 62.230 |
| Afghanistan | 52.054 |
| Kosovo | 40.031 |
| Indien | 38.914 |
| Serbien | 29.889 |
| Irak | 30.649 |
| Bosnien und Herzegowina | 22.377 |
| China | 21.974 |
| Iran | 21.290 |
| Russische Föderation | 21.263 |
| Nordmazedonien | 19.885 |
| Albanien | 19.304 |
| Marokko | 13.615 |
Wie viele Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern und gesondert nach den ausstellenden Mitgliedstaaten differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 30 041 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG, darunter 25 830 männliche und 4 169 weibliche sowie 42 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst. 233 Personen waren unter 18 Jahre alt und 29 808 Personen 18 Jahre oder älter. 20 753 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 9 288 Personen sechs Jahre oder länger. 1 804 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG darunter: | 30.041 |
| Albanien | 3.722 |
| Kosovo | 3.470 |
| Pakistan | 3.188 |
| Indien | 2.423 |
| Vietnam | 2.276 |
| Bosnien und Herzegowina | 1.682 |
| Bangladesch | 1.443 |
| Ghana | 1.229 |
| Nordmazedonien | 1.203 |
| Marokko | 1.162 |
| Italien | 1.015 |
| Nigeria | 905 |
| Türkei | 861 |
| China | 669 |
| Afghanistan | 456 |
| Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG* Ausstellender Mitgliedstaat | 30.041 |
| Italien | 16.252 |
| Griechenland | 4.384 |
| Slowenien | 3.572 |
| Spanien | 2.041 |
| Tschechische Republik | 1.821 |
| Slowakei | 549 |
| Polen | 422 |
| Österreich | 393 |
| Kroatien | 89 |
| Ungarn | 60 |
| Rumänien | 60 |
| Litauen | 53 |
| Portugal | 52 |
| Lettland | 50 |
| Deutschland | 47 |
| Estland | 44 |
| Frankreich | 42 |
| Bulgarien | 38 |
| Niederlande | 33 |
| Belgien | 30 |
| Schweden | 15 |
| Finnland | 13 |
| sowie weitere Staaten mit weniger als 10 Ausstellungen | 17 |
* In Einzelfällen können mehrere Ausstellungen zu einer Person gespeichert sein.
* In Einzelfällen können mehrere Ausstellungen zu einer Person gespeichert sein.
Wie viele ausländische Personen waren zum 30. Juni 2025 zur Festnahme (mit dem Ziel der Abschiebung) bzw. zur Aufenthaltsermittlung (bitte differenzieren) ausgeschrieben (bitte jeweils nach Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele dieser Personen lebten zum 30. Juni 2025 noch in Deutschland, und bei wie vielen erfolgte die jeweilige Ausschreibung im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 75 795 ausländische Personen zur Festnahme ausgeschrieben, darunter 64 516 männliche und 11 173 weibliche, 12 diverse sowie 94 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 2 594 Personen waren unter 18 Jahre alt und 73 195 Personen waren 18 Jahre und älter. Bei sechs Personen war das Alter unbekannt. 47 169 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 13 277 Person sechs Jahre oder länger. Bei 15 349 Personen ist eine Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei 39 743 Personen wurde im Jahr 2025 eine Ausschreibung zur Festnahme erfasst. Am 31. Juli 2025 waren 2 085 Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme als aufhältig erfasst. Die Verteilung nach Hauptstaatsangehörigkeiten kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme, darunter aus | 75.795 |
| Georgien | 5.905 |
| Türkei | 5.805 |
| Albanien | 4.889 |
| Algerien | 3.960 |
| Syrien | 3.648 |
| Serbien | 3.327 |
| Marokko | 3.094 |
| Afghanistan | 2.935 |
| Nordmazedonien | 2.804 |
| Moldau (Republik) | 2.649 |
| Irak | 2.547 |
| Pakistan | 2.320 |
| Kosovo | 2.022 |
| Tunesien | 1.858 |
| Nigeria | 1.742 |
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 339 945 ausländische Personen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben, darunter 285 262 männliche und 52 825 weibliche, 70 diverse sowie 1 788 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 5 712 Personen waren unter 18 Jahre alt und 334 148 Personen waren 18 Jahre und älter. Bei 85 Personen war das Alter unbekannt. 149 205 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 37 400 Person sechs Jahre oder länger. Bei 153 340 Personen ist eine Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei 162 620 Personen wurde im Jahr 2025 eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung erfasst. Am 31. Juli 2025 waren 22 532 Personen mit einer Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung als aufhältig erfasst. Die Verteilung nach Hauptstaatsangehörigkeiten kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Personen mit einer Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung, darunter aus | 339.945 |
| Rumänien | 37.000 |
| Polen | 22.622 |
| Georgien | 15.075 |
| Türkei | 13.514 |
| Bulgarien | 12.684 |
| Ukraine | 12.184 |
| Algerien | 11.324 |
| Ungeklärt | 11.264 |
| Ohne Angabe | 10.384 |
| Irak | 9.150 |
| Marokko | 8.955 |
| Albanien | 8.172 |
| Syrien | 7.921 |
| Afghanistan | 7.875 |
| Moldau (Republik) | 6.655 |
Wie viele Personen, die wegen einer Straftat nach § 95 Absatz 1 Nummer 3 oder Absatz 2 Nummer 1 AufenthG (vgl. § 2 Absatz 2 Nummer 11 des Ausländerzentralregistergesetzes [AZRG]: illegale Einreise/Aufenthalt) verurteilt wurden, waren zum 30. Juni 2025 im AZR erfasst, und wie viele von ihnen lebten zu diesem Zeitpunkt noch in der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Aufenthaltsstatus und den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 6 208 Personen gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 des Ausländerzentralregistergesetzes (AZRG) erfasst. 3 649 Personen mit der genannten Speicherung hielten sich zum genannten Stichtag in Deutschland auf. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig | 3.649 |
| Geschlecht und Alter | |
| männlich | 2.883 |
| weiblich | 764 |
| unbekannt | 2 |
| 18 Jahre oder älter | 3.587 |
| unter 18 Jahre | 62 |
| Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig | 3.649 |
| Aufenthaltsdauer | |
| unter sechs Jahre | 1.043 |
| sechs Jahre oder länger | 2.606 |
| unbekannt | 0 |
| Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig | 3.649 |
| Aufenthaltsstatus | in % |
| befristet | 54,1 |
| unbefristet | 26,7 |
| Sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) | 19,2 |
| Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig, darunter aus | 3.649 |
| Syrien | 458 |
| Türkei | 437 |
| Afghanistan | 378 |
| Irak | 195 |
| Kosovo | 147 |
| Russische Föderation | 137 |
| Nigeria | 118 |
| Vietnam | 108 |
| Somalia | 106 |
| Serbien | 101 |
Wie viele Personen sind nach Angaben des AZR insgesamt bzw. im ersten Halbjahr 2025 nach § 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG sicherheitsrechtlich befragt worden, und wie viele von ihnen lebten zu diesem Datum noch in der Bundesrepublik Deutschland (vgl. § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG; bitte nach Aufenthaltsstatus, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Geschlecht und den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 224 200 Personen im AZR erfasst, die nach § 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG sicherheitsrechtlich befragt wurden, davon 15 803 Personen im Jahr 2025. Darunter waren 15 613 Personen, die sich laut AZR zum Stichtag noch in Deutschland aufhielten. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig | 15.613 |
| Aufenthaltsstatus | in % |
| befristet | 78,0 |
| unbefristet | 11,4 |
| Sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) | 10,6 |
| Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig | 15.613 |
| Aufenthaltsdauer | |
| unter sechs Jahre | 11.115 |
| sechs Jahre oder länger | 4.498 |
| unbekannt | 0 |
| Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig | 15.613 |
| männlich | 9.421 |
| weiblich | 6.173 |
| divers | 4 |
| unbekannt | 15 |
| Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig | |
|---|---|
| Staatsangehörigkeiten insgesamt | 15.613 |
| darunter: | |
| Syrien | 3.324 |
| Afghanistan | 2.319 |
| Iran | 1.187 |
| Irak | 1.101 |
| Pakistan | 863 |
| Tunesien | 772 |
| Russische Föderation | 771 |
| Marokko | 655 |
| Ägypten | 525 |
| Philippinen | 505 |
Wie viele Ausreisepflichtige lebten nach Angaben des AZR zum 30. Juni 2025 in Deutschland, wie viele von ihnen hatten eine Duldung, wie viele von ihnen waren abgelehnte Asylsuchende, wie viele von ihnen waren abgelehnte Asylsuchende ohne Duldung, bei wie vielen von ihnen wurde die asylrechtliche Zuständigkeit eines anderen Mitgliedstaats festgestellt, und inwiefern kann festgestellt werden, dass sie deshalb als ausreisepflichtig gelten bzw. dass eine Überstellung geplant ist (bitte zu allen Unterfragen jeweils nach Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsstaaten auflisten), wie viele von ihnen befanden sich nach Angaben des AZR noch in einem Asylverfahren, hatten einen Schutzstatus erhalten oder waren Unionsangehörige ohne Entzug des Freizügigkeitsrechts (bitte differenzieren)?
Die Angaben zum Stichtag 31. Juli 2025 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. Juli 2025 | 226.600 |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 27.247 |
| Bayern | 24.529 |
| Berlin | 17.582 |
| Brandenburg | 8.168 |
| Bremen | 3.980 |
| Hamburg | 9.949 |
| Hessen | 13.099 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 4.008 |
| Niedersachsen | 22.512 |
| Nordrhein-Westfalen | 53.405 |
| Rheinland-Pfalz | 8.293 |
| Saarland | 1.959 |
| Sachsen | 12.375 |
| Sachsen-Anhalt | 4.701 |
| Schleswig-Holstein | 10.412 |
| Thüringen | 4.381 |
| Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. Juli 2025 | 226.600 |
| darunter: | |
| Türkei | 20.945 |
| Irak | 20.878 |
| Russische Föderation | 11.470 |
| Afghanistan | 11.196 |
| Syrien | 10.842 |
| Nigeria | 10.057 |
| Serbien | 8.146 |
| Iran | 7.402 |
| Georgien | 6.294 |
| Ungeklärt | 5.338 |
| Guinea | 5.012 |
| Nordmazedonien | 4.868 |
| Albanien | 4.488 |
| Ukraine | 4.277 |
| Libanon | 4.243 |
| Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag 31. Juli 2025 | 185.868 |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 23.528 |
| Bayern | 19.213 |
| Berlin | 13.817 |
| Brandenburg | 7.292 |
| Bremen | 3.600 |
| Hamburg | 5.815 |
| Hessen | 9.317 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 3.634 |
| Niedersachsen | 19.000 |
| Nordrhein-Westfalen | 44.635 |
| Rheinland-Pfalz | 6.741 |
| Saarland | 1.781 |
| Sachsen | 10.402 |
| Sachsen-Anhalt | 3.982 |
| Schleswig-Holstein | 9.178 |
| Thüringen | 3.933 |
| Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag 31. Juli 2025 | 185.868 |
| darunter: | |
| Irak | 18.923 |
| Türkei | 17.631 |
| Russische Föderation | 10.503 |
| Syrien | 9.912 |
| Afghanistan | 9.453 |
| Nigeria | 9.322 |
| Iran | 6.595 |
| Serbien | 6.477 |
| Georgien | 5.173 |
| Ungeklärt | 4.909 |
| Guinea | 4.711 |
| Nordmazedonien | 4.089 |
| Libanon | 3.984 |
| Ukraine | 3.440 |
| Somalia | 3.413 |
| Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag* zum Stichtag 31. Juli 2025 | 132.761 |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 16.781 |
| Bayern | 14.247 |
| Berlin | 10.302 |
| Brandenburg | 4.984 |
| Bremen | 1.968 |
| Hamburg | 4.575 |
| Hessen | 6.968 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 2.488 |
| Niedersachsen | 13.912 |
| Nordrhein-Westfalen | 29.630 |
| Rheinland-Pfalz | 5.473 |
| Saarland | 802 |
| Sachsen | 8.482 |
| Sachsen-Anhalt | 2.877 |
| Schleswig-Holstein | 6.440 |
| Thüringen | 2.832 |
| Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag* zum Stichtag 31. Juli 2025 | 132.761 |
| darunter: | |
| Irak | 16.425 |
| Türkei | 11.894 |
| Russische Föderation | 7.570 |
| Nigeria | 7.434 |
| Afghanistan | 6.732 |
| Iran | 5.176 |
| Serbien | 4.837 |
| Georgien | 4.549 |
| Syrien | 3.759 |
| Guinea | 3.209 |
| Nordmazedonien | 3.045 |
| Ungeklärt | 3.044 |
| Libanon | 2.851 |
| Pakistan | 2.742 |
| Indien | 2.702 |
* Hinweis zu den Tabellen „mit abgelehntem Asylantrag“: Für die vorliegende Ausreisepflicht muss die im AZR gespeicherte Asylablehnung nicht zwingend ursächlich sein, da diese Entscheidung grundsätzlich gespeichert wird, bis die Voraussetzungen für ihre Löschung gegeben sind (vgl. § 36 AZRG). Insofern kann die Asylablehnung ggf. eine längere Zeit zurückliegen.
* Hinweis zu den Tabellen „mit abgelehntem Asylantrag“: Für die vorliegende Ausreisepflicht muss die im AZR gespeicherte Asylablehnung nicht zwingend ursächlich sein, da diese Entscheidung grundsätzlich gespeichert wird, bis die Voraussetzungen für ihre Löschung gegeben sind (vgl. § 36 AZRG). Insofern kann die Asylablehnung ggf. eine längere Zeit zurückliegen.
| Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag ohne Duldung zum Stichtag 31. Juli 2025 | 16.196 |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 1.289 |
| Bayern | 1.756 |
| Berlin | 1.979 |
| Brandenburg | 463 |
| Bremen | 132 |
| Hamburg | 1.752 |
| Hessen | 1.134 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 207 |
| Niedersachsen | 1.624 |
| Nordrhein-Westfalen | 3.030 |
| Rheinland-Pfalz | 689 |
| Saarland | 59 |
| Sachsen | 961 |
| Sachsen-Anhalt | 288 |
| Schleswig-Holstein | 592 |
| Thüringen | 241 |
| Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag ohne Duldung zum Stichtag 31. Juli 2025 | 16.196 |
| darunter: | |
| Türkei | 1.982 |
| Irak | 1.438 |
| Afghanistan | 967 |
| Serbien | 944 |
| Albanien | 602 |
| Georgien | 582 |
| Russische Föderation | 566 |
| Moldau (Republik) | 542 |
| Iran | 524 |
| Kosovo | 502 |
| Nigeria | 478 |
| Nordmazedonien | 411 |
| Syrien | 340 |
| Pakistan | 338 |
| Rumänien | 326 |
| Ausreisepflichtige mit dem AZR-Sachverhalt „über Überstellung entschieden“ zum Stichtag 31. Juli 2025 | 3.410 |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 684 |
| Bayern | 471 |
| Berlin | 134 |
| Brandenburg | 170 |
| Bremen | 23 |
| Hamburg | 66 |
| Hessen | 96 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 42 |
| Niedersachsen | 250 |
| Nordrhein-Westfalen | 917 |
| Rheinland-Pfalz | 73 |
| Saarland | 54 |
| Sachsen | 76 |
| Sachsen-Anhalt | 93 |
| Schleswig-Holstein | 187 |
| Thüringen | 74 |
| Ausreisepflichtige mit dem AZR-Sachverhalt „über Überstellung entschieden“ zum Stichtag 31. Juli 2025 | 3.410 |
| darunter: | |
| Syrien | 760 |
| Afghanistan | 383 |
| Russische Föderation | 301 |
| Nigeria | 274 |
| Irak | 227 |
| Türkei | 146 |
| Guinea | 128 |
| Iran | 85 |
| Algerien | 84 |
| Somalia | 69 |
| Gambia | 53 |
| China | 53 |
| Libanon | 48 |
| Marokko | 48 |
| Aserbaidschan | 47 |
13 597 ausreisepflichtige Personen befanden sich nach Angaben des AZR zum Stichtag 31. Juli 2025 noch in einem Asylverfahren, bei 1 498 ausreisepflichtigen Personen war ein Schutzstatus erfasst.
2 273 Unionsangehörige waren ausreisepflichtig (ohne Entzug des Freizügigkeitsrechts). Erläuterung: Die Erlangung des EU-Freizügigkeitsrechts durch einen Ausländer bedeutet nicht automatisch, dass die vorher als Drittstaatsangehöriger erhaltene Ausreisepflicht erlischt. Vielmehr gilt die bisherige Ausreisepflicht rechtlich fort, solange eine Einzelfallprüfung der jeweils zuständigen Ausländerbehörde keinen anderen Sachverhalt ergibt und eine Löschung der Ausreisepflicht durch die Ausländerbehörde nicht erfolgt.
Was sind die genauen Gründe dafür, dass zum Zeitpunkt der Entstehung einer vollziehbaren Ausreisepflicht bei Duldungen keine belastbaren Angaben gemacht werden können (nachdem die Bundesregierung hierzu mehrfach nicht korrekt geantwortet hatte, vgl. Antwort zu Frage 35 auf Bundestagsdrucksache 21/192), wie bewertet die Bundesregierung dieses Informationsdefizit vor dem Hintergrund, dass es nach Auffassung der Fragesteller empirische Daten dazu geben sollte, wie viele Menschen in einem gewissen Zeitraum rechtskräftig ausreisepflichtig werden, um Zahlen zu Abschiebungen und Ausreisen hierzu ins Verhältnis setzen und damit beurteilen zu können, ob bzw. inwiefern es Defizite bei der Durchsetzung der Ausreisepflicht gibt (bitte begründen), und welche Maßnahmen sind seitens der Bundesregierung gegebenenfalls geplant, um in diesem Bereich zu verlässlicheren Aussagen kommen zu können (bitte darlegen)?
Zu Personen, deren Ausreisepflicht nur aufgrund der Erteilung einer Duldung im AZR erfasst ist, kann aus technischen Gründen aus den Daten des AZR der Beginn sowie mögliche Unterbrechungen von Duldungszeiten (die u. U. mehrfach verlängert sein können oder aber auch zwischenzeitlich beendet wurden, bevor später eine neue Duldung erteilt wurde) nicht ermittelt und damit auch keine belastbare Statistik zur Dauer der aktuell vollziehbaren Ausreisepflicht im Sinne der Fragestellung erstellt werden.
Der Zweck des AZR besteht darin, die mit der Durchführung ausländer- oder asylrechtlicher Vorschriften betrauten Behörden und andere öffentliche Stellen durch die Speicherung und die Übermittlung der im Register gespeicherten Daten von Ausländern zu unterstützen (vgl. § 1 Absatz 2 AZRG). Zweck des AZR ist jedoch nicht die Ermittlung von Daten für vorrangig oder ausschließlich statistische Zwecke, wie beispielsweise für den in der Fragestellung angesprochene Sachverhalt.
Gibt es wesentliche Neuerungen bei der Bereinigung der Daten im AZR seit der Antwort zu Frage 36 auf Bundestagsdrucksache 21/192 (bitte gegebenenfalls im Einzelnen auflisten und etwaige Korrekturen, wenn möglich, quantifizieren), und welche Tätigkeiten und Projekte hat der Beauftragte für Datenqualität zuletzt mit welchen Erfolgen unternommen bzw. sind für die Zukunft geplant (bitte im Einzelnen auflisten)?
Nein, es gibt keine wesentlichen Neuerungen. Die in der Bundestagsdrucksache 21/192 genannten Maßnahmen werden weiterhin zielgerichtet fortgeführt und ggf. punktuell mit weiteren Bereinigungen ergänzt.
Im Bereich des bzw. mit dem Beauftragten für Datenqualität im BAMF wurden und werden auch weiterhin im Interesse der Datenqualität eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt. Bezugnehmend auf die letzten Ausführungen wurde(n) u. a.:
• die Arbeiten an der 7. Fassung des DSAusländer abgeschlossen und diese am 1. Mai 2025 veröffentlicht (an einer 8. Fassung wird bereits gearbeitet),
• an Sitzungen zur Wartung und Pflege bzw. Weiterentwicklung des Standards XAusländer sowie an Datenqualitätsworkshops im Bereich des AZR mitgewirkt,
• der CIC-Thementag (CIC: Creative Information Technology Center) zu „Datenqualität und Datensemantik“ am 26. Juni 2025 mitgestaltet,
• Schulungsteilnehmende entsprechend sensibilisiert. Die Mitwirkung bei weiteren Schulungsmaßnahmen ist in Vorbereitung.
In wie vielen Fällen wurden Dokumente nach § 6 Absatz 5 Nummer 1 bzw. 3 (bitte differenzieren) des Ausländerzentralregistergesetzes an das AZR übermittelt bzw. dort gespeichert (bitte differenzieren: bis zum 1. November 2024 bzw. ab dem 6. März 2025, vgl. Antwort zu Frage 37 auf Bundestagsdrucksache 21/192)?
Zunächst wird darauf hingewiesen, dass auf Grund der durch das Gesetz zur Anpassung von Datenübermittlungsvorschriften im Ausländer- und Sozialrecht am 1. November 2024 in Kraft getretenen Änderung von § 6 Absatz 5 des AZRG eine Vergleichbarkeit der ausgewerteten Daten nicht mehr gegeben ist. Bis zur Neuregelung wurde bei der Speicherung nach der Stelle, die die Entscheidung im Sinne des § 6 Absatz 5 Satz 1 Nummer 1 oder 3 AZRG erlassen hat (BAMF oder Verwaltungsgericht) differenziert. Mit der erfolgten Änderung, die aus technischen Gründen erst ab 6. März 2025 umgesetzt werden konnte, ist hingegen eine inhaltliche Differenzierung durch ein anderes Kriterium (Erlass oder kein Erlass einer Rückkehrentscheidung) vorgesehen. Eine Auswertung (im Sinne der Anfrage) nach der Stelle, die die zu speichernde Entscheidung erlassen hat, ist auf Grund der erfolgten technischen Anpassung seit dem 6. März 2025 nicht mehr möglich, da eine Speicherung der Entscheidungen im AZR anhand des inhaltlichen Kriteriums vorgenommen wird; eine zusätzliche Differenzierung nach der die Entscheidung erlassenden Stelle erfolgt nicht mehr. Für den Zeitraum zwischen dem 1. November 2024 bis zum 6. März 2025 wurde die Speicherung von Dokumenten nach der die Entscheidung erlassenden Stelle übergangsweise fortgesetzt; dies wurde bei der nachfolgenden Auswertung berücksichtigt.
| Im AZR gespeicherte Dokumente bis 06.03.2025 | |
|---|---|
| Entscheidungen des BAMF | 32.757 |
| Entscheidungen der Verwaltungsgerichte | 2.558 |
| Gesamt | 35.315 |
| Im AZR gespeicherte Dokumente ab 06.03.2025 | |
|---|---|
| Entscheidungen mit Rückkehrentscheidung | 8.203 |
| Entscheidungen ohne Rückkehrentscheidung | 48.988 |
| Gesamt | 57.191 |
Welche Erfahrungen gibt es bislang zu notwendigen Personalressourcen im BAMF für die dabei notwendigen Schwärzungen von Ausführungen, die den Kernbereich privater Lebensgestaltung tangieren (bitte ausführen)?
Dem BAMF liegen keine statistischen Daten vor, ob und ggf. in welchem Umfang rechtlich erforderliche Schwärzungen der Dokumente vor deren Speicherung im AZR vorgenommen wurden und welche Personalressourcen dafür erforderlich waren.
Wie wird die selektive Anwendung von § 6 Absatz 5 Nummer 1 bzw. 3 AZRG nur auf bestimmte Herkunftsländer (vgl. ebd.) begründet, vor dem Hintergrund, dass die gesetzliche Regelung diesbezüglich nach Lesart der Fragesteller gar kein Ermessen vorsieht („sind … zu übermitteln“, „sind unkenntlich zu machen“ usw.)?
Das BAMF hat vor dem Hintergrund der nicht absehbaren Anzahl entsprechend zu schwärzender Dokumente (und den dafür aufzuwendenden Ressourcen) eine sukzessive Umsetzung der gesetzlichen Regelung gewählt. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, zu gewährleisten, dass bei den im AZR gespeicherten Dokumenten die gesetzlich vorgegebene Unkenntlichmachung von Erkenntnissen aus dem Kernbereich privater Lebensgestaltung vollumfänglich vorgenommen werden konnte. Eine Speicherung der Dokumente erfolgt gemäß § 10 Absatz 5 Satz 2 AZRG erst nach der entsprechenden Überprüfung.
Wie ist es zu verstehen, dass der Auswahl der von der Bundesregierung genannten Herkunftsländer für die Speicherung von Bescheiden zugrunde liegt, dass bei diesen Ländern das BAMF eine besonders schnelle Durchführung des Asylverfahrens anstrebt (vgl. ebd.), führt doch nach Auffassung der Fragesteller die Speicherung entsprechender Bescheide im AZR und ihre für etwaige Schwärzungen notwendige Analyse nicht zu einer Beschleunigung der Asylverfahren bzw. ist für die Fragesteller auch sonst kein inhaltlicher Zusammenhang zwischen dem Umstand der (Nicht-)Speicherung und der Auswahl der benannten Länder ersichtlich (bitte begründet ausführen)?
Das BAMF hat die in der Bundestagsdrucksache 21/192 (Antwort zu Frage 37) genannten Herkunftsländer für eine Speicherung der Dokumente ausgewählt, da hier nach interner Weisungslage eine schnelle Entscheidung über den Asylantrag erfolgen soll. Hintergrund der Auswahl war es, dass in diesen Fällen entsprechend der Entscheidungspraxis regelmäßig Rückkehrentscheidungen erlassen werden und dies insofern zu Erfahrungen mit dem Schwärzen von Inhalten der Dokumente beitragen kann.
Welche Angaben können dazu gemacht werden, wie viele der in Deutschland zum 30. Juni 2025 lebenden Geduldeten bzw. Asylsuchenden berechtigt bzw. nicht berechtigt waren, eine Erwerbstätigkeit auszuüben, und wie vielen von ihnen wurde dies im Jahr 2025 erlaubt bzw. versagt (bitte jeweils nach den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten differenzieren und zudem getrennt nach den Bundesländern auflisten)?
Das AZR erfasst lediglich, in welchen Fällen Geduldeten bzw. Gestatteten eine Erwerbstätigkeit erlaubt bzw. versagt worden ist. Allerdings lassen diese Daten keine Aussage darüber zu, ob die Erwerbstätigkeit, zu der die Erlaubnis erteilt wurde, auch tatsächlich aufgenommen wurde bzw. zum Stichtag noch bestand.
Zum Stichtag 31. Juli 2025 lag bei 22 149 geduldeten Personen eine von der Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die Bundesagentur für Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat (davon 3 775 aus dem Jahr 2025). 3 601 Personen haben die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien Beschäftigung erhalten, bei der die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nicht erforderlich ist (davon 559 im Jahr 2025). In 2 315 Fällen wurde eine Beschäftigungserlaubnis abgelehnt (davon 398 im Jahr 2025).
Bei 37 099 Personen mit einer Aufenthaltsgestattung lag eine von der Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die Bundesagentur für Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat (davon 17 375 aus dem Jahr 2025). 917 Personen haben die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien Beschäftigung erhalten, bei der die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nicht erforderlich ist (davon 375 im Jahr 2025). Bei 2 563 Personen wurde eine Beschäftigungserlaubnis abgelehnt (davon 1 396 im Jahr 2025).
| Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2025 | 3.775 |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 554 |
| Bayern | 220 |
| Berlin | 512 |
| Brandenburg | 135 |
| Bremen | 70 |
| Hamburg | 246 |
| Hessen | 66 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 139 |
| Niedersachsen | 566 |
| Nordrhein-Westfalen | 550 |
| Rheinland-Pfalz | 228 |
| Saarland | 1 |
| Sachsen | 242 |
| Sachsen-Anhalt | 47 |
| Schleswig-Holstein | 148 |
| Thüringen | 51 |
| Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2025 | 3.775 |
| darunter Hauptstaatsangehörigkeiten: | |
| Türkei | 671 |
| Irak | 438 |
| Afghanistan | 340 |
| Syrien | 194 |
| Kolumbien | 193 |
| Vietnam | 174 |
| Nigeria | 118 |
| Iran | 118 |
| Guinea | 107 |
| Venezuela | 100 |
| Libanon | 89 |
| Ukraine | 84 |
| Georgien | 79 |
| Somalia | 78 |
| Russische Föderation | 77 |
| Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zu zustimmungsfreier Beschäftigung aus dem Jahr 2025 | 559 |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 64 |
| Bayern | 94 |
| Berlin | 22 |
| Brandenburg | 14 |
| Bremen | 1 |
| Hamburg | 0 |
| Hessen | 12 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 2 |
| Niedersachsen | 34 |
| Nordrhein-Westfalen | 186 |
| Rheinland-Pfalz | 34 |
| Saarland | 0 |
| Sachsen | 81 |
| Sachsen-Anhalt | 1 |
| Schleswig-Holstein | 10 |
| Thüringen | 4 |
| Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zu zustimmungsfreier Beschäftigung aus dem Jahr 2025 | 559 |
| darunter Hauptstaatsangehörigkeiten: | |
| Irak | 91 |
| Nigeria | 57 |
| Türkei | 43 |
| Afghanistan | 36 |
| Iran | 35 |
| Guinea | 28 |
| Russische Föderation | 23 |
| Libanon | 21 |
| Pakistan | 19 |
| Somalia | 15 |
| Gambia | 13 |
| Syrien | 12 |
| Georgien | 11 |
| Ungeklärt | 11 |
| Venezuela | 10 |
| Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025 | 398 |
| Länder | |
| Baden-Württemberg | 39 |
| Bayern | 14 |
| Berlin | 101 |
| Brandenburg | 24 |
| Bremen | 11 |
| Hamburg | 34 |
| Hessen | 7 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 13 |
| Niedersachsen | 54 |
| Nordrhein-Westfalen | 39 |
| Rheinland-Pfalz | 26 |
| Saarland | 2 |
| Sachsen | 12 |
| Sachsen-Anhalt | 3 |
| Schleswig-Holstein | 10 |
| Thüringen | 9 |
| Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025 | 398 |
| darunter Hauptstaatsangehörigkeiten: | |
| Türkei | 82 |
| Irak | 47 |
| Syrien | 29 |
| Afghanistan | 17 |
| Libanon | 16 |
| Ungeklärt | 16 |
| Iran | 15 |
| Vietnam | 14 |
| Russische Föderation | 13 |
| Ägypten | 13 |
| Pakistan | 12 |
| Ukraine | 10 |
| Kolumbien | 9 |
| Indien | 9 |
| Nigeria | 7 |
| Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2025 | 17.375 |
| Länder: | |
| Baden-Württemberg | 3.904 |
| Bayern | 2.161 |
| Berlin | 1.010 |
| Brandenburg | 360 |
| Bremen | 135 |
| Hamburg | 711 |
| Hessen | 472 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 746 |
| Niedersachsen | 2.837 |
| Nordrhein-Westfalen | 2.385 |
| Rheinland-Pfalz | 1.034 |
| Saarland | 3 |
| Sachsen | 635 |
| Sachsen-Anhalt | 411 |
| Schleswig-Holstein | 289 |
| Thüringen | 282 |
| Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2025 | 17.375 |
| darunter Hauptstaatsangehörigkeiten: | |
| Türkei | 4.331 |
| Syrien | 3.043 |
| Afghanistan | 3.013 |
| Irak | 884 |
| Iran | 727 |
| Kolumbien | 657 |
| Guinea | 291 |
| Somalia | 278 |
| Ungeklärt | 278 |
| Nigeria | 265 |
| Pakistan | 249 |
| Ruanda | 237 |
| Burundi | 226 |
| Venezuela | 224 |
| Ägypten | 181 |
| Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Erlaubnis zur zustimmungsfreien Beschäftigung aus dem Jahr 2025 | 375 |
| Länder: | |
| Baden-Württemberg | 83 |
| Bayern | 53 |
| Berlin | 21 |
| Brandenburg | 2 |
| Bremen | 1 |
| Hamburg | 3 |
| Hessen | 9 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 0 |
| Niedersachsen | 31 |
| Nordrhein-Westfalen | 111 |
| Rheinland-Pfalz | 20 |
| Saarland | 0 |
| Sachsen | 24 |
| Sachsen-Anhalt | 1 |
| Schleswig-Holstein | 15 |
| Thüringen | 1 |
| Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Erlaubnis zur zustimmungsfreien Beschäftigung aus dem Jahr 2025 | 375 |
| darunter Hauptstaatsangehörigkeiten: | |
| Türkei | 91 |
| Irak | 50 |
| Afghanistan | 30 |
| Iran | 25 |
| Guinea | 24 |
| Syrien | 15 |
| Kamerun | 14 |
| Nigeria | 14 |
| Somalia | 9 |
| Venezuela | 8 |
| Kolumbien | 7 |
| Russische Föderation | 6 |
| Ungeklärt | 5 |
| Pakistan | 5 |
| Eritrea | 5 |
| Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025 | 1.396 |
| Länder: | |
| Baden-Württemberg | 261 |
| Bayern | 147 |
| Berlin | 212 |
| Brandenburg | 43 |
| Bremen | 17 |
| Hamburg | 33 |
| Hessen | 51 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 41 |
| Niedersachsen | 167 |
| Nordrhein-Westfalen | 174 |
| Rheinland-Pfalz | 102 |
| Saarland | 3 |
| Sachsen | 37 |
| Sachsen-Anhalt | 37 |
| Schleswig-Holstein | 28 |
| Thüringen | 43 |
| Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025 | 1.396 |
| darunter Hauptstaatsangehörigkeiten: | |
| Türkei | 462 |
| Syrien | 315 |
| Afghanistan | 192 |
| Irak | 79 |
| Iran | 72 |
| Russische Föderation | 33 |
| Kolumbien | 29 |
| Ungeklärt | 28 |
| Pakistan | 21 |
| Guinea | 11 |
| Ägypten | 11 |
| Venezuela | 10 |
| Somalia | 9 |
| Libanon | 9 |
| Burundi | 7 |