Finanzielle Aufwendungen der Bundesregierung zur Sicherung der Rohstoffversorgung und Förderung der Ressourceneffizienz

Drucksache 21/8025Antwortauf die Kleine Anfrage 21/751915.09.202658 Seiten35 FragenFraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENBundesministerium für Wirtschaft und EnergieWirtschaftÖffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben4 Anlagen als PDF
Vorbemerkung der Fragesteller

Vorbemerkung der Fragesteller

Deutschland verbraucht mehr Ressourcen als natürlicherweise zur Verfügung stehen. Die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie bündelt die Rohstoffstrategien des Bundes und setzt das Ziel, den Ressourcenverbrauch auf sechs bis acht Tonnen zu senken. Doch auch in einer zirkulären und ressourcenleichten Wirtschaft wird es auch weiter den Bedarf nach Primärrohstoffen geben. Damit geht auch die Verantwortung einher, sich für eine nachhaltige und sozialverträgliche Gewinnung sowie schonende Nutzung von Rohstoffen einzusetzen. Im Januar 2020 hat das Bundeskabinett die Rohstoffstrategie der Bundesregierung beschlossen. Ziel der Rohstoffstrategie ist es, den rohstoffwirtschaftlichen Kompass in Anbetracht neuer Herausforderungen zu überprüfen und Unternehmen bei einer sicheren und nachhaltigen Rohstoffversorgung zu unterstützen. Diese Politik zielt nicht nur auf Versorgungssicherheit ab, sondern betont auch die Verantwortung für eine sozialverträgliche und ressourcenschonende Rohstoffgewinnung. Mit der Rohstoffstrategie und der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie wurde ein industriepolitischer Rahmen gesetzt, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zu stärken und Unternehmen bei der Sicherung von Lieferketten zu unterstützen. Da die Umsetzung der Rohstoffstrategie seither eine Vielzahl von Programmen, Institutionen und staatlichen Initiativen umfasst, besteht ein erhebliches parlamentarisches Interesse an einer transparenten Aufschlüsselung der haushalterischen Mittel. Vor dem Hintergrund einer effizienten Mittelverwendung wirft die kumulierte Inanspruchnahme von Bundesgeldern über verschiedene Ressorts hinweg Fragen nach den exakten Personal-, Sach- und Förderkosten sowie den konkreten finanziellen Gesamtaufwendungen der deutschen Rohstoffpolitik auf.

Frage 1 Seite 2

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für das GIZ-Sektorprogramm (GIZ = Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH [GIZ GmbH]) Rohstoffe und Entwicklung im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Die Gesamtausgaben des Bundes für das GIZ-Sektorvorhaben „Rohstoffe und Entwicklung“ im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 ergeben sich aus Anlage 1.*

AnlageAnlage 1 zur Antwort der Bundesregierung auf die

PDF-Seite 18 · im Originalformat beigefügt, nicht in Tabellen übernommen

Frage 2 Seite 2

Wie hoch waren die sonstigen Ausgaben des Bundes für rohstoffbezogene Initiativen oder Programme, die entweder vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder von der GIZ GmbH betreut wurden im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Initiative bzw. Programm, Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Die sonstigen Ausgaben des Bundes für rohstoffbezogene Initiativen oder Programme, die im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH betreut wurden, sind Anlage 2* zu entnehmen. Nicht berücksichtigt sind Programme und Projekte, die keinen inhaltlichen Schwerpunkt zu Rohstoffen haben und in ihrer Arbeit nur vereinzelt Querbezüge zum Rohstoffsektor hergestellt haben. Unter sonstigen Kosten der GIZ GmbH werden insbesondere Overheadkosten sowie weitere, nicht den Personal-, Sach- oder Förderkosten zuordenbare Kosten aufgeführt.

AnlageAnlage 2 zur Antwort der Bundesregierung auf die

PDF-Seiten 19–53 (35 Seiten) · im Originalformat beigefügt, nicht in Tabellen übernommen

Frage 3 Seite 2

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für die Kompetenzzentren Bergbau bzw. Rohstoffe an Auslandshandelskammern (AHKs; inklusive DERA-Beteiligung [DERA = Deutsche Rohstoffagentur]) im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Die Gesamtausgaben des Bundes für die Kompetenzzentren Bergbau/Rohstoffe an den Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) im Zeitraum vom

1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.

Tabelle auf Seite 2 · 7 Zeilen × 5 Spalten
JahrRessortPersonalkostenSachkostenFörderkosten
2020BMWE515.097,98 Euro122.717,89 Euro637.815,87 Euro
2021BMWE660.123,07 Euro213.699,70 Euro873.822,77 Euro
2022BMWE495.636,59 Euro186.254,26 Euro681.890,85 Euro
2023BMWE344.879,22 Euro229.327,12 Euro574.206,34 Euro
2024BMWE438.726,15 Euro221.205,35 Euro659.931,50 Euro
2025BMWE493.684,16 Euro253.072,30 Euro746.756,46 Euro
2026*BMWE239.567,28 Euro112.551,05 Euro352.118,33 Euro

*bis 1. Juli 2026

*bis 1. Juli 2026

Frage 4 Seite 3

Wie hoch waren Ausgaben des Bundes für sonstige rohstoffbezogene Initiativen, Programme oder Veranstaltungen der AHKs oder der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Die Ausgaben für sonstige rohstoffbezogene Initiativen, Programme oder Veranstaltungen der AHKs oder der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.

Tabelle auf Seite 3 · 7 Zeilen × 5 Spalten
JahrRessortPersonalkostenSachkostenFörderkosten
2020BMWE77.677,48 Euro55.476,51 Euro133.153,99 Euro
2021BMWE55.324,42 Euro34.637,51 Euro89.961,93 Euro
2022BMWE59.938,65 Euro36.422,50 Euro96.361,15 Euro
2023BMWE107.931,45 Euro47.532,00 Euro155.463,45 Euro
2024BMWE135.426,28 Euro88.901,51 Euro224.327,79 Euro
2025BMWE188.886,48 Euro133.151,18 Euro322.037,66 Euro
2026*BMWE71.075,13 Euro48.297,57 Euro119.372,70 Euro

*bis 1. Juli 2026

*bis 1. Juli 2026

Frage 5 Seite 3

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für die Extractive Industries Transparency Initiative Germany (D‑EITI; Umsetzung, Koordinierung, Betreuung) im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Die Gesamtausgaben des Bundes für die D‑EITI (Umsetzung, Koordinierung, Betreuung) im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.

Tabelle auf Seite 3 · 7 Zeilen × 6 Spalten
JahrRessortPersonalkostenSachkostenZuschüsseGesamtförderkosten
2020BMWE391.787,31 Euro49.043,85 Euro75.984,47 Euro692.000,09 Euro
2021BMWE478.016,16 Euro43.111,52 Euro58.871,51 Euro791.564,11 Euro
2022BMWE492.058,83 Euro37.595,02 Euro164.884,54 Euro910.244,47 Euro
2023BMWE494.343,54 Euro41.906,06 Euro141.351,53 Euro899.260,68 Euro
2024BMWE515.986,59 Euro51.833,70 Euro108.266,24 Euro930.481,06 Euro
2025BMWE555.847,72 Euro54.469,23 Euro154.659,96 Euro1.032.014,28 Euro
2026*BMWE275.446,19 Euro31.314,43 Euro0,00 Euro357.339,42 Euro

*bis 1. Juli 2026

*bis 1. Juli 2026

Frage 6 Seite 3

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für die Betreuung und Koordinierung von Rohstoffpartnerschaften und Rohstoffabkommen im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium und Partnerland aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Eine Ausweisung der Gesamtkosten des Bundes und der Ressorts für die Betreuung und Koordinierung von Rohstoffpartnerschaften und -abkommen liegt nicht vor.

Frage 7a Seite 4

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für die Bundesförderung Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) hinsichtlich des Anteils mit Rohstoffbezug im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

In der Bundesförderung Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) werden die Ausgaben für Energieeffizienz- und Ressourceneffizienzmaßnahmen nicht separat erfasst. Ein Anteil der Ausgaben mit Rohstoffbezug kann daher nicht ermittelt werden.

Frage 7b Seite 4

Sofern eine exakte Abgrenzung der rohstoffbezogenen Ausgaben nicht möglich ist, wie lautet die beste verfügbare Schätzung, und auf welcher Abgrenzungsmethodik beruht diese?

Antwort

Valide Schätzungen zu den rohstoffbezogenen Ausgaben in der EEW sind nicht bekannt. Einen Anhaltspunkt für den Anteil an den Gesamtausgaben liefert das letzte abgeschlossene Evaluationsjahr der EEW 2023. Auf der Basis einer Stichprobenauswertung von Einsparkonzepten wurde ermittelt, dass der Anteil der bewilligten Ressourceneffizienzprojekte im Modul 4 (Energie- und ressourcenbezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen) im Jahr 2023 rund 23 Prozent und im Förderwettbewerb rund 37 Prozent betragen hat. Da infolge einer Novellierung der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung seit 2023 die Förderung von Ressourcenwechselmaßnahmen aufwendiger beantragt werden muss, stellen die 23 Prozent eine obere Grenze dar.

Frage 8a + 8b Seite 4

8aWie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für das Programm Forschung für Nachhaltigkeit (FONA) hinsichtlich des Anteils mit Rohstoffbezug im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

8bSofern eine exakte Abgrenzung der rohstoffbezogenen Ausgaben nicht möglich ist, wie lautet die beste verfügbare Schätzung, und auf welcher Abgrenzungsmethodik beruht diese?

Antwort

Die Fragen 8a und 8b werden zusammen beantwortet.

Die Gesamtausgaben des Bundes im Rahmen des Programms FONA (bis 2020) und der FONA-Strategie (ab 2020), jeweils mit Rohstoffbezug, sind der folgenden Tabelle zu entnehmen (in Millionen Euro).

Tabelle auf Seite 4 · 9 Zeilen × 7 Spalten
2020202120222023202420252026 (bis 1. Juli)
BMFTR: FONA-Strategie mit Rohstoffbezug
Personalkosten
30,6624,1229,3819,6317,9519,0710,02
Sachkosten
6,114,875,843,873,543,792
Sonstige Kosten
3,512,853,412,432,122,191,13
Gesamtausgaben
40,2831,7438,6325,8323,6125,0513,15
Frage 9 Seite 5

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für sonstige Forschungs- und bzw. oder Förderprogramme mit Rohstoffbezug im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr, finanzierendem Bundesministerium, Programm und gegebenenfalls Projekt aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gibt es über die im Ressortforschungsplan genannten „Forschungsvorhaben“ keine „Forschungsprogramme“ mit Rohstoffbezug. Für die Förderprogramme mit Rohstoffbezug DigiRess I, DigiRess II (NRW) und DigiRess Circular sowie den Green AI Hub waren die Gesamtausgaben im genannten Zeitraum wie folgt.

Tabelle: Programm DigiRess I

Tabelle auf Seite 5 · 4 Zeilen × 9 Spalten
Ressortin Euro202020212022202320242025bis 30. Juni 2026
BMUKNPersonalkosten––246.229,95246.339,52389.629,09102.223,91–
BMUKNSachkosten––22.349,276.140,9510.520,613.882,15–
BMUKNZuschüsse an ZWB-Empfänger–––4.301.144,746.857.190,1627.327,97–
BMUKNGesamtförderkosten Brutto––319.609,274.601.596,507.333.368,30153.594,18–

Tabelle: Programm DigiRess II

Tabelle auf Seite 5 · 4 Zeilen × 9 Spalten
Ressortin Euro202020212022202320242025bis 30. Juni 2026
BMUKNPersonalkosten190.775,2467.246,08
BMUKNSachkosten22.430,304.747,23
BMUKNZuschüsse an ZWB-Empfänger1.470.015,431.653.946,64
BMUKNGesamtförderkosten Brutto–––––1.723.730,021.739.618,68

Tabelle: Programm DigiRessCircular

Tabelle auf Seite 5 · 4 Zeilen × 9 Spalten
Ressortin Euro202020212022202320242025bis 30. Juni 2026
BMUKNPersonalkosten––––––57.114,70
BMUKNSachkosten––––––7.920,00
BMUKNZuschüsse an ZWB-Empfänger–––––––
BMUKNGesamtförderkosten Brutto––––––77.391,29

Tabelle: Programm Green AI Hub

Tabelle auf Seite 5 · 4 Zeilen × 9 Spalten
Ressortin Euro202020212022202320242025bis 30. Juni 2026
BMUKNPersonalkosten–26.868177.670227.966350.411443.345341.244
BMUKNSachkosten–23.229120.864304.219469.215841.082343.413
BMUKNProjektkosten–365.8792.242.7553.924.7813.543.331880.724
BMUKNGesamtförderkosten Brutto–50.096664.4122.774.9404.744.4074.827.7581.565.381

Im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) werden rohstoffbezogene Aktivitäten in der Mongolei gefördert, siehe nachfolgende Tabelle.

Tabelle: Ostasiatischer Verein OAV (Förderung Deutsch-Mongolischer Wirtschaftsausschuss)

Tabelle auf Seite 6 · 7 Zeilen × 5 Spalten
JahrRessortPersonalkostenSachkostenFörderkosten
2020BMWE76.829,42 Euro15.602,40 Euro92.431,82 Euro
2021BMWE75.122,09 Euro39.999,53 Euro115.121,62 Euro
2022BMWE45.594,68 Euro16.592,01 Euro62.186,69 Euro
2023BMWE79.342,25 Euro56.542,29 Euro135.884,54 Euro
2024BMWE72.258,12 Euro50.881,21 Euro123.139,33 Euro
2025BMWE64.229,44 Euro50.988,68 Euro115.218,12 Euro
2026BMWE35.481,90 Euro21.749,46 Euro57.231,35 Euro

Im Rahmen des Markterschließungsprogramms (MEP) des BMWE werden Delegationsreisen für Unternehmen unterstützt, die Rohstoffbezug haben können. Im genannten Zeitraum fanden solche spezifischen Reisen zur Rohstoffbeschaffung noch nicht statt; seit 2025 ist das neue Modul „B2B Rohstofftour“ in Aufbau, erste Reisen sind ab der zweiten Jahreshälfte 2026 anvisiert. Weitere Delegationsreisen mit Bezug zu Rohstoffen fanden in der Vergangenheit im Hinblick auf die Steigerung von Exportchancen im Bereich Bergbautechnologien – nicht jedoch zur Rohstoffbeschaffung selbst – statt.

Im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie (siehe Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie, Kapitel 3.7) wurden im Kapitel 3004 Titel 68340 des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) Haushaltsmittel gemäß der Erläuterungsziffer 4 „Biobasierte Ressourcen nachhaltig nutzen“ für die Förderung von Forschungs- und Entwicklungs-Vorhaben im Sinne der Fragestellung verausgabt. Zu den genauen Haushaltszahlen siehe Anlage 3*: „Förderung im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie“.

Im Rahmen des Fachprogramms „Materialinnovationen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft (Mat2Twin)“ des BMFTR gab es Gesamtausgaben in Höhe von rund 2,6 Mio. Euro im Jahr 2026 für Förderprogramme mit Rohstoffbezug.

Die im Geschäftsbereich des BMZ geförderten Maßnahmen befinden sich ebenfalls in tabellarischer Form in der Anlage 4*.

AnlageAnlage 3 zur Antwort der Bundesregierung auf die

PDF-Seite 54 · im Originalformat beigefügt, nicht in Tabellen übernommen

AnlageAnlage 4 zur Antwort der Bundesregierung auf die

PDF-Seite 55 · im Originalformat beigefügt, nicht in Tabellen übernommen

Frage 10 Seite 6

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für die Bundesbeteiligung am German Mining Network im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Die Gesamtausgaben des Bundes für die Bundesbeteiligung am German Mining Network im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.

Tabelle auf Seite 6, 7 · 7 Zeilen × 5 Spalten
JahrRessortPersonalkostenSachkostenFörderkosten
2020BMWE18.169,98 Euro6.900,00 Euro25.069,98 Euro
2021BMWE18.296,15 Euro33.467,65 Euro51.763,80 Euro
2022BMWE17.796,15 Euro33.967,65 Euro51.763,80 Euro
2023BMWE17.796,15 Euro33.967,65 Euro51.763,80 Euro
2024BMWE83.190,00 Euro96.850,00 Euro180.040,00 Euro
2025BMWE85.410,00 Euro48.350,00 Euro133.760,00 Euro
2026*BMWE43.848,00 Euro24.175,00 Euro68.023,00 Euro

*bis 1. Juli 2026

*bis 1. Juli 2026

Frage 11a + 11b Seite 7

11aWie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für den anteiligen Bundesbeitrag zu den rohstoffbezogenen Aufgaben der Germany Trade and Invest (GTAI) im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

11bSofern eine exakte Abgrenzung der rohstoffbezogenen Ausgaben nicht möglich ist, wie lautet die beste verfügbare Schätzung, und auf welcher Abgrenzungsmethodik beruht diese?

Antwort

Die Fragen 11a und 11b werden zusammen beantwortet.

Die Gesamtausgaben des Bundes für den anteiligen Bundesbeitrag zu den rohstoffbezogenen Aufgaben der Germany Trade and Invest (GTAI) im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.

Tabelle auf Seite 7 · 7 Zeilen × 5 Spalten
JahrRessortPersonalkostenSachkostenFörderkosten
2020BMWE– Euro1.710,64 Euro1.710,64 Euro
2021BMWE304.036,12 Euro2.453,56 Euro306.489,69 Euro
2022BMWE294.622,41 Euro6.835,36 Euro301.457,77 Euro
2023BMWE453.739,46 Euro125.305,86 Euro579.045,32 Euro
2024BMWE609.506,29 Euro72.670,34 Euro682.176,63 Euro
2025BMWE1.200.784,31 Euro116.648,09 Euro1.317.432,40 Euro
2026*BMWE619.537,49 Euro102.638,82 Euro722.176,31 Euro

*bis 30. Juni 2026

*bis 30. Juni 2026

Frage 12 Seite 7

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für die Netzwerke und Programme NaRess, NeRess, ProgRess sowie VDI ZRE (Verein Deutscher Ingenieure – Kompetenzzentrum für zirkuläre Wirtschaft und Ressourceneffizienz) im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Zur Erarbeitung und Umsetzung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms ProgRess wurde kein Titel eingerichtet, sondern erfolgte mit Personal und Sachmitteln des BMUKN. Ebenso verhält es sich der Nationalen Plattform Ressourceneffizienz NaRess. Die Umsetzung des Netzwerkes Ressourceneffizienz NeRess ist Teil des Auftrags für das Kompetenzzentrum VDI ZRE. Die Gesamtausgaben für das VDI ZRE im angefragten Zeitraum sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.

Tabelle auf Seite 7, 8 · 7 Zeilen × 5 Spalten
JahrRessortPersonalkostenSachkostenGesamtförderkosten
2020BMUKN2.280.839,27 Euro519.555,62 Euro3.332.469,92 Euro
2021BMUKN2.172.908,51 Euro630.371,13 Euro3.335.902,77 Euro
2022BMUKN2.350.767,39 Euro681.237,68 Euro3.608.086,03 Euro
2023BMUKN2.694.586,88 Euro635.913,47 Euro3.963.295,42 Euro
2024BMUKN2.653.968,46 Euro974.434,16 Euro4.317.799,12 Euro
2025BMUKN2.871.714,52 Euro354.521,12 Euro3.839.220,41 Euro
2026*BMUKN1.377.891,49 Euro159.823,38 Euro1.829.880,70 Euro

*bis 30. Juni 2026

*bis 30. Juni 2026

Frage 13 Seite 8

Wie hoch waren die Gesamtkosten des Bundes für die Deutsche Rohstoffagentur im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Die Gesamtausgaben des Bundes für die DERA (Titelgruppe 06 der BGR) betrugen im erfragten Zeitraum 17.540.000 Euro. Details sind der nachfolgenden Übersicht zu Kapitel 0916 zu entnehmen.

Tabelle auf Seite 8 · 5 Zeilen × 8 Spalten
Kapitel 0916 Gr. 06 (DERA)2020202120222023202420252026 (bis 1. Juli 2026)
Personalausgaben in Euro1.286.0001.328.0001.618.0001.376.0001.680.0001.920.000961.000
Sächliche Verwaltungsausgaben in Euro799.0001.533.000917.000922.0001.185.0001.167.000533.000
Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen) in Euro0000000
Ausgaben für Investitionen in Euro0076.00079.000128.00032.0000
Gesamtausgaben in Euro2.085.0002.861.0002.611.0002.377.0002.993.0003.119.0001.494.000
Frage 14 Seite 8

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Die Gesamtausgaben des Bundes für die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) betrugen im oben genannten Zeitraum 688.018.000 Euro. Details sind der nachfolgenden Übersicht zu Kapitel 0916 zu entnehmen.

Tabelle auf Seite 8, 9 · 5 Zeilen × 8 Spalten
Kapitel 0916 (BGR)2020202120222023202420252026 (bis 1. Juli 2026
Personalausgaben in Euro49.734.00053.328.00056.461.00057.406.00059.588.00059.652.00028.540.000
Sächliche Verwaltungsaus- gaben in Euro34.076.00044.454.00041.849.00045.656.00049.276.00038.012.00019.334.000
Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen) in Euro358.000276.000475.000274.000409.000146.00059.000
Ausgaben für Investitionen in Euro9.190.0009.603.0006.015.0007.639.0007.615.0006.867.0001.726.000
Gesamtausgaben BGR (inklusive DE- RA) in Euro93.358.000107.661.000104.800.000110.975.000116.888.000104.677.00049.659.000
Frage 15 Seite 9

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für die Forschungsförderung bei acatech für Rohstoff- und Ressourcenprojekte im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Die Gesamtausgaben des Bundes für Rohstoff- und Ressourcenprojekte bei acatech im genannten Zeitraum sind der folgenden Tabelle zu entnehmen (in Mio. Euro).

Tabelle auf Seite 9 · 24 Zeilen × 7 Spalten
2020202120222023202420252026
BMLEH (BMEL): HolzBioökonomie
Personalkosten
0,0550,0650,070
Sachkosten
0,024
Gesamtausgaben
0,0550,0650,094
BMWE (BMWK): Dialogplattform Recycling
Gesamtausgaben (nur Personalkosten)
0,1770,2310,202
BMWE (BMWK): Batteriepass
Personalkosten
0,4730,5280,2200,115
Sachkosten
0,0030,0070,0060,002
Gesamtausgaben
0,4760,5350,2260,17
BMWE: BatteriePass-ready
Personalkosten
0,2690,312
Sachkosten
0,0400,038
Gesamtausgaben
0,3100,350
Frage 16 Seite 10

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für die Forschungsförderung beim IWKS Fraunhofer für Rohstoff- und Ressourcenprojekte im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Die Gesamtausgaben des Bundes für Rohstoff- und Ressourcenprojekte bei FhG IWKS im genannten Zeitraum sind der folgenden Tabelle zu entnehmen (in Mio. Euro).

Tabelle auf Seite 10 · 8 Zeilen × 7 Spalten
2020202120222023202420252026 (bis 1. Juli)
BMWE (inkl. BGR)
0,6010,6151,3171,5090,720
BMFTR*
0,1320,4700,4980,3760,6230,4160,357
BMEL
0,0800,1060,1060,080
BMDV
0,0540,2430,2840,2020,094

* Die durchschnittlichen Personalkosten in diesem Zeitraum betrugen ca. 75 Prozent der Gesamtkosten, die Sachkosten ca. 25 Prozent.

* Die durchschnittlichen Personalkosten in diesem Zeitraum betrugen ca. 75 Prozent der Gesamtkosten, die Sachkosten ca. 25 Prozent.

Die institutionelle Förderung durch das BMFTR betrug in den Jahren (2026 noch nicht abgeschlossen in Euro).

Tabelle auf Seite 10 · 2 Zeilen × 7 Spalten
2020202120222023202420252026
BMFTR: Inst. Förderung
3,8813,2383,0063,6595,4345,335offen
Frage 17a + 17b Seite 10

17aWie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für die Forschungsförderung beim Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam für Rohstoff- und Ressourcenprojekte im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

17bSofern eine exakte Abgrenzung der rohstoffbezogenen Ausgaben nicht möglich ist, wie lautet die beste verfügbare Schätzung, und auf welcher Abgrenzungsmethodik beruht diese?

Antwort

Die Fragen 17a und 17b werden zusammen beantwortet.

Die Gesamtausgaben des Bundes für Rohstoff- und Ressourcenprojekte beim GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung im genannten Zeitraum sind der folgenden Tabelle zu entnehmen (in Euro).

Tabelle auf Seite 10 · 2 Zeilen × 7 Spalten
2020202120222023202420252026 (bis 1. Juli)
BMFTR (ausschließlich Personalkosten)
0,3030,031

Es handelt sich dabei ausschließlich um Personalkosten.

Anteilig lässt sich die institutionelle Förderung des GFZ für den Bereich Rohstoff- und Ressourcen wie folgt angeben (in Mio. Euro).

Tabelle auf Seite 11 · 7 Zeilen × 7 Spalten
2020202120222023202420252026 (bis 1. Juli)
BMFTR: Inst. Förderung (anteilig)
Personalkosten
1,2791,2851,2601,1721,4311,5970,950
Sachkosten
0,2790,1430,3810,2980,2390,4150,093
Gesamtausgaben
1,5591,4291,6411,4701,6692,0121,042
Frage 18 Seite 11

Wie hoch war das abgesicherte Volumen der UFK-Garantien (UFK = Ungebundene Finanzkredite) mit Rohstoffbezug im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr aufschlüsseln und dabei eventuell angefallene Verwaltungskosten oder tatsächliche Inanspruchnahmen aus dem Bundeshaushalt gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Das Volumen der im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 neu übernommenen Garantien für Ungebundene Finanzkredite (UFK-Garantien) mit Rohstoffbezug (inklusive Gas) belief sich auf die nach Haushaltsjahren aufgeschlüsselten Beträge.

Tabelle auf Seite 11 · 7 Zeilen × 2 Spalten
HaushaltsjahrVolumen der neu übernommenen UFK-Garantien (gedeckter Kapitalkreditbetrag in Millionen Euro)
2020–
2021–
20223.819,0
2023–
2024463,2
2025–
2026 (bis 1. Juli)937,1

Die im Zusammenhang mit UFK-Garantien angefallenen Verwaltungskosten werden nicht garantiebezogen erfasst und lassen sich daher nicht den einzelnen übernommenen Garantien zuordnen.

Durch die im genannten Zeitraum neu übernommenen UFK-Garantien mit Rohstoffbezug kam es bislang zu keinem Entschädigungsfall. Entschädigungszahlungen aus dem Bundeshaushalt wurden für diese UFK-Garantien daher nicht geleistet.

Frage 19 + 19a + 19b Seite 11

19Sind der Bundesregierung neben den bereits genannten Initiativen, Programmen, Plattformen, Institutionen, Veranstaltungen und Instrumenten weitere Maßnahmen mit Bezug zur Umsetzung der deutschen Rohstoffstrategie bekannt, die im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 finanzielle Mittel aus dem Bundeshaushalt erhalten haben?

19aWenn ja, welche Maßnahmen sind dies?

19bWenn ja, wie hoch waren die hierfür bereitgestellten Bundesmittel (bitte nach Haushaltsjahr und finanzierendem Bundesministerium aufschlüsseln und dabei jeweils Personal-, Sach- und Förderkosten gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort

Die Fragen 19a und 19b werden zusammen beantwortet.

Die Rohstoffstrategie der Bundesregierung verfolgt einen breiten Ansatz zur Unterstützung der Wirtschaft bei der Diversifizierung Ihrer Rohstoffversorgung. Eine systematische und übergreifenden Erfassung aller haushaltsrelevanten Maßnehmen, die dazu geeignet sind, einen Beitrag zur Diversifizierung der Rohstoffversorgung zu leisten, liegt der Bundesregierung nicht vor.

Frage 20 Seite 12

Wie hoch belaufen sich die Gesamtausgaben des Bundes über alle in den Fragen 1 bis 19 genannten Programme, Institutionen und Initiativen der deutschen Rohstoffpolitik kumuliert im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr sowie als absolute Gesamtsumme über den gesamten Zeitraum aufschlüsseln)?

Antwort

Eine Summe der Gesamtausgaben aller in den Fragen 1 bis 19 gennannten Programme lässt sich nicht seriös ableiten, da es bei den Maßnahmen nicht ausschließlich um reine Zuschussprogramme handelt. So hängen die Gesamtausgaben für rohstoffbezogenen Maßnahmen u. a. maßgeblich auch davon ab, ob im Rahmen der laufenden UFK-Garantien tatsächlich Zahlungsausfälle entstehen oder wie sich die über den Rohstofffonds eingegangenen Beteiligungen der letzten Jahre über Eigenkapital perspektivisch weiterentwickeln.

Frage 21 Seite 12

Wie hoch sind die bisher eingegangenen Verpflichtungen oder Ausgaben im Rahmen des KfW-Rohstofffonds (KfW = Kreditanstalt für Wiederaufbau) im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr aufschlüsseln und dabei eventuell angefallene Verwaltungskosten oder tatsächliche Inanspruchnahmen aus dem Bundeshaushalt gesondert ausweisen, gern in tabellarischer Form, soweit möglich)?

Antwort
Tabelle auf Seite 12 · 3 Zeilen × 4 Spalten
JahrVerwaltungskosten in EURRefinanzierungskosten für eingegangene Beteiligungen in EURInanspruchnahme von Verpflichtungsermächtigungen zur Absicherung eingegangener Beteiligungen der KfW in EUR
2024612.561,08-
20253.470.634,07-50.000.000
20263.320.404,98-150.000.000

Der Rohstofffonds wurde im Jahr 2024 aufgesetzt, daher sind von 2020 bis 2023 keine Kosten angefallen. Bei den Kosten für die tatsächliche Inanspruchnahme aus dem Bundeshaushalt handelt es sich um die Verwaltungskosten einschließlich Refinanzierungskosten für eingegangene Beteiligungen. Bei den Verwaltungskosten sind die Verwaltungskosten der KfW sowie die Kosten für die Due-Diligence-Prüfungen der Projekte des externen Gutachters enthalten.

Frage 22 Seite 13

Wie hoch sind nach dem Entwurf des Bundeshaushalts 2027 die vorgesehenen Verpflichtungsermächtigungen und Ausgabenansätze für den Rohstofffonds insgesamt sowie getrennt nach den Einzelplänen 32 und 09 (bitte jeweils für 2027 und die in der Finanzplanung ausgewiesenen Folgejahre angeben, nach Titeln aufschlüsseln und, soweit möglich, nach Personal-, Sach- und Förder- bzw. Kapitalbeteiligungsausgaben differenzieren)?

Antwort

Die Finanzierung des Rohstofffonds erfolgt bislang im Einzelplan 09 aus dem Kapitel 0904 Titel 67101. Es ist geplant, dass die Absicherung zukünftig teilweise über Gewährleistungen des Einzelplans 32 (Second-Loss-Garantie) erfolgen soll. Im Einzelplan 32 soll dies Anfang 2027 umgesetzt werden. Hierfür steht ausreichend Spielraum im Gewährleistungsrahmen zur Verfügung. Die konkrete Gewährleistungsübernahme bedarf der Einwilligung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages. Erst im Falle der Einwilligung in die Gewährleistungsübernahme erfolgt die Berücksichtigung im Gewährleistungsrahmen. Die Belegung des Gewährleistungsrahmens entfaltet keine unmittelbaren Auswirkungen auf etatisierte Haushaltsansätze.

Für den Kapitel 0904 Titel 67101 sind nach Regierungsentwurf zum Haushalt 2027 folgende Verpflichtungsermächtigung (VE) im HH 2027 vorgesehen (vorbehaltlich Änderungen im parlamentarischen Verfahren).

Tabelle auf Seite 13 · 5 Zeilen × 2 Spalten
JahrNeue VE in 2027 in EUR
2027
202817.000.000
202914.500.000
203012.000.000
darauffolgende Jahre528.000.000

Bei den Ausgabenansätzen handelt es sich um regierungsinterne Planungsdaten, die nicht veröffentlicht werden.

Frage 23 Seite 13

Welche konkreten Rohstoffvorhaben bzw. Projektkategorien (z. B. Explorationsprojekte, Entwicklung von Minen, Verarbeitungskapazitäten, Recyclingprojekte) sollen mit dem im Kabinettsentwurf angestrebten Beteiligungsportfolio von bis zu 1,5 Mrd. Euro unterstützt werden, und nach welchen Kriterien (z. B. Art des Rohstoffs, ESG‑Standards [ESG = Environmental, Social and Governance], menschenrechtliche Sorgfalt, Transformationsrelevanz) erfolgt die Auswahl der Vorhaben?

Antwort

Grundsätzlich kommen Vorhaben im Bereich Bergbau, Weiterverarbeitung und/oder Recycling mit weltweiten Standorten in Frage. Explorationsrisiken werden nicht abgedeckt. Ein zentrales Auswahlkriterium ist, dass die Projekte einen Beitrag zur Sicherung der Versorgung mit kritischen Rohstoffen in Deutschland und der EU leisten. Die weiteren Kriterien können der Website der KfW zum Rohstofffonds (Link: www.kfw.de/Rohstofffonds/) entnommen werden.

Frage 24 Seite 13

In welcher Form ist die „künftige Absicherung des Portfolios von bereits eingegangenen und weiteren Beteiligungen“ haushaltsrechtlich konkret ausgestaltet (z. B. als Beteiligungstitel, Gewährleistungen, Garantien oder sonstige Instrumente), und wie verteilen sich diese Instrumente jeweils auf die Einzelpläne 32 und 09?

Antwort

Die Absicherung des Beteiligungsportfolios soll nach dem Regierungsentwurf des Haushalts 2027 – und damit vorbehaltlich des Abschlusses des parlamentarischen Verfahrens – zweistufig ausgestaltet werden. Gewinne und Verluste der KfW aus den Beteiligungen des Rohstofffonds werden zunächst über einen Zeitraum von zehn Jahren miteinander verrechnet. Sollten per Saldo danach Verluste verbleiben, wäre der Bund verpflichtet, diese der KfW zu erstatten. Dieser potentielle Verlustausgleich soll vorrangig und bis zu einem Anteil von 32 Prozent des angestrebten Gesamtportfolios von 1,5 Mrd. Euro aus dem Einzelplan 09 erfolgen. Die Absicherung potentiell darüber hinausgehender Verluste soll durch Gewährleistungen des Einzelplans 32 in Höhe der verbleibenden 68 Prozent erfolgen.

Frage 25 + 26 Seite 14

25Ist der Bundesregierung die aus der Wirtschaft und Wissenschaft geäußerte Forderung nach einer Erweiterung des Rohstofffonds um einen dedizierten Explorationsfonds zur finanziellen Absicherung und Förderung von Explorationsprojekten bekannt, und wenn ja, welche Schlussfolgerung zieht sie daraus?

26Plant die Bundesregierung die Einrichtung eines solchen Explorationsfonds oder die Erweiterung bestehender Förderinstrumente um die gezielte Finanzierung von Explorationsvorhaben, und wenn ja, wie sieht der konkrete Zeit- und Finanzierungsplan hierfür aus?

Antwort

Die Fragen 25 und 26 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die Forderung ist der Bundesregierung bekannt. Explorationsprojekte sind aufgrund des hohen geologischen und wirtschaftlichen Risikos jedoch insgesamt mit erheblichen Risiken verbunden. Eine Erweiterung des Rohstofffonds um einen dedizierten Explorationsfonds ist daher derzeit nicht vorgesehen.

Frage 27 Seite 14

Ist der Bundesregierung die Forderung, einen eigenständigen Fonds mit geringerem Finanzierungsvolumen (< 50 Mio. Euro) als den Rohstofffonds einzurichten, insbesondere zur Förderung von Projekten mit Schwerpunkt auf Sekundärrohstoffen, bekannt, und wenn ja, welche Schlussfolgerung zieht sie daraus?

Antwort

Die konkrete Forderung nach einem eigenständigen Fonds ist der Bundesregierung nicht bekannt. Eine Förderung von Recyclingprojekten zu kritischen und strategischen Rohstoffen ist bereits im Rahmen des Rohstofffonds möglich, das im Rohstofffonds angestrebte Finanzierungsvolumen von 50 bis 150 Mio. Euro pro Projekt stellt keine feste Untergrenze dar. Ein zusätzlicher Fonds ist nicht vorgesehen.

Frage 28 Seite 14

Plant die Bundesregierung, die Beteiligungs-, Transparenz- und Öffentlichkeitsanforderungen bei durch den Rohstofffonds unterstützten Projekten weiter auszubauen, und setzt sie sich auch auf europäischer Ebene dafür ein, entsprechende Standards bei EU-geförderten Rohstoffprojekten zu stärken?

Antwort

Die Beteiligungsführung im Rohstofffonds orientiert sich an den „Grundsätzen guter Unternehmens- und aktiver Beteiligungsführung im Bereich des Bundes“. Dabei wird berücksichtigt, dass es sich bei den Beteiligungen des Rohstofffonds um Minderheitsbeteiligungen handelt. Eine Ausweitung der Anforderungen ist derzeit nicht vorgesehen. Auf europäischer Ebene setzt sich die Bundesregierung für angemessene und einheitliche Standards bei der Förderung von Rohstoffprojekten ein.

Frage 29 Seite 15

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes, um Unternehmen bei der Erfüllung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten entlang von Rohstofflieferketten zu unterstützen?

Antwort

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Sorgfaltspflichten, wie sie im deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) und in der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) definiert werden. Es ist zu unterscheiden zwischen (I.) der direkten Unterstützung für Unternehmen in Deutschland, (II.) der Unterstützung für Unternehmen aus Partnerländern sowie (III.) der Stärkung lokaler Rahmenbedingungen. Die Beratung zur Erfüllung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten entlang von Rohstofflieferketten ist auch thematischer Bestandteil der TZ-Projekte von BGR und GIZ im Rohstoffsektor. Die Unterstützung adressiert hier in aller Regel die staatlich zuständigen Aufsichtsbehörden der Partnerländer, beinhaltet aber auch eine Unterstützung von Unternehmen oder Verbänden beispielsweise in der DR Kongo. Die Unterstützungsangebote für Unternehmen sind auf der Webseite des BMZ abrufbar.

Eine sektorale Aufschlüsselung der Kosten wird nicht erhoben.

Frage 30 Seite 15

Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse zum Fördervolumen von Bergbau- und Rohstoffprojekten durch die KfW in den vergangenen fünf Jahren vor, und wenn ja, was ist dessen Höhe?

Antwort

Im Rahmen des Rohstofffonds ist die KfW bislang zwei Beteiligungen eingegangen: 150 Mio. Euro an der Vulcan Energie Ressourcen GmbH und 50 Mio. Euro an Arafura Rare Earths Ltd. Das Beteiligungsvolumen beläuft sich damit auf insgesamt 200 Mio. Euro.

Frage 31 Seite 15

Wie setzt sich die Bundesregierung in den Leitungsgremien der Asian Development Bank, der African Development Bank sowie der Development Bank of Latin America and the Caribbean für die Anwendung und Weiterentwicklung hoher sozialer und ökologischer Standards bei der Finanzierung von Rohstoff- und Bergbauprojekten ein?

Antwort

Federführend für die genannten Entwicklungsbanken innerhalb der Bundesregierung ist das BMZ. Dieses setzt sich sowohl über die deutsche Gouverneurin bzw. den deutschen Gouverneur als auch über die Exekutivdirektoren in den jeweiligen Boards (Exekutivräten) für möglichst hohe soziale und ökologische Standards, für ihre konsequente Umsetzung und für ihre Weiterentwicklung ein. Jede der genannten Banken verfügt über eigene Rahmenwerke (das Environmental and Social Policy Framework der IDB (Interamerikanische Entwicklungsbank), das Environmental and Social Framework der ADB (Asiatische Entwicklungsbank) und das Integrated Safeguards System der AfDB – (Afrikanische Entwicklungsbank), die von den Boards verabschiedet wurden. Sie dienen dazu, soziale und ökologische Nachteile und Schäden rechtzeitig zu erkennen und sie entweder zu vermeiden oder sie zu mildern. Die Banken haben darüber hinaus auch Beschwerdemechanismen, durch die Einzelpersonen und Gruppen Beschwerden einreichen können für den Fall, dass sie von Vorhaben negativ betroffen sind und die Standards der Banken nicht eingehalten werden (z. B. der Independent Accountability Mechanism der ADB, der sich in Überarbeitung befindet, oder der Independent Recourse Mechanism der AfDB). Die Bundesregierung hält diese Mechanismen für außerordentlich wichtig, um die Umsetzung der Umwelt- und Sozial-Standards sicherzustellen, aus Vorhaben zu lernen und sie nachhaltiger zu gestalten und um eine langfristige Akzeptanz der Investitionsmaßnahmen in der Bevölkerung zu erzielen. Auf der Jahrestagung der ADB 2026 in Samarkand hat die Bundesregierung dies z. B. anlässlich der Überarbeitung des Accountability Mechanism entsprechend eingebracht. Bei der AfDB setzt sich die Bundesregierung nachdrücklich für die Umsetzung des Safeguards Strengthening Action Plan (SSAP) ein.

Über die Boards setzt sich die Bundesregierung dafür ein, dass die Entwicklungsbanken außerdem ihre Partner vor Ort fort- und weiterbilden, ihnen internationale best practices über Trainingsmaßnahmen, Workshops und Beratung nahebringen und die Umsetzung begleiten. All dies ist grundsätzlich für alle Investitionsvorhaben der Entwicklungsbanken relevant, in besonderem Maße aber für Rohstoff- und Bergbauprojekte.

Die genannten Entwicklungsbanken, die Weltbank, EBRD und EIB haben dies am 17. April 2026 durch ein gemeinsames Statement der Entwicklungsbanken (Joint MDB Statement on Critical Minerals to Manufacturing Value Chains) unterstrichen. Es bekennt sich ausdrücklich zu den besten internationalen Umwelt- und Sozialstandards und zu internationaler best practice bei Governance, Transparenz und Rechenschaft (accountability).

Frage 32 Seite 16

Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse zum Fördervolumen von Bergbau- und Rohstoffprojekten durch die Europäische Investitionsbank, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und die Weltbank in den vergangenen fünf Jahren vor, und wenn ja, was ist dessen Höhe?

Antwort

Die genannten Entwicklungsbanken veröffentlichen Informationen zu ihren Finanzierungen und geförderten Projekten. Eine nach einheitlichen Kriterien abgegrenzte Zusammenstellung des Fördervolumens für Bergbau- und Rohstoffprojekte der vergangenen fünf Jahre liegt der Bundesregierung jedoch nicht vor.

Frage 33 Seite 16

Gibt es Pläne der Bundesregierung, in Anbetracht der verteidigungspolitischen Relevanz einiger Rohstoffe einen Teil der Ausgaben für eine aktive Rohstoffpolitik aus der Bereichsausnahme für die Verteidigung zu bestreiten?

Antwort

Hierzu gibt es laufende Gespräche in der Bundesregierung.

Frage 34 Seite 16

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für die Förderung der Erforschung und Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen über die Fachagentur nachwachsende Rohstoffe (FNR) im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr aufschlüsseln und danach, ob die Projekte der energetischen oder der stofflichen Nutzung von Biomasse dienen)?

Antwort
Tabelle auf Seite 16 · 4 Zeilen × 8 Spalten
NutzungMittelabfluss [T €] 2020Mittelabfluss [T €] 2021Mittelabfluss [T €] 2022Mittelabfluss [T €] 2023Mittelabfluss [T €] 2024Mittelabfluss [T €] 2025Mittelabfluss [T €] 2026
stofflich32.10135.35733.95640.78941.42635.34811.664
energetisch19.94421.02416.44416.32211.6899.1813.355
stofflich/ energetisch15.05616.83816.36516.34514.33816.9215.570
gesamt67.10173.21966.76573.45667.45361.44920.588
Frage 35 Seite 17

Wie hoch waren die Gesamtausgaben des Bundes für die Forschungsförderung zu nachwachsenden Rohstoffen über das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Juli 2026 (bitte nach Haushaltsjahr aufschlüsseln und danach, ob die Projekte der energetischen oder der stofflichen Nutzung von Biomasse dienen)?

Antwort

Text der Antwort Das DBFZ wird institutionell aus dem Einzelplan 10 (BMLEH) gefördert und erhält darüber hinaus Fördermittel durch weitere Bundesressorts.

Die nachfolgende Aufstellung bildet diese Gemengelage ab.

Ferner ist neben der Unterteilung zwischen energetischer und stofflicher Nutzung auch die integrierte Nutzung (energetisch und stofflich) zu betrachten.

Aufträge Dritter, die nicht in den Bereich der Fördermittel fallen, wurden nicht berücksichtigt.

Tabelle auf Seite 17 · 9 Zeilen × 8 Spalten
Nutzungsart2020 in €2021 in €2022 in €2023 in €2024 in €2025 in €2026 in € (aktuell)
Energetische Nutzung gesamt1.489.4172.707.8894.921.3794.174.6374.874.5707.285.8323.669.942
davon BMLEH945.0451.699.8213.089.7502.511.3443.240.8044.906.3312.585.721
davon andere Ressorts544.3711.008.0671.831.6291.663.2921.633.7652.379.5001.084.221
stoffliche Nutzung gesamt1.253.5001.231.096246.7911.153.273705.492690.893133.338
davon BMLEH795.355772.795154.941693.777469.039465.25293.946
davon andere Ressorts458.145458.30191.850459.496236.453225.64039.392
integrierte Nutzung gesamt11.014.2199.568.4249.725.03513.017.36110.946.0589.157.6953.382.161
davon BMLEH6.988.5996.006.3826.105.5917.830.8787.277.3666.166.8572.382.959
davon andere Ressorts4.025.6203.562.0423.619.4445.186.4833.668.6912.990.837999.201