Wohnkostenlücke 2025

Drucksache 21/8477Antwortauf die Kleine Anfrage 21/797208.10.2026151 Seiten9 FragenFraktion Die LinkeBundesministerium für Arbeit und SozialesRaumordnung, Bau- und WohnungswesenSoziale Sicherung1 Anlage als PDF
Vorbemerkung der Fragesteller

Vorbemerkung der Fragesteller

Die Wohnkosten – offiziell als „Bedarfe für Unterkunft und Heizung“ bezeichnet – werden in den Grundsicherungen in tatsächlicher Höhe übernommen, sofern sie als angemessen bewertet werden. Die Richtwerte für die Angemessenheit werden kommunal berechnet, was jedoch extrem schwierig ist und immer wieder zu Lücken beim Existenzminimum führt. Diese entstehende „Wohnkostenlücke“ bestreiten die Betroffenen oft aus dem Regelsatz, weil es schlicht keinen günstigeren Wohnraum gibt. Dadurch wird das Existenzminimum unterschritten: Das Geld fehlt dann für Nahrungsmittel, Kleidung, Bildung usw.

Regional bestehen teilweise erhebliche Differenzen zwischen der tatsächlich gezahlten Miete und den Richtwerten für Angemessenheit. Diese Differenzen sind teilweise rechtswidrig und führen zu einer Unterschreitung des Existenzminimums. In zahlreichen Klagen von Leistungsbeziehenden stellten Sozialgerichte immer wieder fest, dass kommunale Konzepte rechtswidrig – also zu niedrig bemessen – waren.

Die niedrigen Leistungen gleichen viele Grundsicherungsberechtigte dadurch aus, dass sie in sehr kleinen Wohnungen leben. Teilweise leben sogar Vierpersonenhaushalte auf weniger als 60 Quadratmetern (im April 2025: rund 25 000 Haushalte bundesweit; https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202604/iiia7/kdu-kdu/kdu-d-0-202604-xlsx.xlsx?__blob=publicationFil e&v=1, Tab. 1a), obwohl Vierpersonenhaushalte in der sozialen Wohnraumförderung je nach Bundesland Anspruch auf 80 oder 90 Quadratmeter Wohnraum hätten.

Die Karenzzeit, die 2023 mit der Bürgergeld-Reform eingeführt wurde, war eine bedeutende Verbesserung – auch wenn sie die Wohnkostenlücke nicht geschlossen, sondern nur verkleinert hat.

Die Koalition aus CDU, CSU und SPD hat mit der „Neuen Grundsicherung“ die Karenzzeit deutlich eingeschränkt, indem sie die Kostenübernahme auf das Anderthalbfache der lokalen Angemessenheitswerte begrenzt hat. Nach Einschätzung der Fragestellenden wird die schwammige Ausnahmeregelung für „unabweisbare“ Fälle zu vielen Rechtsstreitigkeiten führen und viele Betroffene aus Mangel an Informationen nicht erreichen. Weitere Verschlechterungen sind die Möglichkeit einer Quadratmeterhöchstmiete und die Pflicht von Leistungsberechtigten, ihrem Vermieter gegenüber Verstöße gegen die zivilrechtliche Mietpreisbremse zu rügen. Die Folgen dieser Verschärfungen werden sich nach Inkrafttreten der „Neuen Grundsicherung“ im Juli 2026 zeigen.

Aus Sicht der Fragestellenden besteht dringender gesetzlicher Änderungsbedarf. Deshalb muss das Ausmaß der Wohnkostenlücke betrachtet werden. Auf Bundesebene ist das möglich, indem die Differenz zwischen den tatsächlichen Wohnkosten und den als angemessen anerkannten Wohnkosten festgestellt wird.

Frage 1 + 2 + 3 + 4 + 5 + 6 Seite 2

1In welcher Höhe bestand bei den Kosten der Unterkunft und Heizung, die für Leistungsberechtigte nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) im Jahr 2025 tatsächlich angefallen sind, eine Differenz zu den anerkannten Kosten (bitte Werte für das Bundesgebiet, die Bundesländer und die einzelnen Jobcenter aufschlüsseln)?

2Wie viele Bedarfsgemeinschaften waren davon betroffen (bitte absolute Werte und Anteile an allen Bedarfsgemeinschaften für das Bundesgebiet, die Bundesländer und die einzelnen Jobcenter aufschlüsseln)?

3Wie hoch war die durchschnittliche Differenz zwischen den tatsächlichen und den als angemessen anerkannten Kosten der Unterkunft und Heizung pro Bedarfsgemeinschaft im Jahr 2025 (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben sowie nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

4Wie hoch war die durchschnittliche Differenz zwischen den tatsächlichen und den als angemessen anerkannten Kosten der Unterkunft und Heizung pro Bedarfsgemeinschaft im Jahr 2025, sofern diese von einer Differenz betroffen war (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben sowie nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

5Wie hoch war der Anteil der Differenz an den tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung pro Bedarfsgemeinschaft (bitte in Prozent angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

6Wie hoch war der Anteil der Differenz an den tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung pro Bedarfsgemeinschaft, die von einer Differenz betroffen war (bitte in Prozent angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

Antwort

Die Fragen 1 bis 6 werden gemeinsam beantwortet.

Die erfragten Informationen finden sich in den Tabellen 1 und 2 im Anhang.*

Frage 7 + 8 + 9 + 10 Seite 3

7Wie hoch war die durchschnittliche Differenz zwischen tatsächlich angefallenen und den als angemessen anerkannten Kosten der Unterkunft im Jahr 2025 pro Bedarfsgemeinschaft (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

8Wie hoch war die durchschnittliche Differenz zwischen tatsächlich angefallenen und den als angemessen anerkannten Kosten der Unterkunft im Jahr 2025 pro Bedarfsgemeinschaft, die von einer Differenz betroffen war (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

9Wie hoch war der Anteil der Differenz an den tatsächlichen Kosten der Unterkunft pro Bedarfsgemeinschaft (bitte in Prozent angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

10Wie hoch war der Anteil der Differenz an den tatsächlichen Kosten der Unterkunft pro Bedarfsgemeinschaft, die von einer Differenz betroffen war (bitte in Prozent angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

Antwort

Die Fragen 7 bis 10 werden gemeinsam beantwortet.

Die erfragten Informationen finden sich in den Tabellen 3 und 4 im Anhang.*

Frage 11 + 12 + 13 + 14 Seite 3

11Wie hoch war die durchschnittliche Differenz zwischen tatsächlichen und den als angemessen übernommenen Heizkosten im Jahr 2025 pro Bedarfsgemeinschaft (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

12Wie hoch war die durchschnittliche Differenz zwischen tatsächlichen und den als angemessen übernommenen Heizkosten im Jahr 2025 pro Bedarfsgemeinschaft, die von einer Differenz betroffen war (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

13Wie hoch war der Anteil der Differenz an den tatsächlichen Heizkosten pro Bedarfsgemeinschaft (bitte in Prozent angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

14Wie hoch war der Anteil der Differenz an den tatsächlichen Heizkosten pro Bedarfsgemeinschaft, die von einer Differenz betroffen war (bitte in Prozent angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

Antwort

Die Fragen 11 bis 14 werden gemeinsam beantwortet.

Die erfragten Informationen finden sich in den Tabellen 5 und 6 im Anhang.*

Frage 15 + 16 + 17 + 18 Seite 4

15Wie hoch war die durchschnittliche Differenz zwischen tatsächlichen und als angemessen anerkannten Kosten der Unterkunft und Heizung im Jahr 2025 pro Ein-Personen-Bedarfsgemeinschaft (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

16Wie hoch war die durchschnittliche Differenz zwischen tatsächlichen und den als angemessen übernommenen Kosten der Unterkunft und Heizung im Jahr 2025 pro Ein-Personen-Bedarfsgemeinschaft, die von einer Differenz betroffen war (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

17Wie hoch war der prozentuale Anteil der Differenz an den tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung pro Ein-Personen-Bedarfsgemeinschaft (bitte nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

18Wie hoch war der prozentuale Anteil der Differenz an den tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung pro Ein-Personen-Bedarfsgemeinschaft, die von einer Differenz betroffen war (bitte nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

Antwort

Die Fragen 15 bis 18 werden gemeinsam beantwortet.

Die erfragten Informationen finden sich in den Tabellen 7 und 8 im Anhang.*

Frage 19 + 20 + 21 + 22 + 23 + 24 Seite 4

19In welcher Höhe wurden für Bedarfsgemeinschaften mit Kindern die Kosten der Unterkunft und Heizung, die im Jahr 2025 tatsächlich angefallen sind, nicht übernommen (bitte Werte für das Bundesgebiet, die Bundesländer und die einzelnen Jobcenter aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

20Wie viele Bedarfsgemeinschaften mit Kindern waren davon betroffen (vgl. Frage 19; bitte absolute Werte und Anteile an allen Bedarfsgemeinschaften für das Bundesgebiet, die Bundesländer und die einzelnen Jobcenter aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

21Wie hoch war die durchschnittliche Differenz zwischen tatsächlichen und den als angemessen anerkannten Kosten der Unterkunft und Heizung im Jahr 2025 pro Bedarfsgemeinschaft mit Kind bzw. Kindern (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

22Wie hoch war die durchschnittliche Differenz zwischen tatsächlichen und den als angemessen anerkannten Kosten der Unterkunft und Heizung und im Jahr 2025 pro Bedarfsgemeinschaft mit Kind bzw. Kindern, die von einer Differenz betroffen war (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

23Wie hoch war der prozentuale Anteil der Differenz an den tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung pro Bedarfsgemeinschaft mit Kind bzw. Kindern (bitte nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

24Wie hoch war der prozentuale Anteil der Differenz an den tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung pro Bedarfsgemeinschaft mit Kind bzw. Kindern, die von einer Differenz betroffen war (bitte nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

Antwort

Die Fragen 19 bis 24 werden gemeinsam beantwortet.

Die erfragten Informationen finden sich in den Tabellen 9 und 10 im Anhang.*

Frage 25 + 26 + 27 + 28 + 29 + 30 Seite 5

25In welcher Höhe wurden für Bedarfsgemeinschaften mit Kindern, von denen mindestens ein Kind unter sechs Jahren alt ist, die Kosten der Unterkunft und Heizung, die im Jahr 2025 tatsächlich angefallen sind, nicht übernommen (bitte Werte für das Bundesgebiet, die Bundesländer und die einzelnen Jobcenter aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

26Wie viele Bedarfsgemeinschaften mit Kindern, von denen mindestens ein Kind unter sechs Jahren alt ist, waren davon betroffen (bitte absolute Werte und Anteile an allen Bedarfsgemeinschaften für das Bundesgebiet, die Bundesländer und die einzelnen Jobcenter aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

27Wie hoch war die durchschnittliche Differenz zwischen den tatsächlichen und den als angemessen anerkannten Kosten für die Unterkunft und Heizung im Jahr 2025 pro Bedarfsgemeinschaft mit Kind bzw. Kindern, von denen mindestens ein Kind unter sechs Jahren alt ist (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

28Wie hoch war im Jahr 2025 die durchschnittliche Differenz zwischen tatsächlichen und den als angemessen anerkannten Kosten der Unterkunft und Heizung pro Bedarfsgemeinschaft mit Kind bzw. Kindern, von denen mindestens ein Kind unter sechs Jahren alt ist, die von einer Differenz betroffen war (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

29Wie hoch war der prozentuale Anteil der Differenz an den tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung pro Bedarfsgemeinschaft mit Kind bzw. Kindern, von denen mindestens ein Kind unter sechs Jahren alt ist (bitte nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

30Wie hoch war der prozentuale Anteil der Differenz an den tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung pro Bedarfsgemeinschaft mit Kind bzw. Kindern, von denen mindestens ein Kind unter sechs Jahren alt ist, die von einer Differenz betroffen war (bitte nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

Antwort

Die Fragen 25 bis 30 werden gemeinsam beantwortet.

Die erfragten Informationen finden sich in den Tabellen 11 und 12 im Anhang.*

Frage 31 + 32 + 33 + 34 + 35 Seite 6

31In welcher Höhe wurden für Bedarfsgemeinschaften Alleinerziehender die tatsächlich angefallenen Kosten für Unterkunft und Heizung im Jahr 2025 nicht übernommen (bitte Werte für das Bundesgebiet, die Bundesländer und die einzelnen Jobcenter aufschlüsseln), wie viele Bedarfsgemeinschaften Alleinerziehender waren davon betroffen (bitte absolute Werte und Anteile an allen Bedarfsgemeinschaften für das Bundesgebiet, die Bundesländer und die einzelnen Jobcenter aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

32Wie hoch war im Jahr 2025 die durchschnittliche Differenz pro Bedarfsgemeinschaft Alleinerziehender zwischen tatsächlichen und den als angemessen anerkannten Kosten der Unterkunft und Heizung (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

33Wie hoch war im Jahr 2025 die durchschnittliche Differenz pro Bedarfsgemeinschaft Alleinerziehender zwischen tatsächlichen und den als angemessen anerkannten Kosten für Unterkunft und Heizung, die von einer Differenz betroffen war (bitte tatsächliche Kosten, als angemessen übernommene Kosten und Differenz dazwischen angeben und nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

34Wie hoch war der prozentuale Anteil der Differenz an den tatsächlichen und den als angemessen anerkannten Kosten für Unterkunft und Heizung pro Bedarfsgemeinschaft Alleinerziehender (bitte nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

35Wie hoch war der prozentuale Anteil der Differenz an den tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung pro Bedarfsgemeinschaft Alleinerziehender, die von einer Differenz betroffen war (bitte nach Bund, Bundesländern und Jobcentern differenziert aufschlüsseln), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

Antwort

Die Fragen 31 bis 35 werden gemeinsam beantwortet.

Die erfragten Informationen finden sich in den Tabellen 13 und 14 im Anhang.*

Frage 36 Seite 7

Wie viele Partner-Bedarfsgemeinschaften mit zwei Kindern lebten in einer Wohnung mit einer Wohnfläche von weniger als 60 Quadratmetern, was 20 Quadratmeter unterhalb aller landesrechtlichen Richtwerte für Vier-Personen-Wohnungen in der sozialen Wohnraumförderung liegt (bitte absolute Werte und Anteile an allen Partner-Bedarfsgemeinschaften mit zwei Kindern für das Bundesgebiet angeben), und wie hoch lag der Minimal- und der Maximalwert der Jobcenter (bitte Werte und Jobcenter angeben)?

Antwort

Die erfragten Informationen finden sich in den Tabellen 15 und 16 im Anhang.*

Frage 37 Seite 7

Wie bewertet die Bundesregierung die Empfehlung der Kommission zur Sozialstaatsreform, die Grundsicherungsträger zu ermächtigen, einen Betrag festzusetzen, bis zu dem Umzugskosten nicht nachzuweisen sind (Empfehlung 8e), und bis wann plant die Bundesregierung gegebenenfalls die Umsetzung dieser Empfehlung?

Antwort

Der Bericht der Sozialstaatskommission enthält zahlreiche Empfehlungen zu Rechts- und Verwaltungsvereinfachungen, um die Ausgestaltung der Sozialleistungen zu vereinfachen und die Bürgerinnen und Bürger und die Verwaltung zu entlasten. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales erarbeitet aktuell einen Gesetzesentwurf, um Empfehlungen der Sozialstaatskommission zu Rechts- und Verwaltungsvereinfachungen im Sozialrecht umzusetzen. In diesem Zusammenhang wird auch die in der Fragestellung genannte Empfehlung 8e berücksichtigt.

Anlage
AnlageAnlage: Tabellen 1 ff. – Wohn- und Wohnkostensituation für Bedarfsgemeinschaften

PDF-Seiten 8–150 (143 Seiten) · im Originalformat beigefügt, nicht in Tabellen übernommen