Vorbemerkung der Fragesteller
Vorbemerkung der Fragesteller
Angesichts steigender Mieten und Wohnungsnot kommt der Debatte um öffentliche Wohnungsbestände und Liegenschaften neue Aktualität zu. Städte kaufen Immobilien zurück, Länder und Kommen gründen neue Wohnungsbaugesellschaften, und auch die neue Bundesregierung hat ihre Strategie in Bezug auf öffentliche Bestände überarbeitet. In der Vergangenheit wurden jedoch nach Ansicht der Fragestellerinnen und Fragesteller auf allen Ebenen Fehler gemacht. Nicht nur Städte und Länder, auch der Bund privatisierte Wohnungen im großen Maßstab.
Im Jahr 2024 wurden letztmals systematisch die Entwicklungen und Verkäufe öffentlicher Wohnungsbestände der letzten Jahrzehnte in einer Kleinen Anfrage ergefragt (vgl. Bundestagsdrucksache 20/12453). Nun soll das Erfragte aktualisiert werden.
Weniger öffentliche und im Regelfall günstige Wohnungen haben Auswirkungen auf das Mietenniveau in den Gemeinden. Mehr Wohnungen in privater Hand sowie in den Händen börsennotierter Aktiengesellschaften bedeuten nach Ansicht der Fragestellerinnen und Fragesteller steigende Mieten und eine höhere Wohnkostenbelastung.
1Welche bundeseigenen Liegenschaften wurden in den vergangenen zehn Jahren und wie viele im laufenden Jahr 2025 verkauft (bitte nach Jahren, Bundesländern sowie privaten und öffentlichen Käufern aufschlüsseln)?
1aWelche Liegenschaften aus dem Bestand der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) wurden in diesen Zeiträumen jeweils verbilligt an Kommunen oder Dritte abgegeben, und welche meistbietend?
Die Fragen 1 und 1a werden gemeinsam beantwortet.
körperschaft bzw. an eine von dieser getragenen Gesellschaft verkauft worden. In 721 Fällen wurde verbilligt veräußert.
Die Aufgliederung nach Verkaufsjahr und Vertriebsweg ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen. Die Spalte „Bieterverfahren“ beinhaltet den Verkauf über Ausschreibungen oder Auktionen. Direktverkäufe an Private erfolgen in der Regel an Mieter, Pächter, Anlieger o. Ä.
| Anzahl Grundstücksverkäufe | Verkauf an Gebietskörperschaften/von diesen getragenen Gesellschaften | Verkauf an private Dritte | Verbilligung | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Bieterverfahren | Direktverkauf | ||||
| 2015 | 1 659 | 286 | 712 | 661 | 8 |
| 2016 | 1 385 | 278 | 559 | 548 | 13 |
| 2017 | 1 475 | 329 | 564 | 582 | 28 |
| 2018 | 1 378 | 311 | 586 | 481 | 57 |
| 2019 | 1 111 | 296 | 442 | 373 | 103 |
| 2020 | 1 053 | 306 | 370 | 377 | 127 |
| 2021 | 992 | 312 | 352 | 328 | 100 |
| 2022 | 955 | 277 | 301 | 377 | 99 |
| 2023 | 799 | 277 | 228 | 294 | 93 |
| 2024 | 793 | 251 | 257 | 285 | 75 |
| 01.01. bis 31.07.2025 | 417 | 106 | 129 | 182 | 18 |
| Gesamt | 12 017 | 3 029 | 4 500 | 4 488 | 721 |
Wie viele Liegenschaften aus dem Bestand des Bundeseisenbahnvermögens (BEV) wurden in diesen Zeiträumen jeweils verbilligt an Kommunen oder Dritte abgegeben, und wie viele meistbietend?
Eine statistische Erhebung aufgeschlüsselt nach Bundesländern sowie privaten und öffentlichen Käufern wird beim BEV nicht durchgeführt.
Soweit in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit ermittelbar, hat das BEV in den Jahren 2015 bis 2025 nachstehend aufgeführte Anzahl an Liegenschaften verkauft.
| Jahr | Anzahl Verkäufe |
|---|---|
| 2015 | 165 |
| 2016 | 162 |
| 2017 | 162 |
| 2018 | 137 |
| 2019 | 138 |
| 2020 | 148 |
| 2021 | 139 |
| 2022 | 113 |
| 2023 | 79 |
| 2024 | 33 |
| 2025 | 0 |
In den letzten 10 Jahren wurden 13 Liegenschaften nach Verbilligungsrichtlinien beurkundet.
Wie hoch waren die Erlöse der Verkäufe bundeseigener Liegenschaften in den vergangenen zehn Jahren (bitte nach Jahren auflisten)?
BImA:
Die Verkaufserlöse der BImA in den vergangenen zehn Jahren sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen.
| Jahr | Verkaufserlöse in Euro |
|---|---|
| 2015 | 341 836 898 |
| 2016 | 398 108 189 |
| 2017 | 385 174 517 |
| 2018 | 395 277 729 |
| 2019 | 315 479 463 |
| 2020 | 248 478 351 |
| 2021 | 238 445 393 |
| 2022 | 198 768 851 |
| 2023 | 152 942 553 |
| 2024 | 386 323 741 |
| 01.01. bis 31.07.2025 | 56 077 856 |
| Gesamt | 3 116 913 541 |
BEV:
Die Verkaufserlöse des BEV in den vergangenen zehn Jahren sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen.
| Erlöse aus dem Verkauf von BEV-Immobilien | |
|---|---|
| Jahr | Euro |
| 2024 | 16 874 175,88 |
| 2023 | 21 648 185,31 |
| 2022 | 73 461 867,96 |
| 2021 | 39 596 294,61 |
| 2020 | 59 937 343,37 |
| 2019 | 168 316 610,30 |
| 2018 | 21 736 013,80 |
| 2017 | 52 427 158,86 |
| 2016 | 33 984 290,55 |
| 2015 | 58 189 424,22 |
| Gesamt | 546 171 364,86 |
Wie hoch waren die jährlichen Abführungen von Mieteinnahmen für Wohnungen des Bundes an den Bundeshaushalt in den vergangenen zehn Jahren (bitte nach Jahren auflisten), und wie hoch ist die aktuelle Höchstmiete für BImA-Wohnungen?
BImA:
Die BImA leistet den Abführungsbetrag an den Bundeshaushalt als Gesamtunternehmen. Eine Aufschlüsselung des Abführungsbetrags auf einzelne Teilportfolios erfolgt nicht.
Die aktuelle Höchstmiete für BImA-Wohnungen beträgt 10 Euro/m²/nettokalt.
BEV:
Der Wirtschaftsplan des BEV wies in den letzten zehn Jahren folgende Mieteinnahmen aus.
| Mieteinnahmen Wohnungen BEV | |
|---|---|
| Jahr | Euro |
| 2015 | 6,8 Mio. |
| 2016 | 6,2 Mio. |
| 2017 | 6,1 Mio. |
| 2018 | 5,9 Mio. |
| 2019 | 7,1 Mio. |
| 2020 | 7,1 Mio. |
| 2021 | 6,8 Mio. |
| 2022 | 6,8 Mio. |
| 2023 | 7,2 Mio. |
| 2024 | 6,9 Mio. |
Wie hat sich der Bestand bundeseigener Wohnungen in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie viele Wohnungen besitzt der Bund heute (bitte nach Institutionen und nach Bundesländern aufschlüsseln)?
BImA:
Eine Aufschlüsselung des Wohnungsbestands nach Bundesländern ab dem Jahr 2022 findet sich in der nachstehenden Übersicht. Für die Jahre 2014 bis 2021 hält die BImA keine entsprechenden Angaben vor.
| Bundesland | 2022 | 2023 | 2024 | 07/2025 |
|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 4 469 | 4 615 | 4 562 | 4 673 |
| Bayern | 5 410 | 5 431 | 5 491 | 5 270 |
| Berlin | 4 890 | 4 920 | 4 916 | 4 984 |
| Brandenburg | 1 490 | 1 495 | 1 497 | 1 482 |
| Bremen | 91 | 91 | 89 | 88 |
| Hamburg | 267 | 268 | 363 | 369 |
| Hessen | 2 258 | 2 268 | 2 360 | 2 323 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 2 688 | 2 688 | 2 687 | 2 685 |
| Niedersachsen | 2 628 | 2 667 | 2 666 | 2 611 |
| Nordrhein-Westfalen | 6 713 | 6 711 | 6 714 | 6 716 |
| Rheinland-Pfalz | 2 964 | 2 989 | 2 990 | 2 898 |
| Saarland | 627 | 627 | 611 | 597 |
| Sachsen | 1 762 | 1 762 | 1 762 | 1 762 |
| Sachsen-Anhalt | 185 | 185 | 185 | 183 |
| Schleswig-Holstein | 578 | 498 | 519 | 526 |
| Thüringen | 1 175 | 1 174 | 1 174 | 1 174 |
| Gesamtergebnis | 38 195 | 38 389 | 38 586 | 38 341 |
BEV:
Für das BEV waren die erbetenen Angaben in der Kürze der Zeit nicht ermittelbar.
Wie viele Wohnungen hat der Bund in den letzten zehn Jahren gebaut?
BImA:
Bis Ende Juli 2025 sind 1 106 Wohnungen fertiggestellt worden.
BEV:
Vom BEV wurden keine Wohnungen gebaut.
Wie viele Wohnungen hat der Bund in den letzten zehn Jahren durch Sanierung und Umbau neu vermietet?
BImA:
Die erbetenen Daten werden von der BImA nicht vorgehalten.
BEV:
Beim BEV wurden insgesamt 179 Wohnungen durch Sanierung und Umbau neu vermietet.
Wie viele Wohnungen hat der Bund in den letzten zehn Jahren verkauft?
BImA:
Die BImA hat in den Jahren 2015 bis 2024 insgesamt 8 715 Wohnungen verkauft, davon ca. 70 Prozent in den Jahren 2015 bis 2017.
BEV:
Eine Statistik über Wohnungsverkäufe wird beim BEV nicht geführt.
Wie viele Wohnungen hat der Bund in den letzten zehn Jahren angekauft?
Die BImA und das BEV haben in den letzten zehn Jahren keine Wohnungen angekauft.
Welche strategischen Ziele und welche konkreten Pläne hat die Bundesregierung bezüglich der bundeseigenen Wohnungen und Liegenschaften?
Jede Liegenschaft wird nach Beschaffenheit, Wertigkeit und Entwicklungsmöglichkeit analysiert. Dies erfolgt turnusmäßig sowie anlassbezogen und bildet die Grundlage für die Portfolioentscheidung einer wirtschaftlichen und flächeneffizienten Verwendung entsprechend der Bedarfe, also Halten, Entwickeln oder Veräußern.
Insbesondere das Verkaufsportfolio unterliegt grundsätzlich einem dynamischen Prozess und kann auch kurzfristige Veränderungen z. B. durch geänderte Bundesbedarfe erfahren. Die BImA muss sich bei ihren Veräußerungsentscheidungen den sich stets ändernden Gegebenheiten anpassen und arbeitet insoweit nur mit einer einjährigen konkreten und belastbaren Verkaufsplanung.
Das Teilportfolio Wohnen ist Kernbestandteil der Wohnungsfürsorge des Bundes, welches unter anderem dazu beiträgt, dass der Bund als Arbeitgeber im Wettbewerb attraktiv bleibt und Wohnungsmärkte entlastet werden. Das Wohnungsportfolio wird daher insgesamt für eine langfristige Bestandshaltung ertüchtigt und durch Neubaumaßnahmen ergänzt. Geplant ist zunächst der Neubau von bis zu 6 000 Wohnungen auf BImA-eigenen Liegenschaften bis zum Jahr 2028. Der Bau von weiteren etwa 2 000 Wohnungen soll bis zum Jahr 2030 erfolgen. Darüber hinaus wird auf den Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD 2025 verwiesen (Ziffern 1.3. und 1.4.).
Nach welchen Kriterien entscheidet die BImA, ob ein Wohngebäude saniert oder abgerissen und neu errichtet wird?
Die Frage, ob ein Wohngebäude saniert oder abgerissen und neu errichtet wird, entscheidet sich grundsätzlich nach den Kriterien Wirtschaftlichkeit und Bedarf.
Welche Planungsunterlagen sowie Wirtschaftlichkeitsberechnungen liegen insbesondere für den geplanten Abriss und Neubau der drei Mehrfamilienhäuser in der August-Ganther-Straße in Freiburg im Breisgau vor, einschließlich Angaben zu Grundrissen, Wohnkapazität, Flächen- und Ressourcenverbrauch (z. B. CO -Emissionen), Baukos-
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ten, zukünftigen Kaltmieten pro Quadratmeter sowie Variantenvergleichen (z. B. Sanierung, Aufstockung, Neubau) mit den zugrunde liegenden Annahmen, Parametern und Bewertungszeiträumen, auf deren Basis die Entscheidung für die Neubauvariante getroffen wurde?
Für die hier in Rede stehende Baumaßnahme liegen folgende Unterlagen vor, die von der BImA selbst oder von beauftragten Dritten erstellt wurden:
– Wirtschaftlichkeitsberechnung
– Baugrunduntersuchung
– Baum- und Artenschutzuntersuchung
– Gebäudeschadstoffuntersuchung
– Verkehrssicherheitsprotokolle (BBN, RÜV)
– Untersuchung Neubauvarianten
– Eine CO -Bilanzierung liegt nicht vor. 2 Eine statische Untersuchung der Gebäudesubstanz ist aufgrund der Erfahrung mit vergleichbaren Bestandsobjekten aus den 50er Jahren und den vorliegenden Plänen als nicht notwendig erachtet worden.
Warum hält die BImA die Sanierung dieser Gebäude in der August-Ganther-Straße für unwirtschaftlich, obwohl externe Gutachten Sanierungskosten von ca. 9 Mio. bis 10 Mio. Euro gegenüber Neubaukosten von 12 Mio. bis 14 Mio. Euro (ohne Tiefgarage) ausweisen, und warum werden die der Entscheidungsfindung zugrunde liegenden Berechnungen (z. B. Lebenszyklusanalysen zu Kosten, Ressourcenverbrauch und CO -Emissionen) trotz Forderungen von Mieterinnen und
2
Mietern sowie Trägern öffentlicher Belange nicht veröffentlicht (www.kontextwochenzeitung.de/wirtschaft/725/bund-will-teuer-und-k limaschaedlich-bauen-10025.html)?
Der Gesamtzustand der drei Bestandsgebäude entspricht bei weitem nicht den heutigen Standards. Die Elektrik, Trinkwasser- und Heizwasserleitungen sind noch aus dem Baujahr 1953. Die Garagen und auch teilweise die Gebäude weisen erhebliche statische Mängel auf; sieben Garagen können nicht mehr vermietet werden. Aktuell bestehen mehrere Mietminderungen aufgrund von Baumängeln und Bauschäden (schlechter Schallschutz, Schimmelbildung etc.) im Gebäude. Die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zeigt auf, dass die Variante „Sanierung im Bestand“ sich als deutlich unwirtschaftlicher darstellt als die Variante „Rückbau und Neubau“.
Durch den nunmehr vorgesehenen Neubau wird zusätzlicher, bezahlbarer und zeitgemäßer Wohnraum geschaffen. Darüber hinaus werden die Wohnungen barrierearm und somit dem demografischen Wandel angepasst sein. Ebenfalls ermöglicht der Neubau eine größere Bandbreite an Wohnungsgrößen (2- bis 5-Zimmer-Wohnungen) und sorgt für eine lebendige Durchmischung in der Liegenschaft.
Die Veröffentlichung von Informationen zur Entscheidungsfindung durch die BImA erfolgt grundsätzlich entsprechend den im Einzelfall zu prüfenden rechtlichen Notwendigkeiten.
Wie viele Wohnungen des Bundes stehen leer (bitte nach Bundesbehörde sowie nach Bundesländern aufschlüsseln; bitte jeweils auch den Grund des Leerstands und die Leerstandsquote angeben)?
BImA:
Die BImA ist zum Stichtag 31. Juli 2025 Eigentümerin von insgesamt 38 341 Wohnungen (siehe Antwort zu Frage 3). Dieser Gesamtbestand unterteilt sich in 37 212 marktaktive Wohnungen und 1 129 nicht marktaktive Wohnungen, welche aufgrund von anderen Verwertungsoptionen nicht zur Wiedervermietung vorgesehen sind.
Die Daten des Leerstandes im Wohnungsbestand der BImA beziehen sich nur auf die marktaktiven Wohnungen und sind der beigefügten Tabelle „Anlage BImA zu Frage 6_Bestand Leerstand Bundesländer“* zu entnehmen. Diese sind untergliedert nach den Leerstandgründen. Insgesamt rund 1,4 Prozent des Leerstandes ist fluktuationsbedingt und damit regelmäßig kurzfristig und vorübergehend. Rund 8,6 Prozent der leerstehenden Wohnungen sind mängelbehaftet oder befinden sich bereits in der Sanierung.
BEV:
Für das BEV waren die erbetenen Angaben in der Kürze der Zeit nicht ermittelbar.
PDF-Seiten 10–14 (5 Seiten) · im Originalformat beigefügt, nicht in Tabellen übernommen
Wie viele leerstehende Wohnungen wurden in den letzten zehn Jahren saniert und wieder vermietet?
BImA:
Die erbetenen Daten werden von der BImA nicht vorgehalten.
BEV:
Beim BEV wurden in den letzten 10 Jahren 179 leerstehende Wohnungen saniert und wieder vermietet.
Welche Wohnungen stehen aktuell länger als drei, sechs oder zwölf Monate leer?
BImA:
Die Daten sind der beigefügten Tabelle „Anlage BImA zu Frage 6b_Leerstand Dauer“* zu entnehmen.
BEV:
Beim BEV wird eine derartige Statistik nicht geführt.
Wie viele Wohnungen des Bundes stehen im Hamburger Grotefendweg und wie viele in Oldenburg-Alexandersfeld leer, wie ist jeweils der aktuelle Stand der Sanierungen, und wann ist mit einer Vermietung der leerstehenden Wohnungen zu rechnen?
BImA:
Die Daten im Hamburger Grotefendweg sowie in Oldenburg Alexanderfeld sind der beigefügten Tabelle „Anlage BImA zu Frage 6c_Leerstand HH-OL“* zu entnehmen.
Im Grotefendweg in Hamburg stehen aktuell vier von insgesamt 22 Wohneinheiten leer. Drei dieser Wohneinheiten befinden sich bis voraussichtlich März 2027 in der Sanierung, eine Wohneinheit wird Ende dieses Monats fertiggestellt sein.
In der Wohnsiedlung Alexanderfeld in Oldenburg hat die BImA insgesamt 97 Wohneinheiten, von denen aktuell zwei Einheiten leer stehen. Diese beiden Wohneinheiten befinden sich in bis September 2026 in der Sanierung.
BEV:
Das BEV hat dort keinen Bestand.
Wie viele Büro- sowie Gewerbeeinheiten des Bundes stehen leer (bitte nach Bundesbehörde sowie nach Bundesländern und Büro oder Gewerbeeinheit aufschlüsseln; bitte jeweils auch den Grund des Leerstands und die Leerstandsquote angeben)?
BImA:
In der BImA werden die Liegenschaften in Mietobjekte unterteilt, so dass sich auf den Liegenschaften je nach Größe mehrere Mietobjekte befinden können. Für die Beantwortung der Frage werden nur Mietobjekte mit einer Größe ab 30 m² herangezogen. Zur Aufstellung der Mietobjekte und der Leerstanddauer wird auf die „Anlage der BImA zu Frage 7_Leerstand Büro und Gewerbe“* verwiesen. Den größten Anteil an Leerständen weisen große Konversionsliegenschaften (z. B. ehem. Kaserne und Munitionsdepots) auf. Die Hauptgründe für den Leerstand sind fehlendes Planungsrecht (21 Prozent), keine Nutzbarkeit (33 Prozent) und Fluktuation (19 Prozent). Die in der Anlage ausgewiesenen Leerstandsquoten beziehen sich auf das jeweilige Bundesland bezogen auf Büro bzw. Gewerbe.
BEV:
Für das BEV wird auf die nachfolgende Tabelle verwiesen.
| Bundesland | Liegenschaften | Grund des Leerstands | Leerstand seit |
|---|---|---|---|
| Bayern | 6 | schlechter baulicher Zustand | mehr als 12 Monate |
| Berlin | 4 | schlechter baulicher Zustand | mehr als 12 Monate |
| Brandenburg | 4 | schlechter baulicher Zustand | mehr als 12 Monate |
| Nordrhein-Westfalen | 7 | schlechter baulicher Zustand | mehr als 12 Monate |
| Rheinland-Pfalz | 2 | schlechter baulicher Zustand | mehr als 12 Monate |
| Sachsen | 9 | schlechter baulicher Zustand | mehr als 12 Monate |
| Sachsen-Anhalt | 7 | schlechter baulicher Zustand | mehr als 12 Monate |
Welche der genannten Liegenschaften stehen aktuell länger als zwölf Monate leer (bitte nach Büro- oder Gewerbeeinheit aufschlüsseln)?
BImA:
Es wird auf die „Anlage der BImA zu Frage 7_Leerstand Büro und Gewerbe“* verwiesen.
BEV:
Auf die Antwort zu Frage 7 wird zunächst verwiesen. Eine darüber hinaus gehende Aufschlüsselung nach Büro- oder Gewerbeeinheit wird beim BEV nicht geführt.
Sind in den vergangenen zehn Jahren Umwandlungen von bundeseigenen Büro- und Gewerbeeinheiten zu Wohnraum durchgeführt worden (bitte nach Bundesland und Anzahl der neu geschaffenen Wohnungen aufschlüsseln)?
BImA:
Eine Umwandlung von Gewerberaum in Wohnraum wird im Einzelfall geprüft, stellt aber in der Umsetzung nur einen Ausnahmefall dar. Daten dazu werden von der BImA nicht erfasst.
BEV:
Beim BEV sind in den letzten 10 Jahre keine Umwandlungen von bundeseigenen Büro- und Gewerbeeinheiten zu Wohnraum durchgeführt worden.
Besteht der Plan, BImA und BEV in eine Behörde zusammenzuführen, und wie ist diesbezüglich der Stand?
Ein solcher Plan besteht nicht.
Wie hoch waren die Kosten der Sommerfeste der BImA 2024 und 2025?
Die Kosten für den Parlamentarischen Abend 2024 beliefen sich auf rund 160 000 Euro netto, die Kosten im Jahr 2025 auf rund 167 000 Euro.