Vorbemerkung der Fragesteller
Vorbemerkung der Fragesteller
Die von der Linken regelmäßig erfragten ergänzenden Informationen zur Asylstatistik des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beleuchten ausgewählte Aspekte, die sonst wenig Beachtung finden, etwa dass die Anerkennungsquote bei inhaltlichen Asylentscheidungen weitaus höher liegt als die offiziellen Zahlen vermuten lassen. Die sogenannte bereinigte Schutzquote, bei der formelle Entscheidungen des BAMF, die keine inhaltliche Bewertung des Schutzgesuchs enthalten, unberücksichtigt bleiben, lag im Jahr 2022 auf einem Rekordhoch bei 72,3 Prozent, gegenüber der vom BAMF und der Bundesregierung verwandten (unbereinigten) Schutzquote in Höhe von 56,2 Prozent. 2023 lag die bereinigte Schutzquote bei 68,6 Prozent (Bundestagsdrucksache 20/12228), 2024 waren es 59,3 Prozent (vgl. hierzu und zum Folgenden, soweit nicht anders angegeben, Bundestagsdrucksache 20/14923).
Zu den Anerkennungen durch das BAMF kommen Schutzstatus durch die Gerichte nach einer zunächst negativen Entscheidung im Asylverfahren hinzu. Mehr als die Hälfte der Klagen gegen das BAMF enden mit einer „sonstigen Verfahrenserledigung“, z. B. wenn Verfahren von mehreren Familienangehörigen zusammengelegt werden, wenn eine Klage nicht weiterverfolgt oder wenn ein Schutzstatus im Einvernehmen mit dem BAMF erteilt wird. Auch wenn ein Gericht in Dublin-Fällen entscheidet, dass das Asylverfahren in Deutschland durchgeführt werden muss, gilt dies als „sonstige Erledigung“ (vgl. Antwort zu Frage 26 auf Bundestagsdrucksache 19/4961). Die Bundesregierung erklärte auf Nachfrage (vgl. Antwort zu Frage 18 auf Bundestagsdrucksache 19/22023), dass „sonstige Verfahrenserledigungen“ der Gerichte keine Aussage zur Schutzbedürftigkeit der Betroffenen beinhalten und nicht als Bestätigung der Entscheidungen des BAMF gewertet werden können.
Werden deshalb nur inhaltliche und keine formellen Entscheidungen der Gerichte betrachtet, ergibt sich nach Berechnung der Fragestellenden eine bereinigte Erfolgsquote von Asylsuchenden im Klageverfahren im Jahr 2024 in Höhe von 18 Prozent (2023: 24,4 Prozent, 2022: 36,5 Prozent). Die vom BAMF angegebenen Aufhebungsquoten sind nur etwa halb so hoch, weil dabei sonstige Erledigungen wie eine Bestätigung der Bescheide gewertet werden. Bei afghanischen und iranischen Geflüchteten waren die bereinigten Erfolgsquoten im Klageverfahren im Jahr 2024 überdurchschnittlich hoch (53 bzw. 47,1 Prozent). Hinzu kommen Korrekturen durch das BAMF, die oft auf Anregung der Gerichte erfolgen oder auf geänderten Lageeinschätzungen beruhen. In absoluten Zahlen: 15 424 vom BAMF zunächst abgelehnte Asylsuchende erhielten im Jahr 2024 doch noch einen Schutzstatus (2023: 20 838), 6 913 durch Entscheidungen der Gerichte, 4 010 durch Abhilfeentscheidungen des BAMF, 4 158 im Rahmen von Folgeanträgen und 343 aus „sonstigen Gründen“. All das zeigt nach Auffassung der Fragestellenden, dass die Mehrheit der nach Deutschland kommenden Geflüchteten nach den geltenden rechtlichen Kriterien als schutzbedürftig angesehen werden muss.
Mitunter wird schutzbedürftigen Geflüchteten der notwendige Schutz versagt, nicht gegen alle fehlerhaften Ablehnungen des BAMF werden (rechtzeitig) Rechtsmittel erhoben, auch wegen sehr kurzer Fristen. Insgesamt ist der Rechtsschutz in Asylverfahren erheblich eingeschränkt, so gibt es keine Berufungsmöglichkeit gegen erstinstanzliche Urteile bei ernstlichen Zweifeln an deren Richtigkeit (vgl. § 78 des Asylgesetzes [AsylG]). Umso schwerer wogen Vorwürfe z. B. gegen Richter am Verwaltungsgericht (VG) Gera, wonach sie Asylklagen aufgrund ihrer persönlichen (rechten) Einstellung abgelehnt haben könnten (vgl. z. B. https://ezra.de/forderungspapier-zur-justiz-in-thu%C C%88ringen/; www.sueddeutsche.de/politik/justiz-asyl-afd-richter-1.5926901 ?s=09). Dieser Verdacht wurde gestützt durch Zahlen zur Entscheidungsstatistik des VG Gera infolge von Kleinen Anfragen der Linken (vgl. z. B. Bundestagsdrucksachen 20/4019 und 20/8222), denn die Erfolgsquoten bei Asylklagen zu bestimmten Herkunftsländern waren am VG Gera auffallend niedriger als im bundesweiten Vergleich. Gegen einen der betroffenen Richter wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet (www.lto.de/recht/hintergruende/h/bengt-fuch s-disziplinarverfahren-verwaltungsgericht-gera), als Asylrichter wurde er abberufen, ein Verfahren wegen Volksverhetzung wurde eingestellt (www.lt o.de/recht/nachrichten/n/olg-jena-3ws30825-kein-strafverfahren-bengt-fuchsbeschwerde-staatsanwaltschaft).
Zweifel an der politischen Unvoreingenommenheit einzelner Richter ergeben sich nach Auffassung der Fragestellenden auch aus einer Pressemitteilung des VG Düsseldorf („Jahresbericht 2025“, 25_04_29_VGD_Vfg_Jahrespressemitt eilung-2025.pdf). Darin wird beispielsweise beklagt, dass gerichtliche „Entscheidungen nicht umgesetzt“ würden, Abschiebungen nach Georgien würden „nur selten durchgeführt“, „vergleichbare Erkenntnisse“ gebe es zu „türkischen Klägern, die nach erfolglosen Eilverfahren nicht in ihre Heimat zurückgeführt“ würden; „in den Iran erfolgen seit Jahrzehnten keine Abschiebungen“; von einem „flächendeckend unzureichenden Vollzug asylgerichtlicher […] Entscheidungen“ ist die Rede. Abgesehen davon, dass freiwillige Ausreisen nach einer negativen gerichtlichen Entscheidung in der Pressemitteilung keine Berücksichtigung fanden (obwohl es regelmäßig mehr freiwillige Ausreisen als Abschiebungen gibt, vgl. z. B. die Tabelle zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/11101), sind die zitierten Behauptungen nach Auffassung der Fragestellenden schlicht falsch: Seit Jahren steigt die Zahl der Abschiebungen, im ersten Halbjahr 2025 lagen die Länder Türkei und Georgien, in die angeblich nur selten abgeschoben werde, mit jeweils etwa 1 000 an erster Stelle (Bundestagsdrucksache 21/1239). Auch in den Iran wird – trotz der sich verschlechternden Menschenrechtslage und der systematischen Diskriminierung von Frauen und anders als in der Pressemitteilung behauptet – seit Jahrzehnten abgeschoben: Im ersten Halbjahr 2025 gab es elf Abschiebungen in den Iran, 2024 waren es 14 Abschiebungen (Bundestagsdrucksache 20/14946), 2021 waren es 28 (Bundestagsdrucksache 20/890), 2018 gab es 22 Abschiebungen in den Iran (Bundestagsdrucksache 19/8021) usw.
Die bereinigte Schutzquote des BAMF sank im Jahr 2025, insbesondere infolge des Entscheidungsstopps vom Dezember 2024 zu syrischen Asylsuchenden, die bis dahin zu nahezu 100 Prozent als schutzbedürftig anerkannt worden waren. Aber auch die Schutzquoten zu anderen wichtigen Herkunftsländern, etwa Afghanistan, die Türkei, Russland und der Iran, gingen 2025 z. T. deutlich zurück, obwohl in Bezug auf diese Länder nach Auffassung der Fragestellenden eher eine Verschlechterung der Menschenrechtslage festzustellen ist. Einzelne Außenstellen des BAMF fallen mit besonders niedrigen Schutzquoten im bundesweiten Vergleich auf, etwa die Außenstelle in Eisenhüttenstadt: Bei sieben relevanten Herkunftsstaaten war die Schutzquote hier immer unterdurchschnittlich, in vier Fällen sogar am niedrigsten im bundesweiten Vergleich, z. B. bei Afghanistan: 60,8 Prozent in Eisenhüttenstadt statt 93,3 Prozent im Bundesdurchschnitt, oder Somalia: 50 statt 89,8 Prozent. Die von der Bundesregierung auf Bundestagsdrucksache 20/14923 zu Frage 6 gegebenen Erklärungen hierfür sind nach Auffassung der Fragestellenden wenig nachvollziehbar. Ein Policy Paper der Universität Konstanz belegte ebenfalls die auffallend negative Entscheidungspraxis der Außenstelle in Eisenhüttenstadt über Jahre hinweg (241210_DPZ-und-Uni-Konstanz_Policy-Paper-18_S chneider-et-al_Foederalismus-und-Ungleichheit_final.pdf, S. 3 f.). Erklärungsfaktoren für föderal ungleiche Entscheidungen sind demnach z. B. „regionale Befindlichkeiten, wie die Einstellung der Bevölkerung zu Migration“, die „politische Einstellung“ der Beschäftigten, das jeweilige „Migrationsklima in einem Bundesland“ oder auch eine „migrationsfeindliche Medienberichterstattung“, die diskriminierende Tendenzen bei Mitarbeitenden verstärken könne (ebd., S. 8; vgl. hierzu bereits die Bundestagsdrucksache 18/13670, insbesondere die Vorbemerkung der Fragestellenden).
Bei vielen Asylsuchenden handelt es sich um Kinder und Jugendliche: 2024 lag der Anteil der unter 18-jährigen Asylsuchenden bei 36,7 Prozent (2021: 49,4 Prozent), 5,8 Prozent der Asylsuchenden waren unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (2023: 4,6 Prozent). 21 270 Asylanträge (9,3 Prozent aller Anträge) wurden für in Deutschland geborene Kinder von Asylsuchenden, anerkannten Flüchtlingen oder Personen mit einer humanitären Aufenthaltserlaubnis gestellt. Rund 65 Prozent aller Asylgesuche zwischen Januar und Oktober 2025 betrafen Frauen und Kinder unter 18 Jahren (https://mediendienst-integr ation.de/flucht-asyl/zahl-der-fluechtlinge.html?s=09#c1503).
Etwa die Hälfte aller Asylsuchenden in Deutschland verfügt über keine (anerkannten) schriftlichen Identitätsnachweise (2024: 49,9 Prozent). Das sagt jedoch nichts über ihre Schutzbedürftigkeit aus, denn die bereinigte Schutzquote bei Asylsuchenden ohne Papiere ist mit 52,2 Prozent (2024) ebenfalls hoch.
Subsidiärer Schutz wird vom BAMF in aller Regel (2024 zu 88,5 Prozent) wegen der Gefahr unmenschlicher bzw. erniedrigender Behandlung erteilt, d. h. (auch) infolge von Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), an die Deutschland unabhängig von EU-Recht gebunden ist. Nur 1,6 Prozent der im Jahr 2024 vom BAMF gewährten subsidiären Schutzstatus gingen letztlich auf EU-Recht zurück, weil sie wegen drohender willkürlicher Gewalt infolge von kriegerischen Auseinandersetzungen erteilt wurden.
1aWie hoch war die Gesamtschutzquote (Anerkennungen nach Artikel 16a des Grundgesetzes [GG], nach § 60 Absatz 1 des Aufenthaltsgesetzes [AufenthG] in Anwendung der Genfer Flüchtlingskonvention [GFK], subsidiärer Schutz und Abschiebungshindernisse) in der Entscheidungspraxis des BAMF im vierten Quartal bzw. im Gesamtjahr 2025 (bitte jeweils in absoluten und relativen Zahlen angeben und für die 15 wichtigsten Herkunftsländer gesondert darstellen, bitte für jedes dieser Länder in relativen Zahlen angeben, wie viele Asylsuchende Schutz nach Artikel 16a GG, nach § 60 Absatz 1 AufenthG in Anwendung der GFK einen subsidiären Schutzstatus bzw. nationalen Abschiebungsschutz zugesprochen bekommen haben, bitte in einer weiteren Tabelle nach Art der Anerkennung differenzieren: Asylberechtigung [darunter Familienasyl], internationaler Flüchtlingsschutz [darunter Familienschutz], subsidiärer Schutz [darunter Familienschutz], nationale Abschiebungsverbote – bitte jeweils so differenziert wie möglich darstellen und in jedem Fall Angaben zu den Herkunftsländern Algerien, Marokko, Tunesien, Indien, Ukraine, Belarus, Russische Föderation sowie zu allen sicheren Herkunftsstaaten machen)?
1bWie hoch war in den genannten Zeiträumen die „bereinigte Gesamtschutzquote“, d. h. die Quote der Anerkennungen bezogen auf tatsächlich inhaltliche und nicht formelle Entscheidungen (bitte wie zu Frage 1a differenzieren), und welche näheren Angaben lassen sich machen zu den Gründen sonstiger Verfahrenserledigungen im Jahr 2025?
Die Frage 1a und die Quote zu 1b werden wegen ihres Sachzusammenhangs zusammen beantwortet.
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass durch Heranziehen der erfragten sog. bereinigten Gesamtschutzquote (Quote zu Frage 1b) etwaige Bleibeperspektiven von Staatsangehörigen der unten genannten Staaten nicht hergeleitet oder begründet werden können, da die formellen Ablehnungen von Asylanträgen bei einer derartigen Quotenberechnung nicht berücksichtigt werden. Formelle Ablehnungen führen ebenso wie materiell entschiedene Asylablehnungen im Regelfall zu einer Ausreisepflicht. Maßgeblich für die Feststellung einer etwaigen Bleibeperspektive ist daher die umfassende Gesamtschutzquote, die alle ablehnenden Asylentscheidungen berücksichtigt.
| 4. Quartal 2025 | Asylberechtigung Art 16a Grundgesetzes (GG) | Flüchtlingsschutz § 3 Absatz 1 des Asylgesetzes (AsylG) | Subsidiärer Schutz § 4 Absatz 1 AsylG | Abschiebungsverbot § 60 Absatz 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) | Gesamtschutz | Quote zu Frage 1b | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | Anteil in % | |
| Herkunftsstaaten gesamt | 1.427 | 1,7 | 30.599 | 37,1 | 1.119 | 1,4 | 1.793 | 2,2 | 34.938 | 42,4 | 53,2 |
| darunter: | |||||||||||
| Afghanistan | 1.079 | 3,0 | 27.504 | 76,8 | 29 | 0,1 | 605 | 1,7 | 29.217 | 81,5 | 91,9 |
| Syrien | 2 | 0,0 | 139 | 1,1 | 273 | 2,2 | 54 | 0,4 | 468 | 3,7 | 4,7 |
| Türkei | 32 | 0,4 | 705 | 8,9 | 50 | 0,6 | 5 | 0,1 | 792 | 10,0 | 12,2 |
| Irak | 3 | 0,1 | 330 | 9,8 | 68 | 2,0 | 208 | 6,2 | 609 | 18,1 | 23,7 |
| Somalia | 99 | 4,8 | 504 | 24,5 | 76 | 3,7 | 448 | 21,7 | 1.127 | 54,7 | 83,2 |
| Russische Föd. | 6 | 0,3 | 55 | 3,2 | 25 | 1,4 | 7 | 0,4 | 93 | 5,4 | 9,7 |
| Iran | 17 | 1,2 | 270 | 19,3 | 29 | 2,1 | 21 | 1,5 | 337 | 24,1 | 31,5 |
| Guinea | 47 | 5,1 | 90 | 9,8 | 22 | 2,4 | 35 | 3,8 | 194 | 21,0 | 28,9 |
| Ungeklärt | 5 | 0,6 | 132 | 15,1 | 50 | 5,7 | 16 | 1,8 | 203 | 23,2 | 45,9 |
| Nigeria | 10 | 1,2 | 14 | 1,7 | 4 | 0,5 | 47 | 5,6 | 75 | 8,9 | 14,3 |
| Eritrea | 15 | 1,9 | 361 | 45,2 | 173 | 21,7 | 19 | 2,4 | 568 | 71,1 | 89,3 |
| Algerien | - | - | 6 | 1,0 | 2 | 0,3 | - | - | 8 | 1,3 | 3,4 |
| Vietnam | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Pakistan | - | - | 34 | 6,1 | - | - | 16 | 2,9 | 50 | 9,0 | 12,6 |
| Kamerun | 1 | 0,2 | 34 | 6,2 | 5 | 0,9 | 13 | 2,4 | 53 | 9,6 | 12,1 |
| Marokko | 0 | 0,0 | 3 | 0,9 | 4 | 1,1 | 1 | 0,3 | 8 | 2,3 | 5,0 |
| Tunesien | 1 | 0,3 | 3 | 0,9 | 4 | 1,2 | 1 | 0,3 | 9 | 2,7 | 5,3 |
| Indien | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 4 | 1,1 | 0 | 0,0 | 4 | 1,1 | 1,8 |
| Ukraine | 0 | 0,0 | 1 | 0,4 | 2 | 0,8 | 4 | 1,6 | 7 | 2,8 | 3,8 |
| Belarus | 5 | 8,2 | 6 | 9,8 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 11 | 18,0 | 27,5 |
| Albanien | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0,0 |
| Bosnien und Herzegowina | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0,0 |
| Ghana | 0 | 0,0 | 1 | 0,8 | 0 | 0,0 | 4 | 3,1 | 5 | 3,8 | 5,3 |
| Kosovo | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0,0 |
| Nordmazedonien | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0,0 |
| Montenegro | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 1 | 1,9 | 1 | 1,9 | 5,3 |
| Senegal | 0 | 0,0 | 5 | 8,3 | 0 | 0,0 | 1 | 1,7 | 6 | 10,0 | 17,1 |
| Serbien | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0,0 |
| Georgien | 1 | 0,2 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 3 | 0,6 | 4 | 0,7 | 1,1 |
| Moldau, Republik | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 1 | 0,2 | 1 | 0,2 | 0,8 |
| Jahr 2025 | Asylberechtigung Art 16a GG | Flüchtlingsschutz § 3 Absatz 1 AsylG | Subsidiärer Schutz § 4 Absatz 1 AsylG | Abschiebungsverbot § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG | Gesamtschutz | Quote zu Frage 1b | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | Anteil in % | |
| Herkunftsstaaten gesamt | 4.124 | 1,3 | 66.035 | 21,2 | 5.130 | 1,6 | 12.105 | 3,9 | 87.394 | 28,1 | 37,5 |
| darunter: | |||||||||||
| Afghanistan | 2.262 | 2,6 | 50.038 | 57,1 | 310 | 0,4 | 6.279 | 7,2 | 58.889 | 67,2 | 78,9 |
| Türkei | 216 | 0,4 | 4.190 | 7,3 | 239 | 0,4 | 50 | 0,1 | 4.695 | 8,1 | 9,7 |
| Syrien | 2 | 0,0 | 149 | 0,6 | 289 | 1,1 | 92 | 0,4 | 532 | 2,1 | 5,3 |
| Irak | 27 | 0,2 | 1.518 | 10,9 | 276 | 2,0 | 585 | 4,2 | 2.406 | 17,2 | 25,4 |
| Iran | 166 | 1,4 | 2.190 | 18,8 | 201 | 1,7 | 93 | 0,8 | 2.650 | 22,8 | 26,8 |
| Russische Föd. | 69 | 0,6 | 286 | 2,6 | 135 | 1,2 | 38 | 0,3 | 528 | 4,8 | 6,9 |
| Somalia | 423 | 4,2 | 2.441 | 24,2 | 467 | 4,6 | 2.661 | 26,4 | 5.992 | 59,5 | 83,7 |
| Guinea | 257 | 4,8 | 589 | 10,9 | 166 | 3,1 | 267 | 4,9 | 1.279 | 23,7 | 29,9 |
| Nigeria | 30 | 0,7 | 121 | 2,7 | 23 | 0,5 | 264 | 5,9 | 438 | 9,8 | 15,3 |
| Ungeklärt | 10 | 0,2 | 238 | 5,7 | 260 | 6,2 | 51 | 1,2 | 559 | 13,3 | 41,2 |
| Eritrea | 61 | 1,5 | 1.963 | 48,6 | 746 | 18,5 | 113 | 2,8 | 2.883 | 71,3 | 82,4 |
| Venezuela | 40 | 1,1 | 60 | 1,6 | 35 | 0,9 | 290 | 7,7 | 425 | 11,3 | 11,7 |
| Kolumbien | 5 | 0,1 | 5 | 0,1 | 1 | 0,0 | 5 | 0,1 | 16 | 0,5 | 0,5 |
| Pakistan | 20 | 0,6 | 200 | 6,4 | 4 | 0,1 | 59 | 1,9 | 283 | 9,0 | 12,4 |
| Georgien | 2 | 0,1 | 4 | 0,1 | 2 | 0,1 | 8 | 0,3 | 16 | 0,5 | 0,8 |
| Algerien | 2 | 0,1 | 26 | 1,0 | 3 | 0,1 | 10 | 0,4 | 41 | 1,5 | 3,6 |
| Marokko | 2 | 0,1 | 20 | 1,2 | 10 | 0,6 | 4 | 0,2 | 36 | 2,2 | 4,9 |
| Tunesien | 7 | 0,4 | 24 | 1,4 | 5 | 0,3 | 6 | 0,3 | 42 | 2,4 | 4,2 |
| Indien | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 4 | 0,2 | 6 | 0,3 | 10 | 0,5 | 0,8 |
| Ukraine | 0 | 0,0 | 8 | 0,5 | 28 | 1,8 | 27 | 1,7 | 63 | 3,9 | 5,4 |
| Belarus | 9 | 2,1 | 30 | 7,1 | 0 | 0,0 | 4 | 1,0 | 43 | 10,2 | 13,8 |
| Albanien | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 2 | 0,3 | 2 | 0,3 | 4 | 0,5 | 0,9 |
| Bosnien und Herzegowina | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 2 | 0,4 | 2 | 0,4 | 0,7 |
| Ghana | 3 | 0,5 | 10 | 1,7 | 0 | 0,0 | 13 | 2,2 | 26 | 4,5 | 6,1 |
| Kosovo | 0 | 0,0 | 6 | 0,6 | 0 | 0,0 | 5 | 0,5 | 11 | 1,1 | 1,5 |
| Nordmazedonien | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 1 | 0,1 | 1 | 0,1 | 0,1 |
| Montenegro | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 1 | 0,5 | 1 | 0,5 | 1,3 |
| Senegal | 0 | 0,0 | 8 | 3,0 | 0 | 0,0 | 3 | 1,1 | 11 | 4,1 | 6,3 |
| Serbien | 0 | 0,0 | 2 | 0,2 | 0 | 0,0 | 1 | 0,1 | 3 | 0,2 | 0,4 |
| Moldau, Republik | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 1 | 0,1 | 1 | 0,1 | 0,2 |
| 4. Quartal 2025 | Quote zu Frage 1b | ||
|---|---|---|---|
| absolut | Anteil | Anteil | |
| Asylberechtigung | 1.427 | 1,7 Prozent | 2,2 Prozent |
| darunter Familienschutz | 229 | 0,3 Prozent | 0,3 Prozent |
| Flüchtlingsschutz (§ 3 Absatz 1 AsylG) | 30.599 | 37,1 Prozent | 46,6 Prozent |
| darunter Familienschutz | 15.236 | 18,5 Prozent | 23,2 Prozent |
| Subsidiärer Schutz nach | |||
| § 4 Absatz 1 Nr. 1 AsylG | 3 | 0,0 Prozent | 0,0 Prozent |
| § 4 Absatz 1 Nr. 2 AsylG | 288 | 0,3 Prozent | 0,4 Prozent |
| § 4 Absatz 1 Nr. 3 AsylG | 256 | 0,3 Prozent | 0,4 Prozent |
| § 4 Absatz 1 AsylG Familienschutz | 572 | 0,7 Prozent | 0,9 Prozent |
| Summe subsidiärer Schutz | 1.119 | 1,4 Prozent | 1,7 Prozent |
| Abschiebungsverbot nach | |||
| § 60 Absatz 5 AufenthG | 1.720 | 2,1 Prozent | 2,6 Prozent |
| § 60 Absatz 7 AufenthG | 73 | 0,1 Prozent | 0,1 Prozent |
| Summe Abschiebungsverbot | 1.793 | 2,2 Prozent | 2,7 Prozent |
| Gesamtschutz | 34.938 | 42,4 Prozent | 53,2 Prozent |
| Jahr 2025 | Quote zu Frage 1b | ||
|---|---|---|---|
| absolut | Anteil | Anteil | |
| Asylberechtigung | 4.124 | 1,3 Prozent | 1,8 Prozent |
| darunter Familienschutz | 725 | 0,2 Prozent | 0,3 Prozent |
| Flüchtlingsschutz (§ 3 Absatz 1 AsylG) | 66.035 | 21,2 Prozent | 28,3 Prozent |
| darunter Familienschutz | 30.241 | 9,7 Prozent | 13,0 Prozent |
| Subsidiärer Schutz nach | |||
| § 4 Absatz 1 Nr. 1 AsylG | 11 | 0,0 Prozent | 0,0 Prozent |
| § 4 Absatz 1 Nr. 2 AsylG | 1.763 | 0,6 Prozent | 0,8 Prozent |
| § 4 Absatz 1 Nr. 3 AsylG | 1.661 | 0,5 Prozent | 0,7 Prozent |
| § 4 Absatz 1 AsylG Familienschutz | 1.695 | 0,5 Prozent | 0,7 Prozent |
| Summe subsidiärer Schutz | 5.130 | 1,6 Prozent | 2,2 Prozent |
| Abschiebungsverbot nach | |||
| § 60 Absatz 5 AufenthG | 11.729 | 3,8 Prozent | 5,0 Prozent |
| § 60 Absatz 7 AufenthG | 376 | 0,1 Prozent | 0,2 Prozent |
| Summe Abschiebungsverbot | 12.105 | 3,9 Prozent | 5,2 Prozent |
| Gesamtschutz | 87.394 | 28,1 Prozent | 37,5 Prozent |
Nähere Angaben zu den Gründen sonstiger Verfahrenserledigungen für den genannten Zeitraum können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| 4. Quartal 2025 Entscheidungskategorie | |
|---|---|
| Antrag nicht weiter bearbeitet | 2 |
| Einstellung wg. § 33 Absatz 1 und 2, § 32a Absatz 2 AsylG | 2.362 |
| nicht erforderlich, Dublin | 49 |
| sonstige Einstellung | 1.448 |
| Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 1 AsylG) | 4.333 |
| Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 2 AsylG) | 3.667 |
| Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 3 AsylG) | 4 |
| Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 4 AsylG) | 4 |
| Unzulässig (kein Zweitverfahren. § 29 Absatz 1 Nr. 5 AsylG) | 748 |
| Unzulässig (kein Folgeverfahren § 29 Absatz 1 Nr. 5 AsylG) | 4.237 |
| Jahr 2025 Entscheidungskategorie | |
|---|---|
| Antrag nicht weiter bearbeitet | 10 |
| Einstellung wg. § 33 Absatz 1 und 2, § 32a Absatz 2 AsylG | 12.539 |
| nicht erforderlich, Dublin | 241 |
| sonstige Einstellung | 7.037 |
| Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 1 AsylG) | 18.245 |
| Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 2 AsylG) | 20.934 |
| Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 3 AsylG) | 65 |
| Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 4 AsylG) | 15 |
| Unzulässig (kein Zweitverfahren § 29 Absatz 1 Nr. 5 AsylG) | 4.060 |
| Unzulässig (kein Folgeverfahren § 29 Absatz 1 Nr. 5 AsylG) | 14.829 |
Wie waren die im Jahr 2025 (soweit noch nicht vorliegend, bitte zumindest Angaben für das erste Halbjahr 2025 machen) bestandskräftig bzw. rechtskräftig (bitte differenzieren) gewordenen Entscheidungen des BAMF (bitte nach unterschiedlichen Status und Formen der Ablehnung bzw. Erledigung differenzieren und in absoluten und relativen Zahlen angeben, bitte auch nach den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten differenzieren)?
Angaben zum gesamten Jahr 2025 liegen noch nicht vor. Die Angaben zum ersten Halbjahr 2025 können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Bestandskräftig abgeschlossen:
| 1. Hj. 2025 | Asylberechtigung Artikel 16a GG | Flüchtlingsschutz § 3 Absatz 1 AsylG | Subsidiärer Schutz § 4 Absatz 1 AsylG | Abschiebungsverbot § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG | Ablehnungen | Kein weiteres Verfahren durchzuführen | Formelle Verfahrenserledigungen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | |
| Herkunftsstaaten gesamt | 1.598 | 2,0 | 16.641 | 21,1 | 6.134 | 7,8 | 8.705 | 11,0 | 20.607 | 26,1 | 5.160 | 6,5 | 20.105 | 25,5 |
| darunter: | ||||||||||||||
| Afghanistan | 552 | 3,3 | 7.476 | 44,2 | 255 | 1,5 | 5.604 | 33,1 | 581 | 3,4 | 309 | 1,8 | 2.134 | 12,6 |
| Türkei | 150 | 1,2 | 2.585 | 21,1 | 109 | 0,9 | 28 | 0,2 | 5.126 | 41,7 | 389 | 3,2 | 3.892 | 31,7 |
| Syrien | 1 | 0,0 | 22 | 0,3 | 3.602 | 49,1 | 52 | 0,7 | 26 | 0,4 | 273 | 3,7 | 3.359 | 45,8 |
| Irak | 13 | 0,4 | 903 | 24,4 | 165 | 4,5 | 294 | 7,9 | 1.295 | 35,0 | 380 | 10,3 | 650 | 17,6 |
| Somalia | 202 | 5,3 | 1.248 | 32,7 | 237 | 6,2 | 1.331 | 34,9 | 102 | 2,7 | 117 | 3,1 | 575 | 15,1 |
| Iran | 110 | 3,8 | 1.514 | 52,1 | 109 | 3,7 | 50 | 1,7 | 505 | 17,4 | 102 | 3,5 | 517 | 17,8 |
| Russ. Föd. | 47 | 1,7 | 188 | 6,7 | 79 | 2,8 | 23 | 0,8 | 1.066 | 38,0 | 223 | 8,0 | 1.178 | 42,0 |
| Georgien | - | 0,0 | 6 | 0,4 | 4 | 0,3 | 7 | 0,5 | 1.134 | 75,7 | 246 | 16,4 | 102 | 6,8 |
| Eritrea | 34 | 1,9 | 1.110 | 60,7 | 310 | 16,9 | 64 | 3,5 | 140 | 7,7 | 21 | 1,1 | 150 | 8,2 |
| Guinea | 152 | 9,9 | 328 | 21,3 | 93 | 6,0 | 154 | 10,0 | 408 | 26,5 | 78 | 5,1 | 328 | 21,3 |
Rechtskräftig abgeschlossen:
| 1. Hj. 2025 | Asylberechtigung Artikel 16a GG | Flüchtlingsschutz § 3 Absatz 1 AsylG | Subsidiärer Schutz § 4 Absatz 1 AsylG | Abschiebungsverbot § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG | Ablehnungen | Kein weiteres Verfahren durchzuführen | Formelle Verfahrenserledigungen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | |
| Herkunftsstaaten gesamt | 73 | 0,3 | 1.691 | 7,7 | 433 | 2,0 | 1.165 | 5,3 | 13.579 | 61,5 | 1.851 | 8,4 | 3.297 | 14,9 |
| darunter: | ||||||||||||||
| Afghanistan | 2 | 0,2 | 108 | 11,5 | 15 | 1,6 | 114 | 12,2 | 201 | 21,4 | 31 | 3,3 | 467 | 49,8 |
| Türkei | 36 | 0,7 | 364 | 6,7 | 18 | 0,3 | 31 | 0,6 | 4.432 | 81,0 | 187 | 3,4 | 405 | 7,4 |
| Syrien | - | 0,0 | 30 | 2,6 | 2 | 0,2 | 24 | 2,1 | 19 | 1,7 | 164 | 14,4 | 896 | 78,9 |
| Irak | 2 | 0,1 | 102 | 3,8 | 49 | 1,8 | 292 | 11,0 | 1.801 | 67,9 | 194 | 7,3 | 212 | 8,0 |
| Somalia | - | 0,0 | 12 | 3,5 | 8 | 2,3 | 66 | 19,2 | 96 | 28,0 | 27 | 7,9 | 134 | 39,1 |
| Iran | 12 | 1,0 | 417 | 33,7 | 12 | 1,0 | 24 | 1,9 | 630 | 51,0 | 51 | 4,1 | 90 | 7,3 |
| Russ. Föd. | 2 | 0,3 | 29 | 4,3 | 30 | 4,4 | 29 | 4,3 | 415 | 60,9 | 101 | 14,8 | 75 | 11,0 |
| Georgien | - | 0,0 | 6 | 0,7 | 9 | 1,0 | 9 | 1,0 | 651 | 74,2 | 162 | 18,5 | 40 | 4,6 |
| Eritrea | - | 0,0 | 21 | 9,3 | 99 | 44,0 | 8 | 3,6 | 52 | 23,1 | 4 | 1,8 | 41 | 18,2 |
| Guinea | - | 0,0 | 13 | 4,2 | 1 | 0,3 | 13 | 4,2 | 223 | 71,7 | 17 | 5,5 | 44 | 14,1 |
Wie viele Asylgesuche wurden im Jahr 2024 bzw. 2025 nach einer unerlaubten Einreise gestellt (bitte Gesamtzahlen nennen und jeweils nach Landesgrenzen und den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele Asylgesuche wurden in diesen Zeiträumen insgesamt gestellt (bitte ebenfalls nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele Asylsuchende in den genannten Zeiträumen kamen aus visumfreien Herkunftsländern (bitte in relativen und absoluten Zahlen angeben und zudem auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele Asylantragstellende in den genannten Zeiträumen waren mit einem Visum eingereist (bitte in relativen und absoluten Zahlen angeben und zudem auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele nachgeborene Kinder im Alter bis unter einem Jahr befanden sich in den genannten Zeiträumen unter den Asylantragstellenden (bitte in relativen und absoluten Zahlen angeben und zudem auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Feststellungen der Bundespolizei zu Asylgesuchen nach einer unerlaubten Einreise, die den Verdacht einer Straftat nach § 95 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) begründet, sind den beiden nachfolgenden Tabellen zu entnehmen und beruhen auf Daten der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei.
| Asylgesuche im Jahr 2024 im Rahmen der unerlaubten Einreise (zehn häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Grenze / Staatsangehörigkeiten | syrisch | afghanisch | türkisch | iranisch | irakisch | algerisch | russisch | somalisch | marokkanisch | ukrainisch | Gesamt |
| Polen | 828 | 1.271 | 5 | 216 | 69 | 20 | 26 | 247 | 18 | 120 | 3.551 |
| Tschechien | 209 | 9 | 50 | 0 | 16 | 0 | 258 | 0 | 0 | 94 | 690 |
| Österreich | 715 | 168 | 253 | 29 | 26 | 5 | 69 | 16 | 11 | 93 | 1.572 |
| Schweiz | 2.219 | 881 | 620 | 102 | 70 | 106 | 15 | 89 | 123 | 13 | 4.988 |
| Frankreich | 1.019 | 162 | 90 | 23 | 17 | 106 | 38 | 23 | 43 | 5 | 1.973 |
| Luxemburg | 102 | 7 | 17 | 0 | 1 | 18 | 0 | 3 | 12 | 4 | 227 |
| Belgien | 124 | 136 | 28 | 6 | 17 | 141 | 6 | 18 | 114 | 850 | |
| Niederlande | 70 | 7 | 9 | 1 | 6 | 38 | 4 | 4 | 21 | 1 | 208 |
| Dänemark | 11 | 10 | 1 | 10 | 14 | 5 | 0 | 7 | 2 | 4 | 99 |
| Keiner Grenze zuzuordnen | 212 | 72 | 136 | 32 | 16 | 27 | 24 | 12 | 27 | 0 | 692 |
| Luftgrenze | 804 | 1.074 | 170 | 149 | 256 | 27 | 42 | 12 | 40 | 22 | 3.239 |
| Seegrenze | 9 | 31 | 2 | 10 | 15 | 1 | 0 | 0 | 0 | 3 | 90 |
| Asylgesuche im Jahr 2025 im Rahmen der unerlaubten Einreise (zehn häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Grenze / Staatsangehörigkeiten | afghanisch | syrisch | türkisch | algerisch | russisch | iranisch | somalisch | marokkanisch | ukrainisch | tunesisch | Gesamt |
| Polen | 215 | 20 | 2 | 7 | 1 | 9 | 63 | 5 | 43 | 4 | 564 |
| Tschechien | 1 | 23 | 12 | - | 65 | 5 | - | 2 | 10 | 1 | 145 |
| Österreich | 92 | 53 | 93 | 1 | 12 | 12 | 22 | 11 | 59 | 20 | 586 |
| Schweiz | 121 | 167 | 145 | 52 | 2 | 34 | 38 | 61 | 25 | 46 | 884 |
| Frankreich | 38 | 26 | 12 | 84 | 6 | 15 | 14 | 20 | 3 | 12 | 403 |
| Luxemburg | 3 | 14 | 1 | 7 | 11 | 1 | 4 | 2 | - | 2 | 66 |
| Belgien | 28 | 26 | 40 | 125 | 1 | 6 | 15 | 42 | 1 | 24 | 411 |
| Niederlande | 7 | 25 | 12 | 32 | 1 | 1 | 2 | 14 | 1 | 2 | 126 |
| Dänemark | 3 | 2 | - | 1 | - | 4 | - | - | - | - | 11 |
| Keiner Grenze zuzuordnen | 34 | 14 | 27 | 6 | 11 | 6 | 9 | 4 | 1 | 8 | 181 |
| Luftgrenze | 778 | 132 | 44 | 17 | 131 | 105 | 21 | 21 | 15 | 9 | 1.708 |
| Seegrenze | 6 | 3 | - | 5 | - | 4 | 3 | 3 | 1 | - | 43 |
Die Zahl der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) registrierten Asylgesuche nach den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten für das Jahr 2024 und das Jahr 2025 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| 2024 | |
|---|---|
| Staatsangehörigkeit | Asylgesuche |
| Syrien | 71.537 |
| Afghanistan | 31.858 |
| Türkei | 23.873 |
| Irak | 7.353 |
| Somalia | 6.801 |
| Iran | 4.826 |
| Ungeklärt | 4.528 |
| Russische Föderation | 4.214 |
| Kolumbien | 3.624 |
| Eritrea | 3.176 |
| Gesamt | 213.499 |
| 2025 | |
|---|---|
| Staatsangehörigkeit | Asylgesuche |
| Afghanistan | 24.396 |
| Syrien | 21.599 |
| Türkei | 10.851 |
| Somalia | 4.503 |
| Irak | 3.892 |
| Russische Föderation | 3.015 |
| Eritrea | 2.532 |
| Iran | 2.233 |
| Vietnam | 2.058 |
| Guinea | 1.969 |
| Gesamt | 111.814 |
Die Zahl der vom BAMF registrierten Asylgesuche nach den 15 wichtigsten visumfreien Herkunftsstaaten für die Jahre 2024 und 2025 können den folgenden Tabellen entnommen werden.
| 2024 | ||
|---|---|---|
| Staatsangehörigkeit | Asylgesuche | |
| absolut | Anteil in % | |
| Kolumbien | 3.624 | 21,4 |
| Venezuela | 2.587 | 15,3 |
| Georgien | 2.487 | 14,7 |
| Kosovo | 1.946 | 11,5 |
| Nordmazedonien | 1.268 | 7,5 |
| Serbien | 1.168 | 6,9 |
| Albanien | 1.121 | 6,6 |
| Ukraine | 744 | 4,4 |
| Moldau, Republik | 711 | 4,2 |
| Bosnien und Herzegowina | 475 | 2,8 |
| Peru | 165 | 1,0 |
| Montenegro | 114 | 0,7 |
| El Salvador | 95 | 0,6 |
| Nicaragua | 82 | 0,5 |
| Brasilien | 60 | 0,4 |
| Gesamt | 16.936 | 100 |
| 2025 | ||
|---|---|---|
| Staatsangehörigkeit | Asylgesuche | |
| absolut | Anteil in % | |
| Georgien | 1.821 | 19,5 |
| Venezuela | 1.745 | 18,6 |
| Kolumbien | 1.360 | 14,5 |
| Serbien | 658 | 7,0 |
| Ukraine | 650 | 6,9 |
| Kosovo | 646 | 6,9 |
| Nordmazedonien | 581 | 6,2 |
| Moldau, Republik | 577 | 6,2 |
| Albanien | 469 | 5,0 |
| Bosnien und Herzegowina | 254 | 2,7 |
| Peru | 139 | 1,5 |
| Montenegro | 91 | 1,0 |
| Brasilien | 60 | 0,6 |
| Nicaragua | 54 | 0,6 |
| Vereinigte Staaten | 51 | 0,5 |
| Gesamt | 9.361 | 100 |
Daten zu Asylerstantragstellenden, die mit einem Visum eingereist sind, können den folgenden Tabellen entnommen werden, wobei belastbare Angaben zum Jahr 2025 nur bis zum Oktober 2025 vorliegen.
| 2024 | ||
|---|---|---|
| Staatsangehörigkeit | Erstantragstellende mit Visum | |
| absolut | Anteil in % | |
| Syrien | 9.301 | 29,9 |
| Türkei | 2.422 | 7,8 |
| Afghanistan | 2.216 | 7,1 |
| Iran | 1.973 | 6,4 |
| Armenien | 1.344 | 4,3 |
| Aserbaidschan | 1.121 | 3,6 |
| Eritrea | 894 | 2,9 |
| Somalia | 703 | 2,3 |
| Nigeria | 691 | 2,2 |
| Irak | 666 | 2,1 |
| Pakistan | 631 | 2,0 |
| Russische Föderation | 555 | 1,8 |
| Libanon | 548 | 1,8 |
| Libyen | 528 | 1,7 |
| Ägypten | 500 | 1,6 |
| Gesamt | 31.056 | 100 |
| Jan bis Okt 2025* | ||
|---|---|---|
| Staatsangehörigkeit | Erstantragstellende mit Visum | |
| absolut | Anteil in % | |
| Syrien | 2.029 | 13,4 |
| Afghanistan | 1.749 | 11,5 |
| Türkei | 1.093 | 7,2 |
| Iran | 823 | 5,4 |
| Armenien | 641 | 4,2 |
| China | 553 | 3,6 |
| Eritrea | 541 | 3,6 |
| Aserbaidschan | 521 | 3,4 |
| Nigeria | 442 | 2,9 |
| Somalia | 389 | 2,6 |
| Ägypten | 377 | 2,5 |
| Pakistan | 359 | 2,4 |
| Irak | 352 | 2,3 |
| Russische Föderation | 306 | 2,0 |
| Indien | 275 | 1,8 |
| Gesamt | 15.166 | 100 |
Daten zu in Deutschland nachgeborenen Kindern im Alter von null bis unter einem Jahr unter den Asylerstantragstellenden können den folgenden Tabellen entnommen werden.
| 2024 | ||
|---|---|---|
| Staatsangehörigkeit | Nachgeborene Kinder | |
| absolut | Anteil in % | |
| Syrien | 7.211 | 33,9 |
| Afghanistan | 2.269 | 10,7 |
| Türkei | 2.150 | 10,1 |
| Irak | 1.683 | 7,9 |
| Eritrea | 1.212 | 5,7 |
| Somalia | 839 | 3,9 |
| Ungeklärt | 627 | 2,9 |
| Guinea | 475 | 2,2 |
| Nigeria | 456 | 2,1 |
| Russische Föderation | 420 | 2,0 |
| Georgien | 328 | 1,5 |
| Iran | 302 | 1,4 |
| Äthiopien | 239 | 1,1 |
| Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) | 205 | 1,0 |
| Nordmazedonien | 193 | 0,9 |
| Gesamt | 21.270 | 100 |
| 2025 | ||
|---|---|---|
| Staatsangehörigkeit | Nachgeborene Kinder | |
| absolut | Anteil in % | |
| Syrien | 5.179 | 29,2 |
| Afghanistan | 2.694 | 15,2 |
| Türkei | 1.814 | 10,2 |
| Irak | 1.439 | 8,1 |
| Eritrea | 1.005 | 5,7 |
| Somalia | 767 | 4,3 |
| Guinea | 484 | 2,7 |
| Russische Föderation | 414 | 2,3 |
| Ungeklärt | 374 | 2, |
| Nigeria | 346 | 2,0 |
| Iran | 227 | 1,3 |
| Äthiopien | 183 | 1,0 |
| Georgien | 152 | 0,9 |
| Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) | 143 | 0,8 |
| Moldau, Republik | 139 | |
| Gesamt | 17.707 | 100 |
Wie viele der Anerkennungen nach § 3 Absatz 1 des Asylgesetzes in Anwendung der GFK im Jahr 2025 beruhten auf staatlicher, nichtstaatlicher bzw. geschlechtsspezifischer Verfolgung bzw. waren Familienflüchtlingsschutzstatus (bitte in absoluten und relativen Zahlen und noch einmal gesondert nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern angeben)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Jahr 2025 | Gewährung von Flüchtlingsschutz nach § 3 Absatz 1 AsylG | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Familienflüchtlingsschutz nach § 26 Absatz 5 AsylG | staatliche Verfolgung | nichtstaatliche Verfolgung | ||||
| davon geschlechtsspez. Verfolgung | davon geschlechtsspez. Verfolgung | |||||
| Herkunftsstaaten gesamt | 66.035 | 30.241 | 27.617 | 18.626 | 6.452 | 4.960 |
| darunter: | ||||||
| Afghanistan | 50.038 | 22.433 | 22.301 | 17.061 | 4.190 | 3.003 |
| Türkei | 4.190 | 1.558 | 2.394 | 297 | 107 | 93 |
| Syrien | 149 | 140 | 7 | 6 | 1 | 1 |
| Irak | 1.518 | 1.214 | 108 | 85 | 181 | 132 |
| Iran | 2.190 | 534 | 1.518 | 476 | 68 | 60 |
| Russische Föd. | 286 | 116 | 139 | 50 | 24 | 22 |
| Somalia | 2.441 | 1.076 | 173 | 164 | 1.092 | 993 |
| Guinea | 589 | 255 | 56 | 51 | 250 | 238 |
| Nigeria | 121 | 62 | 26 | 22 | 26 | 26 |
| Ungeklärt | 238 | 80 | 60 | 18 | 58 | 5 |
Wie viele der Anerkennungen im genannten Zeitraum waren Schutzstatus nach § 26 AsylG für Familienangehörige bereits Anerkannter (bitte jeweils nach dem Bezugsstatus – Asylberechtigung, Flüchtlingsstatus nach der GFK bzw. subsidiärer Schutz – differenzieren), und wie viele dieser erteilten Status betrafen in Deutschland geborene Kinder (bitte nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Jahr 2025 | Artikel 16a GG Anerkennung | § 3 Absatz 1 AsylG Familienschutz | § 4 Absatz 1 AsylG Familienschutz | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| davon in DE geborene Kinder | davon in DE geborene Kinder | davon in DE geborene Kinder | ||||
| Herkunftsstaaten gesamt | 725 | 79 | 30.241 | 2.523 | 1.695 | 368 |
| darunter: | ||||||
| Afghanistan | 379 | 16 | 22.433 | 730 | 92 | 42 |
| Türkei | 83 | 13 | 1.558 | 172 | 95 | 1 |
| Syrien | 2 | 0 | 140 | 1 | 274 | 1 |
| Irak | 7 | 3 | 1.214 | 466 | 195 | 58 |
| Iran | 34 | 6 | 534 | 78 | 41 | 2 |
| Russische Föderation | 9 | 3 | 116 | 13 | 52 | 6 |
| Somalia | 31 | 2 | 1.076 | 231 | 187 | 36 |
| Guinea | 17 | 2 | 255 | 83 | 39 | 21 |
| Nigeria | 5 | 0 | 62 | 20 | 14 | 6 |
| Ungeklärt | 2 | 1 | 80 | 17 | 42 | 12 |
Wie viele der Asylsuchenden im genannten Zeitraum verfügten zum Zeitpunkt der Asylantragstellung über einen rechtmäßigen Aufenthaltstitel (welchen?) oder eine Duldung (bitte auch nach den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten differenzieren), wie viele von ihnen hatten einen Aufenthaltstitel zur Familienzusammenführung mit einem Schutzberechtigten, und in wie vielen Fällen ging es um Asylfolge- oder Zweitanträge?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren im Ausländerzentralregister (AZR) 47.447 Personen erfasst, die im Jahr 2025 einen Asylantrag gestellt haben, während sie einen gültigen Aufenthaltstitel oder eine gültige Duldung besaßen. 1.296 Personen verfügten zum Zeitpunkt ihrer Asylantragstellung über einen gültigen Aufenthaltstitel zur Familienzusammenführung mit einem Schutzberechtigten. Bei 38.199 Fällen waren es Asylfolge- oder Zweitanträge. Die weiteren Angaben können den nachstehenden Tabellen entnommen werden.
| Asylantragstellung, während ein gültiger Titel oder eine Duldung vorlagen | 2025 Gesamt |
|---|---|
| Gesamt | 47.447 |
| darunter | |
| Afghanistan | 38.188 |
| Syrien | 2.024 |
| Türkei | 1.185 |
| Somalia | 834 |
| Irak | 674 |
| Ungeklärt | 420 |
| Iran | 419 |
| Eritrea | 395 |
| Russische Föderation | 337 |
| Guinea | 304 |
| Asylantragstellung, während ein gültiger Titel oder eine Duldung vorlagen | 2025 Gesamt |
|---|---|
| Gesamt | 47.447 |
| davon | |
| Aufenthaltserlaubnis (AE) – völkerrechtliche, humanitäre, politische Gründe | 35.089 |
| AE – familiäre Gründe | 4.688 |
| AE – Ausbildung/ Bildung | 125 |
| AE – Erwerbstätigkeit | 44 |
| Sonstige Aufenthaltsrechte | 128 |
| Duldungen | 7.373 |
Wie viele der im genannten Zeitraum vom BAMF zugesprochenen Schutzstatus basierten auf Anerkennungen im Rahmen des Familienschutzes (bitte in relativen und absoluten Zahlen angeben und nach Schutzstatus sowie den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Angaben zu Entscheidungen mit bzw. ohne Einbeziehung von Entscheidungen zum Familienschutz nach Herkunftsstaaten (HKS) können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden (Hinweis: die Berechnung der relativen Zahlen erfolgt hier in Bezug auf positive Entscheidungen, einschließlich Abschiebungsverboten gemäß § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG).
| Jahr 2025 | Asylberechtigung Artikel 16a GG | Flüchtlingsschutz § 3 Absatz 1 AsylG | Subsidiärer Schutz § 4 Absatz 1 AsylG | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ohne Familienschutz | Mit Familienschutz | ohne Familienschutz | Familienschutz | ohne Familienschutz | Familienschutz | |||||||
| absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | |
| Herkunfts- staaten gesamt | 3.399 | 3,9 | 4.124 | 4,7 | 35.794 | 41,0 | 66.035 | 75,6 | 3.435 | 3,9 | 5.130 | 5,9 |
| Afghanistan | 1.883 | 3,2 | 2.262 | 3,8 | 27.605 | 46,9 | 50.038 | 85,0 | 218 | 0,4 | 310 | 0,5 |
| Türkei | 133 | 2,8 | 216 | 4,6 | 2.632 | 56,1 | 4.190 | 89,2 | 144 | 3,1 | 239 | 5,1 |
| Syrien | - | 0,0 | 2 | 0,4 | 9 | 1,7 | 149 | 28,0 | 15 | 2,8 | 289 | 54,3 |
| Irak | 20 | 0,8 | 27 | 1,1 | 304 | 12,6 | 1.518 | 63,1 | 81 | 3,4 | 276 | 11,5 |
| Iran | 132 | 5,0 | 166 | 6,3 | 1.656 | 62,5 | 2.190 | 82,6 | 160 | 6,0 | 201 | 7,6 |
| Russ. Föd. | 60 | 11,4 | 69 | 13,1 | 170 | 32,2 | 286 | 54,2 | 83 | 15,7 | 135 | 25,6 |
| Somalia | 392 | 6,5 | 423 | 7,1 | 1.365 | 22,8 | 2.441 | 40,7 | 280 | 4,7 | 467 | 7,8 |
| Guinea | 240 | 18,8 | 257 | 20,1 | 334 | 26,1 | 589 | 46,1 | 127 | 9,9 | 166 | 13,0 |
| Nigeria | 25 | 5,7 | 30 | 6,8 | 59 | 13,5 | 121 | 27,6 | 9 | 2,1 | 23 | 5,3 |
| Ungeklärt | 8 | 1,4 | 10 | 1,8 | 158 | 28,3 | 238 | 42,6 | 218 | 39,0 | 260 | 46,5 |
Wie viele der im genannten Zeitraum gestellten Asylanträge betrafen Frauen bzw. Kinder unter 18 Jahren (bitte in absoluten und relativen Zahlen angeben und gesonderte Angaben für Asylerstanträge machen)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Asylanträge im Zeitraum 01.01.-31.12.2025 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anträge Gesamt | davon Asylerstanträge | davon Frauen (ab 18 Jahre) | Kinder (unter 18 Jahre) | |||
| absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | |
| 168.543 | 113.236 | 67,2 | 45.995 | 40,6 | 50.866 | 44,9 |
Welche genaueren Angaben kann die Bundesregierung machen zu den Rechtsgrundlagen der im Jahr 2025 durch das BAMF bzw. durch die Gerichte (soweit vorliegend) gewährten subsidiären Schutzstatus (nach § 4 Absatz 1 Nummer 1 2 bzw. 3 AsylG bzw. Familienschutz; bitte in absoluten und relativen Zahlen darstellen und nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Tabelle: Asylentscheidungen des BAMF:
| Jahr 2025 | Subsidiärer Schutz | subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 Nr. 1 AsylG | subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 Nr. 2 AsylG | subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 Nr. 3 AsylG | Subsidiärer Familienschutz § 4 Absatz 1 AsylG | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | |
| Staatsangehörigkeiten gesamt | 5.130 | 11 | 0,2 | 1.763 | 34,4 | 1.661 | 32,4 | 1.695 | 33,0 |
| darunter: | |||||||||
| Sudan | 780 | 1 | 0,1 | 10 | 1,3 | 744 | 95,4 | 25 | 3,2 |
| Eritrea | 746 | 2 | 0,3 | 326 | 43,7 | - | 0,0 | 418 | 56,0 |
| Somalia | 467 | - | 0,0 | 277 | 59,3 | 3 | 0,6 | 187 | 40,0 |
| Jemen | 325 | - | 0,0 | 41 | 12,6 | 264 | 81,2 | 20 | 6,2 |
| Afghanistan | 310 | 2 | 0,6 | 215 | 69,4 | 1 | 0,3 | 92 | 29,7 |
| Syrien | 289 | - | 0,0 | 14 | 4,8 | 1 | 0,3 | 274 | 94,8 |
| Irak | 276 | - | 0,0 | 79 | 28,6 | 2 | 0,7 | 195 | 70,7 |
| Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) | 261 | - | 0,0 | 9 | 3,4 | 237 | 90,8 | 15 | 5,7 |
| Ungeklärt | 260 | - | 0,0 | 5 | 1,9 | 213 | 81,9 | 42 | 16,2 |
| Türkei | 239 | - | 0,0 | 144 | 60,3 | - | 0,0 | 95 | 39,7 |
| Iran | 201 | 4 | 2,0 | 156 | 77,6 | - | 0,0 | 41 | 20,4 |
| Guinea | 166 | - | 0,0 | 127 | 76,5 | - | 0,0 | 39 | 23,5 |
| Myanmar | 143 | - | 0,0 | 10 | 7,0 | 129 | 90,2 | 4 | 2,8 |
| Russische Föderation | 135 | - | 0,0 | 83 | 61,5 | - | 0,0 | 52 | 38,5 |
| Äthiopien | 50 | 2 | 4,0 | 11 | 22,0 | - | 0,0 | 37 | 74,0 |
Tabelle: Asylentscheidungen infolge gerichtlicher Überprüfung:
| Jan-Nov 2025 | subsidiärer Schutz | subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 Nr. 1 AsylG | subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 Nr. 2 AsylG | subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 Nr. 3 AsylG | Subsidiärer Familienschutz § 4 Absatz 1 AsylG | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | |
| Staatsangehörigkeiten gesamt | 806 | 32 | 4,0 | 593 | 73,6 | 155 | 19,2 | 26 | 3,2 |
| darunter: | |||||||||
| Eritrea | 224 | 15 | 6,7 | 202 | 90,2 | 4 | 1,8 | 3 | 1,3 |
| Russ. Föd. | 103 | 4 | 3,9 | 94 | 91,3 | 3 | 2,9 | 2 | 1,9 |
| Irak | 83 | - | 0,0 | 78 | 94,0 | - | 0,0 | 5 | 6,0 |
| Türkei | 71 | 1 | 1,4 | 61 | 85,9 | - | 0,0 | 9 | 12,7 |
| Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) | 47 | 1 | 2,1 | 1 | 2,1 | 42 | 89,4 | 3 | 6,4 |
| Libanon | 47 | - | 0,0 | 4 | 8,5 | 43 | 91,5 | - | 0,0 |
| Ungeklärt | 26 | - | 0,0 | 6 | 23,1 | 20 | 76,9 | - | 0,0 |
| Jemen | 23 | 1 | 4,3 | 8 | 34,8 | 14 | 60,9 | - | 0,0 |
| Iran | 23 | 3 | 13,0 | 20 | 87,0 | - | 0,0 | - | 0,0 |
| Afghanistan | 20 | 2 | 10,0 | 17 | 85,0 | 1 | 5,0 | - | 0,0 |
| Libyen | 15 | - | 0,0 | 14 | 93,3 | 1 | 6,7 | - | 0,0 |
| Sri Lanka | 14 | - | 0,0 | 14 | 100,0 | - | 0,0 | - | 0,0 |
| Venezuela | 11 | - | 0,0 | 11 | 100,0 | - | 0,0 | - | 0,0 |
| Aserbaidschan | 10 | - | 0,0 | 10 | 100,0 | - | 0,0 | - | 0,0 |
| Georgien | 9 | - | 0,0 | 9 | 100,0 | - | 0,0 | - | 0,0 |
Welche Organisationseinheiten des BAMF (bitte genau bezeichnen) wurden im ersten Halbjahr 2025 wegen signifikant negativer oder signifikant positiver (bitte getrennt darstellen) Abweichungen bei den (bereinigten) Schutzquoten um Stellungnahme gebeten, und welche Abweichungen in Bezug auf welche Herkunftsländer waren dies (bitte genauer bezeichnen und in Tabellenform in der Antwort wie wie zu Frage 4 auf Bundestagsdrucksache 20/5709 darstellen)? Welche Erklärungen wurden von den jeweiligen Organisationseinheiten für die signifikanten Abweichungen gegeben (bitte ausführen), inwieweit wurden diese Erklärungen vom BAMF als nachvollziehbar bewertet bzw. welche Schlussfolgerungen wurden hieraus gegebenenfalls gezogen (bitte ausführen) , und wie wurde die Plausibilität der von den Organisationseinheiten für signifikante Abweichungen im zweiten Halbjahr 2024 gemachten Erklärungen bewertet (entsprechende Angaben fehlten in der Antwort zu Frage 4 auf Bundestagsdrucksache 21/1710)?
Die Analyse zum ersten Halbjahr 2025 ist noch nicht abgeschlossen, demzufolge liegen aktuelle Angaben im Sinne der Fragestellung nicht vor.
Wie lauten nach Kenntnis der Bundesregierung die bereinigten Schutzquoten und absoluten Entscheidungszahlen für die Herkunftsländer Syrien, Afghanistan, Irak, Iran, Eritrea, Somalia, Nigeria, Pakistan, Russische Föderation und die Türkei (hier bitte noch einmal gesondert nach kurdischer bzw. türkischer Volkszugehörigkeit getrennt auflisten) im Jahr 2025, differenziert nach BAMF-Organisationseinheiten (bitte jeweils nur diejenigen zehn Organisationseinheiten auflisten, die im Vergleich zur bundesweiten bereinigten Schutzquote die höchsten bzw. niedrigsten Schutzquoten bei mindestens 50 Entscheidungen aufwiesen)?
Im Rahmen der halbjährlichen Schutzquotenanalyse des BAMF wird eine Repräsentativität erst bei einer halbjährlichen Entscheidungsmenge i. H. v. mindestens 50 materiell-rechtlichen Entscheidungen je Herkunftsland und Organisationseinheit angenommen. Zudem muss die identifizierte Abweichung der o. g. lokalen Schutzquote von der entsprechenden bereinigten Gesamtschutzquote mindestens zehn Prozentpunkte betragen. Sind diese Parameter nicht erfüllt, ist in Ermangelung der entsprechenden Aussagekraft eine Ableitung valider Erkenntnisse nicht möglich. Die diesbezüglichen Schutzquotenabweichungen sind als statistischer Effekt zu betrachten und daher als Beurteilungsgrundlage nicht geeignet.
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Jahr 2025 | Syrien | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Materiell-rechtliche Entscheidungen | Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF | Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinhei- ten | |
| Organisationseinheiten | 25.293 | 10.103 | 5,3 Prozent | |
| darunter: | ||||
| AS Freiburg | 79 | 37 | 45,9 Prozent | 40,7 Prozent |
| AS Augsburg in AnkER | 64 | 39 | 38,5 Prozent | 33,2 Prozent |
| AS Ellwangen | 159 | 123 | 18,7 Prozent | 13,4 Prozent |
| AS Friedland, LAS | 178 | 107 | 16,8 Prozent | 11,6 Prozent |
| AS Jena/Hermsdorf, LAS | 162 | 121 | 16,5 Prozent | 11,3 Prozent |
| AS Lebach in AnkER, LAS | 336 | 184 | 16,3 Prozent | 11,0 Prozent |
| AS Regensburg in AnkER | 198 | 37 | 16,2 Prozent | 11,0 Prozent |
| AS Braunschweig2 im AZ | 187 | 137 | 16,1 Prozent | 10,8 Prozent |
| AS Oldenburg | 164 | 110 | 15,5 Prozent | 10,2 Prozent |
| AS Bremen im AZ, LAS | 178 | 140 | 12,1 Prozent | 6,9 Prozent |
| AS Deggendorf in AnkER | 599 | 489 | 2,2 Prozent | - 3,0 Prozent |
| AS Sigmaringen | 229 | 105 | 1,9 Prozent | - 3,4 Prozent |
| AS Chemnitz im AZ, LAS | 152 | 113 | 1,8 Prozent | - 3,5 Prozent |
| AS Gießen im AZ, LAS | 573 | 467 | 1,3 Prozent | - 4,0 Prozent |
| AS Dresden in AnkER | 320 | 258 | 0,8 Prozent | - 4,5 Prozent |
| AS Eisenhüttenstadt, LAS | 179 | 146 | 0,7 Prozent | - 4,6 Prozent |
| AS Bielefeld im AZ | 284 | 172 | 0,6 Prozent | - 4,7 Prozent |
| AS Berlin im AZ | 764 | 589 | 0,3 Prozent | - 4,9 Prozent |
| AS Mönchengladbach im AZ | 230 | 181 | - | - 5,3 Prozent |
| AS Manching in AnkER | 51 | 44 | - | - 5,3 Prozent |
| Jahr 2025 | Afghanistan | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Materiell-rechtliche Entscheidungen | Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF | Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinhei- ten | |
| Organisationseinheiten | 87.689 | 74.602 | 78,9 Prozent | |
| darunter: | ||||
| AS Eisenhüttenstadt, LAS | 3.984 | 3.665 | 92,3 Prozent | 13,4 Prozent |
| AS Braunschweig | 635 | 615 | 88,9 Prozent | 10,0 Prozent |
| AS Bramsche im AZ | 2.459 | 2.335 | 87,6 Prozent | 8,6 Prozent |
| AS Neumünster, LAS | 4.001 | 3.781 | 87,2 Prozent | 8,3 Prozent |
| AS Sigmaringen | 760 | 656 | 86,9 Prozent | 8,0 Prozent |
| AS Friedland, LAS | 1.083 | 1.016 | 86,7 Prozent | 7,8 Prozent |
| AS Hamburg im AZ, LAS | 3.817 | 3.678 | 86,6 Prozent | 7,6 Prozent |
| AS Büdingen | 2.054 | 1.965 | 86,5 Prozent | 7,5 Prozent |
| AS Bielefeld im AZ | 1.652 | 1.558 | 86,4 Prozent | 7,5 Prozent |
| AS Bremen im AZ, LAS | 556 | 543 | 86,0 Prozent | 7,1 Prozent |
| AS Schweinfurt in AnkER | 1.782 | 1.686 | 62,3 Prozent | - 16,7 Prozent |
| AS Mönchengladbach im AZ | 876 | 823 | 60,6 Prozent | - 18,3 Prozent |
| AS Jena/Hermsdorf, LAS | 630 | 592 | 60,3 Prozent | - 18,6 Prozent |
| AS Bamberg in AnkER | 138 | 131 | 59,5 Prozent | - 19,4 Prozent |
| AS Berlin im AZ | 80 | 77 | 54,5 Prozent | - 24,4 Prozent |
| AS Ellwangen | 379 | 356 | 48,3 Prozent | - 30,6 Prozent |
| AS Zirndorf in AnkER | 863 | 838 | 46,1 Prozent | - 32,9 Prozent |
| AS Deggendorf in AnkER | 556 | 535 | 44,7 Prozent | - 34,3 Prozent |
| AS Frankfurt/Flughafen | 104 | 98 | 41,8 Prozent | - 37,1 Prozent |
| AS Lebach in AnkER, LAS | 755 | 727 | 32,5 Prozent | - 46,5 Prozent |
| Jahr 2025 | Irak | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Materiell-rechtliche Entscheidungen | Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF | Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinhei- ten | |
| Organisationseinheiten | 13.951 | 9.488 | 25,4 Prozent | |
| darunter: | ||||
| AS Braunschweig2 im AZ | 81 | 66 | 89,4 Prozent | 64,0 Prozent |
| AS Braunschweig | 279 | 237 | 61,2 Prozent | 35,8 Prozent |
| AS München | 59 | 54 | 57,4 Prozent | 32,0 Prozent |
| AS Karlsruhe, LAS | 269 | 206 | 53,4 Prozent | 28,0 Prozent |
| AS Freiburg | 67 | 35 | 51,4 Prozent | 26,1 Prozent |
| AS Leipzig im AZ | 55 | 43 | 51,2 Prozent | 25,8 Prozent |
| AS Büdingen | 70 | 58 | 50,0 Prozent | 24,6 Prozent |
| AS Oldenburg | 213 | 183 | 48,6 Prozent | 23,3 Prozent |
| AS Bochum, LAS | 431 | 378 | 41,0 Prozent | 15,6 Prozent |
| AS Bielefeld im AZ | 446 | 373 | 40,8 Prozent | 15,4 Prozent |
| AS Jena/Hermsdorf, LAS | 63 | 54 | 14,8 Prozent | - 10,5 Prozent |
| AS Unna im AZ | 335 | 289 | 14,5 Prozent | - 10,8 Prozent |
| AS Heidelberg im AZ | 492 | 373 | 13,7 Prozent | - 11,7 Prozent |
| AS Chemnitz im AZ, LAS | 280 | 255 | 13,3 Prozent | - 12,0 Prozent |
| Dienstleistungszentrum Abteilung 4 | 333 | 288 | 13,2 Prozent | - 12,2 Prozent |
| AS Halberstadt im AZ, LAS | 178 | 121 | 11,6 Prozent | - 13,8 Prozent |
| AS Dresden in AnkER | 227 | 175 | 10,9 Prozent | - 14,5 Prozent |
| AS Bamberg in AnkER | 75 | 39 | 7,7 Prozent | - 17,7 Prozent |
| AS Frankfurt/Flughafen | 52 | 47 | 4,3 Prozent | - 21,1 Prozent |
| AS Deggendorf in AnkER | 58 | 48 | 4,2 Prozent | - 21,2 Prozent |
| Jahr 2025 | Iran | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Materiell-rechtliche Entscheidungen | Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF | Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinhei- ten | |
| Organisationseinheiten | 11.626 | 9.903 | 26,8 Prozent | |
| darunter: | ||||
| AS Neustadt | 60 | 50 | 72,0 Prozent | 45,2 Prozent |
| AS Speyer | 116 | 108 | 57,4 Prozent | 30,6 Prozent |
| AS Regensburg in AnkER | 455 | 386 | 55,2 Prozent | 28,4 Prozent |
| AS Gießen im AZ, LAS | 638 | 592 | 53,9 Prozent | 27,1 Prozent |
| AS Suhl im AZ | 239 | 226 | 53,1 Prozent | 26,3 Prozent |
| AS Halberstadt im AZ, LAS | 194 | 162 | 48,8 Prozent | 22,0 Prozent |
| AS Jena/Hermsdorf, LAS | 56 | 48 | 47,9 Prozent | 21,2 Prozent |
| AS Oldenburg | 59 | 54 | 44,4 Prozent | 17,7 Prozent |
| AS Heidelberg im AZ | 252 | 225 | 40,4 Prozent | 13,7 Prozent |
| AS Schwerin im AZ, LAS | 65 | 43 | 37,2 Prozent | 10,4 Prozent |
| AS Bielefeld im AZ | 162 | 151 | 18,5 Prozent | - 8,2 Prozent |
| AS Neumünster, LAS | 659 | 603 | 18,2 Prozent | - 8,5 Prozent |
| AS Berlin, LAS | 783 | 739 | 16,1 Prozent | - 10,7 Prozent |
| Dienstleistungszentrum Abteilung 4 | 371 | 356 | 16,0 Prozent | - 10,7 Prozent |
| AS Berlin im AZ | 353 | 325 | 16,0 Prozent | - 10,8 Prozent |
| AS Mönchengladbach im AZ | 507 | 480 | 15,4 Prozent | - 11,3 Prozent |
| AS Düsseldorf | 615 | 569 | 14,4 Prozent | - 12,3 Prozent |
| AS Bamberg in AnkER | 135 | 125 | 12,8 Prozent | - 14,0 Prozent |
| AS Essen | 457 | 436 | 10,8 Prozent | - 16,0 Prozent |
| AS Frankfurt/Flughafen | 82 | 75 | 5,3 Prozent | - 21,4 Prozent |
| Jahr 2025 | Eritrea | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Materiell-rechtliche Entscheidungen | Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF | Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinhei- ten | |
| Organisationseinheiten | 4.043 | 3.499 | 82,4 Prozent | |
| darunter: | ||||
| AS Regensburg in AnkER | 80 | 78 | 98,7 Prozent | 16,3 Prozent |
| AS Augsburg in AnkER | 69 | 69 | 97,1 Prozent | 14,7 Prozent |
| AS Ellwangen | 60 | 59 | 94,9 Prozent | 12,5 Prozent |
| AS Büdingen | 172 | 164 | 94,5 Prozent | 12,1 Prozent |
| AS Karlsruhe, LAS | 152 | 144 | 93,1 Prozent | 10,7 Prozent |
| AS Bielefeld im AZ | 107 | 104 | 92,3 Prozent | 9,9 Prozent |
| AS München | 55 | 54 | 90,7 Prozent | 8,3 Prozent |
| AS Speyer | 91 | 88 | 89,8 Prozent | 7,4 Prozent |
| AS Unna im AZ | 90 | 90 | 88,9 Prozent | 6,5 Prozent |
| AS Bamberg in AnkER | 76 | 70 | 88,6 Prozent | 6,2 Prozent |
| AS Leipzig im AZ | 60 | 56 | 78,6 Prozent | - 3,8 Prozent |
| AS Düsseldorf | 124 | 118 | 77,1 Prozent | - 5,3 Prozent |
| AS Bochum, LAS | 127 | 123 | 76,4 Prozent | - 6,0 Prozent |
| AS Bonn im AZ | 106 | 102 | 75,5 Prozent | - 6,9 Prozent |
| AS Essen | 86 | 85 | 75,3 Prozent | - 7,1 Prozent |
| AS Berlin, LAS | 73 | 65 | 70,8 Prozent | - 11,6 Prozent |
| AS Gießen im AZ, LAS | 334 | 314 | 68,5 Prozent | - 13,9 Prozent |
| Dienstleistungszentrum Abteilung 5 | 153 | 148 | 63,5 Prozent | - 18,9 Prozent |
| AS Schwerin im AZ, LAS | 52 | 49 | 57,1 Prozent | - 25,3 Prozent |
| AS Berlin im AZ | 56 | 53 | 56,6 Prozent | - 25,8 Prozent |
| Jahr 2025 | Somalia | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Materiell-rechtliche Entscheidungen | Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF | Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinhei- ten | |
| Organisationseinheiten | 10.074 | 7.162 | 83,7 Prozent | |
| darunter: | ||||
| AS Oldenburg | 72 | 64 | 100,0 Prozent | 16,3 Prozent |
| AS Braunschweig2 im AZ | 73 | 62 | 98,4 Prozent | 14,7 Prozent |
| AS Neustadt | 182 | 170 | 97,6 Prozent | 14,0 Prozent |
| AS Bremen im AZ, LAS | 202 | 188 | 96,8 Prozent | 13,1 Prozent |
| AS Speyer | 333 | 319 | 95,3 Prozent | 11,6 Prozent |
| AS Suhl im AZ | 61 | 56 | 94,6 Prozent | 11,0 Prozent |
| AS Bramsche im AZ | 138 | 125 | 94,4 Prozent | 10,7 Prozent |
| AS Hamburg im AZ, LAS | 222 | 205 | 92,7 Prozent | 9,0 Prozent |
| AS Büdingen | 253 | 241 | 92,5 Prozent | 8,9 Prozent |
| AS München | 118 | 113 | 92,0 Prozent | 8,4 Prozent |
| AS Berlin im AZ | 109 | 105 | 76,2 Prozent | - 7,5 Prozent |
| AS Trier, LAS | 438 | 403 | 74,7 Prozent | - 9,0 Prozent |
| AS Schwerin im AZ, LAS | 159 | 142 | 73,9 Prozent | - 9,7 Prozent |
| AS Essen | 202 | 189 | 73,0 Prozent | - 10,6 Prozent |
| AS Mönchengladbach im AZ | 235 | 222 | 69,8 Prozent | - 13,8 Prozent |
| AS Eisenhüttenstadt, LAS | 157 | 139 | 68,3 Prozent | - 15,3 Prozent |
| AS Berlin, LAS | 412 | 395 | 65,8 Prozent | - 17,8 Prozent |
| AS Zirndorf in AnkER | 177 | 157 | 59,9 Prozent | - 23,8 Prozent |
| AS Dresden in AnkER | 101 | 89 | 58,4 Prozent | - 25,2 Prozent |
| AS Leipzig im AZ | 235 | 205 | 49,8 Prozent | - 33,9 Prozent |
| Jahr 2025 | Nigeria | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Materiell-rechtliche Entscheidungen | Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF | Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinhei- ten | |
| Organisationseinheiten | 4.467 | 2.860 | 15,3 Prozent | |
| darunter: | ||||
| AS Karlsruhe, LAS | 183 | 131 | 27,5 Prozent | 12,2 Prozent |
| AS Gießen im AZ, LAS | 77 | 59 | 27,1 Prozent | 11,8 Prozent |
| AS Ellwangen | 57 | 34 | 26,5 Prozent | 11,2 Prozent |
| AS Sigmaringen | 72 | 43 | 25,6 Prozent | 10,3 Prozent |
| Dienstleistungszentrum Abteilung 5 | 225 | 124 | 21,0 Prozent | 5,7 Prozent |
| AS Bonn im AZ | 210 | 182 | 20,9 Prozent | 5,6 Prozent |
| AS Bielefeld im AZ | 99 | 73 | 20,5 Prozent | 5,2 Prozent |
| AS Bochum, LAS | 213 | 186 | 17,7 Prozent | 2,4 Prozent |
| AS Trier, LAS | 86 | 57 | 17,5 Prozent | 2,2 Prozent |
| AS Unna im AZ | 153 | 137 | 16,1 Prozent | 0,7 Prozent |
| AS Essen | 137 | 110 | 12,7 Prozent | - 2,6 Prozent |
| AS Neumünster, LAS | 79 | 55 | 12,7 Prozent | - 2,6 Prozent |
| AS Heidelberg im AZ | 314 | 196 | 12,2 Prozent | - 3,1 Prozent |
| AS Berlin, LAS | 121 | 108 | 11,1 Prozent | - 4,2 Prozent |
| AS Eisenhüttenstadt, LAS | 61 | 47 | 10,6 Prozent | - 4,7 Prozent |
| AS Bramsche im AZ | 94 | 86 | 10,5 Prozent | - 4,8 Prozent |
| AS Deggendorf in AnkER | 78 | 53 | 9,4 Prozent | - 5,9 Prozent |
| AS Leipzig im AZ | 90 | 70 | 8,6 Prozent | - 6,7 Prozent |
| AS Berlin im AZ | 97 | 80 | 5,0 Prozent | - 10,3 Prozent |
| AS München | 396 | 240 | 3,8 Prozent | - 11,6 Prozent |
| Jahr 2025 | Pakistan | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Materiell-rechtliche Entscheidungen | Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF | Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinhei- ten | |
| Organisationseinheiten | 3.138 | 2.281 | 12,4 Prozent | |
| darunter: | ||||
| AS Bonn im AZ | 71 | 65 | 35,4 Prozent | 23,0 Prozent |
| AS Gießen im AZ, LAS | 83 | 69 | 26,1 Prozent | 13,7 Prozent |
| AS Düsseldorf | 54 | 47 | 23,4 Prozent | 11,0 Prozent |
| AS Unna im AZ | 50 | 45 | 20,0 Prozent | 7,6 Prozent |
| AS Bielefeld im AZ | 56 | 37 | 18,9 Prozent | 6,5 Prozent |
| Dienstleistungszentrum Abteilung 5 | 72 | 44 | 18,2 Prozent | 5,8 Prozent |
| AS Trier, LAS | 675 | 563 | 9,9 Prozent | - 2,5 Prozent |
| AS Chemnitz im AZ, LAS | 527 | 460 | 7,6 Prozent | - 4,8 Prozent |
| AS Berlin, LAS | 156 | 133 | 6,0 Prozent | - 6,4 Prozent |
| AS Eisenhüttenstadt, LAS | 264 | 208 | 5,3 Prozent | - 7,1 Prozent |
| AS Bramsche im AZ | 278 | 247 | 4,9 Prozent | - 7,5 Prozent |
| Jahr 2025 | Russische Föderation | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Materiell-rechtliche Entscheidungen | Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF | Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinhei- ten | |
| Organisationseinheiten | 11.105 | 7.645 | 6,9 Prozent | |
| darunter: | ||||
| AS Neustadt | 61 | 48 | 33,3 Prozent | 26,4 Prozent |
| AS Gießen im AZ, LAS | 415 | 360 | 16,1 Prozent | 9,2 Prozent |
| AS Bramsche im AZ | 84 | 68 | 14,7 Prozent | 7,8 Prozent |
| AS Bochum, LAS | 217 | 185 | 14,1 Prozent | 7,1 Prozent |
| AS Unna im AZ | 116 | 104 | 13,5 Prozent | 6,6 Prozent |
| AS Bielefeld im AZ | 112 | 96 | 9,4 Prozent | 2,5 Prozent |
| AS Mönchengladbach im AZ | 179 | 159 | 8,8 Prozent | 1,9 Prozent |
| AS Heidelberg im AZ | 215 | 167 | 8,4 Prozent | 1,5 Prozent |
| AS Düsseldorf | 224 | 181 | 7,2 Prozent | 0,3 Prozent |
| AS Dresden in AnkER | 392 | 329 | 7,0 Prozent | 0,1 Prozent |
| AS Jena/Hermsdorf, LAS | 125 | 112 | 4,5 Prozent | - 2,4 Prozent |
| AS Essen | 145 | 136 | 4,4 Prozent | - 2,5 Prozent |
| AS Trier, LAS | 180 | 140 | 4,3 Prozent | - 2,6 Prozent |
| AS Schwerin im AZ, LAS | 286 | 210 | 3,8 Prozent | - 3,1 Prozent |
| AS Eisenhüttenstadt, LAS | 562 | 401 | 3,7 Prozent | - 3,2 Prozent |
| AS Karlsruhe, LAS | 85 | 63 | 3,2 Prozent | - 3,7 Prozent |
| AS Halberstadt im AZ, LAS | 248 | 206 | 2,4 Prozent | - 4,5 Prozent |
| AS Neumünster, LAS | 422 | 353 | 2,3 Prozent | - 4,6 Prozent |
| AS Friedland, LAS | 238 | 187 | 1,6 Prozent | - 5,3 Prozent |
| AS Braunschweig2 im AZ | 82 | 58 | - | - 6,9 Prozent |
| Jahr 2025 | Türkei | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Materiell-rechtliche Entscheidungen | Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF | Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinhei- ten | |
| Organisationseinheiten | 57.790 | 48.647 | 9,7 Prozent | |
| darunter: | ||||
| AS Trier, LAS | 1.378 | 1.276 | 39,2 Prozent | 29,5 Prozent |
| AS Heidelberg im AZ | 2.031 | 1.526 | 25,4 Prozent | 15,7 Prozent |
| AS Speyer | 677 | 555 | 21,4 Prozent | 11,8 Prozent |
| AS Deggendorf in AnkER | 853 | 775 | 15,2 Prozent | 5,6 Prozent |
| AS Bochum, LAS | 1.308 | 1.194 | 15,0 Prozent | 5,3 Prozent |
| AS Mönchengladbach im AZ | 688 | 635 | 14,5 Prozent | 4,8 Prozent |
| AS Bielefeld im AZ | 945 | 824 | 14,1 Prozent | 4,4 Prozent |
| AS Büdingen | 861 | 735 | 13,6 Prozent | 4,0 Prozent |
| AS Augsburg in AnkER | 1.709 | 1.202 | 12,6 Prozent | 3,0 Prozent |
| AS Gießen im AZ, LAS | 4.432 | 3.911 | 11,7 Prozent | 2,0 Prozent |
| AS Zirndorf in AnkER | 2.231 | 1.776 | 5,2 Prozent | - 4,4 Prozent |
| AS Chemnitz im AZ, LAS | 998 | 917 | 5,1 Prozent | - 4,5 Prozent |
| AS Bramsche im AZ | 3.214 | 2.996 | 5,1 Prozent | - 4,6 Prozent |
| AS Jena/Hermsdorf, LAS | 735 | 663 | 5,0 Prozent | - 4,7 Prozent |
| AS Ellwangen | 562 | 432 | 4,9 Prozent | - 4,8 Prozent |
| AS Frankfurt/Flughafen | 200 | 189 | 4,8 Prozent | - 4,9 Prozent |
| AS Berlin, LAS | 3.910 | 3.548 | 4,2 Prozent | - 5,4 Prozent |
| Dienstleistungszentrum Abteilung 5 | 2.638 | 2.387 | 3,8 Prozent | - 5,8 Prozent |
| AS Berlin im AZ | 105 | 90 | 2,2 Prozent | - 7,4 Prozent |
| AS Leipzig im AZ | 682 | 580 | 0,9 Prozent | - 8,8 Prozent |
| Jahr 2025 | Türkei Volkszughörigkeit Kurden | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Materiell-rechtliche Entscheidungen | Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF | Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinhei- ten | |
| Organisationseinheiten | 46.648 | 39.129 | 3,2 Prozent | |
| darunter: | ||||
| AS Speyer | 509 | 412 | 10,0 Prozent | 6,7 Prozent |
| AS Bochum, LAS | 1.050 | 951 | 7,0 Prozent | 3,8 Prozent |
| AS Büdingen | 694 | 589 | 6,8 Prozent | 3,6 Prozent |
| AS Heidelberg im AZ | 1.468 | 1.037 | 6,7 Prozent | 3,4 Prozent |
| AS Trier, LAS | 694 | 612 | 6,5 Prozent | 3,3 Prozent |
| AS Bremen im AZ, LAS | 451 | 393 | 6,1 Prozent | 2,9 Prozent |
| AS Gießen im AZ, LAS | 3.665 | 3.226 | 5,9 Prozent | 2,6 Prozent |
| AS Suhl im AZ | 789 | 730 | 5,6 Prozent | 2,4 Prozent |
| AS Friedland, LAS | 540 | 450 | 5,6 Prozent | 2,3 Prozent |
| AS Neustadt | 428 | 373 | 5,4 Prozent | 2,1 Prozent |
| AS Essen | 897 | 834 | 1,8 Prozent | - 1,4 Prozent |
| AS Lebach in AnkER, LAS | 1.779 | 1.671 | 1,6 Prozent | - 1,7 Prozent |
| Dienstleistungszentrum Abteilung 4 | 1.089 | 1.043 | 1,4 Prozent | - 1,8 Prozent |
| Dienstleistungszentrum Abteilung 5 | 2.383 | 2.166 | 1,4 Prozent | - 1,8 Prozent |
| AS Augsburg in AnkER | 1.387 | 950 | 1,4 Prozent | - 1,9 Prozent |
| AS Chemnitz im AZ, LAS | 804 | 736 | 1,4 Prozent | - 1,9 Prozent |
| AS Ellwangen | 440 | 346 | 1,2 Prozent | - 2,1 Prozent |
| AS Zirndorf in AnkER | 1.789 | 1.396 | 0,4 Prozent | - 2,9 Prozent |
| AS Leipzig im AZ | 596 | 511 | - | - 3,2 Prozent |
| AS Berlin im AZ | 95 | 80 | - | - 3,2 Prozent |
| Jahr 2025 | Türkei Volkszughörigkeit Türken | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Materiell-rechtliche Entscheidungen | Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF | Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinhei- ten | |
| Organisationseinheiten | 9.595 | 8.270 | 40,0 Prozent | |
| darunter: | ||||
| AS Trier, LAS | 668 | 648 | 70,2 Prozent | 30,2 Prozent |
| AS Heidelberg im AZ | 538 | 468 | 67,7 Prozent | 27,7 Prozent |
| AS Augsburg in AnkER | 300 | 234 | 59,0 Prozent | 18,9 Prozent |
| AS Speyer | 145 | 122 | 56,6 Prozent | 16,5 Prozent |
| AS Bochum, LAS | 212 | 200 | 53,0 Prozent | 13,0 Prozent |
| AS Freiburg | 57 | 33 | 51,5 Prozent | 11,5 Prozent |
| AS Bielefeld im AZ | 215 | 191 | 49,7 Prozent | 9,7 Prozent |
| AS Karlsruhe, LAS | 427 | 348 | 49,7 Prozent | 9,7 Prozent |
| AS Büdingen | 126 | 110 | 48,2 Prozent | 8,1 Prozent |
| AS Unna im AZ | 243 | 231 | 47,6 Prozent | 7,6 Prozent |
| AS Suhl im AZ | 171 | 159 | 26,4 Prozent | - 13,6 Prozent |
| AS Neumünster, LAS | 169 | 144 | 25,7 Prozent | - 14,4 Prozent |
| AS Ellwangen | 99 | 69 | 23,2 Prozent | - 16,9 Prozent |
| AS Chemnitz im AZ, LAS | 177 | 167 | 22,2 Prozent | - 17,9 Prozent |
| AS Jena/Hermsdorf, LAS | 78 | 71 | 21,1 Prozent | - 18,9 Prozent |
| AS Dresden in AnkER | 56 | 51 | 19,6 Prozent | - 20,4 Prozent |
| AS Eisenhüttenstadt, LAS | 121 | 116 | 19,0 Prozent | - 21,1 Prozent |
| AS Hamburg im AZ, LAS | 132 | 110 | 16,4 Prozent | - 23,7 Prozent |
| AS Berlin, LAS | 642 | 592 | 15,0 Prozent | - 25,0 Prozent |
| AS Leipzig im AZ | 73 | 57 | 8,8 Prozent | - 31,3 Prozent |
Asylsuchende welcher Herkunftsstaaten erhielten im Jahr 2025 zu weniger als 20 Prozent vom BAMF einen internationalen Schutzstatus (bitte die 15 zahlenmäßig stärksten dieser Herkunftsländer mit den jeweiligen Schutzquoten und den absoluten Zahlen der Asylgesuche auflisten sowie die Gesamtzahl dieser Asylsuchenden mit unter 20-prozentiger Anerkennungschance nennen), und welche Herkunftsländer unterschritten die 20-Prozent-Marke nur deshalb, weil ein nationaler Abschiebungsschutz bei der Berechnung der Schutzquote nicht berücksichtigt wird?
Der Herkunftsstaat Guinea unterschreitet die 20-Prozent-Marke im Sinne der zweiten Teilfrage. Es wird im Kontext der Fragestellung davon ausgegangen, dass statt nach „Asylgesuchen“ nach „Asylanträgen“ gefragt wird. Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Staatsangehörigkeit | Asylanträge | Schutzquote ohne Beteiligung von Abschiebungsverboten gemäß § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG |
|---|---|---|
| Gesamt | 92.385 | 6,2 Prozent |
| darunter: | ||
| Syrien | 24.240 | 1,7 Prozent |
| Türkei | 14.686 | 8,0 Prozent |
| Irak | 4.907 | 13,1 Prozent |
| Russische Föderation | 3.943 | 4,4 Prozent |
| Georgien | 2.395 | 0,3 Prozent |
| Guinea | 2.238 | 18,7 Prozent |
| Algerien | 2.168 | 1,1 Prozent |
| Vietnam | 1.993 | 0,3 Prozent |
| Ungeklärt | 1.878 | 12,1 Prozent |
| Venezuela | 1.877 | 3,6 Prozent |
| China | 1.720 | 9,9 Prozent |
| Nigeria | 1.716 | 3,9 Prozent |
| Moldau, Republik | 1.590 | 0,0 Prozent |
| Kolumbien | 1.563 | 0,3 Prozent |
| Pakistan | 1.421 | 7,1 Prozent |
*Hinweis: Der seit 9. Dezember 2024 geltende temporäre Verfahrensaufschub für Entscheidungen über Asylanträge syrischer Staatsangehöriger führt zu einem Rückgang der Schutzquote mit entsprechenden Auswirkungen auf die Gesamtschutzquote. Derzeit werden infolge besonderer Regelungen hauptsächlich Entscheidungen über Asylanträge syrischer Staatsangehöriger getroffen, die ohne die Bewertung der Lage in Syrien erfolgen können (formelle Entscheidungen).
*Hinweis: Der seit 9. Dezember 2024 geltende temporäre Verfahrensaufschub für Entscheidungen über Asylanträge syrischer Staatsangehöriger führt zu einem Rückgang der Schutzquote mit entsprechenden Auswirkungen auf die Gesamtschutzquote. Derzeit werden infolge besonderer Regelungen hauptsächlich Entscheidungen über Asylanträge syrischer Staatsangehöriger getroffen, die ohne die Bewertung der Lage in Syrien erfolgen können (formelle Entscheidungen).
Wie lauten diese Zahlen, wenn statt der „unbereinigten“ die um formelle Entscheidungen bereinigten Schutzquoten herangezogen werden?
Wenn anstelle der umfassenden Gesamtschutzquote eine Quote ohne Berücksichtigung formeller Entscheidungen und ohne Beteiligung von Abschiebungsverboten gemäß § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG herangezogen werden würde, ergäben sich folgende Werte.
| Staatsangehörigkeit | Asylanträge | Schutzquote ohne Berücksichtigung formeller Entscheidungen und ohne Beteiligung von Abschiebungsverboten gemäß § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG |
|---|---|---|
| Gesamt | 87.571 | 7,8 Prozent |
| darunter: | ||
| Syrien | 24.240 | 4,4 Prozent |
| Türkei | 14.686 | 9,5 Prozent |
| Irak | 4.907 | 19,2 Prozent |
| Russische Föderation | 3.943 | 6,4 Prozent |
| Georgien | 2.395 | 0,4 Prozent |
| Algerien | 2.168 | 2,7 Prozent |
| Vietnam | 1.993 | 0,5 Prozent |
| Venezuela | 1.877 | 3,7 Prozent |
| China | 1.720 | 15,1 Prozent |
| Nigeria | 1.716 | 6,1 Prozent |
| Moldau, Republik | 1.590 | - |
| Kolumbien | 1.563 | 0,3 Prozent |
| Pakistan | 1.421 | 9,8 Prozent |
| Nordmazedonien | 1.259 | 0,0 Prozent |
| Marokko | 1.225 | 4,4 Prozent |
Bei welchen relevanten Herkunftsländern lag die Schutzquote des BAMF für das Jahr 2025 deutlich unterhalb des EU-Durchschnittswerts für diese Länder (Schutzquoten um ein Drittel oder mehr unterhalb des EU-Durchschnittswerts), und wie ist das aus Sicht der Bundesregierung bzw. des BAMF gegebenenfalls jeweils zu erklären (bitte ausführen)?
Aus Gründen der Vergleichbarkeit wird als Datenquelle für die Quoten des internationalen Schutzes sowohl für die Europäische Union (EU) insgesamt als auch für Deutschland auf die Datenbank von Eurostat zurückgegriffen. Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass Daten zu Entscheidungen bei Eurostat erst für die ersten drei Quartale 2025 vorliegen. Deshalb basieren die folgenden Quotenberechnungen auf Basis des Zeitraums von Januar bis September 2025.
In der nachfolgenden Tabelle werden nur Herkunftsstaaten mit einer Entscheidungszahl in Deutschland von mehr als 1.000 Entscheidungen im Zeitraum von Januar bis September 2025 aufgeführt (absteigend sortiert nach Zahl der Entscheidungen).
| Staatsangehörigkeit | Quote internationaler Schutzstatus | |
|---|---|---|
| EU-27 | Deutschland | |
| Russland | 16,9 Prozent | 5,5 Prozent |
| Kolumbien | 4,8 Prozent | 0,3 Prozent |
| Nigeria | 14,2 Prozent | 4,5 Prozent |
| Georgien | 5,4 Prozent | 0,0 Prozent |
| Armenien | 2,8 Prozent | 0,6 Prozent |
| Kamerun | 20,4 Prozent | 8,0 Prozent |
| Aserbaidschan | 7,7 Prozent | 3,4 Prozent |
| Äthiopien | 26,0 Prozent | 14,0 Prozent |
| Côte d’Ivoire | 23,2 Prozent | 3,6 Prozent |
| Libanon | 11,0 Prozent | 3,6 Prozent |
| Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) | 51,5 Prozent | 30,2 Prozent |
| Jemen | 54,3 Prozent | 28,3 Prozent |
| Moldau | 0,5 Prozent | 0,0 Prozent |
| Algerien | 8,5 Prozent | 1,7 Prozent |
| China | 54,7 Prozent | 13,5 Prozent |
| Indien | 1,9 Prozent | 0,0 Prozent |
| Nordmazedonien | 0,4 Prozent | 0,0 Prozent |
| Ukraine | 75,0 Prozent | 3,3 Prozent |
| Tunesien | 4,5 Prozent | 2,4 Prozent |
Zur zweiten Teilfrage: Die Bundesregierung weist darauf hin, dass über Asylanträge anhand der jeweils vorliegenden Umstände des konkreten Einzelfalls entschieden wird. Eine Vergleichbarkeit mit den Verfahren in den EU-Mitgliedstaaten im Sinne der Fragestellung ist nicht gegeben, da sich die Verfahren insbesondere hinsichtlich der Zusammensetzung der Personengruppe unterscheiden können.
In Bezug auf welche Herkunftsländer wurde im Jahr 2025 vom BAMF zu mehr als 20 Prozent ein internationaler Schutzstatus festgestellt (bitte mit Angaben zur Schutzquote und zum quantitativen und relativen Anteil an allen Entscheidungen auflisten)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden, wobei nur Herkunftsstaaten mit mehr als 50 Entscheidungen berücksichtigt wurden.
| Staatsangehörigkeit | Asylentscheidungen | Internationaler Schutz >= 20 Prozent (ohne Berücksichtigung von Abschiebungsverboten gemäß § 60 V/VII AufenthG) | |
|---|---|---|---|
| absolut | %-Anteil | ||
| Gesamt | 118.577 | 63.437 | 53,5 Prozent |
| darunter: | |||
| Afghanistan | 87.689 | 52.610 | 60,0 Prozent |
| Iran | 11.626 | 2.557 | 22,0 Prozent |
| Somalia | 10.074 | 3.331 | 33,1 Prozent |
| Eritrea | 4.043 | 2.770 | 68,5 Prozent |
| Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) | 1.581 | 489 | 30,9 Prozent |
| Jemen | 1.528 | 393 | 25,7 Prozent |
| Sudan | 1.437 | 953 | 66,3 Prozent |
| Myanmar | 304 | 252 | 82,9 Prozent |
| Staatenlos | 166 | 38 | 22,9 Prozent |
Wie lauten die geschlechtsspezifisch differenzierten Entscheidungszahlen zu Asylsuchenden aus Afghanistan bzw. aus dem Iran für das Jahr 2025 in absoluten und relativen Zahlen (bitte nach Quartalen und jeweils auch nach den Formen der Anerkennung bzw. Ablehnung bzw. sonstigen Erledigungen differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Entscheidungen über Asylanträge von weiblichen und männlichen Antragstellenden aus Afghanistan | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zeitraum & Geschlecht | Asylberechtigung Art 16a GG | Flüchtlingsschutz § 3 Absatz 1 AsylG | Subsidiärer Schutz § 4 Absatz 1 AsylG | Abschiebungsverbot § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG | Ablehnungen (unbegr./offens. unbegr.) | Sonstige Verfahrenserledigungen | |||||||
| 1.Quartal 2025 | Gesamt | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % |
| Männlich | 11.218 | 66 | 0,6 | 1.730 | 15,4 | 86 | 0,8 | 3.746 | 33,4 | 3.250 | 29,0 | 2.340 | 20,9 |
| Weiblich | 2.723 | 163 | 6,0 | 1.790 | 65,7 | 91 | 3,3 | 54 | 2,0 | 3 | 0,1 | 622 | 22,8 |
| 2.Quartal 2025 | Gesamt | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil |
| Männlich | 11.941 | 69 | 0,6 | 1.961 | 16,4 | 51 | 0,4 | 1.174 | 9,8 | 5.726 | 48,0 | 2.960 | 24,8 |
| Weiblich | 3.080 | 274 | 8,9 | 2.359 | 76,6 | 4 | 0,1 | 16 | 0,5 | 2 | 0,1 | 425 | 13,8 |
| 3.Quartal 2025 | Gesamt | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil |
| Männlich | 12.426 | 97 | 0,8 | 4.715 | 37,9 | 49 | 0,4 | 654 | 5,3 | 4.126 | 33,2 | 2.785 | 22,4 |
| Weiblich | 11.386 | 514 | 4,5 | 9.950 | 87,4 | - | - | 4 | 0,0 | 5 | 0,0 | 913 | 8,0 |
| 4.Quartal 2025 | Gesamt | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil |
| Männlich | 17.593 | 144 | 0,8 | 11.535 | 65,6 | 28 | 0,2 | 601 | 3,4 | 2.571 | 14,6 | 2.714 | 15,4 |
| Weiblich | 18.238 | 935 | 5,1 | 15.969 | 87,6 | 1 | 0,0 | 4 | 0,0 | 11 | 0,1 | 1.318 | 7,2 |
| Entscheidungen über Asylanträge von weiblichen und männlichen Antragstellenden aus dem Iran | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zeitraum & Geschlecht | Asylberechtigung Art 16a GG | Flüchtlingsschutz § 3 Absatz 1 AsylG | Subsidiärer Schutz § 4 Absatz 1 AsylG | Abschiebungsverbot § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG | Ablehnungen (unbegr./offens. unbegr.) | Sonstige Verfahrenserledigungen | |||||||
| 1.Quartal 2025 | Gesamt | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % |
| Männlich | 2.425 | 21 | 0,9 | 444 | 18,3 | 23 | 0,9 | 9 | 0,4 | 1.460 | 60,2 | 468 | 19,3 |
| Weiblich | 1.460 | 22 | 1,5 | 306 | 21,0 | 41 | 2,8 | 15 | 1,0 | 868 | 59,5 | 208 | 14,2 |
| 2.Quartal 2025 | Gesamt | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil |
| Männlich | 2.254 | 34 | 1,5 | 354 | 15,7 | 18 | 0,8 | 9 | 0,4 | 1.493 | 66,2 | 346 | 15,4 |
| Weiblich | 1.461 | 29 | 2,0 | 282 | 19,3 | 33 | 2,3 | 18 | 1,2 | 948 | 64,9 | 151 | 10,3 |
| 3.Quartal 2025 | Gesamt | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil |
| Männlich | 1.750 | 25 | 1,4 | 310 | 17,7 | 20 | 1,1 | 11 | 0,6 | 1.071 | 61,2 | 313 | 17,9 |
| Weiblich | 1.094 | 18 | 1,6 | 217 | 19,8 | 37 | 3,4 | 10 | 0,9 | 643 | 58,8 | 169 | 15,4 |
| 4.Quartal 2025 | Gesamt | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil | absolut | Anteil |
| Männlich | 793 | 10 | 1,3 | 155 | 19,5 | 11 | 1,4 | 11 | 1,4 | 432 | 54,5 | 174 | 21,9 |
| Weiblich | 608 | 7 | 1,2 | 115 | 18,9 | 18 | 3,0 | 10 | 1,6 | 302 | 49,7 | 156 | 25,7 |
Wie erklärt und bewertet es die Bundesregierung, dass im ersten Halbjahr 2025 ein steigender Anteil weiblicher Asylsuchender aus dem Iran vom BAMF abgelehnt wurde, nämlich 62,5 Prozent (vgl. Antwort zu Frage 8 auf Bundestagsdrucksache 21/1710), trotz der systematischen Diskriminierung von Frauen im Iran und trotz der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Flüchtlingsrelevanz einer sogenannten Verwestlichung (Urteil vom 11. Juni 2024, C‑646/21), und wie lange lebten weibliche Asylsuchende aus dem Iran zum Zeitpunkt einer bestands- oder rechtskräftigen Ablehnung im Asylverfahren im Jahr 2025 durchschnittlich in Deutschland?
Das BAMF erfasst oder erhebt nicht, aus welchen Gründen ein Asylantrag gestellt wird. Das BAMF erhebt oder erfasst auch nicht, aus welchen Gründen Antragstellenden internationaler Schutz gewährt oder versagt wird. Bei der asylrechtlichen Prüfung handelt es sich stets um eine Einzelfallentscheidung unter Berücksichtigung aller relevanten Erkenntnisse zur schutzsuchenden Person, der Würdigung aller materiellen Sachverhalte und der Entwicklung der Lage im Herkunftsstaat. Die Feststellungen der EuGH-Entscheidung vom 11. Juni 2024, Rs. C-646/21, fließen in die internen Entscheidungsinstrumente des BAMF ein.
Nach Angaben des AZR zum Stichtag 31. Dezember 2025 hielten sich weibliche Asylsuchende aus Iran zum Zeitpunkt einer bestands- oder rechtskräftigen Ablehnung im Asylverfahren im Durchschnitt seit etwa 2,8 Jahren in Deutschland auf.
Wie bewertet es die Bundesregierung und welche Konsequenzen werden daraus gegebenenfalls gezogen, dass nach Berechnungen der Fragestellenden 42,1 Prozent der BAMF-Bescheide zu iranischen Asylsuchenden von den Verwaltungsgerichten im ersten Halbjahr 2025 als rechtswidrig aufgehoben wurden, wenn eine inhaltliche und keine formelle Entscheidung erging (474 positive von 1 125 inhaltlichen Gerichtsentscheidungen, vgl. Antwort zu Frage 22 auf Bundestagsdrucksache 21/1710; nach 47,1 Prozent im Jahr 2024: 994 positive von 2110 inhaltlichen Gerichtsentscheidungen, vgl. Antwort zu Frage 24 auf Bundestagsdrucksache 20/14923), und welchen Korrekturbedarf für die Entscheidungspraxis des BAMF sieht die Bundesregierung angesichts dieser überdurchschnittlich hohen gerichtlichen Aufhebungsquote gegebenenfalls (bitte begründen)?
Erhöhte gerichtliche Aufhebungsquoten stehen grundsätzlich oftmals im Zusammenhang mit einer entscheidungserheblichen Sachverhaltsänderung im Zeitraum zwischen der Entscheidung im Rahmen des Asylverfahrens und der mündlichen Verhandlung des Gerichtsverfahrens. Eine entscheidungserhebliche Sachverhaltsänderung kann beispielsweise in einer Änderung oder Entwicklung der Lage im Herkunftsstaat oder in einem neuen Vortrag während des Klageverfahrens begründet sein. Dies hat zur Folge, dass eine Entscheidung des BAMF über einen Asylantrag durch die Verwaltungsgerichte aufgehoben wird, obwohl sie zum entscheidungserheblichen Zeitpunkt nicht rechtswidrig bzw. falsch war, sondern weil sich die entscheidungserheblichen Umstände bis zum Abschluss des Verwaltungsgerichtsverfahrens geändert haben.
Die Entscheidungspraxis des BAMF wird fortlaufend auch unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung aktualisiert.
Auf die Antwort zu Frage 7a wird hier ergänzend verwiesen. Dabei werden alle zum Zeitpunkt der Entscheidung vorliegenden Erkenntnisse anhand des Maßstabs der beachtlichen Wahrscheinlichkeit einer drohenden Verfolgungsgefahr im Falle einer Rückkehr in den Herkunftsstaat bewertet.
In welchen Fallkonstellationen erteilt das BAMF weiblichen Asylsuchenden aus Afghanistan keinen Flüchtlingsschutz, trotz des Urteils des EuGH vom 4. Oktober 2024 in den Rechtssachen C/608 und 609/22 (im ersten Halbjahr 2025 erhielten 95 afghanische Frauen bzw. Mädchen nur subsidiären Schutz, 72 lediglich Abschiebungsschutz, fünf wurden sogar abgelehnt; Antwort zu Frage 8 auf Bundestagsdrucksache 21/1710)?
Es wird auf die Antwort zu Frage 7a verwiesen. Dies gilt auch für Antragstellerinnen aus Afghanistan. Die internen Entscheidungsinstrumente des BAMF sehen im Einklang mit der zitierten Entscheidung des EuGH die regelhafte Zuerkennung von Flüchtlingsschutz für Antragstellerinnen aus Afghanistan vor. Diese Entscheidungspraxis lässt im begründeten Ausnahmefall jedoch auch eine andere Entscheidung zu.
Warum hat das BAMF nicht von Amts wegen nach § 73b AsylG geprüft, ob seine Bescheide zu weiblichen Asylsuchenden aus Afghanistan, die lediglich einen subsidiären Schutzstatus, einen Abschiebungsschutz oder sogar eine Ablehnung beinhalteten, widerrufen bzw. zurückgenommen werden müssen, als es Kenntnis vom Urteil des EuGH vom 4. Oktober 2024 in den Rechtssachen C/608 und 609/22 erhielt, nach dem weibliche Personen aus Afghanistan aufgrund der systematischen geschlechtsspezifischen Verfolgung bzw. Diskriminierung in Afghanistan in aller Regel einen Flüchtlingsstatus erhalten müssen (bitte ausführen)?
Die Überprüfung asylrechtlicher Entscheidungen ist durch das in nationales Recht umgesetzte Recht der Europäischen Union abschließend geregelt. Im Falle von (teil-)ablehnenden beziehungsweise schutzaufhebenden Entscheidungen des BAMF kann der Ausländer Rechtsmittel einlegen. Bestandskräftige Entscheidungen des BAMF können durch das BAMF nur im Rahmen eines Widerrufs- beziehungsweise Rücknahmeverfahrens von Amts wegen überprüft werden, wenn das BAMF Kenntnis von Umständen oder Tatsachen erhält, die einen Widerruf oder eine Rücknahme rechtfertigen könnten (§ 73b AsylG). Zudem setzt die erneute Prüfung der Asylberechtigung und des internationalen Schutzes einen Folgeantrag durch die Betroffenen voraus (§ 71 AsylG). Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 11 der Kleinen Anfrage der Gruppe Die Linke auf Bundestagsdrucksache 20/14923 verwiesen.
Wie viele weibliche afghanische Staatsangehörige lebten zuletzt mit welchem aufenthaltsrechtlichen bzw. flüchtlingsrechtlichen Status (bitte so genau wie möglich differenzieren) in Deutschland (bitte zudem nach Bundesländern und Voll- bzw. Minderjährigen differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 hielten sich 165.695 weibliche afghanische Staatsangehörige in Deutschland auf. Von diesen waren 62.526 minderjährig und 103.160 volljährig. Bei neun Personen war das Alter nicht ermittelbar.
Davon hatten 123.899 Personen einen flüchtlingsrechtlichen Status. Von diesen waren 46.079 minderjährig und 77.812 volljährig. Bei acht Personen war das Alter nicht ermittelbar. Die weiteren Angaben können den folgenden Tabellen entnommen werden.
| Gesamt | 165.695 |
| davon: | |
| unbefristete Aufenthaltsrechte | 10.763 |
| befristete Aufenthaltsrechte | 137.765 |
| sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) | 17.167 |
| Gesamt | 165.695 |
| davon: | |
| Baden-Württemberg | 15.006 |
| Bayern | 20.466 |
| Berlin | 9.278 |
| Brandenburg | 4.878 |
| Bremen | 2.137 |
| Hamburg | 13.750 |
| Hessen | 26.373 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 2.296 |
| Niedersachsen | 12.531 |
| Nordrhein-Westfalen | 29.191 |
| Rheinland-Pfalz | 7.781 |
| Saarland | 754 |
| Sachsen | 5.331 |
| Sachsen-Anhalt | 3.171 |
| Schleswig-Holstein | 8.973 |
| Thüringen | 3.779 |
| Gesamt (flüchtlingsrechtlicher Status) | 123.899 |
| davon: | |
| Als Asylberechtigter nach Artikel 16a GG anerkannt | 3.320 |
| Flüchtlingseigenschaft nach § 3 Absatz 4 AsylG | 63.132 |
| subsidiärer Schutz nach § 4 Absatz 1 AsylG gewährt | 6.454 |
| Abgelehnte Asylanträge | 30.440 |
| Personen im laufenden Asylverfahren | 15.724 |
| Asylgesuch gestellt | 2.729 |
| Sonstige | 2.100 |
| Gesamt (flüchtlingsrechtlicher Status) | 123.899 |
| davon: | |
| Baden-Württemberg | 10.693 |
| Bayern | 14.147 |
| Berlin | 7.336 |
| Brandenburg | 4.079 |
| Bremen | 1.542 |
| Hamburg | 11.248 |
| Hessen | 20.653 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 1.782 |
| Niedersachsen | 9.122 |
| Nordrhein-Westfalen | 20.786 |
| Rheinland-Pfalz | 5.905 |
| Saarland | 368 |
| Sachsen | 3.755 |
| Sachsen-Anhalt | 2.403 |
| Schleswig-Holstein | 7.208 |
| Thüringen | 2.872 |
Wie viele Asylverfahren von Asylsuchenden aus palästinensischen Gebieten (z. B. Gaza) und wie viele diesbezügliche Untätigkeitsklagen sind derzeit anhängig, und wie waren die Asylentscheidungen des BAMF und der Gerichte zu diesen Geflüchteten im Jahr 2025 (bitte differenzieren und in absoluten und relativen Zahlen angeben)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 308 Asylverfahren mit der Staatsangehörigkeitsbezeichnung „Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt)“ beim BAMF anhängig. Im Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. November 2025 wurden 141 Untätigkeitsklagen eingereicht (Angaben zum Dezember 2025 liegen noch nicht vor). Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Entscheidungen (BAMF) zu „Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt)“ | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Anerkennung Asylberechtigte (Artikel 16a GG) | Flüchtlingsschutz § 3 Absatz 1 AsylG | Subsidiärer Schutz § 4 Absatz 1 AsylG | Abschiebungsverbot § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG | Ablehnungen (unbegr./ offens. unbegr.) | Sonstige Verfahrenserledigungen | ||||||
| absolut | % | absolut | % | absolut | % | absolut | % | absolut | % | absolut | % | |
| 1.581 | 9 | 0,6 | 219 | 13,9 | 261 | 16,5 | 39 | 2,5 | 98 | 6,2 | 955 | 60,4 |
| Klagen/ Berufungen/ Revisionen Bis 30.11.2025 | Gerichtsentscheidungen von Asylsuchenden aus palästinensischen Gebieten (Stand: 15.01.2025) | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Asyl Art. 16a GG u. Fam. Asyl | (GFK) Flüchtlings- schutz | subsidiärer Schutz | Abschieb- ungsver- bot | Ablehnungen | sonst. Verfahrenserledigun- gen (z. B. Rücknahmen) | Entscheidungen über Abschiebungsandro- hung | |
| Absolut | 599 | - | 133 | 47 | 2 | 23 | 394 | - |
| %-Anteil | - | 22,2 % | 7,8 % | 0,3 % | 3,8 % | 65,8 % | - |
Wie viele Ablehnungen und wie viele Abschiebungsandrohungen bzw. Abschiebungsanordnungen des BAMF gab es im Jahr 2025 gegenüber unbegleiteten Minderjährigen (bitte nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und in wie vielen Fällen wurde in diesem Zeitraum gegenüber unbegleiteten Minderjährigen keine Abschiebungsandrohung trotz Ablehnung des Asylantrags erlassen, z. B. weil im Herkunftsland keine geeigneten Aufnahmemöglichkeiten zur Verfügung standen (bitte ebenfalls nach den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten differenzieren)?
Im genannten Zeitraum erfolgte keine Abschiebungsanordnung gegenüber unbegleiteten Minderjährigen. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Jahr 2025 | Ablehnungen |
|---|---|
| Gesamt | 1.706 |
| darunter | |
| Afghanistan | 499 |
| Türkei | 327 |
| Guinea | 233 |
| Syrien | 113 |
| Somalia | 56 |
| Irak | 51 |
| Benin | 48 |
| Iran | 44 |
| Gambia | 34 |
| Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) | 24 |
| Jahr 2025 | Abschiebungsandrohungen |
|---|---|
| Gesamt | 898 |
| darunter: | |
| Afghanistan | 259 |
| Türkei | 224 |
| Guinea | 104 |
| Syrien | 40 |
| Somalia | 23 |
| Irak | 31 |
| Benin | 16 |
| Iran | 30 |
| Gambia | 16 |
| Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) | 10 |
| Jahr 2025 | Keine Abschiebungsandrohung trotz Ablehnung des Antrags * |
|---|---|
| Gesamtergebnis | 808 |
| davon | |
| Afghanistan | 240 |
| Türkei | 103 |
| Guinea | 129 |
| Syrien | 73 |
| Somalia | 33 |
| Irak | 20 |
| Benin | 32 |
| Iran | 14 |
| Gambia | 18 |
| Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) | 14 |
* Hinweis: Es liegen keine Daten darüber vor, aus welchen Gründen trotz Ablehnung des Asylantrags keine Abschiebungsandrohung erfolgte.
* Hinweis: Es liegen keine Daten darüber vor, aus welchen Gründen trotz Ablehnung des Asylantrags keine Abschiebungsandrohung erfolgte.
Wie viele Asylsuchende wurden im Jahr 2025 registriert (bitte nach Monaten auflisten und der Zahl der gestellten Asylerstanträge in den jeweiligen Monaten gegenüberstellen), wie ist die Zahl der Asylsuchenden, die noch keinen Asylantrag stellen konnten, zum letzten Stand (bitte auch nach Bundesländern auflisten), und gibt es derzeit relevante Zeitverzögerungen bei der Asylantragstellung (bitte ausführen)?
Zur ersten und zweiten Teilfrage: Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Asylgesuche* | Asylerstanträge* | |
|---|---|---|
| Januar 2025 | 12.350 | 14.920 |
| Februar 2025 | 10.230 | 11.189 |
| März 2025 | 8.807 | 8.983 |
| April 2025 | 8.840 | 9.108 |
| Mai 2025 | 7.717 | 7.916 |
| Juni 2025 | 6.758 | 6.860 |
| Juli 2025 | 8.869 | 8.293 |
| August 2025 | 8.568 | 7.803 |
| September 2025 | 9.532 | 9.126 |
| Oktober 2025 | 9.013 | 8.823 |
| November 2025 | 8.036 | 8.311 |
| Dezember 2025 | 7.534 | 6.531 |
| Jahr 2025 | 111.814 | 113.236 |
*Hinweis: Aufgrund nachträglicher Änderungen können die Monatswerte nicht zu einem Gesamtwert addiert werden.
*Hinweis: Aufgrund nachträglicher Änderungen können die Monatswerte nicht zu einem Gesamtwert addiert werden.
| Asylgesuche ohne Antragstellung (Stand: 31.12.2025) | |
|---|---|
| Gesamt | 10.128 |
| davon | |
| Baden-Württemberg | 1.039 |
| Bayern | 969 |
| Berlin | 280 |
| Brandenburg | 304 |
| Bremen | 74 |
| Hamburg | 190 |
| Hessen | 386 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 90 |
| Niedersachsen | 504 |
| Nordrhein-Westfalen | 1.533 |
| Rheinland-Pfalz | 484 |
| Saarland | 72 |
| Sachsen | 429 |
| Sachsen-Anhalt | 334 |
| Schleswig-Holstein | 328 |
| Thüringen | 241 |
| Unbekannt* | 2.871 |
*Registrierungen mit Land „unbekannt“ sind solche, die hauptsächlich von polizeilichen Stellen vorgenommen wurden. Bei dieser Registrierung kann oftmals noch kein Land zugeordnet werden. Dieses wird dann nachträglich bei der Asylantragstellung bestimmt.
*Registrierungen mit Land „unbekannt“ sind solche, die hauptsächlich von polizeilichen Stellen vorgenommen wurden. Bei dieser Registrierung kann oftmals noch kein Land zugeordnet werden. Dieses wird dann nachträglich bei der Asylantragstellung bestimmt.
Zur dritten Teilfrage: Es bestehen derzeit keine relevanten Zeitverzögerungen bei der Asylantragstellung.
Zu welchem Anteil und in welcher Zahl verfügten Asylsuchende im Jahr 2025 über keine Identitätspapiere (Reisepässe, Ausweise, Sonstiges), mit denen ihre Herkunft bzw. Identität nach Auffassung des BAMF hinreichend sicher zu klären war (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie hoch war die bereinigte Schutzquote im Jahr 2025 bei Asylsuchenden ohne Identitätspapiere?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Vorlage von Identitätspapieren durch Erstantragsteller im Alter ab 18 Jahren Jahr 2025 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Staatsangehörigkeiten | Anzahl der Erstantragsteller | Anzahl der Antragsteller mit Identitätspapieren* | Anzahl der Antragsteller ohne Identitätspapiere* | Anteil der Antragsteller ohne Identitätspapiere* |
| Gesamt | 113.236 | 39.147 | 74.089 | 65,4 % |
| darunter: | ||||
| Afghanistan | 23.972 | 8.754 | 15.218 | 63,5 % |
| Syrien | 23.256 | 8.089 | 15.167 | 65,2 % |
| Türkei | 11.919 | 4.835 | 7.084 | 59,4 % |
| Irak | 3.860 | 1.085 | 2.775 | 71,9 % |
| Somalia | 4.340 | 379 | 3.961 | 91,3 % |
| Russische Föderation | 3.100 | 1.494 | 1.606 | 51,8 % |
| Iran | 2.271 | 772 | 1.499 | 66,0 % |
| Eritrea | 2.490 | 212 | 2.278 | 91,5 % |
| Georgien | 1.663 | 1.010 | 653 | 39,3 % |
| Guinea | 1.994 | 41 | 1.953 | 97,9 % |
| Algerien | 1.664 | 101 | 1.563 | 93,9 % |
| Vietnam | 1.938 | 1.662 | 276 | 14,2 % |
| Ungeklärt | 1.677 | 344 | 1.333 | 79,5 % |
| Venezuela | 1.801 | 1.606 | 195 | 10,8 % |
| China | 1.658 | 477 | 1.181 | 71,2 % |
* Pass, Passersatz, Personalausweis
* Pass, Passersatz, Personalausweis
Die Gesamtschutzquote unter Außerachtlassung formeller Ablehnungen des BAMF lag im Jahr 2025 bei Asylsuchenden ohne Identitätspapiere bei 44,3 Prozent.
In wie vielen Fällen wurden im Jahr 2025 mobile Datenträger von Asylsuchenden ausgelesen (bitte auch angeben, wie viel Prozent der ohne Identitätsnachweise Asylerstantragstellenden dies betraf), und in wie vielen Fällen wurden diese Daten mit welchem Ergebnis ausgewertet (bitte so genau wie möglich ausführen)? Welche Kosten sind infolge der neuen rechtlichen Vorschriften zur Auslesung bzw. Auswertung mobiler Datenträger von Asylsuchenden bislang entstanden (bitte nach Jahren und so differenziert wie möglich auflisten), wie viel Personal war bzw. ist im BAMF mit dieser Aufgabe gebunden, und wie bewertet die Bundesregierung vor diesem Hintergrund das Kosten-Nutzen-Verhältnis dieser datenschutzrechtlich umstrittenen Maßnahme, auch vor dem Hintergrund der hiermit erzielten Ergebnisse (bitte begründen)?
Das Auslesen mobiler Datenträger ist ein Assistenzsystem, um die Aussagen von Antragstellenden ohne Identitätsdokumente zu ihrer Herkunft und Identität zu plausibilisieren. Grundsätzlich gilt dabei, dass eine Verifikation der Identität und Staatsangehörigkeit, ein für das Asylverfahren ebenso relevantes Ergebnis darstellt, wie das Widerlegen bzw. Bestätigen von Aussagen zur Identität und Staatsangehörigkeit.
Im Gesamtjahr 2025 wurden 576 Datenträger ausgelesen. In 330 Fällen wurde die Freigabe der Berichte intern beantragt. Davon wurden 324 Berichte ausgewertet.
Die Klärung und Feststellung von Identität und Staatsangehörigkeit ist für das Asylverfahren von erheblicher Bedeutung und setzt immer die Durchführung einer persönlichen Anhörung voraus. Die Entscheidung, ob das ressourcenintensive Auslesen und Auswerten von mobilen Datenträgern erfolgt, wird einzelfallbezogen durch die Entscheiderin oder den Entscheider getroffen. Weitere Erkenntnisse liegen nicht vor.
Die Erkenntnisse aus dem Auslesen mobiler Datenträger sind unterstützende Hinweise, welche aber in den Einzelfällen notwendig und daher für die Klärung der Identität und Staatsangehörigkeit für die Durchführung und Entscheidung des Asylverfahrens von besonders erheblicher Bedeutung sind.
Die Frage bezüglich der entstandenen Kosten wird von der Bundesregierung dahingehend verstanden, dass gefragt wird, inwieweit Kosten aufgrund der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Auslesen mobiler Datenträger (BVerwG 1 C 19.21 – Urteil vom 16. Februar 2023) entstanden sind. Diese konnte mit der vorhandenen Technik und den vorhandenen Abläufen umgesetzt werden. Finanzielle Mehraufwände sind daher insoweit nicht entstanden.
Im Rahmen einer Organisationsuntersuchung (Datenbasis Jahr 2022) wurden die Personalbedarfe für das „Auslesen mobiler Datenträger“ ermittelt. Die Bedarfe belaufen sich dabei auf 11,2 Vollzeitäquivalente für das Asylverfahren. Neuere Daten liegen der Bundesregierung nicht vor. Im Übrigen wird auf die o. g. Änderung, dass aktuell nur noch einzelfallbezogene Auslesungen stattfinden, verwiesen.
Wie viele Asylanträge wurden im Jahr 2025 nach § 14a Absatz 2 des Asylgesetzes von Amts wegen für hier geborene (oder eingereiste) Kinder gestellt, wie viele Asylanträge wurden im genannten Zeitraum von Kindern bzw. für Kinder unter 16 Jahren bzw. von Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren bzw. von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gestellt (bitte jeweils in absoluten Zahlen und in Prozentzahlen in Relation zur Gesamtzahl der Asylanträge sowie die Gesamtzahl der Anträge unter 18‑Jähriger und sich überschneidende Teilmengen angeben), und wie hoch waren die jeweiligen (auch bereinigten) Gesamtschutzquoten für die genannten Gruppen?
Die Gesamtschutzquote bei unbegleiteten Minderjährigen unter 16 Jahren lag im Jahr 2025 bei 52,8 Prozent, bei unbegleiteten Minderjährigen im Alter von 16 bis unter 18 Jahren bei 54,1 Prozent und bei allen Personen unter 18 Jahren bei 47,2 Prozent.
Die Gesamtschutzquote unter Außerachtlassung formeller Ablehnungen des BAMF bei unbegleiteten Minderjährigen unter 16 Jahren lag im genannten Zeitraum bei 60 Prozent, bei unbegleiteten Minderjährigen im Alter von 16 bis unter 18 Jahren bei 58,5 Prozent, und bei allen Personen unter 18 Jahren bei 56 Prozent. Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Teilmengen sind eingerückt zur beinhaltenden Menge angegeben.
| Jahr 2025 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| absolut | Verhältnis zu Asylerstanträgen gesamt | ||||
| Asylerstanträge gesamt | 113.236 | ||||
| Asylerstanträge von Minderjährigen unter 18 Jahre insgesamt | 50.866 | 44,9 % | |||
| Asylerstanträge von Minderjährigen unter 16 Jahre | 44.781 | 39,5 % | |||
| unbegleitete Minderjährige unter 16 Jahre | 1.106 | 1,0 % | |||
| Anträge gemäß § 14a Absatz 2 AsylG | 5.739 | 5,1 % | |||
| Asylerstanträge von Minderjährigen von 16 bis unter 18 Jahre | 6.085 | 5,4 % | |||
| unbegleitete Minderjährige (16 bis unter 18 Jahre) | 3.820 | 3,4 % | |||
| Anträge gemäß § 14a Absatz 2 AsylG | 27 | 0,0 % |
Wie viele der Asylantragstellenden im Jahr 2025 waren sogenannte Nachgeborene, d. h. hier geborene Kinder von Asylsuchenden oder Geflüchteten (bitte in absoluten und relativen Zahlen angeben und nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung liegen nur zu Asylerstantragstellenden vor. 17.707 Asylerstantragstellende im Jahr 2025 waren so genannte „Nachgeborene“, d. h. in Deutschland geborene Kinder (und zum Zeitpunkt der Asylantragstellung unter einem Jahr alt), davon 4.383 Kinder von anerkannten Asylberechtigten und 3.945 Kinder von anerkannten Flüchtlingen (Artikel 16a des Grundgesetzes und § 3 Absatz 1 AsylG). Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Jahr 2025 | Absolut | Verhältnis zu Asylerstanträgen gesamt |
|---|---|---|
| Gesamt | 17.707 | 15,6 % |
| darunter: | ||
| Afghanistan | 2.694 | 11,2 % |
| Syrien | 5.179 | 22,3 % |
| Türkei | 1.814 | 15,2 % |
| Somalia | 767 | 17,7 % |
| Irak | 1.439 | 37,3 % |
| Russische Föderation | 414 | 13,4 % |
| Eritrea | 1.005 | 40,4 % |
| Iran | 227 | 10,0 % |
| Guinea | 484 | 24,3 % |
| Vietnam | 51 | 2,6 % |
Welche Asylentscheidungen ergingen bei unbegleiteten Minderjährigen im Jahr 2025 (bitte nach den verschiedenen Schutzstatus, Ablehnung, Ablehnung als offensichtlich unbegründet, Dublin-Entscheidung, sonstiger Verfahrenserledigung und den wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Jahr 2025 | Entscheidungen über Asylerstanträge | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Anerkennung als Asylberechtigt (Artikel 16a GG u. Fam. Asyl) | Anerkennung als Flüchtling gemäß § 3 Absatz 1 AsylG | Subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG | Abschiebungs- verbot gemäß § 60 Absatz 5 und 7Aufent hG | Ablehnungen (unbegr. abgelehnt) | Ablehnungen (offens. unbegr. abgelehnt) | Entschei- dungen im Dublin- Verfahren (z. B. § 29 Absatz 1 Nr. 1 AsylG) | sonstige Verfahrenser- ledigungen (ohne Dublin- Entschei- dungen) | |
| Herkunftsstaaten gesamt | 4.442 | 9 | 345 | 195 | 1.843 | 1.670 | 36 | 4 | 340 |
| Darunter: | |||||||||
| Afghanistan | 1.877 | 4 | 135 | 26 | 1.169 | 498 | 1 | - | 44 |
| Somalia | 676 | 2 | 151 | 70 | 348 | 56 | - | - | 49 |
| Guinea | 422 | 1 | 23 | 22 | 120 | 233 | - | - | 23 |
| Türkei | 369 | - | 4 | 3 | 1 | 316 | 11 | - | 34 |
| Syrien | 207 | - | 1 | 5 | 3 | 111 | 2 | 2 | 83 |
| Benin | 89 | - | 4 | 3 | 34 | 46 | 2 | - | - |
| Gambia | 78 | - | 5 | 5 | 27 | 34 | - | - | 7 |
| Irak | 74 | - | 2 | 2 | 11 | 51 | - | - | 8 |
| Iran | 55 | 2 | 5 | 1 | 2 | 44 | - | - | 1 |
| Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) | 51 | - | - | 5 | 15 | 24 | - | - | 7 |
| Äthiopien | 35 | - | 1 | 2 | 7 | 19 | - | - | 6 |
| Angola | 32 | - | - | 3 | 16 | 13 | - | - | - |
| Kamerun | 31 | - | - | - | 13 | 16 | - | - | 2 |
| Mali | 30 | - | - | 1 | 16 | 13 | - | - | - |
| Eritrea | 29 | - | 1 | 10 | 9 | 7 | - | - | 2 |
Wie viele unbegleitete Minderjährige wurden im Jahr 2025 an welchen Grenzen durch die Bundespolizei aufgegriffen, wie viele von ihnen wurden an die Jugendämter übergeben, und wie viele von ihnen wurden zurückgewiesen oder zurückgeschoben (bitte nach den fünf wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden, die auf den Daten der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei beruhen.
| Anzahl unerlaubt eingereister unbegleiteter Minderjähriger im Jahr 2025 (fünf häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Grenze/ Staatsangehörigkeit | somalisch | afghanisch | algerisch | ukrainisch | syrisch | Gesamt |
| Schweiz | 139 | 133 | 81 | 7 | 34 | 733 |
| Frankreich | 33 | 34 | 79 | 8 | 19 | 518 |
| Polen | 157 | 56 | - | 101 | 6 | 368 |
| Österreich | 57 | 99 | 2 | 24 | 40 | 305 |
| Belgien | 4 | 10 | 30 | - | 8 | 162 |
| Niederlande | 7 | 3 | 10 | 4 | 45 | 135 |
| Tschechien | 1 | 6 | - | 33 | 9 | 63 |
| Keiner Grenze zuzuordnen | 11 | 13 | 2 | 1 | 2 | 62 |
| Luxemburg | 2 | 2 | 1 | 1 | 4 | 39 |
| Dänemark | - | 3 | - | 1 | 3 | 9 |
| Luftgrenze | 4 | 7 | - | 2 | 7 | 56 |
| Seegrenze | - | 3 | - | - | - | 4 |
| Anzahl unerlaubt eingereister unbegleiteter Minderjähriger im Jahr 2025 (fünf häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) mit Verbleib Übergabe Jugendamt | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Grenze/ Staatsangehörigkeiten | somalisch | afghanisch | marokkanisch | algerisch | syrisch | Gesamt |
| Schweiz | 58 | 62 | 31 | 38 | 25 | 366 |
| Polen | 146 | 46 | 1 | - | 1 | 248 |
| Österreich | 48 | 50 | 2 | 2 | 21 | 174 |
| Frankreich | 16 | 11 | 18 | 23 | 7 | 138 |
| Belgien | 2 | 5 | 17 | 23 | 4 | 111 |
| Keiner Grenze zuzuordnen | 11 | 12 | 4 | 2 | 2 | 57 |
| Niederlande | 2 | 1 | 10 | - | 8 | 34 |
| Tschechien | - | 1 | - | - | 4 | 24 |
| Luxemburg | 1 | 1 | 7 | - | 2 | 19 |
| Dänemark | - | 3 | - | - | 1 | 6 |
| Luftgrenze | 4 | 6 | - | - | 5 | 24 |
| Seegrenze | - | 3 | - | - | - | 4 |
| Anzahl unerlaubt eingereister unbegleiteter Minderjähriger im Jahr 2025 (fünf häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) mit Verbleib Zurückweisung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Grenze/ Staatsangehörigkeiten | afghanisch | somalisch | ukrainisch | algerisch | syrisch | Gesamt |
| Schweiz | 62 | 72 | 2 | 37 | 7 | 323 |
| Frankreich | 11 | 6 | 4 | 9 | 10 | 110 |
| Polen | 7 | 7 | 72 | - | 1 | 90 |
| Österreich | 44 | 5 | 11 | - | 8 | 85 |
| Niederlande | 1 | 3 | 1 | 9 | 28 | 66 |
| Belgien | 1 | 1 | - | 2 | - | 23 |
| Luxemburg | 1 | 1 | 1 | 1 | 2 | 16 |
| Tschechien | - | 1 | 5 | - | - | 6 |
| Dänemark | - | - | - | - | 2 | 3 |
| Luftgrenze | - | - | - | - | - | 7 |
| Anzahl unerlaubt eingereister unbegleiteter Minderjähriger im Jahr 2025 (fünf häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) mit Verbleib Zurückschiebung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Grenze/ Staatsangehörigkeiten | guineisch | algerisch | eritreisch | marokkanisch | afghanisch | Gesamt |
| Frankreich | 66 | 40 | 17 | 17 | 11 | 232 |
| Belgien | 2 | 3 | 1 | - | - | 9 |
| Schweiz | - | 1 | - | - | 3 | 8 |
| Luxemburg | - | - | - | - | - | 1 |
Wie viele Asylanträge wurden im Jahr 2025 als „offensichtlich unbegründet“ abgelehnt (bitte Angaben auch differenziert nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern machen und zudem jeweils in Relation zur Gesamtzahl der Ablehnungen setzen)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Jahr 2025 | Ablehnung insgesamt | darunter: als offensichtlich unbegründet abgelehnt | Anteil an Ablehnungen gesamt |
|---|---|---|---|
| insgesamt | 145.561 | 36.685 | 25,2 Prozent |
| darunter: | |||
| Afghanistan | 15.713 | 925 | 5,9 Prozent |
| Türkei | 43.952 | 11.413 | 26,0 Prozent |
| Syrien | 9.571 | 188 | 2,0 Prozent |
| Irak | 7.082 | 1.340 | 18,9 Prozent |
| Iran | 7.253 | 795 | 11,0 Prozent |
| Russische Föderation | 7.117 | 1.489 | 20,9 Prozent |
| Somalia | 1.170 | 103 | 8,8 Prozent |
| Guinea | 3.000 | 636 | 21,2 Prozent |
| Nigeria | 2.422 | 531 | 21,9 Prozent |
| Ungeklärt | 799 | 304 | 38,0 Prozent |
| Eritrea | 616 | 37 | 6,0 Prozent |
| Venezuela | 3.207 | 859 | 26,8 Prozent |
| Kolumbien | 3.212 | 651 | 20,3 Prozent |
| Pakistan | 1.998 | 408 | 20,4 Prozent |
| Georgien | 2.065 | 2.047 | 99,1 Prozent |
Wie viele sogenannte Flughafenverfahren wurden im Jahr 2025 an welchen Flughafenstandorten mit welchem Ergebnis durchgeführt (bitte auch Angaben zum Anteil der Minderjährigen, der unbegleiteten Minderjährigen und zu den zehn wichtigsten Herkunftsländern machen), in wie vielen Fällen wurden Rechtsmittel gegen eine Ablehnung als offensichtlich unbegründet eingelegt, und was waren die Ergebnisse der gerichtlichen Überprüfung (bitte nach den wichtigsten Herkunftsländern aufschlüsseln)?
Im Berichtszeitraum gab es keine Flughafenverfahren nach § 18a AsylG für unbegleitete Minderjährige. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Jahr 2025 | Flughafenverfahren | Entscheidungen innerhalb von zwei Tagen nach Antragstellung | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Flughafen | Aktenanlage | darunter: Personen unter 18 Jahren | Mitteilung § 18a Absatz 6 | offens. unbegründet | eingestellt |
| Insgesamt | 213 | 29 | 101 | 104 | 1 |
| Flughafen Berlin | 34 | 6 | 21 | 12 | 1 |
| Flughafen Frankfurt/ Main | 154 | 18 | 69 | 78 | 0 |
| Flughafen München | 25 | 5 | 11 | 14 | 0 |
| Jahr 2025 | Flughafenverfahren | Entscheidungen innerhalb von zwei Tagen nach Antragstellung | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Herkunftsstaat | Aktenanlage | darunter: Personen unter 18 Jahren | Mitteilung § 18a Absatz 6 | offens. unbegründet | eingestellt |
| Insgesamt | 213 | 29 | 101 | 104 | 1 |
| darunter: | |||||
| Iran | 37 | 4 | 24 | 13 | 0 |
| Afghanistan | 20 | 2 | 17 | 3 | 0 |
| Somalia | 15 | 0 | 7 | 7 | 0 |
| Irak | 14 | 4 | 5 | 9 | 0 |
| Syrien | 14 | 3 | 9 | 1 | 0 |
| Georgien | 11 | 2 | 0 | 10 | 1 |
| Türkei | 10 | 4 | 8 | 2 | 0 |
| China | 9 | 2 | 7 | 1 | 0 |
| Marokko | 7 | 0 | 3 | 4 | 0 |
| Pers. aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) | 5 | 1 | 3 | 2 | 0 |
| Rechtsmittel Verwaltungsgericht | |||
|---|---|---|---|
| Herkunftsstaat | eingelegt | stattgegeben | abgelehnt |
| Insgesamt | 75 | 2 | 69 |
| darunter | |||
| Iran | 9 | 0 | 9 |
| Afghanistan | 3 | 0 | 2 |
| Somalia | 6 | 0 | 6 |
| Irak | 7 | 0 | 7 |
| Syrien | 1 | 0 | 1 |
| Georgien | 5 | 0 | 5 |
| Türkei | 1 | 1 | 0 |
| China | 0 | 0 | 0 |
| Marokko | 4 | 0 | 4 |
| Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) | 2 | 0 | 2 |
Wie lauten nach Kenntnis der Bundesregierung die statistischen Daten zu Rechtsmitteln und Gerichtsentscheidungen im Bereich Asyl für das Jahr 2025 (bitte jeweils in der Differenzierung wie in der Antwort zu Frage 22 auf Bundestagsdrucksache 21/1710 darstellen: Asylverfahren, Widerrufsverfahren, Eilanträge in Dublin-Verfahren, Verfahrensdauern, auch zu Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes bzw. nach § 80 Absatz 5 der Verwaltungsgerichtsordnung; neben der Differenzierung nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern bitte in jedem Fall auch Angaben zu den sicheren Herkunftsstaaten sowie zu Marokko, Tunesien, Algerien, Belarus, Ukraine, Russische Föderation, Pakistan, Indien und die Türkei machen – aus Gründen der Übersichtlichkeit und wegen geringer Fallzahlen in den weiteren Instanzen sind Angaben zur ersten Instanz ausreichend)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden, wobei Daten bisher nur bis zum 30. November 2025 vorliegen.
| Erst- und Folgeanträge | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01– 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) | Eingelegte Klagen | Gerichtsentscheidungen | anhängige Rechtsmittel | ||||||||
| Gesamt | Asyl Art. 16a GG u. Fam.Asyl | (GFK) Flüchtling- sschutz | subsidiärer Schutz | Abschieb- ungsverbot | Ablehnungen | sonst. Verfahrenserledigungen (z. B. Rücknahmen) | |||||
| absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | ||||||||
| Staatsangehörigkeiten gesamt | 156.610 | 99.182 | 161 | 2.930 | 805 | 2.414 | 36.361 | 36,7 | 56.511 | 57,0 | 190.887 |
| darunter: | |||||||||||
| Türkei | 42.796 | 24.041 | 64 | 729 | 71 | 138 | 12.457 | 51,8 | 10.582 | 44,0 | 54.643 |
| Afghanistan | 22.154 | 7.244 | 4 | 229 | 20 | 308 | 1.370 | 18,9 | 5.313 | 73,3 | 21.437 |
| Syrien | 12.398 | 12.699 | - | 19 | 1 | 58 | 2.045 | 16,1 | 10.576 | 83,3 | 13.275 |
| Irak | 9.081 | 8.891 | 2 | 249 | 83 | 600 | 4.047 | 45,5 | 3.910 | 44,0 | 16.582 |
| Iran | 7.763 | 3.855 | 30 | 723 | 23 | 39 | 1.206 | 31,3 | 1.834 | 47,6 | 11.198 |
| Russische Föderation | 7.234 | 3.555 | 5 | 43 | 103 | 34 | 1.176 | 33,1 | 2.194 | 61,7 | 9.555 |
| Kolumbien | 3.266 | 2.706 | - | 7 | 7 | 10 | 1.584 | 58,5 | 1.098 | 40,6 | 4.911 |
| Venezuela | 3.058 | 1.585 | 4 | 16 | 11 | 255 | 578 | 36,5 | 721 | 45,5 | 4.969 |
| Guinea | 3.020 | 1.455 | - | 23 | 4 | 23 | 558 | 38,4 | 847 | 58,2 | 3.269 |
| Somalia | 2.893 | 1.764 | - | 31 | 9 | 75 | 261 | 14,8 | 1.388 | 78,7 | 2.742 |
| Nigeria | 2.810 | 2.089 | 3 | 19 | 5 | 133 | 714 | 34,2 | 1.215 | 58,2 | 3.392 |
| Ungeklärt | 2.181 | 1.353 | - | 121 | 26 | 35 | 139 | 10,3 | 1.032 | 76,3 | 2.625 |
| Pakistan | 2.179 | 1.516 | 1 | 179 | - | 39 | 530 | 35,0 | 767 | 50,6 | 2.771 |
| Armenien | 1.851 | 1.488 | - | 2 | 2 | 55 | 573 | 38,5 | 856 | 57,5 | 2.057 |
| Georgien | 1.833 | 2.699 | 8 | 15 | 9 | 13 | 967 | 35,8 | 1.687 | 62,5 | 2.541 |
| Albanien | 281 | 467 | 0 | 1 | 1 | 25 | 131 | 28,1 | 309 | 66,2 | 312 |
| Bosnien und Herzegowina | 186 | 277 | 0 | 0 | 0 | 8 | 78 | 28,2 | 191 | 69,0 | 215 |
| Ghana | 232 | 171 | 0 | 1 | 0 | 1 | 41 | 24,0 | 128 | 74,9 | 330 |
| Kosovo | 437 | 541 | 0 | 1 | 0 | 11 | 196 | 36,2 | 333 | 61,6 | 425 |
| Moldau, Republik | 395 | 450 | 0 | 0 | 0 | 2 | 120 | 26,7 | 328 | 72,9 | 379 |
| Montenegro | 67 | 122 | 0 | 0 | 0 | 0 | 17 | 13,9 | 105 | 86,1 | 57 |
| Nordmazedonien | 613 | 1.117 | 0 | 0 | 0 | 20 | 266 | 23,8 | 831 | 74,4 | 581 |
| Senegal | 127 | 76 | 1 | 3 | 0 | 0 | 21 | 27,6 | 51 | 67,1 | 157 |
| Serbien | 428 | 740 | 0 | 0 | 0 | 8 | 215 | 29,1 | 517 | 69,9 | 387 |
| Marokko | 464 | 689 | 1 | 8 | 1 | 8 | 289 | 41,9 | 382 | 55,4 | 438 |
| Tunesien | 740 | 1.019 | 1 | 6 | 4 | 7 | 442 | 43,4 | 559 | 54,9 | 878 |
| Algerien | 752 | 823 | 0 | 5 | 5 | 15 | 310 | 37,7 | 488 | 59,3 | 539 |
| Belarus | 216 | 190 | 1 | 5 | 1 | 0 | 80 | 42,1 | 103 | 54,2 | 221 |
| Ukraine | 774 | 315 | 0 | 0 | 2 | 7 | 64 | 20,3 | 242 | 76,8 | 1.156 |
| Indien | 753 | 818 | 0 | 0 | 0 | 4 | 470 | 57,5 | 344 | 42,1 | 556 |
| 01.01.– 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) | Eingelegte Klagen | Gerichtsentscheidungen | anhängige Rechtsmittel | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Widerruf Artikel 16a GG/Flüchtlingseigenschaft/subs. Schutz | kein Widerruf | sonst. Verfahrenserledigungen (z. B. Rücknahmen) | ||||||
| absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | absolut | Anteil in % | ||||
| Staatsangehörigkeiten gesamt | 1.331 | 1.051 | 538 | 51,2 | 71 | 6,8 | 442 | 42,1 | 2.270 |
| darunter: | |||||||||
| Irak | 446 | 334 | 206 | 61,7 | 10 | 3,0 | 118 | 35,3 | 646 |
| Syrien | 226 | 160 | 80 | 50,0 | 10 | 6,3 | 70 | 43,8 | 444 |
| Afghanistan | 162 | 95 | 29 | 30,5 | 13 | 13,7 | 53 | 55,8 | 220 |
| Russische Föderation | 59 | 45 | 29 | 64,4 | 4 | 8,9 | 12 | 26,7 | 120 |
| Iran | 56 | 34 | 13 | 38,2 | 4 | 11,8 | 17 | 50,0 | 94 |
| Türkei | 51 | 45 | 25 | 55,6 | 3 | 6,7 | 17 | 37,8 | 105 |
| Armenien | 47 | 32 | 16 | 50,0 | 2 | 6,3 | 14 | 43,8 | 56 |
| Ungeklärt | 26 | 36 | 14 | 38,9 | 2 | 5,6 | 20 | 55,6 | 103 |
| Eritrea | 25 | 25 | 12 | 48,0 | 3 | 12,0 | 10 | 40,0 | 43 |
| Nigeria | 25 | 21 | 13 | 61,9 | 1 | 4,8 | 7 | 33,3 | 43 |
| Äthiopien | 22 | 23 | 13 | 56,5 | 3 | 13,0 | 7 | 30,4 | 36 |
| Aserbaidschan | 18 | 11 | 9 | 81,8 | 1 | 9,1 | 1 | 9,1 | 24 |
| Pakistan | 17 | 15 | 9 | 60,0 | - | 0,0 | 6 | 40,0 | 19 |
| Somalia | 14 | 24 | 7 | 29,2 | 3 | 12,5 | 14 | 58,3 | 29 |
| Libanon | 11 | 12 | 4 | 33,3 | 1 | 8,3 | 7 | 58,3 | 46 |
| Albanien | 5 | 2 | 1 | 50,0 | 0 | 0,0 | 1 | 50,0 | 6 |
| Bosnien und Herzegowina | 0 | 1 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 1 | 100,0 | 3 |
| Ghana | 3 | 3 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 3 | 100,0 | 9 |
| Kosovo | 9 | 8 | 4 | 50,0 | 1 | 12,5 | 3 | 37,5 | 23 |
| Nordmazedonien | 3 | 0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 3 |
| Montenegro | 0 | 1 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 1 | 100,0 | 1 |
| Senegal | 1 | 0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 2 |
| Serbien | 4 | 4 | 1 | 25,0 | 0 | 0,0 | 3 | 75,0 | 7 |
| Georgien | 6 | 6 | 2 | 33,3 | 0 | 0,0 | 4 | 66,7 | 3 |
| Moldau, Republik | 1 | 0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 2 |
| Marokko | 1 | 4 | 3 | 75,0 | 1 | 25,0 | 0 | 0,0 | 2 |
| Tunesien | 2 | 2 | 1 | 50,0 | 0 | 0,0 | 1 | 50,0 | 5 |
| Algerien | 4 | 1 | 1 | 100,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 6 |
| Belarus | 2 | 0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | 3 |
| Ukraine | 5 | 4 | 1 | 25,0 | 2 | 50,0 | 1 | 25,0 | 11 |
| Indien | 3 | 17 | 12 | 70,6 | 0 | 0,0 | 5 | 29,4 | 4 |
| Durchschnittliche Dauer gerichtlicher Verfahren in Monaten | ||
|---|---|---|
| Verfahrensdauer Erst- und Folgeanträge: | Verfahrensdauer Widerrufe: | |
| 01.01– 30.11.2025 | 14,3 | 28,3 |
Tabelle: Gerichtsentscheidungen zu Eilanträgen im Dublin-Verfahren
| Zeitraum: 01.01. – 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) | abgelehnt | stattgegeben | Gesamtentscheidungen |
|---|---|---|---|
| Staatsangehörigkeiten gesamt | 3.443 | 1.133 | 4.576 |
| Türkei | 651 | 135 | 786 |
| Syrien | 342 | 288 | 630 |
| Afghanistan | 323 | 147 | 470 |
| Russische Föderation | 215 | 33 | 248 |
| Irak | 136 | 86 | 222 |
| Nigeria | 145 | 57 | 202 |
| Guinea | 137 | 32 | 169 |
| Iran | 93 | 61 | 154 |
| China | 139 | 11 | 150 |
| Somalia | 108 | 14 | 122 |
| Tadschikistan | 102 | 15 | 117 |
| Armenien | 89 | 15 | 104 |
| Aserbaidschan | 95 | 5 | 100 |
| Algerien | 80 | 9 | 89 |
| Pakistan | 54 | 15 | 69 |
| Albanien | - | - | - |
| Bosnien und Herzegowina | - | - | - |
| Georgien | 4 | 0 | 4 |
| Ghana | 5 | 3 | 8 |
| Kosovo | - | - | - |
| Moldau, Republik | - | - | - |
| Montenegro | - | - | - |
| Nordmazedonien | - | - | - |
| Senegal | 9 | 5 | 14 |
| Serbien | - | - | - |
| Marokko | 39 | 8 | 47 |
| Tunesien | 26 | 11 | 37 |
| Belarus | 14 | 6 | 20 |
| Ukraine | 9 | 0 | 9 |
| Indien | 49 | 5 | 54 |
Tabelle: Verfahrensdauer Eilanträge im Dublin-Verfahren (in Tagen)
| Zeitraum: 01.01. – 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) | Antrag nach § 80 Absatz 5 VwGO | Antrag nach § 80 Absatz 7 VwGO | Antrag nach § 123 VwGO |
|---|---|---|---|
| Staatsangehörigkeiten gesamt | 46,3 | 21,0 | 23,4 |
| Türkei | 53,2 | 26,8 | 24,0 |
| Syrien | 46,4 | 22,4 | 19,7 |
| Afghanistan | 58,7 | 12,2 | 31,4 |
| Russische Föderation | 47,8 | 15,3 | 16,6 |
| Irak | 65,8 | 18,1 | 27,5 |
| Nigeria | 35,7 | 15,5 | 23,3 |
| Guinea | 38,5 | 18,7 | 32,5 |
| Iran | 50,0 | 18,3 | 41,9 |
| China | 25,4 | 33,8 | 39,8 |
| Somalia | 38,3 | 15,6 | 54,8 |
| Tadschikistan | 45,5 | 12,4 | 0,0 |
| Armenien | 30,1 | 12,2 | 7,4 |
| Aserbaidschan | 21,3 | 13,3 | 2,0 |
| Algerien | 24,6 | 0,0 | 3,5 |
| Pakistan | 31,6 | 1,0 | 1,0 |
| Albanien | - | - | - |
| Bosnien und Herzegowina | - | - | - |
| Georgien | 23,3 | 0,0 | 0,0 |
| Ghana | 56,9 | 0,0 | 57,0 |
| Kosovo | - | - | - |
| Moldau, Republik | - | - | - |
| Montenegro | - | - | - |
| Nordmazedonien | - | - | - |
| Senegal | 55,0 | 2,0 | 4,0 |
| Serbien | - | - | - |
| Marokko | 28,5 | 0,0 | 15,0 |
| Tunesien | 29,4 | 23,0 | 12,0 |
| Belarus | 248,7 | 10,0 | 0,0 |
| Ukraine | 26,7 | 0,0 | 14,5 |
| Indien | 32,2 | 2,0 | 15,6 |
Tabelle: Gerichtsentscheidungen zu Eilanträgen (einstweiliger Rechtsschutz) Gesamt
| Zeitraum: 01.01. bis 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) | abgelehnt | stattgegeben | Gesamtentscheidungen |
|---|---|---|---|
| Staatsangehörigkeiten gesamt | 41.595 | 16.205 | 57.800 |
| Türkei | 9.798 | 2.899 | 12.697 |
| Syrien | 4.731 | 3.344 | 8.075 |
| Afghanistan | 4.480 | 2.243 | 6.723 |
| Irak | 2.289 | 1.392 | 3.681 |
| Russische Föderation | 1.475 | 670 | 2.145 |
| Georgien | 1.545 | 314 | 1.859 |
| Ungeklärt | 1.124 | 471 | 1.595 |
| Iran | 821 | 625 | 1.446 |
| Somalia | 966 | 478 | 1.444 |
| Armenien | 1.093 | 298 | 1.391 |
| Nigeria | 717 | 270 | 987 |
| Venezuela | 652 | 329 | 981 |
| Guinea | 668 | 154 | 822 |
| Aserbaidschan | 689 | 127 | 816 |
| Kolumbien | 661 | 135 | 796 |
| Albanien | 236 | 25 | 261 |
| Bosnien und Herzegowina | 148 | 7 | 155 |
| Ghana | 143 | 54 | 197 |
| Kosovo | 421 | 49 | 470 |
| Moldau, Republik | 373 | 19 | 392 |
| Montenegro | 81 | 0 | 81 |
| Nordmazedonien | 516 | 46 | 562 |
| Senegal | 68 | 50 | 118 |
| Serbien | 391 | 37 | 428 |
| Marokko | 264 | 47 | 311 |
| Tunesien | 391 | 82 | 473 |
| Algerien | 419 | 53 | 472 |
| Belarus | 86 | 14 | 100 |
| Ukraine | 201 | 52 | 253 |
| Pakistan | 480 | 153 | 633 |
| Indien | 248 | 66 | 314 |
Tabelle: Verfahrensdauer Eilanträge (einstweiliger Rechtsschutz) Gesamt (in Tagen)
| Zeitraum: 01.01. – 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) | Antrag nach § 80 Absatz 5 VwGO | Antrag nach § 80 Absatz 7 VwGO | Antrag nach § 123 VwGO |
|---|---|---|---|
| Staatsangehörigkeiten gesamt | 37,1 | 25,9 | 34,6 |
| Türkei | 37,8 | 24,0 | 38,1 |
| Syrien | 30,0 | 25,8 | 30,9 |
| Afghanistan | 40,8 | 26,9 | 33,1 |
| Irak | 36,4 | 24,1 | 36,3 |
| Russische Föderation | 43,3 | 24,0 | 32,9 |
| Georgien | 51,2 | 28,0 | 35,8 |
| Ungeklärt | 46,5 | 33,4 | 36,1 |
| Iran | 37,1 | 32,6 | 26,1 |
| Somalia | 27,7 | 17,5 | 39,4 |
| Armenien | 27,9 | 15,5 | 27,3 |
| Nigeria | 39,4 | 26,6 | 35,5 |
| Venezuela | 59,6 | 74,8 | 86,0 |
| Guinea | 32,1 | 26,2 | 29,3 |
| Aserbaidschan | 21,1 | 14,6 | 14,0 |
| Kolumbien | 40,2 | 18,5 | 18,7 |
| Albanien | 28,8 | 34,7 | 38,0 |
| Bosnien und Herzegowina | 31,9 | 16,5 | 47,1 |
| Ghana | 47,2 | 71,8 | 17,5 |
| Kosovo | 33,7 | 11,6 | 15,5 |
| Moldau, Republik | 30,4 | 22,6 | 71,2 |
| Montenegro | 39,8 | 30,0 | 30,9 |
| Nordmazedonien | 31,2 | 39,1 | 30,0 |
| Senegal | 35,4 | 43,6 | 9,0 |
| Serbien | 31,7 | 12,3 | 24,4 |
| Marokko | 27,0 | 20,5 | 14,3 |
| Tunesien | 34,6 | 73,1 | 19,4 |
| Algerien | 24,5 | 54,3 | 14,1 |
| Belarus | 78,5 | 10,3 | 11,9 |
| Ukraine | 139,0 | 12,9 | 221,6 |
| Pakistan | 36,3 | 22,9 | 50,3 |
| Indien | 31,5 | 21,3 | 14,6 |
Wie viele Rechtsmittel sind nach Kenntnis der Bundesregierung derzeit anhängig in Verfahren, in denen subsidiär Schutzberechtigte oder Personen mit nationalem Abschiebungsschutz (bitte differenzieren) auf einen Flüchtlingsstatus klagen (bitte auch nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele dieser Verfahren wurden im Jahr 2025 mit welchem Ergebnis entschieden (bitte nach Bundesländern und den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren; Angaben zur ersten Instanz sind ausreichend)?
Die folgenden Klagen auf Verpflichtung zur Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bzw. auf Anerkennung der Asylberechtigung durch Antragstellende, denen durch das BAMF bereits subsidiärer Schutz zuerkannt wurde bzw. bzgl. derer das Bestehen von Abschiebungsverboten durch das BAMF festgestellt wurde (sog. Aufstocker), waren zum Stichtag 30. November 2025 anhängig (Daten zum 31. Dezember 2025 liegen noch nicht vor).
| anhängige Rechtsmittel gegen subsidiären Schutz zum 30. November 2025 | |
|---|---|
| nach Staatsangehörigkeit | Klagen |
| Gesamt | 3.160 |
| darunter: | |
| Syrien | 2.589 |
| Ungeklärt | 103 |
| Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) | 75 |
| Eritrea | 55 |
| Irak | 53 |
| Afghanistan | 48 |
| Somalia | 36 |
| Myanmar | 36 |
| Sudan | 29 |
| Iran | 27 |
| anhängige Rechtsmittel gegen subsidiären Schutz zum 30. November 2025 | |
|---|---|
| nach Ländern | Klagen |
| Gesamt | 3.160 |
| Baden-Württemberg | 764 |
| Bayern | 246 |
| Berlin | 127 |
| Brandenburg | 76 |
| Bremen | 21 |
| Hamburg | 33 |
| Hessen | 147 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 69 |
| Niedersachsen | 320 |
| Nordrhein-Westfalen | 843 |
| Rheinland-Pfalz | 22 |
| Saarland | 49 |
| Sachsen | 160 |
| Sachsen-Anhalt | 100 |
| Schleswig-Holstein | 136 |
| Thüringen | 47 |
Die folgenden Klagen gegen die Feststellung eines Abschiebungsverbots nach § 60 Absatz 5 oder 7 AufenthG durch das BAMF waren zum Stichtag 30. November 2025 anhängig.
| anhängige Rechtsmittel gegen Feststellung eines Abschiebungsverbotes zum 30. November 2025 | |
|---|---|
| nach Staatsangehörigkeit | Klagen |
| Gesamt | 1.242 |
| darunter: | |
| Afghanistan | 572 |
| Somalia | 164 |
| Syrien | 137 |
| Irak | 100 |
| Eritrea | 35 |
| Türkei | 26 |
| Ungeklärt | 19 |
| Nigeria | 18 |
| Iran | 15 |
| Äthiopien | 13 |
| anhängige Rechtsmittel gegen Feststellung eines Abschiebungsverbotes zum 30. November 2025 | |
|---|---|
| nach Ländern | Klagen |
| Gesamt | 1.242 |
| Baden-Württemberg | 186 |
| Bayern | 151 |
| Berlin | 89 |
| Brandenburg | 56 |
| Bremen | 15 |
| Hamburg | 33 |
| Hessen | 110 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 37 |
| Niedersachsen | 124 |
| Nordrhein-Westfalen | 243 |
| Rheinland-Pfalz | 33 |
| Saarland | 6 |
| Sachsen | 47 |
| Sachsen-Anhalt | 38 |
| Schleswig-Holstein | 63 |
| Thüringen | 11 |
Die folgenden Klagen gegen den vom BAMF gewährten subsidiären Schutz wurden wie folgt gerichtlich entschieden.
| nach Staatsangehörigkeit | Summe Entscheidungen | Anerkennungen gemäßArtikel 16a GG | Flüchtlingsschutz gemäß § 3 Absatz 1 AsylG | Keine Verbesserung |
|---|---|---|---|---|
| 01.01. – 30.11.2025 | 4.737 | 1 | 108 | 4.628 |
| darunter | ||||
| Syrien | 4.381 | 0 | 17 | 4.364 |
| Ungeklärt | 77 | 0 | 27 | 50 |
| Eritrea | 52 | 0 | 1 | 51 |
| Pers. aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) | 50 | 0 | 37 | 13 |
| Jemen | 38 | 0 | 2 | 36 |
| Afghanistan | 25 | 1 | 4 | 20 |
| Irak | 22 | 0 | 4 | 18 |
| Sudan | 17 | 0 | 1 | 16 |
| Iran | 14 | 0 | 0 | 14 |
| Somalia | 10 | 0 | 1 | 9 |
| nach Ländern | Summe Entscheidungen | Anerkennungen gemäßArtikel 16a GG | Flüchtlingsschutz gemäß § 3 Absatz 1 AsylG | Keine Verbesserung |
|---|---|---|---|---|
| 01.01. – 30.11.2025 | 4.737 | 1 | 108 | 4.628 |
| Baden-Württemberg | 764 | 0 | 44 | 720 |
| Bayern | 265 | 0 | 6 | 259 |
| Berlin | 580 | 0 | 2 | 578 |
| Brandenburg | 305 | 0 | 1 | 304 |
| Bremen | 91 | 0 | 5 | 86 |
| Hamburg | 171 | 0 | 2 | 169 |
| Hessen | 370 | 0 | 8 | 362 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 181 | 0 | 0 | 181 |
| Niedersachsen | 464 | 0 | 8 | 456 |
| Nordrhein-Westfalen | 803 | 0 | 10 | 793 |
| Rheinland-Pfalz | 53 | 0 | 2 | 51 |
| Saarland | 41 | 0 | 0 | 41 |
| Sachsen | 244 | 0 | 12 | 232 |
| Sachsen-Anhalt | 144 | 1 | 1 | 142 |
| Schleswig-Holstein | 46 | 0 | 1 | 45 |
| Thüringen | 215 | 0 | 6 | 209 |
Die folgenden Klagen gegen die durch das BAMF vorgenommene Feststellung eines Abschiebungsverbotes wurden wie folgt gerichtlich entschieden.
| nach Staatsangehörigkeit | Summe Entscheidungen | Anerkennungen gemäßArtikel 16a GG | Flüchtlings- schutz gemäß § 3 Absatz 1 AsylG | subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG | Keine Verbesserung |
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01– 30.11.2025 | 1.168 | 3 | 131 | 19 | 1.015 |
| Afghanistan | 605 | 3 | 92 | 6 | 504 |
| Somalia | 139 | 0 | 15 | 0 | 124 |
| Syrien | 107 | 0 | 1 | 0 | 106 |
| Irak | 82 | 0 | 3 | 0 | 79 |
| Eritrea | 38 | 0 | 1 | 10 | 27 |
| Nigeria | 20 | 0 | 0 | 0 | 20 |
| Ungeklärt | 15 | 0 | 8 | 0 | 7 |
| Jemen | 15 | 0 | 1 | 1 | 13 |
| Guinea | 13 | 0 | 0 | 0 | 13 |
| Äthiopien | 12 | 0 | 1 | 1 | 10 |
| nach Ländern | Summe Entschei- dungen | Anerkennungen gemäßArtikel 16a GG | Flüchtlings- schutz gemäß § 3 Absatz 1 AsylG | subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG | Keine Verbesserung |
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01– 30.11.2025 | 1.168 | 3 | 131 | 19 | 1.015 |
| Baden-Württemberg | 133 | 0 | 14 | 4 | 115 |
| Bayern | 109 | 0 | 13 | 0 | 96 |
| Berlin | 80 | 0 | 9 | 1 | 70 |
| Brandenburg | 40 | 1 | 6 | 0 | 33 |
| Bremen | 19 | 0 | 2 | 0 | 17 |
| Hamburg | 56 | 2 | 15 | 1 | 38 |
| Hessen | 149 | 0 | 19 | 6 | 124 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 37 | 0 | 2 | 0 | 35 |
| Niedersachsen | 97 | 0 | 6 | 3 | 88 |
| Nordrhein-Westfalen | 281 | 0 | 25 | 3 | 253 |
| Rheinland-Pfalz | 42 | 0 | 2 | 0 | 40 |
| Saarland | 5 | 0 | 2 | 0 | 3 |
| Sachsen | 33 | 0 | 3 | 0 | 30 |
| Sachsen-Anhalt | 29 | 0 | 9 | 0 | 20 |
| Schleswig-Holstein | 39 | 0 | 1 | 1 | 37 |
| Thüringen | 19 | 0 | 3 | 0 | 16 |
Gegen wie viele der Asylbescheide des BAMF wurden im Jahr 2025 Rechtsmittel eingelegt (bitte in absoluten und relativen Zahlen angeben und Klagequoten in Bezug auf die Gesamtzahl der Bescheide und in Bezug auf ablehnende Bescheide gesondert ausweisen; bitte jeweils nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und zusätzlich nach den zu sicher erklärten Herkunftsländern differenzieren, zusätzlich nach der Art der Ablehnung: unbegründet, offensichtlich unbegründet, unzulässig differenzieren), und wie lautete die Klagequote in Bezug auf alle ablehnenden Bescheide des BAMF für das Jahr 2025?
Die Angaben können – soweit vorliegend – den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Staatsangehörigkeit | Entscheidungen insgesamt | Davon Entscheidung „abgelehnt“ | Davon Entscheidung „o.u. abgelehnt“ | davon Entscheidung „Unzulässig“ | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.-30.11.2025 Stand 15.01.2026 | davon beklagt | Anteil in % | davon beklagt | Anteil in % | davon beklagt | Anteil in % | davon beklagt | Anteil in % | ||||
| Gesamt | 288.320 | 149.995 | 52,0 | 100.642 | 90.522 | 89,9 | 34.706 | 23.769 | 68,5 | 55.909 | 32.274 | 57,7 |
| darunter: | ||||||||||||
| Afghanistan | 78.988 | 21.418 | 27,1 | 14.042 | 13.202 | 94,0 | 870 | 721 | 82,9 | 11.081 | 6.935 | 62,6 |
| Türkei | 55.726 | 41.173 | 73,9 | 31.518 | 28.967 | 91,9 | 10.951 | 8.835 | 80,7 | 3.763 | 2.500 | 66,4 |
| Syrien | 20.658 | 12.347 | 59,8 | 5.540 | 4.946 | 89,3 | 104 | 68 | 65,4 | 11.557 | 7.083 | 61,3 |
| Irak | 13.253 | 8.555 | 64,6 | 5.386 | 4.666 | 86,6 | 1.267 | 948 | 74,8 | 3.707 | 2.773 | 74,8 |
| Iran | 11.216 | 7.384 | 65,8 | 6.248 | 5.873 | 94,0 | 759 | 671 | 88,4 | 1.189 | 733 | 61,6 |
| Russische Föd. | 10.657 | 6.852 | 64,3 | 5.423 | 4.667 | 86,1 | 1.428 | 1.076 | 75,4 | 2.522 | 1.008 | 40,0 |
| Somalia | 9.606 | 2.754 | 28,7 | 1.012 | 902 | 89,1 | 97 | 70 | 72,2 | 2.430 | 1.558 | 64,1 |
| Guinea | 5.139 | 2.846 | 55,4 | 2.241 | 1.893 | 84,5 | 594 | 433 | 72,9 | 854 | 457 | 53,5 |
| Nigeria | 4.241 | 2.634 | 62,1 | 1.784 | 1.500 | 84,1 | 507 | 356 | 70,2 | 1.152 | 715 | 62,1 |
| Ungeklärt | 3.976 | 2.075 | 52,2 | 436 | 354 | 81,2 | 283 | 174 | 61,5 | 2.378 | 1.461 | 61,4 |
| Eritrea | 3.843 | 745 | 19,4 | 558 | 455 | 81,5 | 37 | 23 | 62,2 | 387 | 182 | 47,0 |
| Venezuela | 3.561 | 2.988 | 83,9 | 2.204 | 2.135 | 96,9 | 827 | 785 | 94,9 | 65 | 50 | 76,9 |
| Kolumbien | 3.326 | 2.880 | 86,6 | 2.493 | 2.278 | 91,4 | 612 | 522 | 85,3 | 102 | 64 | 62,7 |
| Pakistan | 2.959 | 2.030 | 68,6 | 1.485 | 1.335 | 89,9 | 384 | 277 | 72,1 | 705 | 397 | 56,3 |
| Georgien | 2.776 | 1.727 | 62,2 | 18 | 14 | 77,8 | 1.951 | 1.270 | 65,1 | 698 | 437 | 62,6 |
| Albanien | 693 | 271 | 39,1 | 1 | 1 | 100,0 | 430 | 172 | 40,0 | 229 | 95 | 41,5 |
| Bosnien und Herzegowina | 502 | 188 | 37,5 | 1 | 0 | 0,0 | 278 | 115 | 41,4 | 204 | 72 | 35,3 |
| Ghana | 539 | 222 | 41,2 | 2 | 1 | 50,0 | 375 | 185 | 49,3 | 80 | 30 | 37,5 |
| Kosovo | 947 | 415 | 43,8 | 0 | 0 | 0,0 | 647 | 292 | 45,1 | 242 | 121 | 50,0 |
| Moldau, Republik | 1.505 | 388 | 25,8 | 0 | 0 | 0,0 | 475 | 122 | 25,7 | 990 | 260 | 26,3 |
| Montenegro | 174 | 65 | 37,4 | 0 | 0 | 0,0 | 73 | 27 | 37,0 | 101 | 38 | 37,6 |
| Nordmazedonien | 1.472 | 593 | 40,3 | 4 | 2 | 50,0 | 739 | 298 | 40,3 | 612 | 285 | 46,6 |
| Senegal | 253 | 122 | 48,2 | 3 | 0 | 0,0 | 151 | 96 | 63,6 | 79 | 25 | 31,6 |
| Serbien | 1.167 | 408 | 35,0 | 1 | 0 | 0,0 | 652 | 233 | 35,7 | 471 | 175 | 37,2 |
| Staatsangehörigkeit | ablehnende Entscheidungen | ||
|---|---|---|---|
| 01.01.-30.11.2025 Stand 15.01.2026 | davon beklagt | Anteil | |
| Gesamt | 209.824 | 148.780 | 70,9 % |
| darunter: | |||
| Afghanistan | 27.311 | 21.035 | 77,0 % |
| Türkei | 51.243 | 41.143 | 80,3 % |
| Syrien | 20.336 | 12.336 | 60,7 % |
| Irak | 11.016 | 8.487 | 77,0 % |
| Iran | 8.643 | 7.339 | 84,9 % |
| Russische Föd. | 10.157 | 6.841 | 67,4 % |
| Somalia | 3.923 | 2.562 | 65,3 % |
| Guinea | 3.915 | 2.815 | 71,9 % |
| Nigeria | 3.827 | 2.612 | 68,3 % |
| Ungeklärt | 3.484 | 2.019 | 58,0 % |
| Eritrea | 1.113 | 678 | 60,9 % |
| Venezuela | 3.165 | 2.984 | 94,3 % |
| Kolumbien | 3.311 | 2.880 | 87,0 % |
| Pakistan | 2.694 | 2.024 | 75,1 % |
| Georgien | 2.762 | 1.725 | 62,5 % |
| Albanien | 689 | 271 | 39,3 % |
| Bosnien und Herzegowina | 500 | 188 | 37,6 % |
| Ghana | 515 | 222 | 43,1 % |
| Kosovo | 936 | 415 | 44,3 % |
| Moldau, Republik | 1.504 | 387 | 25,7 % |
| Montenegro | 174 | 65 | 37,4 % |
| Nordmazedonien | 1.471 | 593 | 40,3 % |
| Senegal | 242 | 122 | 50,4 % |
| Serbien | 1.164 | 408 | 35,1 % |
Wie ist die aktuelle Zahl der anhängigen Gerichtsverfahren im Bereich Asyl, differenziert nach (Bundes-, Ober-)Verwaltungsgerichten?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Gericht Stand: 15.01.2026 | Anzahl anhängiger Gerichtsverfahren |
|---|---|
| Bei Gericht anhängige Verfahren | 191.566 |
| Bundesverwaltungsgericht | 24 |
| VGH Baden-Württemberg | 40 |
| VG Freiburg | 5.426 |
| VG Karlsruhe | 5.521 |
| VG Sigmaringen | 3.737 |
| VG Stuttgart | 10.937 |
| Bayerischer Verwaltungsgerichtshof | 16 |
| VG Ansbach | 2.853 |
| VG Augsburg | 5.430 |
| VG Bayreuth | 2.586 |
| VG München | 6.959 |
| VG Regensburg | 4.034 |
| VG Würzburg | 3.422 |
| Bayerischer VGH – Außenstelle Ansbach | 12 |
| OVG Berlin-Brandenburg | 56 |
| VG Berlin | 12.492 |
| VG Cottbus | 1.263 |
| VG Frankfurt / Oder | 2.203 |
| VG Potsdam | 3.089 |
| OVG der Freien Hansestadt Bremen | 1 |
| VG Bremen | 1.408 |
| Hamburgisches Oberverwaltungsgericht | 10 |
| VG Hamburg | 4.209 |
| Hessischer Verwaltungsgerichtshof | 36 |
| VG Darmstadt | 3.678 |
| VG Frankfurt/Main | 2.458 |
| VG Kassel | 1.532 |
| VG Wiesbaden | 2.450 |
| VG Gießen | 4.718 |
| Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht | 57 |
| VG Braunschweig | 4.462 |
| VG Hannover | 7.398 |
| VG Oldenburg | 7.272 |
| VG Osnabrück | 1.896 |
| VG Stade | 2.237 |
| VG Lüneburg | 2.593 |
| VG Göttingen | 2.190 |
| OVG für das Land Nordrhein-Westfalen | 306 |
| VG Aachen | 2.923 |
| VG Arnsberg | 5.694 |
| VG Düsseldorf | 6.722 |
| VG Gelsenkirchen | 3.674 |
| VG Köln | 5.446 |
| VG Minden | 5.125 |
| VG Münster | 3.892 |
| OVG Rheinland-Pfalz | 37 |
| VG Trier | 5.333 |
| VG des Saarlandes | 1.011 |
| Schleswig-Holsteinisches OVG | 15 |
| VG Schleswig-Holstein | 5.570 |
| OVG Sachsen-Anhalt | 5 |
| VG Magdeburg | 2.599 |
| VG Halle | 2.480 |
| Thüringer Oberverwaltungsgericht | 19 |
| VG Gera | 347 |
| VG Meiningen | 1.402 |
| VG Weimar | 2.796 |
| Sächsisches Oberverwaltungsgericht | 19 |
| VG Chemnitz | 4.275 |
| VG Dresden | 4.851 |
| VG Leipzig | 3.961 |
| OVG Mecklenburg-Vorpommern | 23 |
| VG Greifswald | 1.570 |
| VG Schwerin | 2.766 |
In wie vielen Fällen erhielten zunächst abgelehnte Asylsuchende im Jahr 2025 doch noch einen Schutzstatus, und in wie vielen Fällen basierte dies auf einer Gerichtsentscheidung, auf einer Abhilfeentscheidung bzw. geschah dies infolge eines Folgeantrags bzw. Wiederaufgreifensantrags oder aus sonstigem Grunde (bitte differenzieren und zudem nach den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten auflisten)?
Die Angaben können – soweit vorliegend – den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Tabelle: Positive Entscheidungen aufgrund einer Gerichts- und Abhilfeentscheidung
| Zeitraum: 01.01. bis 30.11.2025 | |||
|---|---|---|---|
| Staatsangehörigkeit | davon aufgrund einer Gerichtsentscheidung | Abhilfeentscheidungen | |
| Gesamt | 7.396 | 5.135 | 2.261 |
| davon | |||
| Türkei | 1.203 | 762 | 441 |
| Syrien | 226 | 92 | 134 |
| Irak | 772 | 556 | 216 |
| Afghanistan | 679 | 498 | 181 |
| Iran | 987 | 754 | 233 |
| Russische Föd. | 188 | 123 | 65 |
| Kolumbien | 19 | 10 | 9 |
| Georgien | 47 | 29 | 18 |
| Nigeria | 253 | 162 | 91 |
| Somalia | 198 | 123 | 75 |
| Venezuela | 253 | 202 | 51 |
| Pakistan | 238 | 191 | 47 |
| Armenien | 61 | 36 | 25 |
| Guinea | 132 | 54 | 78 |
| Ungeklärt | 193 | 158 | 35 |
Tabelle: Positive Entscheidungen infolge von Folgeanträgen
| Zeitraum: 01.01.– 30.11.2025 | |
|---|---|
| Staatsangehörigkeit | Summe |
| Gesamt | 27.912 |
| davon | |
| Türkei | 211 |
| Syrien | 8 |
| Irak | 238 |
| Afghanistan | 25.961 |
| Iran | 327 |
| Russische Föderation | 88 |
| Kolumbien | 0 |
| Georgien | 2 |
| Nigeria | 52 |
| Somalia | 342 |
| Venezuela | 17 |
| Pakistan | 55 |
| Armenien | 4 |
| Guinea | 25 |
| Ungeklärt | 48 |
Tabelle: Positive Entscheidungen infolge von sonstigen Gründen
| Zeitraum: 01.01. bis 30.11.2025 | |
|---|---|
| Staatsangehörigkeit | Summe |
| Gesamt | 171 |
| davon | |
| Türkei | 1 |
| Syrien | 5 |
| Irak | 14 |
| Afghanistan | 23 |
| Iran | 1 |
| Russische Föderation | 1 |
| Kolumbien | 0 |
| Georgien | 0 |
| Nigeria | 24 |
| Somalia | 32 |
| Venezuela | 4 |
| Pakistan | 1 |
| Armenien | 0 |
| Guinea | 5 |
| Ungeklärt | 6 |
Wie viele gerichtliche Entscheidungen im Eilverfahren gab es im Jahr 2025 zu Asylsuchenden, denen bereits in einem anderen Mitgliedstaat Schutz gewährt worden war, und mit welchem Ergebnis (bitte nach den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten auflisten)?
Die Angaben können – soweit vorliegend – der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Tabelle: Entscheidungen in Eilverfahren – Schutzgewährung in einem anderen Mitgliedstaat nach § 29 Absatz 1 Nummer 2 AsylG
| Zeitraum: 01.01. – 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) | abgelehnt | stattgegeben | Gesamtentscheidungen |
|---|---|---|---|
| Staatsangehörigkeiten gesamt | 10.139 | 5.125 | 15.264 |
| Syrien | 3.788 | 2.075 | 5.863 |
| Afghanistan | 2.938 | 1.335 | 4.273 |
| Irak | 811 | 528 | 1.339 |
| Ungeklärt | 906 | 353 | 1.259 |
| Somalia | 639 | 343 | 982 |
| Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) | 309 | 167 | 476 |
| Jemen | 210 | 23 | 233 |
| Iran | 115 | 83 | 198 |
| Sudan | 72 | 40 | 112 |
| Nigeria | 53 | 27 | 80 |
Wie lauten die differenzierten Angaben des BAMF zu der Kategorie der „sonstigen Erledigungen“ bei Gerichtsentscheidungen für das Jahr 2025?
Die Angaben können – soweit vorliegend – der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Sonstige Verfahrenserledigungen | 01.01.bis 30.11.2025 |
|---|---|
| Keine Schutzgewährung festgestellt | 50.805 |
| Schutzgewährung offen | 4.257 |
| Schutzgewährung | 1.808 |
| Summe | 56.870 |
Wie hoch war die gerichtliche Aufhebungsquote im Jahr 2025, wenn auch sonstige Erledigungen der Kategorien „Schutzgewährung“ und „Schutzgewährung offen“ hinzugezählt werden?
Die Angaben können – soweit vorliegend – der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Zeitraum | Gerichtsentscheidungen (Klagen, Berufungen, Revisionen) | Positive Entscheidungen (inklusive„Schutzgew. offen“) | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Asyl Art. 16a GG u. Fam.Asyl | (GFK) Flüchtlings- schutz | subsidiärer Schutz | Abschiebungs- verbot | Sonstige Verfahrenserledigungen | absolut | Anteil | ||
| Schutzgewährung | Schutzgewährung offen | ||||||||
| 01.01. bis 30.11.2025 | 99.585 | 161 | 2.931 | 806 | 2.414 | 1.808 | 4.257 | 12.377 | 12,4 Pr ozent |
Wie hoch waren die Kosten, die dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Jahr 2025 aufgrund verlorener Asyl-Gerichtsverfahren entstanden sind (bitte Gesamtkosten nennen und zudem nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern aufschlüsseln)?
Die Gesamtkosten aller verlorenen Asylgerichtsverfahren im Jahr 2025 belaufen sich auf 13.198.812,21 Euro. Die Bundesregierung weist darauf hin, dass die angegebenen Kosten sich auf den Zeitpunkt der Auszahlung beziehen. Für die konkrete Bemessung der Gerichtskosten kommt es zum einen auf den Zeitpunkt des Kostenfestsetzungsantrags, den die/der Bevollmächtigte stellt, und zum anderen auf die Bearbeitungsdauer bis zum Kostenfestsetzungsbeschluss durch das jeweils zuständige Gericht an. Die Kosten, die dem BAMF bezüglich der zehn wichtigsten Herkunftsstaaten im Jahr 2025 entstanden sind, können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Herkunftsland | Ausgaben (alle Instanzen) |
|---|---|
| Afghanistan | 1.884.376,48 Euro |
| Syrien | 2.622.607,65 Euro |
| Türkei | 1.717.162,73 Euro |
| Somalia | 394.112,51 Euro |
| Irak | 1.029.293,03 Euro |
| Russische Föderation | 365.660,82 Euro |
| Eritrea | 259.742,43 Euro |
| Iran | 1.209.805,45 Euro |
| Guinea | 196.343,55 Euro |
| Vietnam | 8.665,41 Euro |
20Welche Angaben kann das BAMF machen zur Anwendung der neuen Strafvorschrift in Bezug auf unrichtige oder unvollständige Angaben im Asylverfahren (§ 85 Absatz 2 AsylG)?
20aWelche Stelle bzw. Stellen im BAMF und wie viele Personen bearbeiten diese Vorgänge bzw. stellen gegebenenfalls entsprechende Strafanzeigen, wie sind die entsprechenden Verfahrensabläufe und Zuständigkeiten innerhalb des BAMF (bitte so konkret wie möglich angeben), und wer darf oder soll entsprechende Anzeigen bei unrichtigen oder unvollständigen Angaben in gerichtlichen Verfahren stellen – auch die Richterinnen und Richter oder weitere Behörden oder Einzelpersonen (bitte ausführen)?
20bWas ist der genaue Grund dafür, dass auch mehr als eineinhalb Jahre nach Inkrafttreten der Neuregelung nach § 85 Absatz 2 AsylG am 27. Februar 2024 immer noch keine Dienstanweisung des BAMF zur Umsetzung dieser Norm in Kraft war (vgl. Antwort zu Frage 23 auf Bundestagsdrucksache 21/1710), und sind die Überarbeitung und amtsinterne Abstimmung zu dieser Dienstanweisung inzwischen abgeschlossen (vgl. ebd.), wenn nein, warum nicht, und wenn ja, was genau wird zu dieser Thematik entsprechend geregelt bzw. vorgegeben (bitte so genau wie möglich ausführen)?
Die Fragen 20, 20a und 20b werden aufgrund des sachlichen Zusammenhangs zusammen beantwortet. Die Regelungen in der Dienstanweisung Asyl des BAMF zu den Strafvorschriften des § 85 Absatz 2 AsylG wurden überarbeitet. Das Stellen einer Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen Mitwirkungspflichten soll demnach grundsätzlich erfolgen, wenn die objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale des § 85 Absatz 1 Nummer 5, 6 oder Absatz 2 AsylG nachweislich vorliegen. Ob dies der Fall ist, obliegt der Bewertung durch die jeweils sachbearbeitende Außenstelle des BAMF. Die Bewertung, ob aufgrund der durch das BAMF vorgenommenen Mitteilung ein Strafverfahren gemäß § 85 Absatz 2 AsylG einzuleiten ist oder nicht, fällt nicht in die Zuständigkeit des BAMF.
Ist die nach Auffassung der Fragestellenden ausweichende Antwort zu Frage 23c auf Bundestagsdrucksache 21/1710, die gesetzliche Neuregelung sei „durch das BAMF umzusetzen“, auf die Frage, ob das BAMF die Neuregelung überhaupt für sinnvoll hält, vor dem Hintergrund, dass es nach Auffassung der Fragestellenden schwierig bzw. auch aufwändig sein dürfte, insbesondere bei unvollständigen Angaben eine täuschende Absicht (zur Erlangung eines Schutzstatus bzw. zur Abwendung eines Widerrufs) nachzuweisen, und dass durch solche Verfahren zusätzliche Ressourcen innerhalb des BAMF gebunden werden in Bezug auf Asylsuchende, die nach Einschätzung der Fragestellenden Deutschland in aller Regel ohnehin kurzfristig verlassen müssen, weil solche täuschenden Angaben zu Ablehnungen als „offensichtlich unbegründet“ führen dürften (vgl. § 30 Absatz 1, insbesondere Nummer 2 und 3 AsylG), so zu verstehen, dass das BAMF die Neuregelung inhaltlich nicht für sinnvoll hält, aber umsetzt, weil es dazu gesetzlich verpflichtet ist (wenn nein, bitte erläutern)?
Die Bundesregierung teilt die Auffassung der Fragesteller nicht und verweist auf die Begründung zu § 85 Absatz 2 AsylG des vom Deutschen Bundestag am 2. Februar 2024 beschlossenen und am 27. Februar 2024 in Kraft getretenen Gesetzes zur Verbesserung der Rückführung (Bundesratsdrucksache 563/23 sowie Bundestagsdrucksachen 20/9463 und 20/10090).
Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 20, 20a, 20b sowie 23c der Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache 21/1710 verwiesen.
Welche aktualisierten Angaben zur Zahl und zum Inhalt etwaiger Strafanzeigen durch das BAMF, entsprechender Anklagen, anhängiger Gerichtsverfahren oder auch Gerichtsentscheidungen kann das BAMF machen (die Fragestellenden gehen davon aus, dass entsprechende Anzeigen an einer Stelle innerhalb des BAMF gesammelt und bzw. oder genehmigt werden und deshalb entsprechende Angaben mit zumutbarem Aufwand gemacht werden können, selbst wenn keine entsprechende Statistik geführt werden sollte, siehe auch Antwort zu Frage 23d auf Bundestagsdrucksache 21/1710), und welche Vorgaben aus der Rechtsprechung gibt es hierzu inzwischen gegebenenfalls?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 23d der Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache 21/1710 verwiesen. Seitdem gab es keine Veränderungen.
Hat bei der Empfehlung der zuständigen Fachreferate, entgegen vorheriger Ankündigungen doch keine Erkundungsreisen zur Vorbereitung einer möglichen Rückkehr nach Syrien ohne drohenden Verlust des Schutzstatus zu ermöglichen, auch eine Rolle gespielt, dass dieses Vorhaben aufgrund der restriktiven Regelung nach § 73 Absatz 7 AsylG nach Auffassung der Fragestellenden rechtlich gar nicht umzusetzen gewesen wäre (eine Antwort auf diese Frage konnten die Fragestellenden in den Ausführungen der Bundesregierung zu Frage 24 auf Bundestagsdrucksache 21/1710 nicht finden; bitte ausführen), und warum hat es über ein halbes Jahr gedauert, bis eine abschlägige Entscheidung des Bundesministeriums des Innern (BMI) hierzu trotz einer anders lautenden Ankündigung im Innenausschuss des Deutschen Bundestages am 18. Dezember 2024 (vgl. ebd., Frage 24a) getroffen wurde (bitte nachvollziehbar darlegen)?
Bezüglich der ersten Teilfrage wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 36 der Abgeordneten Filiz Polat auf Bundestagsdrucksache 21/982 verwiesen. Im Übrigen war aus Sicht der Bundesregierung eine sorgfältige Prüfung mit dem entsprechenden zeitlichen Aufwand unabdingbar.
Wie viele Asylanhörungen gab es im Jahr 2025 (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Anhörungen im Jahr 2025 | Anzahl |
|---|---|
| Gesamt | 122.430 |
| darunter | |
| Afghanistan | 26.854 |
| Türkei | 23.035 |
| Syrien | 17.806 |
| Somalia | 5.307 |
| Iran | 4.070 |
| Russische Föderation | 3.047 |
| Irak | 2.820 |
| Guinea | 2.587 |
| Eritrea | 1.956 |
| Venezuela | 1.615 |
| Kolumbien | 1.583 |
| Kamerun | 1.528 |
| Nigeria | 1.446 |
| Algerien | 1.362 |
| Georgien | 1.360 |
Wie viele Erst- und Folgeanträge (bitte differenzieren) wurden von Asylsuchenden aus Serbien, dem Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Albanien und Bosnien-Herzegowina im Jahr 2025 gestellt (bitte jeweils auch den prozentualen Anteil der Roma-Angehörigen nennen), und wie wurden diese Asylanträge jeweils mit welchem Ergebnis beschieden?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Jahr 2025 | Entscheidungen über Asylanträge | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staatsangehörigkeit | Asylanträge gesamt | davon Erstanträge | davon Folgeanträge | insgesamt | Anerkennungen als Asylberech- tigte (Artikel 16a GG und Famil. asyl) | Gewährung von Flüchtl.- schutz gemäß § 3 Absatz 1 AsylG | Gewährung von subsidiärem Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG | Feststellung eines Abschieb- ungsverbotes gemäß § 60 Absatz 4 und 7 Aufenth G | Ablehnungen (unbegr. abgel./ offens. unbegr. abgel.) | sonstige Verfah- renserledi- gungen | |
| Serbien | 1.097 | 543 | 554 | 1.245 | - | 2 | - | 1 | 692 | 550 | |
| davon Roma | 884 | 399 | 485 | 1.007 | - | 1 | - | 1 | 524 | 481 | |
| Kosovo | 882 | 596 | 286 | 1.029 | - | 6 | - | 5 | 708 | 310 | |
| davon Roma | 316 | 179 | 137 | 381 | - | - | - | 4 | 228 | 149 | |
| Nordmazedonien | 1.259 | 563 | 696 | 1.574 | - | - | - | 1 | 783 | 790 | |
| davon Roma | 885 | 382 | 503 | 1.051 | - | - | - | - | 500 | 551 | |
| Montenegro | 179 | 58 | 121 | 184 | - | - | - | 1 | 76 | 107 | |
| davon Roma | 143 | 39 | 104 | 150 | - | - | - | 1 | 52 | 97 | |
| Albanien | 611 | 368 | 243 | 733 | - | - | 2 | 2 | 458 | 271 | |
| davon Roma | 158 | 64 | 94 | 189 | - | - | - | - | 89 | 100 | |
| Bosnien und Herzegowina | 461 | 230 | 231 | 530 | - | - | - | 2 | 289 | 239 | |
| davon Roma | 351 | 177 | 174 | 419 | - | - | - | - | 233 | 186 |
Wie viele Einreise- und Aufenthaltsverbote hat das BAMF im Jahr 2025 gegenüber abgelehnten Asylsuchenden mit welcher Begründung erlassen (bitte nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und welche Angaben oder Einschätzungen können dazu gemacht werden, wie viele Personen trotz eines solchen Einreise- und Aufenthaltsverbots erneut nach Deutschland eingereist sind und was die Gründe hierfür waren (beispielhaft: erneutes Asylgesuch bzw. neue Umstände, Aufenthaltsgewährung aus familiären Gründen oder zur Beschäftigung usw.; bitte ausführen)?
Angaben zu den erlassenen Einreise- und Aufenthaltsverboten können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Jahr 2025 | Entscheidungen zu § 11 Absatz 1 AufenthG | Entscheidungen zu § 11 Absatz 7 AufenthG | Entscheidungen mit Aufenthalts- und Wiedereinreiseverboten (§ 11 Absatz 1 und/ oder § 11 Absatz 7 AufenthG) |
|---|---|---|---|
| Gesamt | 190.000 | 7.600 | 191.852 |
| darunter | |||
| Türkei | 47.354 | 148 | 47.488 |
| Afghanistan | 23.885 | 49 | 23.925 |
| Syrien | 19.946 | 17 | 19.963 |
| Irak | 9.701 | 77 | 9.773 |
| Russische Föd. | 9.285 | 91 | 9.342 |
| Iran | 8.065 | 34 | 8.095 |
| Guinea | 3.509 | 19 | 3.524 |
| Somalia | 3.331 | 20 | 3.349 |
| Kolumbien | 3.204 | 7 | 3.207 |
| Nigeria | 3.141 | 45 | 3.182 |
Im AZR waren zum Stichtag 31. Dezember 2025 4.309 Personen erfasst, die im Jahr 2025 eingereist sind, während sie einem gültigen Einreise- und Aufenthaltsverbot unterlagen. 3.119 dieser Personen unterlagen einem Einreise- und Aufenthaltsverbot nach § 11 Absatz 1 und 2 AufenthG. Die übrigen 1.190 Personen entfielen auf die Einreise- und Aufenthaltsverbote nach § 11 Absatz 7 AufenthG. Da die Einreise- und Aufenthaltsverbote nach Ablauf der Frist automatisiert aus dem AZR gelöscht werden, können nur Daten zu Personen ermittelt werden, die zum Auswertungszeitpunkt ein noch gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot besaßen. Die genannten Daten dürften daher unterzeichnet sein.
Zu der letzten Teilfrage liegen keine Erkenntnisse vor, da Gründe für eine Einreise im AZR grundsätzlich nicht gespeichert werden. Zudem wird ein ggf. bestehendes Einreise- und Aufenthaltsverbot aus dem AZR gelöscht, sobald eine Erlaubnis zum Aufenthalt z. B. im Sinne der in der Frage beispielhaft genannten Fälle erfolgt ist, und kann damit im Nachhinein nicht mehr statistisch ermittelt/ausgewertet werden. Eine Einschätzung im Sinne der letzten Teilfrage zu den Gründen der Wiedereinreise ist daher nicht möglich.
In wie vielen Fällen wurde das BAMF im Jahr 2025 bei der Prüfung zielstaatsbezogener Abschiebungshindernisse nach § 72 Absatz 2 AufenthG im Auftrag der Ausländerbehörden welcher Bundesländer mit welchem Ergebnis beteiligt (bitte auch nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Angaben zur Beteiligung des BAMF bei der Prüfung zielstaatsbezogener Abschiebungshindernisse nach § 72 Absatz 2 AufenthG können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
| Jahr 2025 | Stellungnahmen gemäß § 72 Absatz 2 AufenthG | davon positiv | davon negativ | davon sonstige (Abbruch u. a.) |
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 1.432 | 252 | 617 | 563 |
| darunter: | ||||
| Baden-Württemberg | 171 | 41 | 96 | 34 |
| Bayern | 197 | 37 | 72 | 88 |
| Berlin | 120 | 21 | 48 | 51 |
| Brandenburg | 14 | 1 | 3 | 10 |
| Bremen | 10 | 1 | 3 | 6 |
| Hamburg | 96 | 24 | 40 | 32 |
| Hessen | 125 | 21 | 46 | 58 |
| Mecklenburg- Vorpommern | 16 | 5 | 2 | 9 |
| Niedersachsen | 72 | 9 | 34 | 29 |
| Nordrhein- Westfalen | 403 | 50 | 185 | 168 |
| Rheinland-Pfalz | 36 | 8 | 13 | 15 |
| Saarland | 29 | 3 | 9 | 17 |
| Sachsen | 75 | 26 | 33 | 16 |
| Sachsen-Anhalt | 17 | 2 | 10 | 5 |
| Schleswig-Holstein | 31 | 3 | 9 | 19 |
| Thüringen | 19 | - | 14 | 5 |
| Unbekannt | 1 | - | - | 1 |
| Jahr 2025 | Stellungnahmen gemäß § 72 Absatz 2 AufenthG | davon positiv | davon negativ | davon sonstige (Abbruch u. a.) |
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 1.432 | 252 | 617 | 563 |
| darunter: | ||||
| Afghanistan | 196 | 49 | 38 | 109 |
| Türkei | 87 | 4 | 53 | 30 |
| Syrien | 66 | 19 | 8 | 39 |
| Irak | 48 | 11 | 18 | 19 |
| Iran | 48 | 1 | 28 | 19 |
| Russische Föd. | 69 | 12 | 41 | 16 |
| Somalia | 22 | 9 | 4 | 9 |
| Guinea | 10 | 2 | 5 | 3 |
| Nigeria | 31 | 8 | 12 | 11 |
| Ungeklärt | 21 | 5 | 5 | 11 |
Welche Angaben können gemacht werden zur Inanspruchnahme der unabhängigen Asylverfahrensberatung im Jahr 2025 und zu den Auswirkungen dieser Beratungsleistungen in Bezug auf die Qualität des Asylverfahrens?
Zum ersten Teil der Fragestellung: Daten zu beratenen Personen im Jahr 2025 liegen noch nicht vor, da sie von den Trägern der Asylverfahrensberatung derzeit noch erhoben werden. Die Träger übermitteln dem BAMF die Daten turnusmäßig Ende Februar 2026.
Zum zweiten Teil der Fragestellung weist die Bundesregierung darauf hin, dass im Koalitionsvertrag für die 21. Legislaturperiode eine ergebnisoffene Evaluation der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung vereinbart wurde. Die Frage, ob und inwieweit sich die behördenunabhängige Asylverfahrensberatung auf die Qualität der behördlichen Entscheidung auswirkt, ist Gegenstand dieser Evaluation. Die Ergebnisse der Evaluation liegen noch nicht vor.
Was hat der Austausch des BAMF mit den Ländern zum Urteil des EuGH vom 17. Oktober 2024 in der Rechtssache C-156/23 erbracht (Nachfrage zur Antwort zu Frage 30 auf Bundestagsdrucksache 21/1710), und wie stellt das Bundesinnenministerium bzw. stellen die Bundesländer nach Kenntnis des BAMF sicher, dass allen Ausländerbehörden bekannt ist, dass ihnen nach einer unanfechtbaren Asylentscheidung eine eigenständige Prüfpflicht zur Einhaltung des Grundsatzes der Nichtzurückweisung aus Artikel 5 der EU-Rückführungsrichtlinie zukommt, was nach Einschätzung der Fragestellenden der zuvor geltenden Rechtsprechung in Deutschland zur Prüfung auslandsbezogener Abschiebungshindernisse ausschließlich durch das BAMF widerspricht (bitte ausführen)?
Der Austausch mit den Ländern ergab Einigkeit bei der Bewertung des EuGH-Urteils im Sinne der Ausführungen in der Antwort der Bundesregierung zu Frage 30 der Kleinen Anfrage der Gruppe Die Linke auf Bundestagsdrucksache 20/14923. Sofern ein Rückgriff auf die Fachkenntnis des BAMF in herkunftsländerspezifischen Fragestellungen erforderlich ist, ist dieser im Rahmen der bestehenden Arbeitsbeziehungen gegeben. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Zuständigkeit für die Aufgaben der Ausländerbehörden bei den Ländern liegt.
Welche Angaben für das Jahr 2025 lassen sich zu überprüften (vor allem: Ausweis-)Dokumenten und zum Anteil ge- oder verfälschter Dokumente Asylsuchender machen (bitte zum Vergleich auch die Anzahl der „beanstandeten“ Dokumente angeben und nach den zehn wichtigsten Hauptherkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| Top 10 der Herkunftsstaaten | geprüfte Dokumente | Dokumente ohne Beanstandung | beanstandete Dokumente | Anteil der beanstandeten Dokumente in Prozent |
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 162.756 | 158.607 | 4.149 | 2,5 |
| davon: | ||||
| Afghanistan | 42.766 | 40.409 | 2.357 | 5,5 |
| Syrien | 39.609 | 38.545 | 1.064 | 2,7 |
| Türkei | 13.463 | 13.229 | 234 | 1,7 |
| Somalia | 1.563 | 1.506 | 57 | 3,6 |
| Irak | 4.412 | 4.319 | 93 | 2,1 |
| Russische Föderation | 3.831 | 3.798 | 33 | 0,9 |
| Eritrea | 739 | 713 | 26 | 3,5 |
| Iran | 4.302 | 4.276 | 26 | 0,6 |
| Guinea | 573 | 565 | 8 | 1,4 |
| Vietnam | 1.754 | 1.752 | 2 | 0,1 |
Welche Mittel in welcher Höhe wurden an wie viele Asylsuchende oder abgelehnte Asylsuchende (bitte auch nach den zehn wichtigsten Zielländern differenzieren) nach dem „StarthilfePlus“-Programm im Jahr 2025 ausgezahlt bzw. bewilligt?
Im Jahr 2025 haben insgesamt 7.532 Personen eine Reintegrationsunterstützung im Rahmen von StarthilfePlus erhalten. Die Höhe der ausgezahlten Fördermittel beläuft sich dabei auf insgesamt 3.292.410,27 Euro. Die Höhe der bewilligten, noch nicht ausgezahlten Fördermittel beläuft sich auf insgesamt 2.156.000 Euro.
Die Gesamtsumme der ausgezahlten Fördermittel umfasst sowohl Auszahlungen für 3.929 Personen, die im Jahr 2025 ausgereist sind, als auch Auszahlungen für 3.603 Personen, die bereits im Jahr 2024 ausgereist sind. Diese zeitliche Überschneidung ist darauf zurückzuführen, dass im Rahmen der Reintegrationsmaßnahmen im Zielland ein Teil der Fördermittel erst sechs bis acht Monate nach der freiwilligen Rückkehr zur Auszahlung kommt.
Eine detaillierte Übersicht der ausgezahlten Fördermittel, differenziert nach Förderart und aufgeschlüsselt nach den zehn wichtigsten Zielländern, beginnend mit dem Land mit der höchsten Anzahl an Ausreisen, ist der nachstehenden Tabelle 1 zu entnehmen (Quelle: Internationale Organisation für Migration – IOM).
Eine Differenzierung danach, ob Leistungen an Asylsuchende oder abgelehnte Asylsuchende gezahlt wurden, ist nicht möglich.
Tabelle 1: Im Jahr 2025 über StarthilfePlus ausgezahlte Fördermittel, unabhängig vom Zeitpunkt der Ausreise, nach den zehn wichtigsten Zielländern
| Geförderte Personen | 2. finanzielle Starthilfe (in Euro)* | Wohnen (in Euro)* | Stufe D Wohnen und Medizin (in Euro)* | Ausgezahlte Mittel (in Euro) | |
|---|---|---|---|---|---|
| Türkei | 3.960 | 1.169.765,61 | 0,00 | 0,00 | 1.169.765,61 |
| Russische Föd. | 1.059 | 637.000,00 | 0,00 | 0,00 | 637.000,00 |
| Irak | 610 | 241.314,44 | 0,00 | 0,00 | 241.314,44 |
| Aserbaidschan | 401 | 0,00 | 362.155,82 | 0,00 | 362.155,82 |
| Armenien | 305 | 162.800,00 | 0,00 | 0,00 | 162.800,00 |
| Iran | 210 | 0,00 | 208.873,44 | 0,00 | 208.873,44 |
| Tadschikistan | 105 | 46.404,36 | 0,00 | 0,00 | 46.404,36 |
| Nordmazedonien | 87 | 0,00 | 0,00 | 16.000,03 | 16.000,03 |
| China | 81 | 80.968,67 | 0,00 | 0,00 | 80.968,67 |
| Libanon | 69 | 0,00 | 76.821,96 | 0,00 | 76.821,96 |
| Summe | 6.887 | 2.338.253,08 | 647.851,22 | 16.000,03 | 3.002.104,33 |
| Gesamt | 7.532 | 2.568.872,01 | 647.851,22 | 75.687,04 | 3.292.410,27 |
Die nachfolgenden Tabellen 2 und 3 beziehen sich auf Personen, die im Jahr 2025 im Rahmen von StarthilfePlus eine Förderung erhalten haben und entweder bereits im Jahr 2024 (Tabelle 2) oder im Jahr 2025 (Tabelle 3) ausgereist sind. Tabelle 4 bezieht sich auf Personen, deren Anträge im Jahr 2025 im Rahmen von StarthilfePlus bewilligt wurden und deren Fördermittel erst im Jahr 2026 ausgezahlt werden (Quelle: IOM).
Tabelle 2: Anteil der im Jahr 2025 geförderten Personen (bezogen auf Tabelle 1), die im Jahr 2024 ausgereist sind – nach den zehn wichtigsten Zielländern
| Jahr 2024 | Geförderte Personen | 2. finanzielle Starthilfe (in Euro)* | Wohnen (in Euro)* | Stufe D Wohnen und Medizin (in Euro)* | Ausgezahlte Mittel (in Euro) |
|---|---|---|---|---|---|
| Türkei | 2.126 | 622.403,01 | 0,00 | 0,00 | 622.403,01 |
| Russische Föd. | 529 | 312.000,00 | 0,00 | 0,00 | 312.000,00 |
| Irak | 303 | 121.384,68 | 0,00 | 0,00 | 121.384,68 |
| Armenien | 128 | 65.600,00 | 0,00 | 0,00 | 65.600,00 |
| Aserbaidschan | 108 | 0,00 | 93.074,77 | 0,00 | 93.074,77 |
| Tadschikistan | 64 | 25.944,89 | 0,00 | 0,00 | 25.944,89 |
| Iran | 59 | 52.427,14 | 0,00 | 52.427,14 | |
| Mongolei | 37 | 15.608,50 | 0,00 | 0,00 | 15.608,50 |
| Indien | 28 | 13.579,84 | 0,00 | 13.579,84 | |
| Algerien | 26 | 8.600,00 | 0,00 | 0,00 | 8.600,00 |
| Zwischensummen | 3.408 | 1.185.120,92 | 145.501,91 | 0,00 | 1.330.622,83 |
| Gesamt | 3.603 | 1.282.780,19 | 150.457,01 | 12.958,89 | 1.446.196,09 |
Tabelle 3: Anteil der im Jahr 2025 geförderten Personen (bezogen auf Tabelle 1), die im Jahr 2025 ausgereist sind – nach den zehn wichtigsten Zielländern
| Jahr 2025 | Geförderte Personen | 2. finanzielle Starthilfe (in Euro)* | Wohnen (in Euro)* | Stufe D Wohnen und Medizin (in Euro)* | Ausgezahlte Mittel (in Euro) |
|---|---|---|---|---|---|
| Türkei | 1.834 | 547.362,60 | 0,00 | 0,00 | 547.362,60 |
| Russische Föd. | 530 | 325.000,00 | 0,00 | 0,00 | 325.000,00 |
| Irak | 307 | 119.929,76 | 0,00 | 0,00 | 119.929,76 |
| Aserbaidschan | 293 | 0,00 | 269.081,05 | 0,00 | 269.081,05 |
| Armenien | 177 | 97.200,00 | 0,00 | 0,00 | 97.200,00 |
| Iran | 151 | 0,00 | 156.446,30 | 0,00 | 156.446,30 |
| Nordmazedonien | 82 | 0,00 | 0,00 | 15.000,03 | 15.000,03 |
| Georgien | 65 | 0,00 | 0,00 | 13.497,97 | 13.497,97 |
| Libanon | 64 | 0,00 | 71.866,86 | 0,00 | 71.866,86 |
| China | 59 | 59.000,00 | 0,00 | 0,00 | 59.000,00 |
| Zwischensummen | 3.562 | 1.148.492,36 | 497.394,21 | 28.498,00 | 1.674.384,57 |
| Gesamt | 3.929 | 1.288.091,82 | 497.394,21 | 60.728,15 | 1.846.214,18 |
Tabelle 4: Anzahl der im Jahr 2025 bewilligten Anträge – nach den zehn wichtigsten Zielländern
| Jahr 2025 | Bewilligte Anträge | Anzahl d. Personen | 2. finanzielle Starthilfe (in Euro)* | Wohnen (in Euro)* | Stufe D Wohnen und Medizin (in Euro)* | Bewilligte Mittel (in Euro) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Türkei | 1.320 | 2.457 | 775.600,00 | 0,00 | 0,00 | 775.600,00 |
| Irak | 314 | 527 | 226.400,00 | 0,00 | 0,00 | 226.400,00 |
| Russische Föd. | 293 | 790 | 452.000,00 | 0,00 | 0,00 | 452.000,00 |
| Armenien | 149 | 259 | 134.200,00 | 0,00 | 0,00 | 134.200,00 |
| Aserbaidschan | 66 | 114 | 0,00 | 104.000,00 | 0,00 | 104.000,00 |
| Indien | 65 | 81 | 35.400,00 | 0,00 | 0,00 | 35.400,00 |
| China | 63 | 67 | 67.000,00 | 0,00 | 0,00 | 67.000,00 |
| Iran | 59 | 69 | 0,00 | 71.000,00 | 0,00 | 71.000,00 |
| Algerien | 54 | 59 | 27.000,00 | 0,00 | 0,00 | 27.000,00 |
| Nigeria | 46 | 68 | 29.600,00 | 0,00 | 0,00 | 29.600,00 |
| Summe | 2.429 | 4.491 | 1.747.200,00 | 175.000,00 | 0,00 | 1.922.200,00 |
| Gesamt | 2.761 | 4.946 | 1.941.000,00 | 203.000,00 | 12.000,00 | 2.156.000,00 |
* Hinweise: Im Rahmen des StarthilfePlus-Programms erhalten Rückkehrende Reintegrationshilfen in drei verschiedenen Kategorien, die je nach dem Zielland, in das sie zurückkehren, variieren:
* Hinweise: Im Rahmen des StarthilfePlus-Programms erhalten Rückkehrende Reintegrationshilfen in drei verschiedenen Kategorien, die je nach dem Zielland, in das sie zurückkehren, variieren:
(1) Personen, die förderfähig für eine zweite Starthilfe sind, erhalten eine finanzielle Unterstützung, frühestens sechs bis acht Monate nach der Rückkehr. In Tabelle 3 sind keine Auszahlungen für die zweite Starthilfe enthalten, da diese gemäß den Programmvorgaben erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Aus diesem Grund erscheinen die betreffenden Rückkehrenden nicht in der Übersicht der zehn wichtigsten Zielländer.
(2) Personen, die förderfähig für Wohnhilfen sind, erhalten Sachleistungen im Bereich Wohnen. Die Gewährung der Wohnhilfen erfolgt innerhalb von bis zu zwölf Monaten nach der Rückkehr.
(3) Personen, die förderfähig für Stufe D sind, erhalten eine Kombination aus Sachleistungen (Bereiche Medizin und Wohnen) und finanzieller Unterstützung. (Quelle: IOM/BAMF).
Es wird zudem darauf hingewiesen, dass die Personenzahlen sowie Angaben zu den ausgezahlten Fördersummen und die Höhe der bewilligten Fördermittel derzeit noch vorläufig sind. Verbindliche Angaben sind erst nach Abschluss der Prüfung der Verwendungsnachweise zu dem jeweiligen Programm bzw. Projektjahr möglich.